Zeitgeschichte: Fliegerbombe zerstört Schüttorfer Stadtarchiv

Am 6. November 1295 wurden Schüttorf in der Grafschaft Bentheim die Stadtrechte verliehen. Seitdem ist Schüttorf also offiziell Stadt. Gegeben hat es den Ort aber schon um einiges länger. Man kann dort also auf eine reichhaltige Geschichte zurückblicken – theoretisch zumindest – denn in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs fiel eine Fliegerbombe auf das Rathaus, wo auch das Stadtarchiv untergebracht war und zerstörte einen Großteil der historischen Dokumente. Der Zeitgeschichte-Beitrag unsere Ems-Vechte-Welle Reporterin Sonia Meck-Shoukry.

 
 

Zeitgeschichte: Die Geschichte der Kanäle in Nordhorn

Nordhorn nennt sich selbst Wasserstadt. Da denken die meisten zunächst an die Vechte mit ihren vielen Seitenarmen. Dazu kommen aber rund um Nordhorn noch eine Reihe von Kanälen. Die sind früher in erster Linie zum Transport von Waren gebaut worden. Doch die Schifffahrt rund um Nordhorn hat sich im Laufe der Jahre wieder zurückentwickelt. Heiko Alfers blickt auf die Geschichte der Nordhorner Kanäle zurück:

 
 
 
 

Zeitgeschichte: Der Bomber in Listrup

Krieg ist immer furchtbar. Aber auch in der furchtbarsten Zeit entstehen Geschichten, die hinterher als Kalauer und amüsante Anekdoten aus dieser Zeit weitergegeben werden. Im Emsland, genauer gesagt in Listrup schafft das ein amerikanischer Bomber, der auf einem Acker notlanden musste. Was an diesem Bomber so besonders war und warum er hier die Gemüter erhitzte, darum geht es heute in unserem Zeitgeschichtebeitrag von ems-vechte-welle Reporterin Sonia Meck-Shoukry.

 
Foto: © Rothkopf, Bundesarchiv
 
 

Zeitgeschichte: Wer war Theo Lingen?

Die Stadt Lingen hat einige berühmte Söhne und Töchter vorzuweisen. Da wären zum Beispiel Rennfahrer Bernd Rosemeyer, Schauspielerin Merle Collet oder auch Goldmedaillengewinner Errol Marklein. Und das sind nur drei, davon gibt es noch einige mehr. Und trotzdem stößt man immer wieder auf einen, der außer dem Namen, mit der Stadt Lingen eigentlich nicht viel gemeinsam hat: Schauspieler Theo Lingen. Und der hätte heute Geburtstag gehabt. Ems-vechte-welle Redakteurin Sonia Meck-Shoukry beleuchtet den berühmten Nicht-Sohn der Stadt in der heutigen Zeitgeschichte einmal genauer:

 
 
 

Zeitgeschichte: Die letzte Fahrt des Schleppers August

Es war die letzte Reise für die „August“: Anfang Mai ging der allerletzte erhaltene Dampfschlepper in der Region in Haren an Land. Vorher hatte er jahrzehntelang seinen Dienst auf Ems und dem Dortmund-Ems-Kanal verrichtet und war Teil des Schifffahrtsmuseums in Haren. Dort ist die August jetzt eine neue Sehenswürdigkeit. Grund genug für uns nochmal auf die Geschichte des Schiffs zurück zu blicken. 

 
Foto (c) Heimatverein Haren Ulrich Schepers
 

Zeitgeschichte: Lebensmittelversorgung in Lingen während des Ersten Weltkriegs

Während des ersten Weltkrieges herrschte hier bei uns in der Region eine enorme Knappheit an Nahrungsmitteln. In Lingen wurden daher ab März 1915 Brotkarten eingeführt, die die Ausgabe von Brot und Mehl regelten. Für unseren Zeitgeschichte Beitrag hat sich Nils Heidemann mit Lingens Stadtarchivar Mirko Crabus getroffen und mit ihm über die Lebensmittelversorgung in Lingen während des ersten Weltkrieges gesprochen.

 

Bild: (c) Stadtarchiv Lingen
 

Zeitgeschichte: Die Synagoge in Nordhorn

Kirchtürme zeugen heute in den Kommunen des Emslandes und der Grafschaft Bentheim davon, dass unsere Region christlich geprägt ist. Im Emsland überwiegend katholisch, in der Grafschaft Bentheim mehrheitlich evangelisch. Andere Religionen geraten da oft in den Hintergrund. Bevor die Nazis damit begannen, Juden zu verfolgen, zu deportieren und zu ermorden, gab es auch in unserer Region jüdische Gemeinden. In Nordhorn trafen sich die jüdischen Gemeindemitglieder in der Synagoge – dort, wo heute nur noch ein Stein an das ehemalige Gebäude erinnert – in der Alten Synagogenstraße. ems-vechte-welle-Reporter Heiko Alfers ist auf Spurensuche gegangen:

 

 

Zeitgeschichte: Das Hochwasser in Lingen 1946

In dieser Folge zur Zeitgeschichte geht es um ein Ereignis, dass das Emsland in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg völlig unvorbereitet getroffen hat. Nach tagelangen Regenfällen war das Wasser der Ems immer weiter angestiegen. Infolge dessen ist es zu einem Hochwasser gekommen. Eine Ausnahmesituation für die Menschen in den Städten entlang der Ems. Auch in Lingen stand das Wasser tagelang in den Straßen der Innenstadt. Noch heute erinnert eine Markierung am Historischen Rathaus an den Höchststand des Wassers im Februar 1946. ems-vechte-welle-Reporterin Wiebke Pollmann blickt auf die Ereignisse rund um das Hochwasser zurück:

 

Foto (c) Bildarchiv Emslandmuseum Lingen

Zeitgeschichte: Der große Brand von Lingen

Orts- und Stadtbrände waren bei uns der Region in früherer Zeit eine ständige Gefahr. Und wenn es dann einmal brannte, konnte sich so ein Feuer auch schnell ausbreiten. Das hatte verschiedene Gründe. Die Bauweise der Häuser war zum Beispiel völlig anders. Die waren oft so eng gebaut, dass Bett und Schrank nahe am Feuerherd standen. Und auch Materialien wie Torf und Holz wurden in der Nähe von Herd und Schornstein gelagert. Und natürlich war auch das Löschwesen lange nicht so professionell organisiert, wie heutzutage mit den modernen Feuerwehren. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt Lingen von einem Großbrand heimgesucht. Diesem Thema widmet sich ems-vechte-welle Reporterin Sonia Meck-Shoukry.

 

Zeitgeschichte: Kaplan überlebt Luftangriff in Wietmarschen

Immer wieder werden auch heute noch Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Damals wurden Teile verschiedener Städte im Kampf gegen die Nazis bei Luftangriffen zerstört. Auch über der Wietmarscher Kirche gab es einen Luftangriff – irrtümlich. Die Bombe richtete großen Schaden an, doch es gab auch ein kleines Wunder. Ein Lingener Kaplan überlebte den Luftangriff. Was genau passiert ist, weiß Ems-Vechte-Welle Reporterin Wiebke Pollmann.