Bonifatius Hospital Lingen installiert neue Pumpen zur Reduzierung von CO2 und Energiekosten

Das Bonifatius Hospital Lingen hat im Zuge einer energetischen Sanierung neue Pumpen für die Versorgung mit Warmwasser und Heizungswärme erhalten. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Insgesamt wurden dafür 40 technisch veraltete Pumpen durch neue, energiesparende Systeme ausgetauscht. Laut dem Technischen Leiter des Bonifatius Hospitals, Carsten Plagge, sei damit ein positiver erster Schritt hin zu einer besseren CO2-Bilanz getan. Der Austausch wurde von der Firma Hermann Reckers durchgeführt. Die Investition wurde staatlich gefördert und finanziere sich außerdem durch eingesparte Energiekosten. So werde bis zu 80 Prozent Energie mit dem neuen System eingespart. Umgerechnet seien das jährlich rund 13.000 Euro. Damit finanziere sich der Pumpenaustausch laut Pressemitteilung allein über die eingesparten Energiekosten. In den nächsten 15 Jahren plant die Klinik eine Reduzierung ihrer CO2-Bilanz um rund 417.000 Kilogramm.

Foto © Hermann Reckers GmbH & Co. KG

Landkreis Emsland erarbeitet Konzept für Corona-Schnelltests in Kitas und Kindergärten

Vor dem Hintergrund der geplanten kostenlosen Coronavirus-Schnelltests in Kitas und Kindergärten hat der Landkreis Emsland ein Konzept für die Durchführung ausgearbeitet. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Gemeinsam mit den Kommunen werde dies in den kommenden Tagen an 179 Kindertagesstätten durchgeführt. Das Konzept sieht eine Schulung von jeweils zwei Angestellten pro Einrichtung durch den Fachbereich Gesundheitsdienste vor. Diese finden in geeigneten Räumen der Kommunen oder in Testzentren statt und dauern maximal 45 Minuten. Aktuell werde dafür an einem ‚Tourenplan‘ gearbeitet. Auch Kindertagespflegepersonen sollen sich dann in den Kindertagesstätten einmal pro Woche testen lassen können. Ein positiver Befund muss dem Fachbereich Gesundheit des Landkreises gemeldet werden. Die Person muss sich außerdem in sofortige häusliche Isolation begeben und durch einen Arzt einen PCR-Test vornehmen lassen.

Vogelgrippe-Beobachtungsgebiet wird im Landkreis Emsland weiter ausgeweitet

Aufgrund weiterer Ausbrüche der hochansteckenden Geflügelgrippe im Landkreis Cloppenburg, müssen auch Beobachtungsgebiete im Landkreis Emsland ausgeweitet werden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landkreises hervor. Zukünftig umfasst das Beobachtungsgebiet somit auch den Eleonorenwald in der Gemeinde Vrees. Dazu gehören insgesamt vier Geflügel haltende Betriebe. Darunter eine gewerbliche Tierhaltung mit rund 15.000 Legehennen und drei Hobbyhaltungen mit insgesamt 20 Stück Geflügel. Die in den Beobachtungsgebieten gehaltene Vögel dürfen das Gebiet nicht verlassen. Auch Fleisch von Geflügel und Federwild sowie Eier und sonstige Erzeugnisse sind an das Verbot gebunden. Bereits als Beobachtungsgebiet ausgewiesen sind Bereiche in den Samtgemeinden Herzlake und Werlte. Mit in Kraft treten der neuen Allgemeinverfügung ab Donnerstag zählt dann auch der Eleonorenwald dazu.

Diekstraße in Laxten (Lingen) ab März voll gesperrt

Ab dem ersten März bis voraussichtlich Mitte April ist im Lingener Ortsteil Laxten die Diekstraße gesperrt. Das teilt die Stadt mit. Hintergrund sind Arbeiten zur Verlegung von Schmutz- und Regenwasserleitungen für das dort neu entstehende Baugebiet. Konkret betroffen sind von den Sperrungen der Brockhauser Weg und die Straße am Schallenbach. Diese sind für die Zeit der Arbeiten sowohl für Autofahrer, Radfahrer als auch Fußgänger voll gesperrt.

Hendrik H. bleibt wegen des Verdachts des Betruges in U-Haft

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat einen Haftbefehl gegen den emsländischen Jungunternehmer Hendrik H. wegen des Verdachts des Betruges erwirkt. Hendrik H. war vom Amtsgericht Meppen bereits zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Es ging dabei unter anderem um die Täuschung im Zusammenhang mit der Vermarktung von Projektrechten für den Bau eines Windparks. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft in einem noch umfangreicheren Tatkomplex. Es soll um die Täuschung von Investoren über das Vorhandensein von Windparkflächen gehen. Im Raum steht ein Schadensumfang von fast zehn Millionen Euro. Der Sachverhalt sei kompliziert, heißt es in einer Mitteilung des Oberlandesgerichtes Oldenburg. Die Ermittlungen seien umfangreich. Unter anderem müssten mehrere Terabyte Daten ausgewertet und Ermittlungen im Ausland durchgeführt werden. Vor diesem Hintergrund sei die Fortdauer der U-Haft gegen Hendrik H. gerechtfertigt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Radfahrer stürzt in Nordhorn durch Hunde – Polizei sucht Zeugen

In Nordhorn ist ein Radfahrer durch zwei Hunde zu Fall gebracht worden. Der Unfall ereignete sich gegen 10 Uhr am Vechtesee. Ein E-Bike-Fahrer war dort in Richtung Ems-Vechte-Kanal unterwegs. Dabei kamen ihm im Bereich der Fußgängerbrücke zwei Joggerinnen mit zwei mittelgroßen Hunden entgegen. Eines der Tiere lief dem Mann daraufhin in dessen Vorderrad, sodass er stürzte. Dabei verletzte er sich am Kopf, den Händen und im Rippenbereich. Die beiden Joggerinnen entfernten sich unerlaubt in Richtung Pier 99. Sie trugen jeweils eine Mütze und waren vorwiegend schwarz gekleidet. Die Polizei bittet um Hinweise.

Aktuelle Coronazahlen für das Emsland und die Grafschaft Bentheim

Im Emsland sind aktuell 512 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt der Landkreis mit. Davon zählt die Stadt Papenburg mit 109 Fällen aktuell die meisten Corona-Infizierten. Darauf folgen die Städte Lingen mit 52 Infizierten und Meppen mit 39 Infizierten. Laut dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) liegt der Wert der 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner für das Emsland aktuell bei 115,9. Im Vergleich zum Vortag ist der Wert damit gleich geblieben. Insgesamt sind 137 Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben. Die Grafschaft Bentheim meldet aktuell 139 Infektionen mit COVID-19. Das geht aus einer Statistik des Landkreises hervor. Zu den bestätigten Fällen sind zu heute zwei Neuinfektion hinzugekommen. Außerdem gibt es einen weiteren Todesfall. Die Grafschaft Bentheim zählt damit insgesamt nun 91 Menschen, die an oder mit dem Coronavirus verstorben sind. Laut dem NLGA liegt der Wert der 7-Tagesinzidenz aktuell bei 59,8.

Symbolbild

Deutsche Tierparkgesellschaft fordert Öffnung der Zoos und Tierparks zum 8. März

„Lasst die Menschen wieder Tiere an der frischen Luft erleben“. Diesem Appell der Deutschen Tierparkgesellschaft (DTG) hat sich der Tierpark Nordhorn angeschlossen und fordert eine Öffnung der Zoos und Tierparks zum 8. März, mindestens aber eine Öffnungsperspektive. „Wir fühlen uns aktuell im Stich gelassen“, so der DTG-Präsident Gert Emmrich. Der Sommer habe gezeigt, dass die Hygienekonzepte der einzelnen Einrichtungen wirken würden. Der Besuch eines Zoos sei ein sicheres Erlebnis an der frischen Luft, kommentiert der Nordhorner Tierpark die Mitteilung der DTG. Neben einem verlässlichen Öffnungsszenario fordern die Zoos auch eine verlässliche finanzielle Unterstützung für die behördlich angeordneten Schließungen. Bei der aktuellen Überbrückungshilfe III seien beispielsweise gemeinnützige Zoos mit mehrheitlich kommunaler Beteiligung nicht antragsberechtigt und gingen leer aus. Nur mit Besuchereinnahmen könnten Zoos und Tierparks auf Dauer ihre wichtige Funktion für Erholung, Artenschutz und Bildung wieder sicherstellen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Vierjähriger in Lingen von Jack-Russel-Terrier gebissen

In Lingen ist gestern ein Kind von einem Jack-Russel-Terrier gebissen worden. Der Hund hatte den vierjährigen Jungen im Bereich der Delpstraße in den Oberschenkel und in den Oberarm gebissen. Dabei ist der Junge leicht verletzt worden. Ob die Halterin des Hundes die Attacke bemerkt hat, ist nicht bekannt. Sie entfernte sich laut Polizei nach dem Vorfall. Die Polizei sucht sowohl Zeugen als auch die Halterin des Hundes.

Keine Osterfeuer 2021 im Emsland

Der Landkreis Emsland wird in diesem Jahr keine Osterfeuer genehmigen. In einer Mitteilung an die Medien heißt es, dass sich die 19 emsländischen Kommunen und der Landkreis wegen der Corona-Pandemie darauf geeinigt hätten. Angesichts der aktuellen Lage und der Entwicklung der Pandemie sei absehbar, dass unter den derzeit gültigen Kontaktbeschränkungen keine Brauchtumsfeuer mit geselligem Zusammensein möglich sein werden. Das haben der emsländische Landrat Marc-André Burgdorf und der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Hauptverwaltungsbeamten, Matthias Lühn, gemeinsam betont. Vor diesem Hintergrund dürfe auch kein Strauchschnitt für Osterfeuer gesammelt werden. Der Landkreis weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Verbrennung von pflanzlichen Abfällen nicht erlaubt ist und eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Ein Verstoß kann mit einer Geldbuße geahndet werden. Ebenso sei es verboten, pflanzliche Abfälle im Wald oder in der freien Landschaft zu entsorgen.