Zollhund erschnüffelt flüssiges Amphetamin bei Fahrzeugkontrolle in Gildehaus

Ein Zollhund des Hauptzollamtes Osnabrück hat gestern bei einer Fahrzeugkontrolle in Gildehaus 20 Liter flüssiges Amphetamin erschnüffelt. Zuvor hatten die Zöllner im Fahrzeug rund ein Kilogramm einer weißen kristallinen Substanz gefunden. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich um Crystal Meth handelt. Die Drogen waren in einer verschweißten Plastiktüte unter dem Beifahrersitz versteckt. Das flüssige Amphetamin fand der Zollhund im Kofferraum. Es war auf drei Kraftstoffkanister aufgeteilt. Alle Drogen wurden beschlagnahmt. Der 20-jährige Fahrer versuchte, während der Intensivkontrolle zu flüchten. Er wurde vorläufig festgenommen und sitzt mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.

Foto (c) Hauptzollamt Osnabrück

Landkreis Grafschaft Bentheim, Naturschutzstiftung und Neptune Energy setzen Projekt zur ökologischen Aufwertung um

Der Landkreis Grafschaft Bentheim, die Naturschutzstiftung des Landkreises und das Unternehmen Neptune Energy setzen aktuell ein Gemeinschaftsprojekt zur ökologische Aufwertung um. Dieses umfasst sowohl die Reaktivierungen von vier Gewässern im Naturschutzgebiet Gildehauser Venn, als auch den Rückbau des ehemaligen Neptune Energy-Erdgasförderplatzes an der Grenze des Naturschutzgebietes. Mit der Entschlammung und teils auch Vergrößerung der Blänken sollen sich bedrohte Amphibien und Vogelarten in und an den Gewässern einfinden. Der ehemalige Neptune Betriebsplatz wird zudem entgegen seiner ursprünglichen Verwendung als landwirtschaftliche Fläche nun als Auwald angelegt. Die Kosten für die Aufwertung liegen bei 15.000 Euro. Der Erdgaskonzern beteiligt sich daran mit 5.000 Euro.

Foto © Landkreis Grafschaft Bentheim

Mit 420 Gramm Haschisch über die Grenze

Haschisch im Wert von rund 4.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner gestern Abend bei einer Fahrzeugkontrolle. Die beiden Fahrzeuginsassen waren über die A 30 von den Niederlanden nach Deutschland eingereist. An der Abfahrt Gildehaus wurden sie von den Zollbeamten kontrolliert. Sie gaben an, auf dem Weg nach Dänemark zu sein. Die Frage nach verbotenen Gegenständen oder Betäubungsmitteln verneinten sie. Aufgrund des Verhaltens der beiden entschlossen sich die Ermittler zu einer Intensivkontrolle des Autos. Ein Spürhund zeigte dabei auffallend starkes Interesse an der Fahrertür und am hinteren Kotflügel. Beim Blick in das Ablagefach der Fahrertür und nach dem Entfernen der Kofferrauminnenverkleidung entdeckten die Zöllner acht Blöcke Haschisch mit einem Gesamtgewicht von 420 Gramm. In der anschließenden Befragung bekannte sich der Fahrer zu den Betäubungsmitteln. Die Zöllner stellten das Rauschgift sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln ein.

Foto © Hauptzollamt Osnabrück

Bundespolizei stoppt bei Gildehaus Männer mit insgesamt 35 falschen Identitäten

Die Bundespolizei hat in der Nacht zu gestern an der A 30 bei Gildehaus zwei Männer gestoppt, die den Behörden jeweils unter mehreren falschen Identitäten bekannt sind. Die beiden 43-Jährigen waren kurz nach Mitternacht mit einem Pkw aus den Niederlanden eingereist. Bei einer Kontrolle fiel den Beamten auf, dass die Fotos auf den vorgelegten Ausweisdokumenten nicht die beiden Fahrzeuginsassen zeigten. Auf der Dienststelle wurden die wahren Personalien der Männer ermittelt. Der ursprünglich aus dem Kongo stammende Fahrer des Autos war zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben. Er ist den Behörden unter 29 Aliasnamen bekannt. Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, anschließend musste er in die Niederlande zurückkehren. Gegen den aus Angola stammenden Beifahrer des Mannes lag ein Haftbefehl. Er musste wegen Betruges noch 185 Tage in Haft verbringen und wurde von den Beamten in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Auch gegen ihn wurden weitere Verfahren wegen Missbrauchs von Ausweisdokumenten und unerlaubter Einreise eingeleitet.

Landgericht verurteilt 43-Jährigen zu Bewährungsstrafe

Das Landgericht Osnabrück hat einen Mann aus Bad Bentheim wegen Beihilfe zum Drogenhandel zu elf Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 43-Jährige zusammen mit zwei Niederländern ab September 2016 eine Marihuana-Plantage in Gildehaus betrieben hat. Bei einer Durchsuchung im Februar 2017 waren demnach sieben Kilo Marihuana gefunden wurden. Das Verfahren gegen die beiden Niederländer ist eingestellt worden. Nach Angaben eines Gerichtssprechers müssen sie sich in den Niederlanden bereits vor Gericht verantworten.

Autofahrer und Zeugen nach Unfall in Gildehaus gesucht

Die Polizei sucht einen Autofahrer, der am vergangenen Mittwochabend in Gildehaus in einen Unfall mit einem Radfahrer verwickelt war. Der Autofahrer hatte gegen 22.15 Uhr auf dem Isterberger Weg in Höhe der Kreuzung An der Waldseite einen Radfahrer gefährdet. Der Radfahrer hatte noch versucht auszuweichen und kam dabei zu Fall. Der Autofahrer fuhr in Richtung Nordhorn weiter. Gesucht werden der Autofahrer und weitere Zeugen, die den Unfall gesehen haben.

Keine Bescheinigung für “medizinischen” Cannabis – Strafverfahren eingeleitet

440 Gramm Cannabis stellten Osnabrücker Zöllner bei einer Fahrzeugkontrolle an der Autobahnabfahrt Gildehaus fest. Zwei Personen waren am vergangenen Mittwoch mit ihrem PKW aus den Niederlanden eingereist. Bei der Kontrolle gaben die Fahrzeuginsassen an, sich das Cannabis zu medizinischen Zwecken in den Niederlanden besorgt zu haben. Für die Einfuhr solcher Betäubungsmittel muss allerdings eine entsprechende Bescheinigung im Rahmen einer ärztlichen Behandlung nach Artikel 75 des Schengener Durchführungsabkommens vorhanden sein. Da die Reisenden diese nicht vorweisen konnten, wurden 10 Plastikdosen mit insgesamt 440 Gramm Cannabis sichergestellt. Wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein.

Bei Gildehaus Kokain im Wert von 980.000 Euro gefunden

Gestern Nachmittag haben Osnabrücker Zöllner 14.100 Gramm Kokain im Wert von 980.000 Euro entdeckt. Das teilt das Hauptzollamt Osnabrück mit. Das Kokain wurde bei einer Fahrzeugkontrolle auf der A30 an der Abfahrt Gildehaus in einem zuvor aus den Niederlanden eingereisten PKW gefunden. Der Fahrer hatte der Polizei zuvor erzählt, dass er eine Baufirma besitze und in Antwerpen und Den Haag Gesprächstermine mit Kunden gehabt hätte. Nachdem der Fahrer die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmittel oder Bargeld verneinte, zweifelten die Ermittler am Wahrheitsgehalt der Aussagen und kontrollierten den PKW intensiv. Auf der Beifahrerseite oberhalb des Handschuhfaches in einem Versteck befanden sich zwölf buchgroße Pakete mit Kokain. Der 21-jährige Fahrer wurde nach einem Haftbefehl nun in die Justizvollzuganstalt überführt. Die Drogen wurden beschlagnahmt.

Foto: © Hauptzollamt Osnabrück

Landesstraßen 42 und 39 in der Grafschaft Bentheim nach Sanierung wieder freigegeben

Ziemlich genau ein Jahr lang mussten Autofahrer zwischen Bad Bentheim und Gildehaus sowie in Richtung niederländische Grenze Geduld beweisen. Denn die Landesstraßen 39 und 42 in diesem Bereich wurden aufwändig saniert. Am vergangenen Freitag erfolgte die offizielle Freigabe für eines der größten Straßenbauprojekte der vergangenen Jahre. Reporter Daniel Stuckenberg war dabei:

Zoll beschlagnahmt Drogen im Wert von 39.000€

Das Hauptzollamt Osnabrück hat bei einer Kontrolle auf der A30 bei Gildehaus Drogen im Wert von rund 39.000€ beschlagnahmt. Wie das Zollamt mitteilt, kontrollierten Zöllner am Dienstagabend ein aus den Niederlanden einreisendes Auto. Weil ihnen der Fahrer verdächtig vorkam, entschieden sie sich zu einer Intensivkontrolle und baten ihn, ihnen zur Dienststelle zu folgen. Als sie dort ankamen, bemerkte ein Ermittler an der Auffahrt zum Dienstgebäude eine blaue Plastiktasche, die dort zuvor nicht gelegen hatte. Darin befanden sich 500 Gramm Crystal Meth sowie rund ein Kilo weitere Kristallbrocken, die in einem Labor genauer untersucht werden. Die Drogen wurden beschlagnahmt, der Fahrer des Autos vorläufig festgenommen.

Foto © Hauptzollamt Osnabrück