Aktuelle Coronazahlen: Inzidenzwerte für die Grafschaft und das Emsland fast gleich

Im Landkreis Emsland sind aktuell 524 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt der Landkreis in einer Statistik mit. Demnach sind die meisten Covid-19-Fälle in Papenburg gemeldet, darauf folgen Lingen und Meppen. Die 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner liegt laut dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) aktuell bei 151,4 und ist damit etwas niedriger als gestern (156,6). Der Landkreis Grafschaft Bentheim meldet für heute 12 Neuinfektionen. Damit zählt die Grafschaft insgesamt aktuell 411 aktive Corona-Fälle. Laut dem NLGA liegt der Inzidenzwert für die Grafschaft nun bei 152,4. Dieser ist im Vergleich zu gestern leicht gestiegen (145,8).

Symbolbild © Markus Winkler pixabay

Aktuelle Coronazahlen für die Grafschaft und Inzidenzwerte der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim

Die Grafschaft Bentheim meldet für heute 23 weitere Corona-Fälle. Das geht aus einer Statistik des Landkreises hervor. Damit ist die Zahl der Infizierten leicht gesunken, was laut dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes auch daran liegt, das am Wochenende weniger getestet wird. Aktuell sind 348 Menschen mit COVID-19 in der Grafschaft infiziert. Die 7-Tagesinzidenz liegt damit bei 107,2. Für den Landkreis Emsland liegt der Inzidenzwert aktuell bei 135,5.

Update der Katastrophen-Warn-App NINA umfasst ab sofort auch lokale Corona-Regelungen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems, Albert Stegemann, weist in einer Pressemitteilung auf das Update der Katastrophen-Warn-App NINA hin. Dieses umfasst für die jeweils abonnierten Orte ab sofort auch die lokal gültigen Pandemie-Bestimmungen. Für eine laufende Aktualisierung der Informationen sorgt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK). Die neue Version 3.3 steht unter anderem für die Betriebssysteme Android und iOS zur Verfügung.

Stellungnahmen zur Moorschutzstrategie bis 18. Dezember einreichen

Bis zum 18. Dezember können Betroffene und Interessierte Stellungnahmen zur Moorschutzstrategie des Bundesumweltministeriums abgeben. Darauf weist der regionale CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hin. Die Moorschutzstrategie sieht unter anderem vor, die Moorschutzgebiete mit ausreichenden Pufferzonen zu erweitern. Bislang ungenutzte Moorflächen sollen auch weiterhin nicht genutzt und möglichst vollständig wiedervernässt werden. Eine reine Wiedervernässung der Moore sei Stegemann allerdings zu wenig. Gerade in einer moorreichen Region dürften Landwirtschaft und Klimaschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden.  Mit allen betroffenen Eigentümern und Landwirten zusammen könnten Lösungen entwickelt werden.

Bis 18. Dezember können die Stellungnahmen an moorschutzstrategie@bmu.bund.de gesendet werden.

IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK) ist als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Dafür erhielt die IHK ein von der Bertelsmann Stiftung bis 2023 zertifiziertes Qualitätssiegel. Das Prüfungsverfahren der Bertelsmann Stiftung wird mit externen und unabhängigen Prüfern seit 2011 vergeben. Dazu werden Befragungen, Mitarbeiterinterviews und Workshops durchgeführt. IHK-Personalmanager Christian Wöste betont in diesem Zusammenhang, dass Empfehlungen gegenüber Mitgliedsunternehmen, auch als Anspruch an einen selbst gelten müsse. Das Qualitätssiegel der Bertelsmann Stiftung zeichnet Arbeitgeber aus, die eine familienfreundliche und mitarbeitende Unternehmenskultur und Personalpolitik leben.

Foto © IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim

Handwerkskammer sieht sich gut gerüstet für die Zukunft und stellt Forderungen an die Politik

Reiner Möhle, Präsident der Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, fordert auf der Herbstvollversammlung die Politik dazu auf, Betriebe uneingeschränkt zu unterstützen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Handwerkskammer hervor. Weiter führt er fort, dass das Gesamthandwerk vergleichsweise besser durch die Krise gekommen sei, als andere Wirtschaftsbereiche. Demnach sind die Gewerke unterschiedlich stark von der Pandemie betroffen. Laut Pressemitteilung vermeldete etwa mehr als die Hälfte der Unternehmen in der Region vor dem zweiten Stillstand eine gute bzw. bessere Geschäftslage als im Vorquartal. Geschuldet sei das laut Möhle vor allem dem Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Das Nahrungsmittelhandwerk, die Handwerke für den persönlichen Bedarf sowie Gesundheitshandwerk vermeldeten dagegen Umsatzeinbußen. Damit seien auch die Erwartungen für das kommende Jahr pessimistisch. Die Handwerkskammer betont zudem, dass sie sich auch in Zukunft gut gerüstet sehe, um Gewerke weiterhin unterstützend zur Seite zu stehen.

Gesellschaft für Zwischenlagerung richtet digitales Forum zum Austausch ein

Die Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) setzt ihre Dialogreihe ‚Forum Zwischenlagerung‘ im kommenden Jahr als Online-Version fort. Das geht aus einer Pressemitteilung der BGZ hervor. So muss der eigentlich noch in diesem Jahr geplante Termin aufgrund der Corona-Pandemie entfallen. Das Forum ‚Zwischenlagerung‘ thematisiert entsprechend die Aufbewahrung radioaktiver Abfälle. Ein Online-Konzept soll nun einen Austausch zwischen Mitarbeitern der BGZ, Vertretern von Bürgerinitiativen sowie interessierten Bürgern ermöglichen. Laut der Geschäftsführung, Dr. Ewold Seeba, sei weiterhin geplant, das Forum als dauerhafte Plattform der Debatte auszubauen. Der genaue Termin für die Dialogreihe werde noch bekanntgegeben.

HSG verliert deutlich

Die HSG Nordhorn-Lingen hat ihr Spiel beim TVB Stuttgart am Abend deutlich verloren. Am Ende hieß es 24:36. Bereits zur Halbzeit lag das Zwei-Städte-Team deutlich mit 11:20 zurück. Die zweite Hälfte konnte die HSG etwas ausgeglichener gestalten, Stuttgart konnte den Abstand bis zum Abpfiff trotzdem auf zwölf Treffer vergrößern. In der Tabelle sind die Stuttgarter vorerst auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Die HSG bleibt auf dem 15. Platz. Als nächstes spielt die Mannschaft von Daniel Kubes gegen den Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen.

Projekte zum nachhaltigen Wassermanagement gefördert

Das Land Niedersachsen fördert Projekte zum nachhaltigen Wassermanagement im Emsland und in der Grafschaft Bentheim. Der Landkreis Emsland und der Dachverband der Wasserwirtschaft im Emsland regten das Projekt „Emslandplan 2.0 – Nachhaltiges Wassermanagement in die Fläche bringen“ gemeinsam an und erhalten nun Landesfördermittel in Höhe von rund 169 490 Euro. Das entspricht 90 Prozent der Projektgesamtkosten. In der Grafschaft Bentheim wird ein Projekt in Emlichheim mit 270 000 Euro gefördert. Wie der Landkreis Grafschaft Bentheim mitteilt, soll das Projekt prüfen, wie unbedenkliche betriebliche Abwassermengen für die Feldberegnung genutzt werden können. Das Gebiet der Samtgemeinde Emlichheim sei stark durch die Landwirtschaft geprägt. Die Nachfrage nach Grundwasser sei daher sehr hoch.

IHK-Tourismusausschuss fordert für Branche schnelle Finanzhilfen vom Bund

Der IHK – Tourismusausschuss für Osnabrück, das Emsland und die Grafschaft Bentheim fordert vom Bund schnelle Finanzhilfen für die Gastronomie- und Hotelbranche. Einer Pressemitteilung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zufolge, steige mit dem zweiten Lockdown die Wahrscheinlichkeit von Insolvenzen. Laut IHK-Geschäftsbereichsleiterin Anke Schweda waren bereits im ersten Lockdown fast 90 Prozent der Betriebe um ihre finanzielle Situation besorgt und gut ein Drittel der Unternehmen berichtete von Liquiditätsengpässen. Die Mitglieder des Ausschusses teilen mit, dass die ihrer Aussage nach „politische Entscheidung zum faktischen Berufsverbot für die Branche“ nicht nachvollziehbar sei. Ausschussvorsitzender Freiherr Friedhelm-Wilhelm von Landsberg-Velen ergänzt, dass der Wirtschaftsminister kurzfristige Hilfe zugesagt habe und der, so Landsberg-Velen „jetzt niemand auf der Bremse stehen“ darf.