Update: Bombenentschärfung in Salzbergen abgeschlossen – Bürger*innen können zurück in ihre Wohnungen

Die Bombenentschärfung in Salzbergen ist soeben abgeschlossen worden. Um 21:35 Uhr begann Sprengmeister Hans Mohr mit der Entschärfung der 5-Zentner-Fliegerbombe im Bereich der Raffinerie in Salzbergen. Um 22:10 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen. Nach der Entschärfung können die Einwohner wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren. Die Sperrungen werden aufgehoben. Zuvor wurde die Bombe am Nachmittag bei Arbeiten an dem Gelände der Firma H&R ChemPharm gefunden. Für die Entschärfung wurde ein Evakuierungsradius von einem Kilometer festgelegt. Dieser wurde nach 20 Uhr noch nachträglich verschoben, um die Straße Mühlendamm und den angrenzenden Stichstraßen zu evakuieren. Es gab auch kleinere Verzögerungen, so wurde nach 21 Uhr eine Person von der Polizei abgeholt, die sich noch innerhalb des Evakuierungsradius befand. Insgesamt waren 4.500 Menschen waren von der Evakuierung in Salzbergen betroffen. Für die Bürgerinnen und Bürger wurde ein Krisenstab und sechs Evakuierungszentren, sowie ein Evakuierungszentrum für Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, eingerichtet. Rund 70 Polizistinnen und Polizisten aus Papenburg, Meppen, Lingen, der Grafschaft Bentheim und Osnabrück waren in Salzbergen im Einsatz. Der Kampfmittelräumdienst war aus Hannover angerückt. Mit 50 Einsatzkräften war auch die Hundertschaft aus Osnabrück im Einsatz. 51 Einsatzkräfte waren für das Deutsche Rote Kreuz vor Ort. Die Evakuierung lief überwiegend problemlos, so ein Einsatzmitglied gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Supermärkte schlossen im Ort vorzeitig und auch Bahnverbindungen im Emsland waren von der Bombenentschärfung betroffen. Kurz nach 22 Uhr haben die Züge auch wieder die Fahrt aufgenommen.

Symbolbild: © Lindwehr

Update: Evakuierung beendet – Bombenentschärfung kann beginnen

Die Evakuierung der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Bombenentschärfung nach dem Fund einer 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Salzbergen ist soweit abgeschlossen. Damit könne die Entschärfung beginnen, so die Neue Osnabrücker Zeitung. Die Polizei entferne sich nun ebenso aus dem Evakuierungsgebiet. Die Dauer der Arbeiten wird auf circa 30 Minuten geschätzt.

21:28 Uhr: Die Bombenentschärfung verzögert sich erstmal auf ungewisse Zeit. Gerade wurde noch eine Person von der Polizei abgeholt, die sich noch innerhalb des Evakuierungsradius befand.

21:40 Uhr: Die Bombenentschärfung hat soeben begonnen. Alle Einsatzkräfte sind damit aus derEvakuierungszone raus. Sprengmeister Hans Mohr beginnt nun mit der Arbeit.

Symbolbild: © Lindwehr

Update: Bombenentschärfung in Salzbergen verzögert sich aufgrund einer nachträglichen Evakuierungsgebietserweiterung – Gegen 21 Uhr soll die Entschärfung beginnen

Die Evakuierung befinde sich derzeit in den letzten Zügen. Die Entschärfung könne nach Aussage des Einsatzleiters Burkhard Papenbrock gegen 21 Uhr begonnen werden. Verzögerungen gibt es durch eine nachträgliche Evakuierung der Straße Mühlendamm und den angrenzenden Stichstraßen. Der Mittelpunkt des ursprünglichen Evakuierungsgebiet lag zunächst auf der Raffinerie. Dies wurde nachträglich geändert und der Ring weiter nach links versetzt, da sich die Bombe nicht direkt auf dem Gelände der Raffinerie befindet. Der Bürgermeister von Salzbergen Andreas Kaiser sagte heute erst um Viertel nach 7, dass die Fliegerbombe auf dem Gebiet der Raffinerie entschärft werden kann. Um kurz nach 20 Uhr sollte die Entschärfung beginnen. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung am Abend.

Symbolbild: © Lindwehr

Update: Bombenentschärfung in Salzbergen kann geplant um 20 Uhr starten – viel Verkehr rund um das Evakuierungsgebiet

Der Bürgermeister von Salzbergen Andreas Kaiser sagte heute um Viertel nach 7, dass die Fliegerbombe auf dem Gebiet der Raffinerie entschärft werden kann. Um kurz nach 20 Uhr soll die Entschärfung beginnen. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung am Abend. Für Salzbergen sei es keine Überraschung, dass Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden werden, so Kaiser weiter. Damals war die Stadt von den Alliierten stark bombardiert worden. Jedoch muss die Polizei erneut ausrücken zu den Häusern am Mühlendamm. Diese sind angeblich noch nicht evakuiert. Zudem sind die Polizistinnen und Polizisten am Rande des Evakuierungsgebiet viel beschäftigt. An den Absperrungen seien viele Autofahrer sehr uneinsichtig, so Einsatzleiter Burkhard Papenburg gegenüber der NOZ. Die Autofahrer versuchen, an den Absperrungen vorbeizufahren oder die Beamten zu ignorieren oder mit ihnen zu diskutieren.

Symbolbild: © Lindwehr

Evakuierung in Salzbergen erfolgt nahezu problemlos – eine Person weigerte sich

Momentan läuft die Evakuierung im Rahmen der Bombenentschärfung in Salzbergung problemlos, sagt ein Einsatzmitglied gegenüber der neuen Osnabrücker Zeitung. Während zunächst mit Fahrzeugen und Lautsprecherdurchsagen die Menschen über die Evakuierung informiert wurden, wird jetzt von Tür zu Tür gegangen. Die Polizei musste sich bislang ausschließlich um eine uneinsichtige Person kümmern, die den Anweisungen der Einsatzkräfte nicht Folge leisten wollte.

Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung sagt Salzbergens Bürgermeister Andreas Kaiser, dass in den Evakuierungszentren relativ wenig los sei. Viele Salzbergenerinnen und Salzberger seien bei Freunden, Nachbarn und Verwandten außerhalb des Evakuierungsgebiet.

Symbolbild: © Lindwehr

Update: Bombenentschärfung in Salzbergen um 20 Uhr geplant – Zugverkehr im Emsland derzeit eingeschränkt

Laut Aussage der Polizei sind derzeit rund Dreiviertel der Menschen in Salzbergen evakuiert. Nach aktuellen Einschätzungen kann die Polizei gegen 19 Uhr nochmal alle Straßen abfahren und schauen, ob sich noch Menschen in oder an den Häusern befinden. Nach aktuellen Planungen soll die Bombe gegen 20 Uhr entschärft werden. Dabei beruft sich die Neue Osnabrücker Zeitung auf Aussagen von Christoph Berning von der Gemeinde Salzbergen.

Rund 70 Polizistinnen und Polizisten aus Papenburg, Meppen, Lingen, der Grafschaft Bentheim und Osnabrück sind derzeit in Salzbergen im Einsatz. Der Kampfmittelräumdienst ist aus Hannover angerückt. Auch 50 Einsatzkräfte  der Hundertschaft aus Osnabrück unter der Leitung von Thomas Frank sind im Einsatz. Die Hundertschaft ist in einem Zentrum am Sportplatz untergebracht. Viele Bürger hätten sich vorab über die Evakuierung vor allem über Social Media informiert, so Thomas Frank gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Hunderschaft versucht nun derzeit an jeder Haustür zu klingeln. 51 Einsatzkräfte sind für das Deutsche Rote Kreuz vor Ort. Sie betreuen die Evakuierungszentren und transportieren Menschen, die nicht mehr “gut zu Fuß sind”. Dabei gab es bislang einen Liegetransport sowie 13 Sitztransporte zu den Evakuierungszentren.

Die Supermärkte haben im Ort vorzeitig geschlossen. Auch Bahnverbindungen sind von der Bombenentschärfung betroffen. Die Westfalenbahn weist darauf hin, dass Züge aus Richtung Münster in Rheine halten und aus Richtung Emden in Leschede. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Diese Busse können jedoch Salzbergen nicht anfahren. Auch der Fernverkehr der Deutschen Bahn auf den Strecken Münster-Emden und Amsterdam-Berlin ist derzeit betroffen. Zwei IC-Züge werden aktuell in Rheine und Bad Bentheim zurückgehalten. Diese befanden sich auf der Strecke Amsterdam-Berlin. Der IC 2002 Münster-Emden wird über Bremen umgeleitet. Die Emslandstrecke ist damit aktuell nicht mit dem Fernverkehr verbunden.

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Fliegerbombe in Salzbergen gefunden – Evakuierung gestartet

Heute Nachmittag wurde bei Arbeiten im Bereich der Raffinerie in Salzbergen eine 5-Zentner-Fliegerbombe gefunden. Nach erster Bewertung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes kann die Bombe vor Ort nicht gesprengt werden. Die Bombe muss auf dem Gelände der Firma H&R ChemPharm entschärft werden. Für die Entschärfung wurde ein Evakuierungsradius von einem Kilometer festgelegt. 4.500 Menschen sind von der Evakuierung in Salzbergen betroffen. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Evakuierung. Die Gemeinde Salzbergen hat einen Krisenstab eingerichtet. Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder sich in Quarantäne befinden, sind auch dazu aufgerufen, ab 16.00 Uhr die eigene Wohnung zu verlassen, sofern diese im Evakuierungsradius liegt. Eine Zustimmung zum Verlassen der häuslichen Absonderung durch das Gesundheitsamt ist nicht erforderlich. In der Gemeinde Salzbergen gibt es aktuell 114 akute Corona-Infektionen. Betroffene müssen sich unter Verwendung einer FFP2-Maske und ohne Kontaktaufnahme zu anderen Personen in eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für die Dauer der Evakuierung absondern. Für Betroffene, die keine andere private Unterkunft nutzen können, bietet die Gemeinde Salzbergen eine spezielle Notunterkunft im Gemeindehaus Holsten in der Feldstraße 2 ausschließlich für Absonderungspflichtige.
Weitere Evakuierungszentren für Personen ohne Corona-Symptome:

• Dorfgemeinschaftshaus Hummeldorf, Rheiner Straße
• Dorfgemeinschaftshaus Steide, Steider Straße 100
• Grundschule Holsten, Espel , Salzbergen
• Hotel zur Ems, Emsstraße
• Gaststätte Warburg
• Bootshaus an der Reithalle, Emsstraße

Die Evakuierungszentren sind ab 16.30 Uhr besetzt.

Einen Überblick über den Evakuierungsradius sowie Informationen für Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder sich in Quarantäne befinden findet ihr unter: https://www.salzbergen.de/portal/meldungen/evakuierung-wegen-fliegerbombe-in-salzbergen-900000509-31640.html?rubrik=900000003

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Person nach Zusammenstoß von Auto und Fahrrad schwer verletzt

Aus bisher unbekannten Gründen sind im Kreuzungsbereich der Straße Zum Höring in Samern ein Auto und ein Fahrradfahrer zusammengestoßen. Der Unfall ereignete sich nach 15 Uhr heute Nachmittag. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sei eine Person schwer verletzt. Polizei und Rettungsdienst sind vor Ort. Die Maßnahmen dauern derzeit noch an. Der Verkehr sei nicht beeinträchtigt.

Emsland begleitet Bund bei der Endlagersuche: Online-Veranstaltung am 28. Februar

Das Emsland begleitet den Bund bei der Endlagersuche für Atommüll. Dazu veranstaltet der Landkreis seit Beginn 2021 das öffentliche „Begleitforum Endlagersuche“. Bei den Veranstaltungen wird das Auswahlverfahren des Bundes für ein Atommüll-Endlager beleuchtet und kritisch begleitet, so der Landkreis in einer Pressemeldung am Mittwoch. In einer erneuten Online-Veranstaltung soll am Montag (28. Februar) über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen des Bundes gesprochen werden. Hintergrund ist ein Zwischenbericht aus dem Jahr 2020, den die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) vorgestellt hat. Dabei wurden 90 Regionen in Deutschland benannt, die aus geologischen Gründen für ein Atommüll-Endlager geeignet sein könnten. Unter den möglichen Orten waren mit den Salzstöcken Wahn, Lathen und Börger auch drei emsländische Standorte. Darauf hat der Landkreis Emsland die Unterstützung des Experten Dr. Saleem Chaudry vom Öko-Institut e.V. aus Freiburg gesichert. Am kommenden Montag ist der Experte auch im Ausschuss für Umwelt und Natur zu Gast. Am Abend wird er im Rahmen der Online-Veranstaltung gemeinsam mit Kreisbaurat Dirk Kopmeyer den aktuellen Stand des Verfahrens und die Ansatzpunkte des Landkreises erläutern. Die Online-Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Interessierte, die bis dato nicht im Begleitforum registriert sind und an der Veranstaltung teilnehmen möchten, senden ihre Anmeldung per E-Mail an bf-endlagersuche@emsland.de und erhalten dann kurzfristig die entsprechenden Zugangsdaten, so der Landkreis.

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Anreise in die Hänsch Arena abweichend: Polizei informiert Gastfans aus Osnabrück zum SV Meppen Heimspiel am Samstag

Die Polizei hat bezüglich des Heimspiels vom SV Meppen am Samstag Informationen zur Anreise für Gastfans aus Osnabrück herausgegeben. Der Drittligist spielt am Samstag in der Hänsch Arena um 14 Uhr gegen den VFL Osnabrück. Um einen reibungslose Anreise gewährleisten zu können, informiert die Polizei, dass am Samstag ein Fußmarsch vom Bahnhof zur Arena in Meppen nicht möglich sein wird. Nach Ankunft in Meppen werden alle Fans, die mit der Bahn angereist sind, mit Busshuttles zum Stadion gebracht, so die Polizei. Da auch die Jahnstraße ab 11:15 Uhr für sämtliche Fahrzeuge gesperrt wird, werden Autofahrer gebeten, sich an die beschilderte Anfahrt zum Gästeparkplatz Ost (P5) zu halten. Zudem ist die Fahrrichtung Meppen von der Abfahrt Twist/Meppen-West (BAB 31) aufgrund von Brückenarbeiten voll gesperrt. Die Polizei weist auch darauf hin, dass das Spiel unter 2G+ Bedingungen stattfinden wird. Dazu muss eine FFP2 Maske im gesamten Stadionbereich getragen werden.

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Rat der Samtgemeinde Schüttorf spricht heute über Haushalt 2022 und Beitritt zum Klima Bündnis

Heute Abend kommt Rat der Samtgemeinde Schüttorf zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem der Haushaltsplan und die Haushaltssatzung für das Jahr 2022 sowie die Benennung von beratenden Mitgliedern im Ausschuss für Feuerschutz, Ordnung und Bevölkerungsschutz (FOB). Zudem soll über einen Beitritt zum Klima Bündnis gesprochen werden. Die öffentliche Sitzung beginnt heute um 18 Uhr in der Mensa der Oberschule Schüttorf.

Schifffahrt blockiert: Zwei Tankschiffe auf der Ems bei Haren kollidiert

Bei Haren sind heute Morgen zwei Tankschiffe auf der Ems kollidiert. Das berichten NDR und Neue Osnabrücker Zeitung am Morgen. Die Durchfahrt für Schiffe war an der Stelle für lange Zeit blockiert. Zum Unfall soll es wegen Hochwasser und einer starken Strömung gekommen sein. Dabei beruft sich der NDR auf Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Meppen. Demnach ist ein leerer Binnentanker bei der Ausfahrt aus dem Harener Hafen in Richtung Meppen gegen 6:30 Uhr in den Gegenstrom geraten und gegen das Ufer gefahren. Das andere unbeladene Tankschiff war in Richtung Haren unterwegs und habe nicht mehr ausweichen können. Kurze Zeit später ist es dann mit dem querliegenden Tankschiff kollidiert. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Am späten Vormittag bugsierten zwei Schlepper die beiden Binnenschiffe wieder ins Fahrwasser, so die Neue Osnabrücker Zeitung. Mittlerweile ist die Ems wieder für den Schiffverkehr freigegeben. Die beiden havarierten Binnentanker bleiben vorerst im Hafen von Haren.

IG Metall Rheine ruft zur Teilnahme an den Betriebsratswahlen auf

Die IG Metall Rheine ruft Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, sich an den Betriebswahlen ab dem 1. März zu beteiligen. Zum Betreuungsgebiet der IG Metall Rheine gehören auch Teile des Emslandes und die Grafschaft Bentheim. Durch ihre Abstimmung könnten sie für eine starke Interessensvertretung in ihren Betrieben sorgen. Die Arbeit von Betriebsräten sei heute wichtiger denn je, so die Geschäftsführerin der IG Metall Rheine, Karin Hageböck. Betriebsräte müssen aus ihrer Sicht dafür sorgen, dass der notwendige Wandel in den Betrieben nicht verschlafen werde – und dass es dabei gerecht zugehe, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Betriebsratswahlen finden alle vier Jahre im Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Mai statt. Ab fünf Beschäftigten kann ein Betriebsrat gewählt werden. Wahlberechtigt sind alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Leitungsfunktion, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Kandidieren dürfen Beschäftigte, die seit mindestens sechs Monaten im Unternehmen arbeiten.

Grafik (c) IG Metall Rheine

Autofahrer mit rund 27.000 Euro Bargeld an der deutsch-niederländische Grenze angehalten

Beamte der Bundespolizei ermitteln nach einer Grenzkontrolle in Bad Bentheim gegen einen 51-jährigen Mann wegen des Verdachts der Geldwäsche. Der Mann türkischer Staatsangehörigkeit war gestern Mittag über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Auf die Frage, ob er Waffen, Betäubungsmittel oder einen meldepflichtigen Geldbetrag von 10.000 Euro oder mehr mitführe, gab der 51-Jährige an, dass er einen weitaus höheren Betrag dabeihabe. Aus dem Kofferraum holte er 27.380 Euro Bargeld, das er in Zeitungspapier eingewickelt hatte. Den Beamten konnte der Mann nicht schlüssig erklären, woher er das Geld habe. Über ein sogenanntes Clearingverfahren soll nun die Herkunft und der Verwendungszweck des Geldes ermittelt werden. Das Bargeld wurde sichergestellt und dem Zoll übergeben.

Temporäre Impfstation in Osterbrock noch bis Freitag geöffnet – Samstag Sonderimpfaktion

In der temporären Impfstation im Isidor-Haus in Osterbrock werden noch bis Freitag Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen angeboten. Daran hat die Gemeinde Geeste erinnert. Alle Impfungen finden ohne Anmeldungen statt. Für eine schnelle Abwicklung und zur bestmöglichen Vorbereitung auf ein Impfgespräch sollten Impflinge den ausgefüllten Anamnesebogen des Robert Koch-Institutes (RKI) mitbringen. Zur Impfung sollte außerdem ein Impfausweis und der Personalausweis mitgebracht werden. Geimpft wird in der temporären Impfstation an der Ecke Tannenweg/Kirchweg in Osnabrück von 10 Uhr bis 17.30 Uhr. Daneben weist die Gemeinde Geeste auf eine größere Impfaktion am Samstag hin. In Kooperation mit dem SV Groß Hesepe werden für jeden ab 12 Jahren zwischen 10 Uhr und 12 Uhr Corona-Schutzimpfungen am Sportplatz in Groß Hesepe angeboten. Für diese Aktion wird um eine vorherige Anmeldung bei der Nikolaus Apotheke in Geeste gebeten. Grundsätzlich können aber auch Personen ohne Anmeldung den Impftermin wahrnehmen, so die Gemeinde Geeste.

Coronavirus: Zwei weitere Todesfälle in der Grafschaft Bentheim

In der Grafschaft Bentheim gibt es seit gestern zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Außerdem sind in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim insgesamt fast 1000 neue Corona-Fälle registriert worden. Aus den Fallzahlen geht hervor, dass es im Emsland seit gestern 742 Neuinfektionen gibt, in der Grafschaft Bentheim sind es 250. Akut mit dem Coronavirus infiziert sind in den beiden Landkreisen insgesamt 8.650 Menschen (Emsland: 5259; Grafschaft Bentheim: 3391). Die 7-Tage-Inzidenz bewegt sich mittlerweile auf einem ähnlichen Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Wert für das Emsland heute mit 1149,2 an. In der Grafschaft Bentheim liegt der Wert laut RKI bei 1229,2.

Land fördert Teilstreckensanierung des Emslandradweges mit 187.082 Euro

Für eine Teilstreckensanierung des Emslandradweges erhält die Gemeinde Bockhorst vom Land Niedersachsen rund 187.000 Euro. Das hat das Amt für regionale Landesentwicklung heute mitgeteilt. Die Förderung gehört zu einem von vier Projekten, das das Land im Bereich Weser-Ems mit insgesamt 1,17 Millionen Euro unterstützt. Berücksichtigt worden seien dabei finanzschwache Kommunen. Die Hilfen sollen ein Beitrag für mehr Chancengleichheit in Niedersachsen sein, so Niedersachsens Regionalministerin Birgit Honé. Gerade in ländlichen Räumen seien viele EU-geförderte Projekte ohne eine Kofinanzierung nicht machbar, so die Ministerin. Und gerade dort solle die Zukunft nicht von der Kassenlage abhängen, heißt es in der Mitteilung weiter.

25-Jähriger in Nordhorn von drei Unbekannten angegriffen und verletzt

Wie die Polizei heute mitteilt, ist am vergangenen Donnerstag in Nordhorn ein 25-jähriger Mann von drei Unbekannten angegriffen und verletzt worden. Gegen 18.30 Uhr sei der Mann in der Firnhaberstraße von drei Tätern mit einem Messer bedroht worden. Sie hätten ihn aufgefordert, ihnen sein Bargeld zu geben. Als das Opfer gesagt habe, dass er kein Bargeld bei sich habe, sollen sie den 25-Jährigen zu Boden gebracht und auf ihn eingeschlagen und eingetreten haben. Nach dem Angriff seien sie mit dem Fahrrad des Opfers in Richtung Hagenstraße geflüchtet. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei sei erfolglos geblieben. Wer Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben kann, sollte sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

Haus in Papenburg nach Zimmerbrand unbewohnbar

Nach dem Brand einer Heizdecke ist ein Einfamilienhaus in Papenburg unbewohnbar. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Heute Morgen waren Feuerwehr und Polizei zu einem Einsatz an der Straße Splitting rechts alarmiert worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Zimmer im ersten Geschoss des Wohnhauses bereits im Vollbrand. Die Anwohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Am Wohnhaus entstand laut einer Mitteilung der Stadt Papenburg erheblicher Sachschaden. Durch Brandrauch und Löschwasser sei das Haus unbewohnbar. Die Polizei geht davon aus, dass eine Heizdecke durch einen technischer Defekt in Brand geraten ist. Der Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt.

Foto (c) Stadt Papenburg / Feuerwehr

Leitstelle Ems-Vechte erhält Akkreditierung als “Center of Excellence”

Als erste Leitstelle in Deutschland ist die Leitstelle Ems-Vechte als sogenanntes „Center of Excellence“ akkreditiert worden. Um „Center of Excellence“ zu werden, muss unter anderem eine kontinuierlich hohe Leistungsqualität bei der Notrufbearbeitung nachgewiesen werden, die auch permanent streng überprüft wird. Die Leitstelle Ems-Vechte nutzt unter anderem das digital standardisierte Notrufbearbeitungssystem ProQA, eine digital gestützte strukturierte Notrufabfrage. Durch ihre Akkreditierung zum “Center of Excellence” habe die Leitstelle Ems-Vechte ihren konsequenten Einsatz für die Erfüllung höchster Standards in der Notrufdisposition bewiesen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim. Akkreditiert wurde die Leitstelle durch die International Academies of Emergency Dispatch mit Sitz in den USA. Mehr über die Zulassung und die technischen Zusammenhänge gibt es morgen im Programm der ems-vechte-welle.

Foto (c) Landkreis Emsland

Nordhorn Range stellt Flugstatistik 2021 vor

Der Luft-/Bodenschießplatz Nordhorn Range ist ein wichtiges Übungsgelände für die Bundeswehr und die Luftwaffe. Sie ist für viele aber auch ein Ärgernis. Vor allem der Fluglärm sorgt immer wieder für Beschwerden. Einmal im Jahr informieren die Verantwortlichen der Range deshalb umfassend über alle Einsätze, An- und Überflüge und Maschinenbewegungen des letzten Jahres. Gestern hat die sog. Fluglärmkommission auf das Jahr 2021 zurückgeschaut. Daniel Stuckenberg berichtet:

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Symbolbild © Simone vom Feld

Tennisclub Altenberge-Erika in Haren erweitert Anlage

Der Tennisclub Altenberge-Erika in Haren existiert bereits seit 1980. Seit zwei Jahren ist Klaus Bruno der 1. Vorsitzende und er hat sich einiges einfallen lassen für seinen Verein. Die Erweiterung der Boule-Anlage ist da erst der Anfang. Neue Padel-Tennisplätze sollen entstehen, auch in der Tennishalle und im Klubhaus soll sich noch einiges verändern. Jenny Reisloh berichtet:

Umwelttipp: Ein Herz für Wildwuchs

Für die einen ist Gartenarbeit anstrengend, für die anderen entspannend. So oder so – ein ansehnlicher Garten ist die Belohnung für die geleistete Arbeit. So manch einer ärgert sich da, wenn das Unkraut sprießt. Das ist aber nicht für alle ein Ärgernis. Für Insekten sind die vermeintlichen Unkräuter eine unverzichtbare Nahrungsquelle. Warum es der Umwelt guttut, den Wildwuchs einfach stehen zu lassen und wie wir Unkraut auf keinen Fall bekämpfen sollten, darüber hat Wiebke Pollmann im Studio mit Carina Hohnholt gesprochen:

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Symbolbild © pixabay

6,3 Kilometer langes Kupferkabel in Wietmarschen gestohlen

In Wietmarschen haben Diebe in der Nacht zu Dienstag ein 6,3 Kilometer langes Kupferkabel gestohlen. Laut Polizei waren die Täter in einen Neubau an der Meitnerstraße eingebrochen. Dabei beschädigten sie eine Tür und nahmen das Kabel mit. Über die Höhe des Sachschadens gibt es noch keine Informationen. Die Polizei sucht Zeugen.

Gefangene in der JVA Lingen müssen in ihren Hafträumen bleiben

Die Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt an der Kaiserstraße in Lingen müssen vorerst in ihren Hafträumen bleiben. Laut einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung sind drei Inhaftierte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darum sei der Betrieb heruntergefahren worden, sagte Anstaltsleiter Meik Portmann dem Blatt. Während der Pandemie sei es das erste Mal, dass Inhaftierte, die nicht aus einem Trennungsbereich kämen, einen positiven Schnelltest gehabt hätten. In einem Trennungsbereich seien Gefangene nach einer Neuaufnahme für ein paar Tage, bevor sie auf die Hafthäuser verteilt würden. Der Anstaltsleiter verweist in dem Bericht auch auf die hohe Impfquote unter den Bediensteten. Sie liege derzeit bei 99,5 Prozent. Von den 490 Beschäftigten seien nur drei Beschäftigte nicht gegen das Coronavirus geimpft.

Schwerer Verkehrsunfall in Spelle mit drei Verletzten

In Spelle sind gestern Nachmittag bei einem Verkehrsunfall drei Menschen verletzt worden. Eine 19-jährige Autofahrerin war gegen 16.15 Uhr auf der Nordumgehung in Richtung Schapener Straße unterwegs. Während der Fahrt hatte die Frau offenbar nicht bemerkt, dass vor ihr ein Auto in die Bruchstraße abbiegen wollte. Die 19-Jährige fuhr auf das Auto auf. Die 32-jährige Frau aus dem vorderen Fahrzeug wurde durch den Aufprall schwer verletzt. Ihr Beifahrer und die 19-jährige Unfallverursacherin erlitten leichte Verletzungen. Der Sachschaden wird auf etwa 9000 Euro geschätzt.

Foto © Lindwehr

Das Wetter am Mittwoch – kurzes Zwischenhoch, dann wieder neue Tiefs

Am Mittwoch baut sich ein kleines Hoch auf, das den Wind und Regen verdrängt und uns die Sonne schickt. So scheint diese heute meist von früh bis spät vom Himmel, garniert mit ein paar Wolkenfeldern. Der Wind weht nur noch schwach bis mäßig aus meist westlichen Richtungen bei 8-10 Grad.
In der Nacht schieben sich durch ein neues Tief schon wieder neue Wolken zu uns, dabei bleibt es noch trocken bei 4-6 Grad.
Am Donnerstag fällt dann häufig wieder teils starker Regen, der Wind frischt erneut auf bei 6-8 Grad.
Am Freitag strömt Höhenkaltluft ein. Diese bringt Aprilwetter mit Regen, Graupel, Schneeregen und kurzen Gewittern bei 5-7 Grad.

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