Gewerbliche Berufsbildende Schule in Nordhorn ist Innovations- und Zukunftszentrum Robotik

Die Gewerblichen Berufsbildenden Schulen (gbs) in Nordhorn darf sich ab sofort „Innovations- und Zukunftszentrum Robotik“ nennen. Die Schule wurde als eine von sechs Innovations- und Zukunftszentren von der Landesinitiative n21 ausgewählt. Die Initiative arbeitet im Auftrag des Kultusministeriums daran, dass jungen Menschen Medienkompetenz vermittelt wird. Mit der Ernennung ist eine Förderung in Höhe von 500.000 Euro verbunden. Mit dem Geld soll das Lernzentrum Automatisierungstechnik um den Bereich kollaborierende Roboter erweitert werden. Darüber hinaus sollen anknüpfend an das Projekt weitere Kooperationen mit den allgemeinbildenden Schulen, den regionalen Unternehmen und Hochschulen entstehen.

Foto (c) Landkreis Grafschaft Bentheim

Coronavirus: 78 Neuinfektionen im Emsland und in der Grafschaft Bentheim

Im Emsland gibt es seit gestern 51 weitere Covid-19-Fälle. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt es nicht. Das geht aus den aktuellen Fallzahlen hervor. Akut infiziert sind im Landkreis Emsland 521 Menschen. Der Wert der 7-Tage-Inzidenz ist seit gestern leicht gesunken. Er liegt heute bei 91,5 (gestern: 97,3). In der Grafschaft Bentheim ist der Wert der 7-Tage-Inzidenz seit gestern gestiegen. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt gibt den Wert für die Grafschaft mit 60,5 an (gestern: 53,2). Laut der aktuellen Statistik des Landkreises sind seit gestern 27 Neuinfektionen in der Grafschaft Bentheim registriert worden. Weitere Todesfälle gibt es im Zusammenhang mit Covid-19 nicht. Bei den 27 Neuinfektionen in der Grafschaft ist laut einer Mitteilung des Landkreises in vier Fällen eine Mutation der Coronavirus-Variante B 1.1.7 mit Ursprung in Großbritannien nachgewiesen worden. Das Infektionsgeschehen sei diffus, heißt es in der Mitteilung weiter.

Polizei warnt Hobby-Wolfsbeobachter vor Betreten des Luft-/Bodenschießplatzes Nordhorn-Range

Die Polizei warnt Hobby-Wolfsbeobachter vor dem Betreten des militärischen Sicherheitsgeländes der Nordhorn-Range. Auf dem Areal des Luft-/Bodenschießplatzes seien in den vergangenen Tagen mehrmals Personen gesehen worden. Recherchen des polizeilichen Staatsschutzes haben ergeben, dass Mitglieder einer etwa 700 Personen großen Facebook-Gruppe dem Wolfsrudel im Grenzgebiet nachstellen, um es zu beobachten und zu fotografieren. Auf dem Gelände seien auch bereits kleine Lagerfeuer entzündet worden. Im Hinblick auf die bekannten Munitionsrückstände und den laufenden Flugbetrieb weist die Polizei darauf hin, dass der Aufenthalt im militärischen Sicherheitsbereich tödlich enden kann. Das Areal ist außerdem als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Weil der Wolf zu einer streng geschützten Tierart gehöre, sei die absichtliche Störung einer solchen Tierart verboten. Bei der Ahndung von Verstößen will die Polizei entsprechende Strafverfahren einleiten.

Frist für Vorschläge und Bewerbungen für den Lingener Umweltpreis 2021 endet am 16. April

Für den Umweltpreis der Stadt Lingen können noch bis zum 16. April Vorschläge eingereicht werden. Darauf hat die Stadt hingewiesen. Ausgezeichnet werden innovative, vorbildliche Umweltprojekte und Umweltaktivitäten von Einzelpersonen, Personengruppen, Vereinen, Schulen oder Kindergärten, Institutionen oder Gewerbebetrieben. Der Wettbewerb ist thematisch offen gestaltet, um eine breite Vielfalt an vorbildlichen Aktivitäten und Maßnahmen auszeichnen zu können. Prämiert werden innovative und beispielhafte Projekte im Bereich Umwelt, Natur- und Klimaschutz oder Nachhaltigkeit. Dotiert ist der Umweltpreis der Stadt Lingen mit 1500 Euro.

Interessierte können ihre Bewerbungen und Vorschläge hier über das Online-Formular einreichen.

Höchstspannungsleitung zwischen Dörpen und Wesel muss im Bereich Nordhorn-Range verlegt werden

Der geplante Verlauf der 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung zwischen Dörpen und Wesel muss im Bereich Nordhorn-Range geändert werden. Das geht aus einem Bericht der Grafschafter Nachrichten hervor. Demnach soll die Trasse nicht mehr entlang der Autobahn 31, sondern parallel zu den beiden Hochspannungsleitungen, die von der A31 aus auf Elbergen und Hanekenfähr zulaufen, führen. Grund seien mögliche Gefahren rund um den Übungsbetrieb beim Luft-/Bodenschießplatz Nordhorn-Range. Die Bundeswehr hatte ein Veto gegen den ursprünglich geplanten Verlauf der Trasse eingelegt. Darum müsse die Leitungsführung in einem Abschnitt von rund zehn Kilometern geändert werden. Dadurch verlängere sich der Leitungsverlauf um etwa 1,5 Kilometer. Die Mehrkosten sollen im einstelligen Millionenbereich liegen. 2023 soll mit dem Bau der Windstrom-Trasse begonnen werden.

Restaurantbetreiber aus Neuenhaus wegen Steuerhinterziehung verurteilt

Das Osnabrücker Landgericht hat die Betreiber eines Restaurants aus Neuenhaus zu jeweils zwei Jahren Haft verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die 48-jährige Frau und der 58-jährige Mann sollen über einen Zeitraum von rund dreieinhalb Jahren einen Großteil ihrer Gewinne und Umsätze nicht gegenüber dem zuständigen Finanzamt erklärt haben. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie ein manipuliertes Kassensystem benutzt haben, um den Steuerbetrug zu verdecken. Hauptverantwortlich soll die 48-jährige Angeklagte gewesen sein. Sie muss 418.000 Euro an die Staatskasse zurückerstatten. Für 43.000 Euro haftet der mitangeklagte 58-Jährige.

Coronavirus-Update: Fünf weitere Todesfälle im Emsland und in der Grafschaft seit gestern

Im Emsland gibt es seit gestern drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Das geht aus den aktuellen Fallzahlen hervor. Demnach sind insgesamt 140 Menschen an oder mit dem Virus verstorben. Akut infiziert sind im Landkreis Emsland 506 Menschen. Seit gestern gibt es 38 Neuinfektionen. Der Wert der 7-Tage-Inzidenz ist wieder unter die 100er-Marke gesunken. Er liegt heute bei 97,3 (gestern: 115,9). In der Grafschaft Bentheim ist der Wert im Vergleich zu gestern ebenfalls gesunken. Das Gesundheitsamt des Landes Niedersachsen weist die 7-Tage-Inzidenz in der Grafschaft mit 53,2 aus. Beim Landkreis Grafschaft Bentheim sind seit gestern zwei weitere Todesfälle und sieben Neuinfektionen registriert worden. Dabei wurde in fünf Fällen eine Mutation der Coronavirus-Variante B 1.1.7 mit Ursprung in Großbritannien nachgewiesen. Akut infiziert sind in der Grafschaft 125 Menschen.

Lingener Zollamt zieht gefälschte Markenprodukte aus dem Verkehr

Beamte des Zollamts Lingen haben in der vergangenen Woche bei der Postabfertigung Markenprodukte im Wert von über 15.000 Euro aus dem Verkehr gezogen. Bei den Waren handelte es sich um Fälschungen hochwertiger Gürtel und um Designer-Schuhe. Ein Mann hatte sie im Internet bestellt. Unter anderem die Verpackungen der Waren hatten beim Zoll den Verdacht erweckt, dass es sich um Fälschungen handeln könnte. Nach Rücksprache mit den Rechteinhabern bestätigte sich der Verdacht. Alle Artikel waren gefälscht. Auf Antrag der Rechteinhaber werden die Waren vernichtet. Auf den Besteller könnten Schadensersatzforderungen der Originalhersteller zukommen.

Foto (c) Hauptzollamt Osnabrück

Illegale Beschäftigung bei Baustellenkontrolle im Emsland aufgedeckt

Der Osnabrücker Zoll hat bei einer Baustellenkontrolle im Emsland acht Schwarzarbeiter aufgegriffen. Wie das Hauptzollamt Osnabrück mitteilt, wollten die Ermittler in der vergangenen Woche bei einem Bauvorhaben im Emsland prüfen, ob alle Arbeitnehmer ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet worden waren. Gleichzeitig hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit geprüft, ob der Mindestlohn gezahlt wird und ob ausländische Arbeitnehmer die entsprechenden Aufenthalts- beziehungsweise Arbeitsgenehmigungen vorweisen können. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass alle acht ausländischen Arbeitnehmer die Beschäftigung illegal aufgenommen hatten. Damit haben sie ihr dreimonatiges Aufenthaltsrecht verwirkt. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Vom zuständigen Ausländeramt erhielten die acht Männer eine Ausreiseaufforderung, mit der Auflage, Deutschland bis zum 3. März zu verlassen.

Foto (c) Hauptzollamt Osnabrück

Mehrere Einbrüche in einer Nacht in Haren

In Haren hat die Polizei in der Nacht zu gestern mehrere Einbrüche registriert. Nach ersten Erkenntnissen hatten es die Diebe hauptsächlich auf Werkzeuge abgesehen. An der Straße Segberg brachen die Täter in eine Garage ein und nahmen einen Seitenschneider mit. Aus einer angrenzenden Halle stahlen sie eine Kettensäge und einen Freischneider. In der gleichen Straße gab es in derselben Nacht einen Einbruch in eine Werkzeughalle. Ob die Täter hier etwas gestohlen haben, ist noch nicht bekannt. In der Straße Langenberg verschafften sich Einbrecher Zutritt zu einer Garage und nahmen mehrere Werkzeuge mit. Die Polizei ermittelt, ob zwischen den Einbrüchen ein Zusammenhang besteht. Zeugen sollten sich bei der Polizei melden.