Zeitgeschichte: Das Eisenbahnausbesserungswerk in Lingen zur Zeit des Nationalsozialismus – Teil II

Das Eisenbahnausbesserungswerk in Lingen hat eine Geschichte voller Machtwechsel erlebt. In unserer Rubrik “Zeitgeschichte” blicken wir noch einmal auf das Eisenbahnausbesserungswerk während der NS-Zeit zurück. Im ersten Beitrag zu diesem Thema ging es darum, wie die freien Gewerkschaften von der nationalsozialistischen Gewerkschaft, der NSBO, übernommen wurden. Mit dem Kriegsbeginn 1939 erfolgten dann weitere entscheidende Veränderungen innerhalb des Werkes. Im zweiten Teil unserer “Zeitgeschichte” über das Eisenbahnausbesserungswerk zur Zeit des Nationalsozialismus blicken wir konkret auf die Geschichte der ukrainischen Zwangsarbeiter, die im Eisenbahnausbesserungswerk arbeiten mussten. Carina Hohnholt berichtet:

Zeitgeschichte: Das Eisenbahnausbesserungswerk in Lingen zur Zeit des Nationalsozialismus – Teil I

Seit 1997 sendet die ems-vechte-welle in Lingen aus der Halle IV im ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerk an der Kaiserstraße. Das älteste Gebäude des Werks besteht seit 1856 und ist damals mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie von Rheine nach Emden entstanden. Das ist jetzt schon über 165 Jahre her und damals gehörte die Stadt Lingen noch zum Königreich Hannover. Im Laufe der Zeit erlebte das Eisenbahnausbesserungswerk mehrere politische Machtwechsel. In unserem Zeitgeschichte-Beitrag werfen wir auf das Eisenbahnausbesserungswerk einen genaueren Blick zur Zeit des Nationalsozialismus. Dabei skizzieren wir im ersten Teil den Weg vom Verbot der freien Gewerkschaften hin zu dem Einsatz von ukrainischen Zwangsarbeitern. Im zweiten Teil in der kommenden Woche berichten wir dann ausführlich über die Kriegsgefangenen, die zur Zeit des Nationalsozialismus im Eisenbahnausbesserungswerk gearbeitet haben. An dieser Stelle der erste Teil. ems-vechte-welle – Reporterin Carina Hohnholt berichtet:

Zeitgeschichte: Erinnerungen an den Flugzeugabsturz auf dem Bookesch Uelsen

Die Gelegenheit, mit Menschen über das Erlebte im Zweiten Weltkrieg zu sprechen, ergibt sich immer seltener. Wer vor dem Krieg geboren wurde, ist heute mindestens 83 Jahre alt. Und wer im Krieg im Grundschulalter war, hat die Ereignisse anders wahrgenommen, als Jugendliche oder Erwachsene. Darum können wir uns irgendwann nur noch auf Zeitzeugenberichte stützen, wenn es darum geht, die Erinnerungen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Heiko Alfers hat in Uelsen einen Mann getroffen, der sich an den Absturz eines alliierten Bombers in Uelsen erinnert:

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Zeitgeschichte: Das “Haus Danckelmann” in Lingen

Im Oktober dieses Jahres feiert das Amtsgericht Lingen sein 170-jähriges Bestehen. Das Gebäude des Amtsgerichtes gibt es aber schon viel länger. Als „Haus Danckelmann“ wurde es im 17. Jahrhundert von dem Richter Sylvester Danckelmann erbaut. Der eigenwillige Bau des Gebäudes hat damals aber nicht nur positive Reaktionen ausgelöst. Warum, das hören wir von Jenny Reisloh in einer neuen Zeitgeschichte-Folge:

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Foto (c) Stadtarchiv Lingen

Zeitgeschichte: Der Steinerne Schlüssel

Der Tod gehört zum Leben dazu – in jeder Kultur und über die Jahrtausende haben die Menschen sich verschiedenste Rituale ausgedacht, um von ihren Verstorbenen Abschied zu nehmen. Auch schon vor 6.000 Jahren hat man den Toten ein letztes Geleit gewidmet. Spuren davon gibt es auch bei uns in der Region. Wobei „Spuren“ nicht das richtige Wort ist – dafür sind sie zu groß und zu deutlich sichtbar: sogenannte Großsteingräber. Der steinerne Schlüssel bei Apeldorn ist eines davon. Ems-Vechte-Welle-Reporter Daniel Stuckenberg weiß mehr darüber:

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Foto: Emsland Touristik

Zeitgeschichte: Beginn der Deportation jüdischer Menschen aus dem Emsland vor 80 Jahren

Im Dezember 1941 hat die Deportation von Jüdinnen und Juden aus dem Emsland begonnen. Erst wurden die jüdischen Menschen aus dem Emsland nach Osnabrück, dann in das “Reichsjudenghetto” nach Riga deportiert. Dort wurden die meisten von ihnen getötet. Die Deportation von Jüdinnen und Juden aus dem Emsland ist nun genau 80 Jahre her. Damit das, was damals geschehen ist, nicht in Vergessenheit gerät, hat das Forum Juden-Christen Altkreis Lingen am vergangenen Sonntag eine Gedenkstunde abgehalten. ems-vechte-welle – Reporterin Jenny Reisloh berichtet:

Zeitgeschichte: Die Pogromnacht 1938 in Lingen

Im gesamten Deutschen Reich haben in der Nacht zum 10. November 1938 die Synagogen gebrannt. Mehrere hundert Juden wurden in dieser sogenannten Pogromnacht von SA- und SS-Leuten umgebracht. Tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe sind zerstört worden. Auch in Lingen brannte in dieser Nacht die Synagoge und viele Juden sind verhaftet worden. Jenny Reisloh berichtet über die Ereignisse in dieser Nacht.

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Foto © Stadtarchiv Lingen

Zeitgeschichte: Jahre des Aufbaus

1945 endet der Zweite Weltkrieg. Auf Geheiß der britischen Kriegsregierung  wird ein Jahr später das Land Niedersachsen gegründet. Nur drei Jahre später entsteht die Bundesrepublik Deutschland. Die ersten Jahre nach dem Krieg sind für die Menschen im ganzen Land geprägt von der Neuorganisation des politischen und gesellschaftlichen Lebens – und vom Wiederaufbau. So auch im Emsland. Wie vielerorts im ganzen Land wandelt sich die Lebensrealtität der Bevölkerung innerhalb von zehn Jahren drastisch. Wiebke Pollmann berichtet von einer ganz besonderen Dekade in der deutschen Geschichte.

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Foto ©  Bildarchiv Heimatverein Meppen

Zeitgeschichte: Mehr Männer für die Torfgewinnung – Brennstoffmangel im Emsland vor 75 Jahren

75 Jahre Niedersachsen – vor diesem Hintergrund blickt das Emslandmuseum in Lingen in seinem Blog jeden Monat auf ein Thema zurück, das vor genau 75 Jahren die Stadt Lingen und das Emsland bewegte. Die ems-vechte-welle schließt sich dem Rückblick anhand ausgewählter Themen an. Reporterin Carina Hohnholt hat sich für unseren aktuellen Zeitgeschichte-Beitrag mit dem Torfstich im Emsland 1946 beschäftigt. Eine Zeit des Brennstoffmangels, in dem der Torfstich wieder an Bedeutung gewann:

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Foto © Emslandmuseum Lingen

Mehr über den Torfabbau in der Region während der Nachkriegszeit erfahrt ihr hier.

Zeitgeschichte: Erster Emsländischer Katholikentag in Meppen

In schweren Zeiten gibt vielen Menschen ihr Glaube Halt. Vor 100 Jahren galt das wohl noch mehr als heute. Im Jahr 1921 litten die Menschen in Deutschland unter den Auswirkungen des gerade verlorenen Weltkrieges. Auch die Spanische Grippe hatte viele Menschenleben gefordert. Es waren politisch unsichere Zeiten, in denen große Sorgen zum Alltag gehörten. Doch das gemeinsame Eintreten für ihre christlichen Überzeugungen sollte den Katholiken im Land Halt geben. Auch in Meppen gab es damals eine Kundgebung des Glaubens. Der 1. Emsländische Katholikentag im Juni 1921 zog über 20.000 Menschen an. Wiebke Pollmann berichtet:

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Foto © Heimatverein Meppen

Mehr über den 1. Emsländischen Katholikentag erfahrt ihr im Stadtmuseum Meppen. Dort kann noch bis zum 1. August die Sonderausstellung „Wie ein Fels im Meer. Der „1. Emsländische Katholikentag“ in Meppen“ besucht werden. Einen Film zu dem historischen Großereignis findet ihr hier. Am Freitag, den 16. Juli, findet auf dem Meppener Marktplatz ab 18 Uhr ein Live-Talk zum 1. Emsländischen Katholikentag statt. Dabei soll auch der Film vorgeführt werden.

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