Jugendliche bringen Forderungen in den Harener Stadtrat ein

In Haren haben Schülerinnen und Schüler erstmals im Rahmen eines sogenannten „8er-Rats“ konkrete Vorschläge für die Kommunalpolitik erarbeitet. Rund 220 Jugendliche aus den achten Klassen zweier Oberschulen und des Kreisgymnasiums haben nach Beratungen über das gesamte Schuljahr hinweg zwölf Forderungen beschlossen, die nun dem Stadtrat zur weiteren Beratung vorliegen. Zu den Vorschlägen gehören unter anderem zusätzliche Freizeit- und Sportangebote, mehr Sitzgelegenheiten und Mülleimer im Stadtgebiet, bessere Ausstattung und Renovierungen an Schulen sowie vergünstigte Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Das Beteiligungsprojekt ist Teil des Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“ und wurde in Haren erstmals umgesetzt. Ziel ist es, Jugendlichen kommunalpolitische Entscheidungsprozesse näherzubringen und sie an der Gestaltung ihres Lebensumfelds zu beteiligen.

Foto (c) Stadt Haren (Ems)

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