Mike Feigenspan löst seinen noch bis zum 30. Juni 2024 gültigen Vertrag beim SV Meppen vorzeitig und einvernehmlich auf. Der SV Meppen teilt mit, dass der 27-jährige Offensivspieler einen Aufhebungsvertrag unterschrieben hat und damit den Verein verlässt. Der Fußballspieler war genau vor einem Jahr vom KSV Hessen Kassel aus der Regionalliga Südwest nach Meppen gewechselt. Insgesamt hatte der Spieler mit der Rechtsaußenposition 19 Partien für den SV absolviert und dabei ein Tor geschossen. „Wir danken Mike ausdrücklich für seinen Einsatz und wünschen ihm sportlich wie privat nur das Beste.“, so der Sportvorstand des SV Meppen Heiner Beckmann.
25-jähriger Wietmarscher wird vom Landgericht Osnabrück zu Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung verurteilt
Das Landgericht Osnabrück hat heute einen 25-jährigen Wietmarscher in einem Berufungsverfahren wegen Beihilfe zum Drogenhandel und der Einfuhr von Drogen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt. Nach Angaben des Landgerichts, hatte das Amtsgericht Papenburg den 25-Jährigen bereits zu einer Strafe von 500 Euro wegen vorsätzlich und unerlaubter Beihilfe zum Drogenhandel und wegen der Einfuhr von Drogen verurteilt. Der Angeklagte
soll zusammen mit einer gesondert verfolgten Person nach Kiel gefahren sein, um dort etwa ein Kilogramm Marihuana abzuholen. Dabei soll die gesondert verfolgte Person die naive Grundeinstellung der Wietmarschers für seine Ziele eigennützig ausgenutzt haben. Für diese Dienste soll dem 25-jährigen Mann eine Belohnung von 500 Euro versprochen worden sein. Außerdem soll der Angeklagte 2019 zusammen mit der gesondert verfolgten Person mit seinem Auto nach Groningen gefahren sein, um dort 200 Gramm Marihuana zu kaufen. Der gesondert Verfolgte soll versucht haben, das Marihuana gewinnbringend zu verkaufen. Dafür soll er dem 25-Jährigen 40 Gramm Marihuana versprochen haben, die der Wietmarscher nie erhalten haben soll.
50-jährigem Lingener wird nach diversen Anschuldigungen vom Landgericht Unterbringung in Psychiatrie verordnet
Ein 50-jähriger Lingener, dem heute unter anderem gefährliche Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Nötigung vor dem Landgericht Osnabrück vorgeworfen wurde, ist heute wegen fehlender Schuldfähigkeit von den Vorwürfen freigesprochen worden. Nach Angaben des Landgerichts wurde für den 50-jährigen Mann eine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der 50-Jährige war neben den oben genannten Vorwürfen auch wegen Computerbetrug, Diebstahl und dem Verstoß gegen das Waffengesetz angeklagt worden. Er soll in der Zeit vom 11. Juli. 2021 bis zum 30. April 2022 in Lingen andere Personen beschimpft, geschlagen oder Gegenstände nach ihnen geworfen haben. Außerdem soll er den Personen Gegenstände weggenommen und diese Behalten haben. Zudem soll sich der Mann eine DHL-Berechtigungskarte verschafft haben und damit in Besitz eines Päckchens gekommen sein. Des Weiteren soll der Mann die Gegenstände mehrerer Personen schädigt, einen Spiegel von einem Fahrzeug getreten und einen Mülleimer zerbeult haben.
Symbolbild Landgericht Osnabrück
Unbekannter begeht nach Verkehrsunfall in Emsbüren Fahrerflucht
In Emsbüren ist es am vergangenen Sonntag zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem sich der Verursacher des Schadens unerlaubt entfernt hat. Nach Angaben der Polizei, ist ein 59-jähriger Autofahrer auf der L40 aus Richtung Emsbüren in Richtung Lingen unterwegs gewesen. Dabei kam ihm ein unbekannter Autofahrer entgegen, der mit seinem Auto von der Spur abkam und den linken Außenspiegel des 59-jährigen touchierte. Dabei zersprang auch die Scheibe der Fahrertür. Der Schaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Freren: Unbekannte stehlen Kennzeichenbeleuchtung von historischem Fahrzeug
Unbekannte haben zwischen vorgestern und gestern die Kennzeichenbeleuchtung eines grauen Mercedes Transporters in Freren entwendet. Die Polizei teilt mit, dass es sich bei dem Auto um ein historisches Fahrzeug handelt und das der Schaden auf etwa 100 Euro schätzt wird. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.
Modellfahrzeug von Grab in Meppen gestohlen
Ein Modellfahrzeug ist zwischen vergangenem Montag und vergangenem Mittwoch von einer Grabstelle auf dem Friedhof Esterfeld in Meppen gestohlen worden. Nach Angaben der Polizei, wurde der abgebildete Glaskasten, mitsamt eines weißen Karman Ghia Modellautos mit schwarzem Dach entwendet. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.
Foto © Polizeiinspektion Emsland-Grafschaft Bentheim
Mutmaßliche Tierquälerei bei Sustrum: Mehrere Verhandlungstage vor dem Amtsgericht Papenburg angesetzt
Die Verantwortlichen der größten Schweinemast Niedersachsens in Sustrum müssen sich an mehreren Tagen wegen des Vorwurfs der Tierquälerei vor dem Amtsgericht Papenburg verantworten. Wie die Deutsche Presse Agentur berichtet, hatten heimliche Videoaufnahmen aus dem Jahr 2020 die Ermittlungen ins Rollen gebracht. Der Anwalt eines Angeklagten zweifelte die Authenzitität des Filmmaterials an. Bislang sind zwei Verhandlungstage angesetzt. Die Richterin schloss nicht aus, dass es auch drei Verhandlungstage geben könnte. Durch eine umfangreiche Aktenlage gebe es einen langen Weg bis zur Beweislage. Der Verein Deutsches Tierschutzbüro hatte vor zwei Jahren Videoaufnahmen gemacht, auf denen die Schweine dicht aneinander gestanden haben und in ihrem eigenen Kot stehen mussten. Außerdem hatten die Tiere diverse Verletzungen.
SV Meppen Linksverteidiger Leon Kugland wird von Kickers Emden ausgeliehen
Der Linksverteidiger Leon Kugland vom SV Meppen wechselt für ein halbes Jahr auf Leihbasis zum ostfriesischen Regionalligisten Kickers Emden. Der SV Meppen teilt mit, dass der 23-jährige Fußballspieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum Emsland kommt und im vergangenen Sommer einen Profivertrag beim SV Meppen unterschrieben hat. Bei einem Spiel gegen den FC Magdeburg am 19. März. 2022 feierte Leon Kugland sein Debüt in der 3. Liga. Dabei durfte er 90. Minuten lang spielen. „Es ist gut und richtig, dass Leon mehr Spielpraxis bekommt, um sich weiterzuentwickeln. Eine Leihe in die Regionalliga ist aktuell eine sportlich sinnvolle Alternative.“, so der Sportvorstand des SV Meppen Heiner Beckmann.
73-Jährige im Supermarkt in Neuenhaus von dritter Person beim Diebstahl ihres Portemonnaies abgelenkt
Die Polizei sucht eine Person, die gestern einer Frau in einem Verbrauchermarkt in Neuenhaus das Portemonnaie gestohlen hat. Der Diebstahl ereignete sich zwischen 15 Uhr und 16 Uhr in einem Supermarkt an der Veldhausener Straße. Die 73-jährige Frau soll durch einen 40- bis 50-jährigen Mann mit kräftiger Statur und südländischem Erscheinungsbild abgelenkt worden sein. Der Mann hatte dunkle kurze Haare und sprach gebrochen deutsch. Während des Ablenkmanövers sei ihr das Portemonnaie aus der geschlossenen Handtasche im Einkaufswagen von einer anderen Person gestohlen worden. Nach dem Diebstahl seien in der Sparkassenfiliale in Neuenhaus hohe Geldsummen abgehoben worden. In welchem Zusammenhang die Taten stehen, ist nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen.
Talk: Neues Halbjahresprogramm der Volkshochschule (VHS) Grafschaft Bentheim
Rat der Gemeinde Geeste beschließt Haushaltssatzung 2023 einstimmig
Der Geester Gemeinderat hat die Haushaltssatzung für das Jahr 2023 einstimmig beschlossen. Das hat die Gemeinde Geeste heute mitgeteilt. Für das aktuelle Jahr rechnet die Gemeinde mit Investitionen in Höhe von 6,4 Millionen Euro. Das Jahr 2022 werde die Gemeinde mit einem besseren Ergebnis als ursprünglich geplant, abschließen können, so Geestes Bürgermeister Helmut Höke. Darum könne das sehr hohe Investitionsniveau bei gleichzeitig weiterem geplanten Schuldenabbau ausgebaut werden. Die größte Ausgabeposition bleibe die Kreisumlage. Mit knapp 351.000 Euro mehr als im Vorjahr liege der geplante Aufwand bei rund 5,7 Millionen Euro.
Interview mit Andreas Kinser zur Geldautomatensprengung bei der Grafschafter Volksbank
Zustände in Sustrumer Schweinemast heute Thema vor Gericht
Kinderbuchtipp: Der Junge, der mit den Wölfen spricht
Arbeitslosenquote an Ems und Vechte im Januar auf 3,3 Prozent gestiegen
Die Arbeitslosenquote ist im Januar im Agenturbezirk Nordhorn von 3,1 Prozent auf 3,3 Prozent gestiegen. Das hat die Agentur für Arbeit Nordhorn mitgeteilt. Insgesamt seien im Januar 620 Menschen mehr arbeitslos gewesen als im Vormonat. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen, insbesondere bei den Männern, sei saisonal bedingt und liege im üblichen Rahmen, so der Chef der Nordhorner Arbeitsagentur René Duvinage. Allerdings hätten sich im Vergleich zum Vorjahr mehr Menschen arbeitslos gemeldet. In vielen Außenberufen könne derzeit nur eingeschränkt gearbeitet werden. Das erkläre den hohen Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den Männern, so Duvinage. Hinzu komme, dass zum Jahreswechsel viele befristete Arbeitsverhältnisse enden würden. Diese beiden Effekte seien für diese Jahreszeit typisch, heißt es in der Mitteilung weiter.
Bohrarbeiten an der Erdgasbohrung Adorf Z17 in Georgsdorf abgeschlossen
Das Energieunternehmen Neptune Energy hat die Bohrarbeiten an der neuen Erdgasbohrung Adorf Z17 am Torfabfuhrweg in Georgsdorf abgeschlossen. Das hat das Unternehmen mitgeteilt. Das Team habe die Bohranlage auf dem Bohrplatz bereits umgebaut und Mitte Januar mit den Arbeiten an der nächsten Bohrung Adorf Z18 begonnen. Nun werde die Bohrung Adorf Z17 getestet und für die Förderung vorbereitet. In diesem Zusammenhang bittet das Unternehmen um Verständnis für die Fackelarbeiten. Weil das geförderte Gas aus den Tests nicht in die Aufbereitungsanlage geführt werden kann muss es vor Ort verbrannt werden. Das ließe sich aus Sicherheitsgründen nicht vermeiden, so das Unternehmen. Für die Licht- und Lärmemissionen bitte Neptune Energy um Verständnis. Das Team vor Ort versuche, den Lichtkegel gerade in den Abend- und Nachtstunden zu minimieren. Das Unternehmen plant, die Bohrung Adorf Z17 im Mai in den regulären Betrieb zu nehmen. Gemeinsam mit den anderen Bohrungen aus dem Feld Adorf Karbon können im Erfolgsfall dann rund 150.000 Haushalte in der Region mit Erdgas versorgt werden.
Norddeutsche Erdwärmegewinnungsgesellschaft darf nach Erdwärme rund um Nordhorn suchen
Ab dem 1. Februar darf rund um Nordhorn zu gewerblichen Zwecken nach Erdwärme gesucht werden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hervor. Die Behörde hat der Norddeutschen Erdwärmegewinnungsgesellschaft mit Sitz in Lingen das Erlaubnisfeld Nordhorn zugeteilt. Die Erlaubnis ist zunächst auf fünf Jahr befristet. Das Erlaubnisfeld Nordhorn ist rund 71 Quadratkilometer groß und erstreckt sich rund um die Stadt Nordhorn. Die Erlaubnis beinhalte das grundsätzliche Recht, nach Erdwärme zu suchen. Tatsächliche Bohrungen dürfen aber erst nach der Zulassung bergrechtlicher Betriebspläne durchgeführt werden. Dafür sei ein gesondertes Beteiligungsverfahren nötig, so das LBEG.
Niedersächsische Justizministerin fordert Banken und Sparkassen zu Maßnahmen gegen Automatensprengungen auf
Nach der Sprengung von insgesamt drei Geldautomaten in Niedersachsen in dieser Woche, einer davon gestern in Nordhorn, hat die Niedersächsische Justizministerin Kathrin Wahlmann Banken und Sparkassen nachdrücklich aufgefordert, sich ein Beispiel an den Banken in den Niederlanden zu nehmen. Dort würden flächendeckend Verklebesysteme in die Geldautomaten mit dem Erfolg eingebaut, dass sich Automatensprengungen dort für die Täter nicht mehr lohnen würden. Durch solche oder ähnliche Maßnahmen hätten es Banken und Sparkassen in der Hand, das Phänomen der Geldautomatensprengungen ein für allemal zu beenden. Die Gefährdungslage sei nicht länger hinnehmbar. Täter würden mittlerweile zunehmend Festsprengstoff verwenden, der aufgrund seiner Sprengkraft immense Schäden verursache und eine unkalkulierbare Gefahr für die Bevölkerung darstelle, so die Ministerin in einem Statement. Sollten die Banken und Sparkassen nicht zeitnah aktiv werden, müssten sie durch gesetzgeberische Maßnahmen zum Handeln gezwungen werden, so Wahlmann weiter.
Atomkraftgegner fordern Stopp für Ausbaupläne der Lingener Brennelementefabrik
Das Bundesumweltministerium plant eine Prüfung des Genehmigungsantrages des französischen Atomkonzerns Framatome zur Erweiterung der Brennelementefabrik in Lingen. Diese Prüfung finde vor einer Entscheidung des niedersächsischen Umweltministeriums statt. Das habe das Bundesumweltministerium dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen auf dessen Anfrage mitgeteilt. Laut einer Mitteilung des Aktionsbündnisses habe das Bundesumweltministerium außerdem bestätigt, dass der Antrag von Framatome eingereicht worden sei. Ob ein neues Investitionsprüfverfahren auf Bundesebene nötig sei, habe das Ministerium offen gelassen. Mehrere Anti-Atomkraft-Initiativen sollen den niedersächsischen Umweltminister Christian Meyer sowie den Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck um eine Stellungnahme gebeten haben. Das große Verfahren zum Ausbau der Lingener Brennelementefabrik sei in sich schon das Gegenteil vom anvisierten Atomausstieg, so Alexander Vent, vom Bündnis AgiEL. Das Bündnis sei extrem besorgt und erwarte aus Hannover endlich klare Antworten und einen Abbruch des sicherheitspolitisch unverantwortlichen Genehmigungsverfahrens, heißt es in der Mitteilung weiter.
RWE bestellt zwei 100-Megawatt-Elektrolyse-Anlagen für “GET H2”-Projekt in Lingen
Der Energieversorgungskonzern RWE hat für das Wasserstoffprojekt „GET H2“ in Lingen zwei 100-Megawatt-Elektrolyse-Anlagen bestellt. Das hat das Unternehmen heute mitgeteilt. Die erste der beiden 100-Megawatt-Protonen-Austauschmembran-Elektrolyseure soll im kommenden Jahr auf dem Gelände des Gaskraftwerkes in Betrieb genommen werden. Die zweite Anlage soll ihre Arbeit 2025 aufnehmen. Durch den Einsatz von Strom aus Erneuerbaren Energien sollen die Elektrolyseure grünen Wasserstoff für industrielle Abnehmer erzeugen. Das „GET H2“-Wasserstoff-Projekt in Lingen gilt als das am weitesten entwickelten Wasserstoffprojekte in Deutschland. Ziel der Initiative „GET H2“ ist es nach Angaben von RWE, zusammen mit nationalen und europäischen Partnern die kritische Masse zu schaffen, die für den Aufbau einer überregionalen europäischen Wasserstoffinfrastruktur und die Entwicklung eines europäischen Wasserstoff-Marktes erforderlich sei.
Foto (c) RWE
30.000 Euro Schaden nach Einbruchsdiebstahl in Beesten
Die Polizei sucht Zeugen eines Diebstahls, der sich zwischen dem vergangenen Freitagmittag und gestern Morgen in Beesten ereignet hat. Unbekannte sind demnach gewaltsam in einen Baucontainer an der Straße Schwalbenweg eingedrungen und haben diverse, zum Teil schwere Maschinen gestohlen. Der Schaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Wer Hinweise zur Tat hat, sollte sich mit der Polizei in Verbindung setzen.
Traditionsschiff “Gesine von Papenburg” auf der Meyer Werft restauriert
Nach zehn Wochen Arbeit ist das Traditionsschiff „Gesine von Papenburg“ auf der Meyer Werft in Papenburg restauriert worden. Das hochseetaugliche Segelschiff gehört der Stadt und wird vom Freundeskreis der „Gesine von Papenburg“ betreut. Es dient auch als Städtebotschafter der Emsstadt. Die für ihre riesigen Kreuzfahrtschiffe bekannte Werft habe den Freundeskreis dabei unterstützt, notwendige Instandsetzungsarbeiten an dem Schiff vorzunehmen, sagte der Vereinsvorsitzende Georg Olker der dpa. Im Sommer solle es wieder auf der Nordsee auf Fahrt gehen. An dem Schiff waren wegen veränderter Sicherheitsvorschriften Veränderungen notwendig. Gleichzeitig sei die Gelegenheit genutzt worden, dringend notwendige Reparaturarbeiten an der Außenhaut und der Maschine zu erledigen, so Olker.
Schuppen in Neuenhaus in Brand geraten
In Neuenhaus ist gestern Nachmittag ein Schuppen in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Ein Gebäude neben dem Schuppen an der Dr.-Picardt-Straße ist laut Polizei in Mitleidenschaft gezogen worden. Über die Höhe des Schadens gibt es noch keine Informationen. Auch die Brandursache ist noch nicht bekannt.
50.000 Euro Schaden nach Brand in einem Kompressorraum in Papenburg
Die Feuerwehr musste gestern in Papenburg einen Brand im Kompressorraum eines Industrieunternehmens in der Straße Seeschleuse löschen. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass ein laufender Kompressor aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten war. Neben Schäden im Kompressorraum wurde unter anderem auch die Hallendecke beschädigt. Der Schaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Zoll entdeckt illegale Beschäftigung in einer Lingener Gaststätte
Der Zoll hat bei einer Gaststättenkontrolle in Lingen am vergangenen Samstag zwei illegal beschäftigte Arbeitnehmer entdeckt. Bei der Kontrolle hatten die Zöllner der Osnabrücker Finanzkontrolle überprüft, ob alle Arbeitnehmer zur Sozialversicherung angemeldet worden sind und ob ausländische Arbeitnehmer die entsprechenden Aufenthalts- beziehungsweise Arbeitsgenehmigungen vorlegen können. Bei zwei indischen Arbeitnehmern stellten die Beamten fest, dass die Männer keinen Aufenthaltstitel hatten. Dadurch haben die Männer ihre dreimonatiges Aufenthaltsrecht in Deutschland verwirkt. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Gegen den Betreiber der Gaststätte wurde ein Bußgeldverfahren wegen illegaler Ausländerbeschäftigung eingeleitet.
Symbolbild (c) Hauptzollamt Osnabrück
Nach Tierquälerei in Schweinemastbetrieb: Verantwortliche müssen sich vor Amtsgericht Papenburg verantwortlichen
Die Verantwortlichen der größten Schweinemast Niedersachsens in Sustrum müssen sich heute wegen einer mutmaßlichen Tierquälerei vor dem Amtsgericht Papenburg verantworten. Das Deutsche Tierschutzbüro e.V teilt mit, dass sie vor zwei Jahren Videoaufnahmen gemacht haben, auf denen die Tiere dicht aneinander gestanden hätten und in ihrem eigenen Kot stehen mussten. Außerdem hätten die Tiere diverse Verletzungen gehabt. In einem Verfahren vor dem Amtsgericht Oldenburg gegen zwei Verantwortliche der Schweinemastanlage war ein Strafbefehl über je 165 Tagessätze erlassen worden. Da dagegen Widerspruch eingelegt wurde, findet das Berufungsverfahren heute um 9 Uhr in Papenburg statt. Das Deutsche Tierschutzbüro hat außerdem eine Demonstration mit dem Motto „Wer Tiere so misshandelt, muss auch bestraft werden“ vor dem Amtsgericht Papenburg geplant. Mehr dazu heute im Programm der ems-vechte-welle.
Lingener wegen vermutlicher Vergewaligung an Ex-Freundin angeklagt
Ein Lingener muss sich wegen einer vermutlichen Vergewaltigung seiner Ex-Freundin vor dem Amtsgericht Lingen verantworten. Nach Angaben des Amtsgerichts soll sich der Angeklagte mit dem Opfer in seiner Wohnung getroffen haben. Hier sei es zu einem Streit gekommen. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll es zur mehrfachen Vergewaltigung gekommen sein. Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung soll der Streit fortgeführt worden sein.