Christophorus-Werk beteiligt sich in Hannover an Protest gegen Sozialkürzungen

Rund 3.000 Menschen haben gestern in Hannover für den Erhalt eines starken Sozialstaates demonstriert. Auch das Christophorus-Werk aus Lingen hat sich mit einer Delegation von rund 35 Mitarbeitenden sowie Klientinnen und Klienten an der Kundgebung vor dem Niedersächsischen Landtag beteiligt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen sich gegen geplante Kürzungen im Sozialbereich aus, die nach Angaben der Organisatoren unter anderem Menschen mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche sowie Pflegebedürftige betreffen könnten. Gefordert wurde ein verlässlicher Sozialstaat, der Teilhabe und Unterstützung dauerhaft sicherstellt. Das Christophorus-Werk betont in einer Mitteilung insbesondere die Bedeutung von weniger Bürokratie in der sozialen Arbeit. Nach Angaben der Einrichtung bindeten Dokumentations- und Nachweispflichten erhebliche Arbeitszeit, die zulasten der direkten Unterstützung von Menschen gehe.

Foto (c) Christophorus-Werk Lingen e. V.

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