Coronavirus: Ein weiterer Todesfall in der Grafschaft

In der Grafschaft Bentheim ist ein Mann im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Laut einer Mitteilung des Landkreises handelt es sich um einen Mann aus Wietmarschen. Die Gesamtzahl der Covid 19-Sterbefälle in der Grafschaft liegt damit bei 18. Neuinfizierte sind dem Landkreis nicht gemeldet worden. Aktuell gibt es in der Grafschaft noch 8 Covid 19-Infizierte, in Quarantäne befinden sich noch 27 Menschen. Im Emsland sind aktuell noch 24 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 25 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben, rund 115 Personen befinden sich nach Angaben des Landkreises in Quarantäne.

Coronavirus: Weiterer Todesfall in der Grafschaft Bentheim

In der Grafschaft Bentheim ist ein Mann aus Nordhorn im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das hat der Landkreis mitgeteilt. Damit liegt die Gesamtzahl der Covid 19-Sterbefälle in der Grafschaft bei 17. Außerdem gibt es eine weitere Neuinfektion. Insgesamt sind noch 13 Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Im Emsland gibt es aktuell 25 Menschen mit einer Covid 19-Infektion. Die Gesamtzahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Emsland liegt nach wie vor bei 25. In beiden Landkreisen zusammen sind rund 160 Menschen in Quarantäne.

Symbolfoto (c) Euregio-Klinik Nordhorn

Familienbund der Katholiken fordert Verlängerung der Lohnfortzahlung für Eltern

Solange Kitas und Schulen nur im Krisenmodus arbeiten, soll es eine Lohnfortzahlung für Eltern geben. Das fordert der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück. Die Unterstützung laufe in den nächsten tagen aus. Darum appelliert der Familienverband eindringlich an die Bundesregierung, die Lohnfortzahlung für Eltern, die wegen geschlossener Kitas und Schulen nicht arbeiten können, zu verlängern. Das Instrument sei eine der wichtigsten Leistungen, um Familien nicht in eine dramatische finanzielle Schieflage geraten zu lassen, so der Familienbund der Katholiken.

Neue Finanzdirektorin beim Bistum Osnabrück

Astrid Kreil-Sauer (50) ist die neue Finanzdirektorin des Bistums Osnabrück. Wie das Bistum mitteilt, tritt sie die Nachfolge von Joachim Schnieders an. Er hatte die Finanzverwaltung im Bistum seit 1992 geleitet und ist nun in den Ruhestand gegangen. Kreil-Sauer war zuvor Geschäftsführerin einer Unternehmensberatung in Karlsruhe.

Foto (c) Bistum Osnabrück

Polizeidirektion Osnabrück erstmals mit Wasserstoff auf Streife

Erstmals in Niedersachsen testet die Polizeidirektion Osnabrück einen Streifenwagen mit Wasserstoffantrieb. Das Auto soll ein Jahr auf seine Alltagstauglichkeit hin geprüft werden. Der Vorteil des Fahrzeugs ist, das es keine Abgase und damit auch kein CO2 ausstößt. Im Vergleich zu einem Elektroauto sei die Reichweite enorm und das Auftanken sei in Minutenschnelle erledigt, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Die lokale Emissionsfreiheit sei gerade für den Einsatz in Städten sinnvoll. Bislang sind Polizeiautos mit Wasserstofftechnik schon in Hamburg und Berlin im Einsatz. Im Bereich der gesamten Polizeidirektion Osnabrück, in dem auch die Polizeiinspektion Emsland-Grafschaft Bentheim liegt, gehören bereits 20 Elektroautos, 12 Pedelecs, drei E-Motorräder und ein Elektro-Quad zum umweltfreundlichen Fuhrpark.

Foto (c) Polizei Osnabrück

Neuregelungen bei Soforthilfen: Fördermittel sollen Soloselbstständigen und Kleinunternehmen noch besser helfen

Der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers weist Unternehmen auf aktuelle Neuregelungen der Soforthilfen wegen des Coronavirus hin. Die bisherige Richtlinie zur Förderung von Soloselbstständigen, Kleinst- und Kleinunternehmen wurde gestern durch zwei vereinfachte Richtlinien ersetzt. Soloselbstständige, freiberuflich Tätige und Kleinstunternehmen können in zwei Stufen Zuschüsse von bis zu 9.000 Euro (Unternehmen bis fünf Beschäftigten) bzw. 15.000 Euro (Unternehmen bis zehn Beschäftigten) zur Deckung ihres betrieblichen Defizites erhalten. Kleinunternehmen können ebenfalls Zuschüsse in zwei Stufen erhalten. Bei Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigten können Förderungen bis 20.000 Euro, bei Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten bis zu 25.000 Euro erfolgen.

Auführlichere Informationen dazu gibt es hier.

 

Arbeitsmarktbericht: Arbeitsagentur will Arbeitslosigkeit vermeiden

Die regionale Agentur für Arbeit und die Wirtschaft wollen Arbeitslosigkeit vermeiden. Das teilt die Nordhorner Arbeitsagentur im Rahmen der Arbeitsmarktdaten für den Monat März mit. Erstmals würden die Daten zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung nicht mehr die aktuelle Lage des Marktes widerspiegeln. Bei der nun veröffentlichten Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Emsland und der Grafschaft Bentheim, seien die Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht enthalten. Der Stichtag für den Bericht war am 12. März, also kurz vor der Ausbreitung des Virus. Künftig würden die Zahlen wegen der teils ruhenden Wirtschaft deutlich anders ausfallen, als in den vergangenen Monaten, so Hans-Joachim Haming, Chef der Nordhorner Arbeitsagentur. Neu- und Wiedereinstellungen blieben aktuell aus, die Unternehmen würden versuchen ihre Beschäftigten zu halten. Daher unterstütze die Arbeitsagentur insbesondere bei Kurzarbeitergeld, um die Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Die Zahl der Anträge habe sich verzehnfacht und steige weiter. Alle verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien dafür in den Hotlines im Einsatz, so Haming abschließend.

300.000 Euro für Landwirtschaft in deutsch-niederländischer Grenzregion

Die EU investiert rund 300.000 Euro in die Landwirtschaft der deutsch-niederländischen Grenzregion. Der INTERREG-Lenkungsausschuss EUREGIO hat dafür das Projekt „Agro&Climate“ aus dem Programm „Deutschland-Nederland“ genehmigt. Ziel ist es, die Stickstoff- und CO2-Emissionen an verschiedenen Stellen in der Kette zu reduzieren und den Energieeinsatz zu minimieren. Etwa die Hälfte der Mittel wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. Mit der Genehmigung des INTERREG-Lenkungsausschusses ist die Finanzierung bis Mitte 2022 gesichert.

Landwirte sollen Bedarfe für Ernte-Saisonarbeiter melden

Bis September werden in Niedersachsen rund 40.000 Erntehelfer benötigt. Weil zurzeit keine Saisonarbeitskräfte aus Südosteuropa nach Deutschland einreisen können, rät die Agentur für Arbeit Nordhorn Landwirten aus der Region, aktuelle Bedarfe zu melden. Arbeitgeber können Jobangebote selbst online in der Jobbörse aufgeben. Alternativ können Vermittlungsaufträge auch telefonisch beim Arbeitgeberservice oder per Vordruck auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer Niedersachsen vereinbart werden. Bezieher von Kurzarbeitergeld kämen für die Vermittlung ebenfalls infrage. Für sie hat der Gesetzgeber eine bis zum 31. Oktober befristete Regelung geschaffen, nach der sich Betroffene etwas hinzuverdienen können, ohne dass dadurch das Kurzarbeitergeld geschmälert würde.

Jobangebote online melden unter:
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/arbeitskraefte/stellenangebot-online-aufgeben

Telefonisch: 0800 4 5555 20

Arbeitsagentur und kommunale Jobcenter bieten Hilfen bei Jobverlust an

Von Arbeitslosigkeit bedrohte Beschäftigte sollten sich umgehend bei der Agentur für Arbeit oder beim kommunalen Jobcenter melden. Darauf hat die Agentur für Arbeit in Nordhorn hingewiesen. Die Mitarbeiter prüfen, welche finanziellen Unterstützungen und weiteren Hilfen möglich sind. Wer in den vergangenen 30 Monaten mindestens zwölf Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt war, wendet sich an die Arbeitsagentur. Für 450-Euro-Jobber und Solo-Selbstständige ist das Jobcenter der richtige Ansprechpartner. Weil die Geschäftsstellen der Agenturen für den Publikumsverkehr geschlossen sind, haben sie und die kommunalen Jobcenter ihren Telefonservice ausgebaut. Trotzdem könne es immer noch zu Einschränkungen kommen.

Die Arbeitsagentur ist telefonisch unter 0800 4 5555 00 oder 05921 870 900 zu erreichen, das Jobcenter Emsland unter 05931 441 444 und das Grafschafter Jobcenter unter 05921 96 6350.

Informationen und Anträge gibt es auch online unter www.arbeitsagentur.de und www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld-2