Zwischen Aschendorf und Werlte: Landesstraße 62 wird halbseitig gesperrt

Der Radweg der Landesstraße 62 wird ab heute zwischen Aschendorf und Werlte in drei Abschnitten saniert. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Lingen teilt mit, dass der insgesamt circa 1,8 Kilometer lange Radweg aufgrund von Trockenschäden saniert werden muss. Dafür wird die L62 während der Bauausführung halbseitig gesperrt. Der Kraftfahrzeugverkehr wird mithilfe von einer Ampelanlage in beiden Richtung phasenweise durch die Baustelle geleitet. Für den Radverkehr wird eine Umleitung ausgeschildert. Die Bauarbeiten sollen bis Ende September beendet worden sein.

Schadstellensanierung auf der B70 in Aschendorf am Montag

Am Montag kann es auf der B70 in Aschendorf zu Verkehrsbehinderungen kommen. Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Lingen mitteilt, soll gegen 8.30 Uhr eine Schadstellensanierung im Kreuzungsbereich Hölze und Hüntestraße beginnen. Der Verkehr werde dann durch eine Ampelanlage geregelt. Geplant sei, die Strecke am Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr noch vor dem Berufsverkehr wieder freizugeben.

Bücherei-Team im Marien Hospital Papenburg Aschendorf verabschiedet

Das Marien Hospital Papenburg Aschendorf hat sein Bücherei-Team offiziell verabschiedet. Die Patientenbücherei in der Klinik hatte ihren Ursprung in den 1950er Jahren, als eine Dame mit einer kleinen Bücherauswahl und einem kleinen Wagen am Haupteingang Bücher zur Ausleihe angeboten hat. Später wurde die kleine Bücherei auf der Station 2 integriert. Nach der Schließung der Bibliothek hat das Krankenhaus das ehrenamtliche Team, dass das Angebot bis zuletzt aufrechterhalten hatte, verabschiedet. Am längsten dabei war Hella Kröger mit insgesamt 15 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit.

Foto (c) Marien Hospital Papenburg Aschendorf

Friseurinnung Aschendorf-Hümmling und Polizeiinspektion Emsland-Grafschaft Bentheim wollen gegen Betrugsmaschen vorgehen

Die Mitgliedsbetriebe der Friseurinnung Aschendorf-Hümmling und die Polizeiinspektion Emsland-Grafschaft Bentheim wollen gemeinsam präventiv gegen Betrugsmaschen wie Schockanrufe, den Enkeltrick oder den Falschen Polizeibeamten vorgehen. Die Polizei teilt mit, dass professionelle Tätergruppen insbesondere ältere Menschen als Opfer für ihre Betrugsmaschen wählen. Die älteren Menschen sollen in den Friseursalons nun durch persönliche Gespräche auf die Betrugsmaschen hingewiesen werden. Auch Spiegelaufkleber und speziellen Terminzetteln der Polizei sollen dabei helfen. “Rund 25 Innungsmitglieder im Bereich Aschendorf-Hümmling mit ihren Friseursalons nehmen an diesem Projekt teil”, erklärte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling, Pascal Albers. Über eine Schulung der Polizei wurden die Mitarbeitenden über die verschiedenen Betrugsmaschen informiert. Damit sollen sie die Kundinnen und Kunden über die Betrugsmaschen aufklären können.

Foto © Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim

IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim startet die Kampagne “Heimat shoppen”

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim weist darauf hin, dass am kommenden Wochenende die Kampagne „Heimat shoppen“ startet. Nach Angaben der IHK nehmen an dem bundesweiten Aktionswochenende 35 Werbegemeinschaften, Handels- und Gewerbevereine und kommunale Stadtmarketinginitiativen mit insgesamt über 1.000 regionalen Betrieben aus Handel, Gastronomie und Dienstleistungen an der Kampagne teil. Laut der IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung, Anke Schweda, soll durch die Kampagne „Heimat Shoppen“ darauf aufmerksam gemacht werden, dass der Handel in den Innenstädten und Ortskernen auch weiterhin ein elementarer Bestandteil bleibt. Aktuell würden sich die Innenstädte und Zentren stark wandeln und deshalb stehe vor allem der stationäre Handel im Wettbewerb. Die Innenstädte würden nur attraktiv bleiben, wenn sie ihre vielfältigen Funktionen behalten. Die IHK ruft die Innenstadtakteure dazu auf, sich für mehr Aufenthaltsqualität in den Zentren einzusetzen. Mit der Kampagne sind auch weitere lokale Events und Veranstaltungen verknüpft.

Foto ©  IHK/Fotograf

Abteilung des Aschendorfer Marien Hospitals vom DGK als „Stätte der Zusatzqualifikation Spezielle Rhythmologie“ anerkannt

Die Medizinische Klinik I des Marien Hospitals in Aschendorf wurde von dem Verein Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung (DGK) als „Stätte der Zusatzqualifikation Spezielle Rhythmologie“ anerkannt. Das Marien Hospital teilt mit, dass in dem kardiologischen Bereich unter anderem die Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen fällt. Konkret wurde der Bereich der Elektrophysiologie in der Kardiologie ausgezeichnet. Laut dem Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Christian Wende, gehört das Hospital in Papenburg damit zu einer der wenigen spezialisierten Anlaufstellen bei Herzrhythmusstörungen in der Region. Der Bereich der Elektrophysiologie wurde erst vor zwei Jahren als Erweiterung der Klinik aufgebaut. Laut der Geschäftsführerin des Marienhospitals, Veronika von Manowski, ist die Zertifizierung nicht nur ein Zeichen für die Qualität der Betreuung der Patienten, sondern auch eine Gelegenheit den ärztlichen Nachwuchs zu fördern. Im Rahmen einer zweijährigen Ausbildung können die Mediziner das Curriculum „Spezielle Rhythmologie” am Marien Hospital absolvieren.

Foto © Marien Hospital Papenburg Aschendorf gGmbH

Berufungsverfahren wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung – Zwei Emsländer müssen sich vor Landgericht verantworten

Zwei Männer aus Heede und Esterwegen müssen sich ab heute in einem Berufungsverfahren wegen Brandstiftung vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Die Angeklagten sollen im September und Oktober des vergangenen Jahres zwei Wandererschutzhütten und ein Bushaltestellenhäuschen in Aschendorf angezündet haben. Außerdem sollen sie auch ein Auto in Brand gesteckt und diverse Gegenstände aus einem Lagerraum gestohlen und anschließend verkauft haben. Das Amtsgericht Papenburg hatte die Angeklagten im Alter von 30 und 25 Jahren im vergangenen Dezember bereits wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung, Sachbeschädigung und Diebstahl verurteilt. Der Ältere wurde zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Der jüngere Mann wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt. Seine Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Missbrauchsvorwürfe gegen verstorbenen Priester: Bistum Osnabrück bittet Betroffene, sich zu melden

Im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen gegen einen bereits verstorbenen Priester bittet das Bistum Osnabrück weitere Betroffene sich zu melden. Wie das Bistum mitteilt, war der Priester auch an mehreren Orten im Emsland tätig. Ein Betroffener hatte sich im Frühjahr über die unabhängigen Ansprechpersonen beim Bistum Osnabrück gemeldet. Er gibt an, Anfang der 1960er Jahre in Glandorf sowie während eines Ferienlagers der Gemeinde durch einen im Jahr 2003 verstorbenen Priester sexuelle Gewalt erfahren zu haben. Aufgrund der Schilderungen nimmt das Bistum an, dass es weitere Betroffene gibt. Der Priester war im Emsland in der St.-Amandus-Kirche Aschendorf (1953 bis 1955), der St.-Marien-Kirche Papenburg (1965 bis 1972), der St.-Nikolaus-Kirche Herzlake (1972 bis 1987) und der St.-Antonius-Kirche Wettrup (1988 bis 2003) tätig. Betroffene werden gebeten, sich an die unabhängigen Ansprechpersonen für Betroffene von sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück zu wenden.

Die Kontaktdaten sind auch auf der Internetseite www.bistum-osnabrueck.de/unabhaengige-ansprechpersonen zu finden.

Gewerbehalle in Aschendorf ausgebrannt – Schaden in Millionenhöhe

In Aschendorf ist in der vergangenen Nacht eine Gewerbehalle komplett ausgebrannt. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Nach Angaben der Polizei wird der Sachschaden auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Mehr als 100 Einsatzkräfte hatten in der Nacht zum Mittwoch bis in die Morgenstunden versucht, den Brand der Gewerbehalle an der Hüntestraße zu löschen. Nach ersten Löschversuchen hatte sich das Feuer zunächst weiter ausgebreitet, heißt es in einer Mitteilung der Papenburger Feuerwehr. Das Übergreifen der Flammen auf umliegende Häuser konnte aber verhindert werden. Die Gewerbehalle wurde von einem Landmaschinenhändler, einem Reiseunternehmen sowie einem Fahrzeuglackierer genutzt. In der Halle lagerten unter anderem zahlreiche Gasflaschen, die explodierten. Außerdem befanden sich in der Halle laut der Mitteilung drei Reisebusse und ein Boot. Über die Brandursache gibt es noch keine Informationen.

Foto (c) Stadt Papenburg | Feuerwehr

 

Raser des Tages: 107 km/h in 50er Zone in Aschendorf

In Aschendorf wurde am vergangenen Freitag ein Autofahrer aus Kiel mit 107 km/h in einer 50er Zone auf der Bökeler Straße geblitzt. Nach Angaben der Polizei muss der Mann nun ein Bußgeld von mindestens 590 Euro zahlen und erhält zwei Punkte. Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim stellte bei den Tempomessungen innerhalb von fünf Stunden zwölf Verstöße fest.

 

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