Nachrichten.

Meppen

Knie verletzt – Saisonaus für Hassan Amin beim SV Meppen

Wie der SV Meppen mitteilt, hat sich Linksverteidiger Hassan Amin im Spiel beim FSV Zwickau am Mittwochabend eine Patellafraktur zugezogen. Dabei handelt es sich um einen Bruch der Kniescheibe. Amin werde somit sechs bis acht Wochen ausfallen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Verletzung zog sich der Defensivspieler beim vergangenen Spiel gegen den FSV Zwickau zu. Laut SVM-Physiotherapeutin Melanie Hubert hätten die Untersuchungen ergeben, dass das Knie nicht operativ, sondern mit einer Schiene versorgt werden könne. Die kommenden Wochen wird Amin Rehamaßnahmen beim SVM wahrnehmen. Symbolfoto

Aktuelle Corona-Zahlen: Wert der 7-Tagesinzidenz in der Grafschaft weiter gesunken

Die Grafschaft Bentheim zählt heute 34 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Das geht aus einer Statistik des Landkreises hervor. Insgesamt sind 375 Menschen mit Covid-19 infiziert. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die 7-Tagesinzidenz aktuell bei 136,3 und ist damit im Vergleich zu gestern (141,4) erneut gesunken.

Brücke über den Splitting in Papenburg ab Montag gesperrt

In Papenburg wird vom 10. bis zum 28. Mai die Fußgängerklappbrücke über den Splittingkanal in Höhe Strohschnieder erneuert. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Papenburg hervor. Für die Maßnahmen wird die Brücke in dem genannten Zeitraum gesperrt. Auch die Fußgängerampel kann in dieser Zeit nicht benutzt werden. Fußgänger und Radfahrer werden somit gebeten, während der Sanierungsarbeiten die neue Brücke in Höhe Michaelkirche zu nutzen. Weiter heißt es, dass es kurzfristig auch zu Behinderungen des Verkehrs im Splitting links und rechts kommen kann und die Stadt bittet um Vorsicht.

Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen in Surwold

Gestern Nachmittag ist es in Surwold zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen gekommen. Dabei wurden vier Menschen leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich auf der Neubörgerstraße. Eine Eine 37-jährige Frau aus Surwold bog gegen 15 Uhr mit ihrem Opel Corsa nach links in die Feldstraße ab. Dabei übersah sie den entgegenkommenden VW Golf eines 23-jährigen Mannes mit seinem Beifahrer aus Hilkenbrook. Es kam zum Zusammenstoß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel Corsa gegen einen Audi SQ5 geschleudert, dessen 55-jährige Fahrerin gerade aus der Feldstraße auf die Neubörgerstraße abbiegen wollte. Alle vier beteiligten Personen erlitten leichte Verletzungen. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 27.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Aktuelle Corona-Zahlen: Inzidenzwert im Emsland erneut gesunken

Der Landkreis Emsland meldet zu heute 25 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Das geht aus einer Statistik des Landkreises hervor. Insgesamt sind aktuell 506 Menschen mit Covid-19 infiziert. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der Inzidenzwert aktuell bei 67,3 und ist damit im Vergleich zum Vortag (74,0) erneut gesunken.

Einbruch auf Schulsportgelände in Lingen

In Lingen sind Unbekannte zwischen Mittwochmittag und Donnerstagmorgen in die Umkleidekabinen des Schulsportgeländes an der Kardinal-von-Galen-Straße eingedrungen. Dort entleerten sie einen Verbandskasten und mehrere Mülleimer. Außerdem entwendeten sie mehrere Gegenstände aus dem Bestand der dort gelagerten Fundsachen. Der Sachschaden wird auf etwa 550 Euro beziffert. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

Einbruch in Kiosk in Lingen

In Lingen sind Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag in einen Kiosk an der Rheiner Straße eingebrochen. Sie schlugen die Glastür mit einem Gullideckel ein und entwendeten Zigaretten im Wert von mehreren hundert Euro. Die Polizei bittet um Hinweise.

Schwerer Verkehrsunfall auf A31 in Höhe Emsbüren

Auf der A31 in Höhe Emsbüren ist es gestern Nachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde ein Motorradfahrer aus Duisburg schwer verletzt. Der Mann war mit seiner Maschine gegen 15 Uhr dort in Richtung Emden unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache auf ein vor ihm fahrendes Auto-Anhänger-Gespann auffuhr. Dabei stürzte und verletzte er sich schwer, sodass er ein ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 6500 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Erpressung und körperliche Gewalt

Heute steht ein 48-jähriger Mann aus Hoogstede vor dem Landgericht Osnabrück. Er soll im Dezember 2019 eine E-Mail an eine Bank geschickt haben, in der einer Mitarbeiterin drohte, Anzeige zu erstatten, wenn ein rechtmäßig abgebuchter Betrag in Höhe von knapp 38 Euro nicht rückerstattet werde. Dem Mann sei aber bewusst gewesen, dass die Abbuchung rechtmäßig gewesen sei. Zudem wird dem Mann vorgeworfen, im Februar 2020 zwei Polizeibeamte während einer Gefährderansprache immer wieder unterbrochen und sich von den Polizisten entfernt zu haben. Als der Angeklagte nach Aufforderung der Polizisten nicht stehen blieb, habe einer der Beamten den Mann gefasst. Daraufhin soll der Mann versucht haben den Polizisten zu würgen. Dieser habe sich aber nach kurzer Zeit befreien können und sei nicht verletzt worden.

Esterwegen

Eröffnung einer Sonderausstellung über fast vergessenen Künstler in Esterwegen

Am Dienstag eröffnet die Gedenkstätte Esterwegen eine Sonderausstellung zur Neuentdeckung des Künstlers Paul Gangolf. Gangolf ist ein fast vergessener Künstler der Moderne, heißt es einer Pressemitteilung des Landkreises Emsland. Da die Inzidenz im Emsland unter den Wert 100 gesunken ist, darf die Ausstellung ab Dienstag besucht werden. Am 12. August 1936 wurde Gangolf von SS-Männern nahe des Konzentrationslagers Esterwegen bei einem Zwangsarbeitseinsatz erschossen. Der Künstler war in Esterwegen mehrfach inhaftiert worden. Der von der Außenwelt fast unbemerkte Tod trug dazu bei, dass Paul Gangolf schnell in Vergessenheit geriet. Da seine Werke als „entartet“ galten, wurden sie aus den öffentlichen Sammlungen entfernt und oftmals vernichtet. Seine Kunst weckte erst Anfang der 2000er Jahren langsam wieder größeres Interesse. Die Gedenkstätte erarbeitete die Ausstellung seit Ende 2018 gemeinsam mit dem Kunsthistorischen Institut der Universität Osnabrück. Paul Gangolf, der eigentlich Paul Löwy hieß und jüdischer Religion war, wirkte ab 1899 künstlerisch in Berlin. Den Höhepunkt seines Schaffens erreichte er in den 1920er Jahren, als er in Berlin, London und Paris arbeitete und ausstellte. Die Ausstellung ist bis zum 14. Dezember 2021 zu sehen. Eine Anmeldung für den Besuch der Ausstellung ist nicht erforderlich, aber die Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Zudem braucht es einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist. Foto © Landkreis Emsland

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