Papenburger Meyer Werft könnte Härtefallhilfen in Millionenhöhe erhalten

Die Papenburger Meyer Werft könnte bis zu 12 Millionen Euro Härtefallhilfen vom Bund und vom Land erhalten. Das schreibt der NDR und beruft sich dabei auf die Auskunft eines Sprechers aus dem Wirtschaftsministerium in Hannover. Härtefallhilfen seien für Unternehmen möglich, die aus formalen Gründen bisher durch das Raster der Corona-Hilfen gefallen seien. Gespräche mit dem Bundeswirtschaftsministerium habe es bereits gegeben. Anders als andere Mitbewerber habe die Meyer Werft bislang keine Unterstützung aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds erhalten. Sollten Hilfen zugesagt werden, würden sie offenbar in Niedersachsen bleiben und nicht in andere Standorte fließen. Das heißt, dass die Standorte in Rostock und im finnischen Turku davon nicht profitieren würden.

Drogen im Wert von mehr als 110.000 Euro bei Fahrzeugkontrolle in Gildehaus entdeckt

Zöllner haben bei einer Fahrzeugkontrolle in Gildehaus Drogen im Wert von mehr als 110.000 Euro entdeckt. Zweifel an den Aussagen des 35-jährigen Autofahrers während der Kontrolle hatten die Beamten dazu veranlasst, sich das Fahrzeug genauer anzusehen. In der Ablage der Fahrertür entdeckten die Zöllner einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker und ein Einhandmesser. In verschiedenen Gepäckstücken im Kofferraum kamen rund 6,5 Kilogramm Amphetamin, mehr als 1 Kilogramm Marihuana, knapp 1900 Ecstasy-Tabletten, 340 Gramm Kokain und eine Pistole für Gummigeschosse zum Vorschein. Der 35-jährige Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Mittlerweile sitzt der Beschuldigte in einer Justizvollzugsanstalt.

Foto (c) Hauptzollamt Osnabrück

Polizei registriert vermehrt Taschendiebstähle in Haselünne

In Haselünne werden derzeit vermehrt Taschendiebstähle in Supermärkten und Discountern gemeldet. Darum warnt die Polizei davor, Portemonnaies, Handtaschen und andere Wertgegenstände aus den Augen zu verlieren. Die Täter würden häufig die Momente ausnutzen, in denen Kunden durch das Stöbern im Regal kurzzeitig abgelenkt seien. Es komme auch vor, dass Opfer angerempelt, nach dem Weg gefragt, angebettelt oder darum gebeten werden, Geld zu wechseln. Die Polizei rät, Zahlungskarten umgehend bei der Bank sperren zu lassen, wenn es zu einem Diebstahl gekommen sei. Um sich vor einem Diebstahl zu schützen, sollten Geld, Zahlungskarten, Papiere und Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper getragen werden.

Radfahrer bei Verkehrsunfall in Haren schwer verletzt

Ein Radfahrer ist heute Mittag bei einem Verkehrsunfall in Haren schwer verletzt worden. Der 78-Jährige ist beim Überqueren der Landegge Straße von einem Auto erfasst worden. Die 24-jährige Fahrerin konnte laut Polizei nicht mehr rechtzeitig bremsen. Während der 78-Jährige mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste, blieb die Autofahrerin unverletzt.

Autofahrerin bei Unfall in Renkenberge lebensgefährlich verletzt

In Renkenberge ist heute Mittag eine Frau bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt worden. Der Fahrer eines Treckers war von einem Waldweg auf die Straße Zur Heide abgebogen. Dabei übersah der Mann das Auto einer 41-jährigen Frau. Trecker und Auto stießen zusammen. Dabei wurde die Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte die Frau mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Straße musste nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt werden.

Polizei warnt vor steigender Einbruchgefahr im Herbst und im Winter

Mit der früher eintretenden Dunkelheit steigt die Einbruchgefahr. Davor warnt die Polizeidirektion Osnabrück und appelliert an Bürgerinnen und Bürger, sich vor Einbrechern zu schützen. Viele Einbrüche würden demnach in den Herbst- bzw. Wintermonaten zu einer Tageszeit begangen, in der die Bewohner nicht zu Hause seien. Insgesamt sei die Zahl der Wohnungseinbrüche stark rückläufig. Seit 2017 verzeichne die Polizeidirektion Osnabrück 60 Prozent weniger Einbrüche. Mit 1035 Einbrüchen sei die Zahl der Fälle im Bereich der Polizeidirektion Osnabrück so niedrig wie seit 30 Jahren nicht mehr. Trotzdem sollten Bewohnerinnen und Bewohner immer an den Einbruchschutz denken. Dazu gehört unter anderem, grundsätzlich die Haustür abzuschließen, Fenster, Balkon- und Terrassentüren zu verschließen, Schlüssel niemals draußen zu verstecken und bei längerer Abwesenheit keine Hinweise auf Anrufbeantwortern oder in den sozialen Netzwerken zu hinterlassen.

Ems-Achse wirbt mit einer Fachkräfteinitiative für regionale Jobs

Unter dem Motto „Du fehlst uns“ wirbt die Wachstumsregion Ems-Achse für freie Jobs in den regionalen Unternehmen. Laut einer Mitteilung des Fachkräftebündnisses werde auf LKW-Planen, auf Fähren der AG Ems und in Zügen der Westfalenbahn für die Fachkräfteinitiative geworben. Bereits während der Sommermonate sei mit Touristen-Aktionen der Ems-Achse auf die guten Jobmöglichkeiten der Region aufmerksam gemacht worden. Banner mit dem Slogan „Dein Platz ist hier“ weisen ebenfalls an touristischen Plätzen auf freie Jobs in den regionalen Unternehmen hin. Die Maßnahme „Du fehlst uns – Der Nordwesten zum Niederlassen“ wird durch den Europäischen Sozialfonds (EFS) gefördert.

Foto (c) Wachstumsregion Ems-Achse

Einsatz für die Feuerwehr Rütenbrock in Haren wegen PKW-Brand

Am Sonntag ist in Haren ein PKW in Brand geraten. Verletzt wurde dabei niemand. Polizei und Feuerwehr rückten für den Einsatz in die Marienstraße aus. Gegen 21.25 Uhr soll es vermutlich aufgrund eines technischen Defekts zu dem Brand im Motorraum des Autos gekommen sein. Die Feuerwehr aus Rütenbrock löschte das Feuer zügig, allerdings wurde ein angrenzender Holzzaun in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3000 Euro.

Bistum Osnabrück prüft Verdacht auf schweren Machtmissbrauch

Das Bistum Osnabrück prüft derzeit Verdachtsfälle von schweren Machtmissbrauch. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Die Vorwürfe richten sich dabei gegen einen ehemaligen Leiter des Referats für Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung (EFLE). Dem bereits verstorbenen Referatsleiter wird von ehemaligen Mitarbeitern und Klienten der Beratungsstellen vorgeworfen, psychische Manipulation und Kontrolle bei ihnen betrieben zu haben. Zwei Betroffene berichten außerdem von sexuellen Übergriffen. Generalvikar Ulrich Beckwermert betont, dass die Vorwürfe sehr ernst genommen würden. Weiter fügt er hinzu, dass zur Aufarbeitung mit verschiedenen externen Organisationen zusammengearbeitet werde. Davor nennt das Bistum Osnabrück den Verein “Zartbitter” aus Münster, der die heutigen Beschäftigten in den psychologischen Beratungsstellen des Bistums begleite und unterstütze.

Betroffene können sich laut Pressemitteilung an die externen Ansprechpersonen im Bistum wenden.

Schwerer Verkehrsunfall in Wietmarschen: Autofahrer kollidiert mit Bäumen

Bei einem Verkehrsunfall in Wietmarschen ist am Samstagabend ein Mann schwer verletzt worden. Der 23-Jährige war mit seinem PKW gegen 20.45 Uhr auf der Nordhorner Straße in Richtung Nordhorn unterwegs. Bei einem Überholvorgang verlor er schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Straße ab. Daraufhin kollidierte das Auto mit drei Bäumen und es kam auf der Seite zum Liegen. Der 23-jährige Fahrer musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 7000 Euro.