44-Jähriger wegen Drogenhandels zu Freiheitsstrafe verurteilt

Das Landgericht Osnabrück hat einen 44-Jährigen wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln und Beihilfe zum Handel mit Betäubungsmitteln in drei Fällen verurteilt. Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten. Er hatte Drogenkuriere per LKW organisiert und in zwei Fällen auch selbst daran teilgenommen. Dadurch soll er insgesamt mehr als 900 Kilogramm Marihuana in das Bundesgebiet gebracht haben.

Personelle Veränderungen im Bistum Osnabrück: Beckwermert wird neuer Generalvikar

Der amtierende Domkapitular und Personalreferent des Bistums Osnabrück, Ulrich Beckwermert, wird neuer Generalvikar im Bistum. Das gab Bischof Franz-Josef Bode zum Neujahrsempfang des Bischöflichen Generalvikariates bekannt. Der 55-jährige Beckwermert soll im kommenden September die Nachfolge von Theo Paul antreten, der aktuell der dienstälteste Generalvikar Deutschlands ist. Paul ist seit 1997 im Amt. Er wird künftig u.a. als Bischofsvikar für die katholischen Krankenhäuser des Bistums und als Rektor des Priesterseminars tätig sein.
Der aus Emsdetten stammende Ulrich Beckwermert wurde im Jahr 1990 zum Priester geweiht und wurde 2001 Dompfarrer in Osnabrück. Er wird als Generalvikar auch gleichzeitig zum Stellvertreter des Bischofs Franz-Josef Bode. Beckwermerts bisherige Aufgaben als Personalreferent wird Dompfarrer Thilo Wilhelm übernehmen.

Foto: (c) Hermann Haarmann

 

 

Kriminalprävention: Tatverdächtige auf freiem Fuß – warum?

In den heutigen Zeiten schlagen die Wellen der Erregung im öffentlichen Diskurs oft sehr hoch. Oder, in anderen Worten: Menschen regen sich sehr schnell über alles mögliche auf. Zum Beispiel auch über den Umstand, daß tatverdächtige mutmaßliche Straftäter nicht sofort ins Gefängnis kommen. Wir wollen den Beginn des neuen Jahres mal nutzen, um zu klären, warum das so ist. Vorweg mal eine Zahl: In Deutschland gab es 2018 circa zwei Millionen Tatverdächtige. Die können nicht alle weg-gesperrt werden, das ist unmöglich. Wie die rechtliche Seite einer „In-Gewahrsam-Nahme“ aussieht, weiß Uwe van der Heiden von der Polizei Nordhorn.

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Kriminalprävention: Sicherheit beim Silvesterfeuerwerk

Ziemlich überraschend und kaum vorhersehbar steht Silvester mal wieder vor der Tür! Noch vier Tage 2019, dann beginnt das nächste Jahr. Und trotz Feinstaub-Belastung werden wohl auch in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar bundesweit wieder Millionen Euro in die Luft gejagt. Unser Fachmann für Kriminalprävention von der Polizei in Nordhorn, Uwe van der Heiden, hat uns heute ein paar Tipps mitgebracht, damit alle unsere Hörerinnen und Hörer das kommende Jahr bei guter Gesundheit erleben. Aber los geht es erstmal mit ein paar rechtlichen Hinweisen:

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Mehrere Einbrüche ohne Beute in der Region

Bei mehreren Einbrüchen und Einbruchsversuchen in der Region haben die Täter in den vergangenen Tagen Sachschäden verursacht, den Tatort aber ohne Beute verlassen. In Lingen drangen Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag in das Pfarrbüro an der Straße In den Sandbergen ein und durchsuchten das Gebäude nach Wertsachen. In der Lingener Reuterstraße scheiterte zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen der Versuch, die Haupteingangstür eines Wohnhauses aufzubrechen. Ebenfalls ohne Beute verließen Einbrecher zwischen Dienstagabend und Mittwochmittag ein Wohnhaus an der Max-Pechstein-Straße in Bad Bentheim. Die Unbekannten hatten eine Terrassentür aufgebrochen. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Einbrecher bei der Tat gestört wurden. In allen Fällen sucht die Polizei Zeugen.

Kriminalprävention: Trickbetrug auf Weihnachtsmärkten

Die Weihnachtsmärkte im Sendegebiet und in ganz Deutschland laufen auf Hochtouren und machen gute Geschäfte. Gute Geschäfte machen zur Zeit leider auch Taschendiebe, die im Gedränge der Weihnachtsmärkte ihren Opfern die Wertsachen klauen, ohne daß diese etwas davon bemerken. In Teams organisiert, arbeiten die Täter dabei arbeitsteilig: Einer lenkt ab, der andere klaut. Uwe van der Heiden von der Polizei Nordhorn hat eine Liste von Tricks mitgebracht, die Taschendiebe in ihrem Repertoire haben.

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Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer fordert bessere Sprachförderung für Geflüchtete

Der Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hat sich für eine intensivere Sprachförderung für geflüchtete Menschen ausgesprochen. Vor allem mit schriftlicher Ausdrucksfähigkeit und Fachsprache hätten Geflüchtete in ihrer Berufsausbildung vermehrt Schwierigkeiten, berichtet Dr. Goran Miladinovic, Handwerkskammer-Experte für Analyse und Gestaltung von Migrationsprozessen. In der Folge verlieren die jungen Leute den Anschluss im Unterricht, was zu Frustration führen könne. Für Berufsschullehrer bedeuten die Sprachdefizite oft unlösbare Probleme, aus bis zu 30 Schülern eine homogene Lerngruppe zu bilden, erklärt Martin Henke, Leiter der BBS Brinkstraße in Osnabrück. Die Politik sei gefordert, die Lehrtätigkeit der Pädagogen durch speziell ausgebildetes Personal sinnvoll zu ergänzen, um besonders die fachsprachlichen Defizite aufzufangen, schlussfolgerte der Ausschuss.

 

 

 

 

 

Spendenaktion für das Projekt Patronus

Die Aktion „elefantenstark für Kinder – Grafschafter mit Herz“ läuft bereits seit einigen Wochen in der Grafschaft Bentheim. Das ist eine Aktion, mit der Geld gesammelt wird für ein geplantes Projekt des Kinderschutzbundes: Das Projekt Patronus. Bis zum 14. Dezember werden 30.000 Euro benötigt. Was genau das Projekt Patrons ist und wie auch ihr an der Spendenaktion teilnehmen könnt, verrät Nils Heidemann.

Spendenkonto:
Deutscher Kinderschutzbund
Kreisverband Grafschaft Bentheim e.V.
IBAN: DE53 2675 0001 0151 2522 69 – BIC NOLADE21NOH
Kreissparkasse Grafschaft Bentheim
Verwendungszweck: Elefantenstark für Kinder

Logo: (c) Christoph Meier

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Demonstrationen in Berlin: Auch Landwirte aus der Region dabei

Aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim sind heute viele Landwirte bei den Demonstrationen in Berlin dabei. Unter dem Motto „Land schafft Verbindung“ wollen dort mehr als 10.000 Landwirte auf die Beschränkungen in der Land- und Viehwirtschaft hinweisen. Sie wünschen sich einen Dialog mit der Regierung insbesondere im Bezug auf das Agrar- samt Insektenpaket. Alleine aus der Region sind gestern 140 Traktoren und mehr als 750 Landwirte zum Beispiel aus Gildehaus, Grasdorf und Laar nach Berlin gereist, so die Grafschafter Nachrichten.