In Asien ist der Aal als Delikatesse beliebt. Weil das fettreiche Fleisch des Aals aber schnell Schadstoffe ansammelt, gibt es sehr wenige Verzehrsempfehlungen für Aale aus natürlichen Gewässern. Das gilt auch für die Ems, die mit künstlichen Industriechemikalien, Schadstoffen und Schwermetallen belastet ist. Die Befischung des Aals ist nur ein Grund, warum die Bestände des Aals bedroht sind. Und vieles über den Aal ist noch gar nicht bekannt: Der komplette Lebenszyklus der Aale ist noch nicht erforscht. Die ungeklärte „Aalfrage“ ist immer noch Anlass für große Forschungsexpeditionen in die Geburtsstätte der Aale – die Sargassosee. Lucy Duong hat im letzten Teil unserer Wochenserie „Unterschätzte Tiere“ mit Marlon Braun und Lars Stratmann von der Fischereibiologischen Station Ems-Hase gesprochen und sich über den Bestand des Aals in der Region informiert:
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Foto (c) Jan Lammers
