Das Bistum Osnabrück, in dem auch die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim liegen, hat bei Gottesdiensten eine Sonderkollekte von 91.000 Euro für die Menschen in der Ukraine gesammelt. Wie das Bistum mitteilt, wurde das Geld in den Gottesdiensten am 14. und am 15. Februar gesammelt und floss an die Hilfsorganisation Caritas international. Das Geld wird unter anderem für Brennstoff und Heizmaterial verwendet, das den Menschen in der Ukraine zugutekommt. Generalvikar Ulrich Beckwermert lobt das Ergebnis und bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern. Die Menschen in der Ukraine dürfen nicht vergessen werden. Sie bräuchten weiterhin unsere Hilfe.
Schooltheaterdag fördert niederdeutsche Sprache bei Jugendlichen
In der Grafschaft Bentheim und im Emsland soll die niederdeutsche Sprache bei jungen Menschen stärker in den Fokus rücken. Einen Beitrag dazu leistet der sogenannte „Schooltheaterdag“, bei dem Schulklassen eigene Theaterstücke, Sketche und Lieder auf Plattdeutsch präsentieren. Das Format ist bewusst kein Wettbewerb, sondern als Austausch unter Schülerinnen und Schülern angelegt. Geplant sind zwei regionale Termine: Am 4. Juni in Osterwald für das südliche Emsland und die Grafschaft Bentheim sowie am 10. Juni in Meppen für das nördliche Emsland. Finanziell unterstützt wird das Projekt von regionalen Sparkassen mit insgesamt 2.500 Euro. Die Initiatoren betonen die Bedeutung solcher Angebote, um die Regionalsprache lebendig zu halten und junge Menschen dafür zu gewinnen.
Foto (c) Lea Maathuis: (vorne) Kinder der Platt-AG an der Grundschule Osterwald. (hinten): Andre Bouwer (Leiter der Sparkasse Neuenhaus), Gesche Gloystein (Emsländische Landschaft), Friedel Koel (Beratungslehrerin der RLSB für Plattdeutsch), Luise Deters (Grundschule Osterwald)
Gartentipp: Dahlien, Aussaat und kühle Nächte
Caritas sammelt im Bistum Osnabrück Spenden für Erholung von Müttern und Angehörigen
Die Caritas im Bistum Osnabrück ruft aktuell zu Spenden für das Müttergenesungswerk auf. Unter dem Motto „Mütter auf die Eins!“ soll damit Familien geholfen werden, die sich eine dringend benötigte Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme finanziell nicht vollständig leisten können. Hintergrund ist die hohe Belastung vieler Mütter, aber auch von Vätern und pflegenden Angehörigen im Alltag. In einer spezialisierten Klinik des Müttergenesungswerks können Betroffene gezielt Kraft tanken und gesundheitlich stabilisiert werden. Die Spenden der Caritas sollen dabei helfen, insbesondere die anfallenden Nebenkosten solcher Aufenthalte zu finanzieren. Auch in mehreren Kirchengemeinden im Bistum werden bis Mitte Mai Spendenaktionen durchgeführt. Ziel ist es, Familien zu unterstützen, die sonst keinen Zugang zu diesen Angeboten hätten.
Spendenkonto
Empfänger: Elly-Heuss-Knapp-Stiftung/ Dt. Müttergenesungswerk
Stichwort: MGW-Sammlung
IBAN: DE85 4006 0265 0020 1152 00
BIC: GENODEM1DKM
Sportrückblick: Ein Wochenende voller Emotionen – vom Drama zum Titel
IG BAU fordert mehr Aufklärung über Parkinson als mögliche Berufskrankheit
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim fordert mehr Aufmerksamkeit für das Parkinson-Risiko bei Beschäftigten in Landwirtschaft, Gartenbau und verwandten Berufen. Hintergrund ist die mögliche Anerkennung der Erkrankung Parkinson als Berufskrankheit, wenn Betroffene über Jahre mit Pflanzenschutzmitteln gearbeitet haben. Nach Angaben der IG BAU kann dies etwa Landarbeiter, Beschäftigte in Gewächshäusern, im Gartenbau oder auch im Forst betreffen. Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass die Erkrankung unter bestimmten Voraussetzungen durch die gesetzliche Unfallversicherung anerkannt werden kann. Voraussetzung sei unter anderem eine längere Tätigkeit im Umgang mit entsprechenden Mitteln. Die IG BAU appelliert an niedergelassene Ärzte im Emsland und in der Grafschaft Bentheim, gezielt bei Parkinson-Patienten nach möglichen beruflichen Ursachen zu fragen. Auch Krankenkassen sollten Betroffene aktiv informieren.
Foto (c) IG BAU | Tobias Seifert
Sportvorschau: SV Meppen und FC Schüttorf 09 können am Wochenende Meister werden
Arbeitslosigkeit im Emsland und Grafschaft Bentheim im April 2026 minimal gesunken
Die Arbeitslosigkeit im Emsland und der Grafschaft Bentheim ist im April 2026 minimal gesunken. Das teilt die zuständige Agentur für Arbeit Nordhorn mit. 9.608 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 0,1 Prozent weniger als im März und ein Prozent weniger als im April 2025. Die Arbeitslosenquote betrug 3,5 Prozent. Damit ist sie identisch zum Vormonat. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 3,5 Prozent. Zwar sei die Arbeitslosigkeit minimal gesunken, jedoch bleibe eine deutliche und spürbare Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt aus, so Reinhard Greß, Geschäftsführer Operativ der Nordhorner Arbeitsagentur. Die Unternehmen in der Region seien bei Neueinstellungen eher zurückhaltend, insofern sei kurzfristig nicht mit einem merklichen Abbau der Arbeitslosigkeit zu rechnen.
Aktuelles Gründungsbarometer der IHK zeigt positiven Trend für Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
Laut dem aktuellen Gründungsbarometer der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim haben sich im Jahr 2025 insgesamt 7515 Unternehmen neu angemeldet. Wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) mitteilt, entspricht das einem Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort. In Summe entstanden rund 2000 Unternehmen mehr als geschlossen wurden. Im Vergleich zu anderen Regionen schneide die Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim gut ab. Mit 20 zusätzlichen Unternehmen je 10.000 Einwohner liege sie über dem niedersächsischen und bundesweiten Durchschnitt. Mit rund 39 Prozent stieg auch die Zahl der Gründerinnen und Gründer. Auch die Gründungsaktivität von Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bleibt mit 22 Prozent auf einem stabilen Niveau. Das gesamte Gründungsbarometer ist abrufbar unter www.ihk.de/osnabrueck.
NABU Emsland/Grafschaft Bentheim ruft zur Stunde der Gartenvögel auf
Der Naturschutzbund (NABU) Emsland/Grafschaft Bentheim ruft vom 8. bis zum 10. Mai gemeinsam mit dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz Bayern zur bundesweiten „Stunde der Gartenvögel“ auf. Wie der NABU mitteilt, sollen durch die Aktion wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der heimischen Vogelwelt in Siedlungsräumen gewonnen werden. Interessierte Menschen sind dazu eingeladen, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und ihre Meldungen abzugeben. Ein besonderer Blick wird in diesem Jahr auf die Amsel geworfen. In vielen Orten war die Amsel im Frühjahr 2025 selten zu hören. Aktuell gibt es wieder Hinweise auf eine mögliche Erholung der Bestände. Weitere Informationen gibt es unter www.stundedergartenvoegel.de.
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„Erst unsere Jobs, dann eure Profite“: Veranstaltungen des DGB zum 1. Mai
Positive Signale aus Hannover für REKO-Pflegeprojekt
Das geplante REKO-Projekt in der Grafschaft Bentheim hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Umsetzung gemacht . Wie aus einer Mitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers hervorgeht, sei die Prüfung der Anträge aus den Landkreisen Grafschaft Bentheim und Emsland durch das Land und die Pflegekassen inzwischen abgeschlossen. Nun stehe das erforderliche Einvernehmen des Bundesgesundheitsministeriums aus. Hilbers freue sich über die positive Nachricht. Beim REKO-Projekt gehe es im Kern um ein Case- und Care-Management, also um eine bessere Koordinierung und Steuerung von Pflegeleistungen sowie um Beratung und Begleitung von Betroffenen und ihren Familien.
IHK begrüßt EU-Trilogeinigung auf Abschaffung der A1-Bescheinigung
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim begrüßt die Abschaffung der A1-Bescheinigung. In einer Mitteilung erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf, die angekündigte Abschaffung sei mehr als überfällig. Insbesondere die Wirtschaftsregion an der deutsch-niederländischen Grenze sei von der bürokratischen Regelung besonders betroffen gewesen. Zudem sollte die Bürokratie auch an weiteren Stellen weiter abgebaut werden. Derzeit sind für kurzfristige Dienst- und Geschäftsreisen A1-Bescheinigungen notwendig. Diese Pflicht soll künftig entfallen.
Anna-Susanna Hagenbäumer zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht Osnabrück ernannt
Anna-Susanna Hagenbäumer ist zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht Osnabrück ernannt worden. Wie das Landgericht mitteilt, überreichte der Präsident des Landgerichts Osnabrück, Dr. Thomas Veen, der neuen Vorsitzenden Richterin die von der Niedersächsischen Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann unterzeichnete Ernennungsurkunde am vergangenen Montag. Hagenbäumer absolvierte ihr Referendariat nach Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften an der Universität Münster im Bezirk des Oberlandesgerichtes Hamm. Nach Stationen bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück, dem Landgericht Oldenburg, dem Sozialgericht Oldenburg und dem Amtsgericht Osnabrück wurde die 43-Jährige 2017 zur Richterin am Landgericht Osnabrück ernannt.
Anmeldungen zur zweiten PoliTour am 21. Juni möglich
Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim lädt Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer zur PoliTour am 21. Juni ein. Gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde Steinfurt und der Verkehrswacht Lingen wird die geführte Motorradtour zum zweiten Mal veranstaltet. Ziel ist es laut der Inspektion, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für mehr Verkehrssicherheit zu sensibilisieren und eigene Fahrtechniken zu verbessern. In sechs Gruppen werden rund 200 Kilometer zurückgelegt. Unterwegs gibt es Zwischenstopps mit Vorträgen und Demonstrationen zur Verkehrssicherheit und Motorradtechnik. Die Teilnahme ist kostenfrei. Insgesamt können jeweils 20 Fahrerinnen und Fahrer an den sechs Standorten Lingen, Freren, Schüttorf, Recke, Saerbeck und Wettringen teilnehmen. Weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten gibt es unter https://www.pd-os.polizei-nds.de/poLiToUr/politour-117814.html.
IHK-Umfrage: Wirtschaft in der Region bleibt unter Druck
Die wirtschaftliche Lage in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim bleibt angespannt. Nach Angaben der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK) hat sich das Konjunkturklima zum Ende des ersten Quartals 2026 erneut verschlechtert. Der Index sinkt von 81 auf 79 Punkte und liegt weiter deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Zwar bewerten einige Unternehmen ihre aktuelle Lage etwas stabiler, die Erwartungen für die kommenden Monate trüben sich jedoch weiter ein. Nur ein kleiner Teil rechnet mit einer besseren Entwicklung, mehr als ein Drittel blickt pessimistisch nach vorn. Als größte Risiken nennen die Betriebe wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen sowie deutlich gestiegene Energie- und Rohstoffpreise, die durch den Nahostkonflikt zusätzlich belastet werden. Besonders unter Druck stehen Handel und Verkehr, während Industrie und Bau zwar stabiler wirken, aber ebenfalls skeptisch bleiben. Die Unternehmen fordern spürbare Entlastungen, niedrigere Energie- und Arbeitskosten sowie schnellere Genehmigungen und weniger Bürokratie, um Investitionen wieder anzukurbeln.
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Aktionstag für mehr Sicherheit: Polizei nimmt Zweiradverkehr in den Fokus
Unter dem Motto „Zweiräder im Blick“ beteiligt sich die Polizeidirektion Osnabrück am kommenden Dienstag an der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“. Im gesamten Direktionsgebiet, insbesondere in Lingen, Nordhorn, Meppen und Papenburg, stehen dabei Fahrräder, Pedelecs, E-Scooter und Motorräder im Mittelpunkt polizeilicher Maßnahmen. Neben gezielten Kontrollen des Radverkehrs in Fußgängerzonen setzt die Behörde auf direkte Prävention: Ein begleitendes Team wird verkehrserzieherische Gespräche führen, um gezielt auf Risiken im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang mahnt die Polizei zu erhöhter Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme. Um Unfälle zu vermeiden, sollten Zweiradfahrende ihre Fahrabsichten klar kommunizieren und die volle Aufmerksamkeit dem Verkehrsgeschehen widmen. Eindringlich wird gewarnt vor Ablenkungen durch Smartphones oder zu laute Kopfhörer, die die Wahrnehmung im Verkehr massiv einschränken können. Ziel des Aktionstages ist es, durch Aufklärung und Kontrolle die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu erhöhen.
Positives Signal für Pflege-Modellprojekt in der Grafschaft und im Emsland
Die Fortsetzung des Modellvorhabens zur regionalen Kooperation und Stärkung der Pflege in den Landkreisen Grafschaft Bentheim und Emsland steht vor der Bewilligung. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers mitteilt, haben das niedersächsische Sozialministerium und die Pflegekassen die Prüfung der Förderanträge für das Projekt positiv abgeschlossen. Für die endgültige Förderzusage wird derzeit noch das erforderliche Einvernehmen des Bundesgesundheitsministeriums abgewartet. Mit der Verlängerung des Projekts soll der Fortbestand des regionalen Case- und Care-Managements gesichert werden, mit dem in der Region bereits positive Erfahrungen gesammelt wurden.
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Emsländische Landschaft vergibt Arbeitsstipendium für bildende Künstlerinnen und Künstler
Die Emsländische Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim vergibt 2027 zum zehnten Mal ein Arbeitsstipendium für bildende Künstlerinnen und Künstler. Das geht aus einer Mitteilung der Emsländischen Landschaft hervor. Unter dem Titel “Wendepunkte an der Grenze – Wandel des Zusammenlebens von Deutschen und Niederländern” widmet sich die Emsländische Landschaft ab 2027 diesem Thema in verschiedenen, auch grenzüberschreitenden Projekten. Das Stipendium lädt dazu ein, sich künstlerisch mit Fragen rund um Grenzen, insbesondere in der Region, auseinanderzusetzen. Das Stipendium ist mit 9.000 Euro dotiert und umfasst eine dreimonatige Arbeitsphase in der Zeit zwischen dem 1. Januar 2027 und dem 30. Juni 2027. Die Ergebnisse des Arbeitsstipendiums sollen im Herbst 2027 in Form einer Ausstellung in der Kunsthalle Lingen präsentiert werden. Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2026. Bei Fragen zum Stipendium steht Veronika Olbrich unter olbrich@emslaendische-landschaft.de zur Verfügung.
Zwei Angeklagte vom Landgericht Osnabrück wegen gemeinschaftlichen Diebstahls zu mehreren Freiheitsstrafen verurteilt
Das Landgericht Osnabrück hat ein Urteil gegen einen 28- und einen 46-jährigen Angeklagten wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen und gemeinschaftlichen Diebstahls als Mitglieder einer Bande gefällt. Wie das Gericht mitteilt, wird der 28-Jährige wegen schweren Bandendiebstahls in 19 Fällen, von denen fünf ein Versuch waren, sowie wegen Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und acht Monaten verurteilt. Der 46-Jährige wird wegen schweren Bandendiebstahls in 23 Fällen, wobei auch hier 5 Fälle ein Versuch waren, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten verurteilt. Sie sollen sich 2023 einer Gruppierung angeschlossen haben, die in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen unter anderem Pflanzenschutzmittel, Werkzeuge, Gartengeräte und andere Gegenstände gestohlen hat. Diese wollte die Gruppe nach Rumänien weiterverkaufen. Die Taten sollen sich im Zeitraum vom 5. Juli 2023 bis zum 26. Juni 2025 unter anderem in Haselünne und Nordhorn ereignet haben. Die Angeklagten erlangten Gegenstände im Wert von rund 260.000 und 300.000 Euro. Der 28-Jährige muss eine erbeutete Summe von rund 131.000 Euro zurückzahlen. Dem 46-Jährigen wurde die Einziehung des Wertes in Höhe von rund 234.000 Euro angeordnet. Außerdem muss der 46-Jährige einen sichergestellten Bargeldbetrag in Höhe von 1820 Euro zahlen.
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Verkehrsunfallstatistik 2025: Zahl der schweren Verkehrsunfälle zurückgegangen, mehr Unfälle mit Pedelecs und E-Scootern
Bilanz der Geschwindigkeitskontrollen im Emsland und der Grafschaft Bentheim
Im Rahmen einer europaweiten Kontrollwoche hat die Polizei in der Polizeidirektion Osnabrück – insbesondere auch im Emsland und in der Grafschaft Bentheim – verstärkt die Geschwindigkeit im Straßenverkehr überwacht. Insgesamt wurden dabei 515 Verstöße festgestellt. In 14 Fällen droht den Betroffenen ein Fahrverbot. Neben Messungen durch Technik und gezielten Verkehrskontrollen setzten die Einsatzkräfte auch auf Gespräche und Präventionsarbeit direkt vor Ort. Im Emsland wurde zudem das Verkehrspräventionsprojekt „Uns reicht’s!“ einbezogen, das auf die Folgen schwerer Verkehrsunfälle aufmerksam macht. Trotz der festgestellten Verstöße sieht die Polizei eine leichte positive Entwicklung beim Geschwindigkeitsverhalten. Gleichzeitig zeigt die Behörde: Überhöhte Geschwindigkeit bleibt weiterhin eine der Hauptursachen für schwere Unfälle. Auch künftig sollen daher regelmäßige Schwerpunktkontrollen stattfinden.
Nahostkonflikt belastet regionale Unternehmen
Laut einer Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) unter 120 regionalen Betrieben haben knapp 80 Prozent der Unternehmen von negativen Auswirkungen des Nahostkonflikts berichtet. Das teilt die IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit. Im Zentrum der Belastungen stehen dabei gestiegene Fracht- und Transportkosten mit 73 Prozent, höhere Energiepreise mit 64 Prozent sowie teurere Rohstoffe mit 54 Prozent. Ein Drittel der Befragten verzeichnet zudem einen Rückgang bei den Auftragseingängen. Als Reaktion auf den Kostendruck haben rund 60 Prozent der Firmen ihre Preise angepasst. Zudem hält sich mehr als jedes dritte Unternehmen bei Investitionen und Projekten derzeit zurück. IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf bewertet die Lage als erhebliche Belastung für die ohnehin schwache Konjunktur. Während die IHK die geplante befristete Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe als kurzfristige Hilfe begrüßt, fordert der Verband eine nachhaltigere Entlastung, etwa durch die Senkung der Stromsteuer für alle Betriebe, um eine breitere Wirkung zu erzielen.
Zahl der Straftaten im Emsland und der Grafschaft Bentheim 2025 insgesamt gesunken
Buchtipp: Maria Maas – I Gut You
IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ruft zum Worker’s Memorial Day auf
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt ruft die Betriebe im Emsland und der Grafschaft Bentheim am kommenden Dienstag zum Worker’s Memorial Day auf. Wie der Bezirksverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mitteilt, sollen Beschäftigte in den Landkreisen um 12 Uhr mittags eine Gedenkminute für diejenigen einlegen, die im Job einen Unfall hatten oder krank geworden sind. Anlass ist der internationale Gedenktag für mehr Arbeitsschutz. Laut Herbert Hilberink von der IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, ist es wichtig, über die Risiken am eigenen Arbeitsplatz zu sprechen. Die Arbeitssicherheit sei keine lästige Pflicht, sondern ein Muss. Daran dürfe der Chef keinen Cent sparen.
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Zahl der Straftaten und Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim 2025 gesunken
Im Bereich der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim sind die Zahlen der Strafentaten sowie die der Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr insgesamt gesunken. Laut der aktuellen Kriminal- und Unfallstatistik, die die Polizeiinspektion heute vorgestellt hat, wurden 2025 insgesamt 24 864 Straftaten registriert. Das sind 3,31 Prozent weniger als 2024. Die Aufklärungsquote lag bei 66,46 Prozent. Auffällig ist unter anderem der Anstieg tatverdächtiger Kinder und Jugendliche im Vergleich zum Vorjahr sowie ein deutlicher Rückgang der Vermögens- und Fälschungsdelikte. Bei den Verkehrsunfällen in der Region gab es einen leichten Rückgang von 0,03 Prozent. Insgesamt wurden 8 942 Verkehrsunfälle verzeichnet. Dabei ist die Zahl der tödlichen Unfälle von 30 Verkehrstoten im Jahr 2024 auf 22 im vergangenen Jahr zurückgegangen. Hauptursachen bleiben eine überhöhte Geschwindigkeit und der Konsum von Alkohol. Die Zahl der Unfälle mit Beteiligung von Fahrrädern, Pedelec und E-Bikes stieg auf ein Rekordhoch von 1 028. 2024 waren es 958.
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Europaweite Kontrollwoche “Speed I”: Mehr als 900 Fahrzeuge im Emsland und der Grafschaft Bentheim kontrolliert
Nitratbelastung in privaten Brunnen bleibt Thema in Emsland und Grafschaft Bentheim
In vielen privaten Gartenbrunnen im Emsland und in der Grafschaft Bentheim wird weiterhin zu viel Nitrat gemessen. Das teilt der VSR-Gewässerschutz nach Auswertungen von Brunnenwasserproben seit 2006 mit. Demnach überschreiten in beiden Regionen weiterhin zahlreiche Brunnen den empfohlenen Grenzwert, teilweise deutlich. Zwar hätten Maßnahmen in der Landwirtschaft Wirkung gezeigt, ein klarer Rückgang der Belastung sei aber bislang ausgeblieben. Besonders betroffen sind laut Verein häufig Brunnen außerhalb von Wasserschutzgebieten. Nitrat im Grundwasser könne nicht nur für Menschen und Tiere problematisch sein, sondern gelange auch in Bäche und Flüsse und belaste letztlich die Nordsee. Der VSR-Gewässerschutz will die Entwicklung weiter beobachten und kündigt an, mit seinem Labormobil auch in diesem Jahr wieder Wasserproben in der Region zu untersuchen.
Foto © Ruben Wiltsch
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“Klangfarben Inklusion”: Regionalmusikverband Emsland/Grafschaft Bentheim und Vitus schließen Kooperationsvereinbarung
Der Regionalmusikverband Emsland/Grafschaft Bentheim hat unter dem Titel “Klangfarben Inklusion” ein neues Projekt auf den Weg gebracht, das Menschen mit Behinderung aktiv in die Musikkapellen in der Region einbeziehen soll. Darauf hat das St.-Vitus-Werk aus Meppen aufmerksam gemacht. Auch Vitus unterstützt das Vorhaben und bringt seine langjährige Expertise im Bereich Inklusion ein. Ziel ist es, den Musikerinnen und Musikern mit Behinderung eine selbstverständliche Rolle im Vereinsleben zu ermöglichen. Vitus-Geschäftsführer Michael Korden und die 1. Vorsitzende des Regionalmusikverbandes Emsland/Grafschaft Bentheim, Petra Midden, unterzeichneten nun offiziell eine Kooperationsvereinbarung. Die Kooperationspartner möchten dazu beitragen, Barrieren abzubauen und Berührungsängste zu verringern.
Foto © Vitus
Gartentipp: Tulpen und teure Kartoffeln
Sportrückblick: Region feiert – Meppen baut Führung aus, Volleyballerinnen sind Meister
“Speedweek” vom 13. bis zum 19. April: Auch im Emsland und der Grafschaft Bentheim wird verstärkt die Geschwindigkeit kontrolliert
IHK weist Unternehmen auf verpflichtenden Widerrufsbutton bei Online-Verträgen ab Juni hin
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim weist Unternehmen aus der Region darauf hin, dass ab dem 19. Juni ein verpflichtender Widerrufsbutton für Online-Verträge eingeführt wird. Hintergrund ist die Änderung des Verbraucher- und Versicherungsvertragsrechts, die nach europäischen Vorgaben umgesetzt wird. Der neue Widerrufsbutton ergänzt die bekannten Bestell- und Kündigungsbuttons. Unternehmen, die Kaufverträge ohne persönlichen Kontakt abschließen, müssen den Button bereitstellen. Dies gilt auch für Dienstleistungsverträge, bei denen digitale Leistungen bereitgestellt werden. Dazu zählen Film- oder Musikstream-Abos und E-Book-Downloads. Neben der Einführung des Widerrufsbuttons sieht die Reform weitere Neuerungen wie das Verbot von Dark Patterns sowie die Begrenzung der Widerrufsfristen bei Finanzdienstleistungen vor. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der IHK unter www.ihk-de/osnabrueck.
Sportvorschau: Große Spannung am Samstag
Reinhold Hilbers kritisiert niedersächische Finanzpolitik
Der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers kritisiert die Finanzpolitik der niedersächischen Landesregierung. Hintergrund ist die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage Hilbers zu den Folgen der wachsenden Verschuldung. In einer Mitteilung wirft Hilbers der Landesregierung vor, die Spielräume der Verschuldung wie kein anderes Bundesland voll auszuschöpfen und mehr Mittel in Zinsen statt in Schulen, Straßen oder die Sicherheit fließen zu lassen. Deutlich werde die Entwicklung vor allem bei den Zinsausgaben. Bis 2029 sollen diese auf 1,668 Milliarden Euro steigen. 2024 hätten sie noch bei 714 Millionen Euro gelegen. Niedersachsen verliere dadurch zunehmend finanziellen Handlungsspielraum, heißt es von Hilbers. Auch der geplante Anstieg des gesamten Schuldenstandes sende finanzpolitisch ein falsches Signal. Insbesondere in schwierigen Zeiten müsse die Landesregierung Prioritäten und echte Schwerpunkte setzen, so Hilbers weiter.
Binnengrenzkontrollen: 2.696 unerlaubte Einreisen an deutsch-niederländischer Grenze festgestellt
Die Bundespolizei Bad Bentheim hat seit Beginn der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen im September 2024 in ihrem Zuständigkeitsbereich 2.696 unerlaubte Einreisen festgestellt. Das hat die für Reisende zwischen Niedersachsen und den Niederlanden zuständige Bundespolizeidirektion Hannover mitgeteilt. 1.845 Mal wurden Menschen an der Grenze zurückgewiesen. Die Beamtinnen und Beamten konnten zudem 127 Schleuser festnehmen. Insgesamt wurden 807 offene Haftbefehle vollstreckt. In 152 Fällen wurden Personen kontrolliert, gegen die eine Wiedereinreisesperre vorlag. Hinzu kommen 88 sogenannte Fahndungstreffer. Dabei handelt es sich um Personen aus dem links-, rechts- und ausländerextremistischen oder dem islamistischen Spektrum.
Für eine höhere Frauenerwerbsquote: Projekt #Females (K)now startet im Emsland und der Grafschaft Bentheim
Geschäftsklima im Raum Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim bleibt im Frühjahr 2026 stabil
Das Geschäftsklima in den Handwerksbetrieben im Bereich der Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim bleibt trotz zunehmend schwieriger Rahmenbedingungen stabil. Wie die Handwerkskammer mitteilt, lag der Geschäftsklimaindex im Frühjahr bei 107 Punkten und damit zwei Punkte hinter dem Ergebnis des vergangenen Herbstes. 82 Prozent der befragten Betriebe in der Region bewerten ihre Geschäftslage als “gut” oder “befriedigend”. Für die kommenden Monate erwartet mehr als die Hälfte der Befragten keine wesentlichen Veränderungen. Die Handwerkskammer beobachte in den vergangenen zwei Jahren eine Seitwärtsbewegung, so der Geschäftsführer des Dezernats Betriebsberatung und Strukturförderung, Peter Beckmann. Belastend wirken insbesondere steigende Kosten für Energie und Rohstoffe. Große Herausforderungen seien der Fachkräftemangel, die Gewinnung neuer Kundinnen und Kunden sowie die Digitalisierung. Die Handwerkskammer fordert daher die Politik auf, die Betriebe zu unterstützen und bessere Rahmenbedingungen zu schaffen.
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Amprion stellt Tiefbauarbeiten des ersten Abschnittes von Gleichstromverbindung A-Nord fertig
Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat den Bau der Kabelschutzrohranlage im Abschnitt Niedersachsen 2 abgeschlossen. Der Abschnitt reicht von der Landkreisgrenze Leer/Emsland bis zur Grenze zwischen Wietmarschen und Nordhorn. Laut einer Mitteilung von Amprion wurde der Tiefbau auf einer Länge von 77 Kilometern innerhalb eines Jahres umgesetzt. Für die Projektverantwortlichen sei es ein großer Meilenstein, so Matthias Gierlich, Gesamtprojektleiter von A-Nord. Seit rund einem Jahr werde in allen Abschnitten auf 120 Baustellen gleichzeitig gearbeitet. Die Gleichstromverbindung A-Nord soll künftig rund zwei Gigawatt an Windenergie aus dem Nordseeraum in Emden aufnehmen und nach Meerbusch-Osterath (NRW) befördern.
Sportrückblick auf das Osterwochenende
IG BAU weist Unternehmen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim auf Betriebsratswahlen hin
Der Bezirksverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ruft Unternehmen aus der Bezirksregion zur Teilnahme an den Betriebsratswahlen auf. Noch bis Ende Mai können Unternehmen mit fünf oder mehr Beschäftigten ihre Betriebsräte wählen. Sowohl im Emsland als auch in der Grafschaft Bentheim ist dies in rund 43 Prozent der Unternehmen möglich. Wenn es um die Interessenvertretung der Beschäftigten gegenüber dem Chef geht, sei noch viel Luft nach oben, so Herbert Hilberink von der IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim in einer Mitteilung. Der Betriebsrat setze sich unter anderem dafür ein, Kündigungen zu vermeiden und Azubis zu unterstützen. Zudem kümmere er sich um die Fortbildung am Arbeitsplatz. Ein Betriebsrat habe viele Vorteile. Er sei ein garantierter Gewinn für alle in der Firma, so Hilberink weiter. Weitere Informationen und Unterstützung bietet die regionale IG BAU unter der Telefonnummer 0541/33501–0 oder per Mail an osnabrueck@igbau.de.
“Carfreitag” aus Sicht der Polizei überwiegend ruhig
Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim hat im Rahmen des “Carfreitags” gestern mehrere Verstöße bei Treffen innerhalb der Tuning-Szene festgestellt. Entsprechende Treffen waren laut Polizei bereits im Vorfeld bekannt geworden. Aufgrund des stillen Feiertages waren keine Genehmigungen für Veranstaltungen erteilt worden. Die Polizei war daher mit zusätzlichen Kräften im Einsatz. Zwischen 14 und 17 Uhr wurden unter anderem in Klein Berßen, Meppen und im Bereich Geeste mehrere Treffen ohne Störungen festgestellt. Im weiteren Verlauf des Tages wurde ein 24-Jähriger nach Verlassen eines Treffens kontrolliert. Er war zuvor mit mehr als 200 km/h auf der B70 zwischen Tinnen und Lathen unterwegs gewesen. Gegen den Mann wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem wurden weitere Verkehrsverstöße geahndet. Bei gezielten Geschwindigkeitskontrollen gab es keine nennenswerten Vorfälle. Insgesamt zieht die Polizei eine überwiegend ruhige Bilanz, weist aber auch darauf hin, dass erhöhte Geschwindigkeiten ein Risiko für alle Verkehrsteilnehmenden sein können.
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Leitstelle Ems-Vechte beteiligt sich an bundesweitem Projekt zur Notfallsteuerung
Im Emsland und in der Grafschaft Bentheim soll die Notfallversorgung künftig gezielter gesteuert und damit deutlich entlastet werden. Wie der Landkreis Emsland mitteilt, beteiligt sich die Leitstelle Ems-Vechte, die für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim zuständig ist, als eine von zwei Regionen an einem bundesweiten Modellprojekt zur Verbesserung der Notfallversorgung. Ziel ist es, Hilfesuchende schneller und passgenauer in die richtige medizinische Versorgung zu lenken. Hintergrund ist, dass Notrufe derzeit häufig zu Einsätzen führen, die nicht zwingend akut notwendig wären. Gleichzeitig suchen viele Menschen aus Unsicherheit direkt Notaufnahmen auf, was das System zusätzlich belastet. Mit dem Projekt sollen künftig speziell geschulte Fachkräfte in den Leitstellen helfen, Anrufer etwa an Hausärzte, den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder Pflegeangebote weiterzuvermitteln – oder in einem tatsächlichen Notfall, den Rettungsdienst zu alarmieren. Das Vorhaben wird mit rund sieben Millionen Euro durch den Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert und wissenschaftlich begleitet. Es ist auf drei Jahre angelegt, der Start des operativen Betriebs ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.
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Arbeitslosigkeit im Emsland und in der Grafschaft Bentheim ist im März gesunken
Die Arbeitslosigkeit an Ems und Vechte ist im März gesunken. Das geht aus dem aktuellen Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit in Nordhorn hervor. Demnach waren im März 9.814 Menschen im Agenturbezirk arbeitslos gemeldet, 397 Personen weniger als im Februar. Damit liegt die aktuelle Arbeitslosenquote bei 3,5 Prozent, 0,1 Prozentpunkt unter dem Vormonatsniveau. Entgegen der Entwicklung in anderen Regionen in Deutschland unterstreiche der Rückgang der Arbeitslosenzahlen die Stabilität des regionalen Arbeitsmarktes im Emsland und in der Grafschaft, so der Chef der Nordhorner Arbeitsagentur René Duvinage. Eine langfristig positive Einschätzung würden die aktuellen Zahlen aber nicht zulassen, da die wirtschaftliche und geopolitische Lage nach wie vor eher negativ geprägt sei, so Duvinage weiter.
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Projekt “Zentrum für Digitalisierung” im Emsland und in der Grafschaft Bentheim gestartet
Wie der Landkreis Grafschaft Bentheim heute mitteilt, soll im Emsland und in der Grafschaft die digitale Transformation der Wirtschaft gezielt vorangebracht werden. Dazu haben die beiden Landkeise vor kurzem gemeinsam das Projekt „Zentrum für Digitalisierung“ gestartet. Ziel des Projekts ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Region zu stärken. Hintergrund ist, dass viele Betriebe ihren Digitalisierungsgrad noch ausbauen können. Künftig sollen sie durch Seminare, Beratungen und sogenannte Digitallabore unterstützt werden. Das Projekt verfolgt dabei zwei unterschiedliche Ansätze: Während im Emsland mobile Angebote in Form einer Roadshow geplant sind, entsteht in der Grafschaft Bentheim ein fester Standort. Dieser sogenannte „Digital Hub“ wird im Grafschafter Technologiezentrum in Nordhorn eingerichtet. Gefördert wird das Vorhaben durch das Landesprogramm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“. Bis Ende 2029 stellt das Land dafür insgesamt rund 96 Millionen Euro aus EU-Mitteln bereit. Das Zentrum für Digitalisierung gilt als eines der wichtigsten Projekte, um die wirtschaftliche Entwicklung der Region langfristig voranzubringen.
Foto (c) Landkreis Grafschaft Bentheim / Landkreis Emsland
Zwei Jahre und zehn Monate Haftstrafe wegen schweren Bandendiebstahls
Das Landgericht Osnabrück hat einen 36-jährigen Angeklagten wegen schweren Bandendiebstahls in acht Fällen schuldig gesprochen. Laut Gericht wird er daher zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. In fünf der acht Fälle blieb es bei einem versuchten Einbruch. Außerdem muss er eine Geldsumme von rund 845 Euro zurückzahlen, die er bei den Diebstählen erlangt hatte. Der Angeklagte brach zwischen dem 9. Oktober und dem 27. Dezember 2016 mit zwei weiteren Personen wiederholt in Wohnhäuser und Gebäude ein. Die Taten fanden in Bad Bentheim, Schüttorf, Wettringen und Spelle statt.
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Bischof Dominicus gratuliert Dr. Heiner Wilmer zur Ernennung zum Bischof von Münster
Der Osnabrücker Bischof Dominicus Meier hat seinem Kollegen Heiner Wilmer zur Ernennung zum Bischof von Münster Glück und Gottes Segen gewünscht. In einer Mitteilung betonte Meier die enge Verbundenheit der Nachbarbistümer und seine Freude auf die weitere Zusammenarbeit über die Bistumsgrenzen hinweg. Der neue Bischof von Münster stamme aus dem Bistum Osnabrück – viel besser könne man die nachbarliche Verbundenheit zwischen den Bistümern Münster und Osnabrück nicht ausdrücken, so Dominicus Meier in einer Mitteilung des Bistums Osnabrück. Der gebürtige Emsländer Dr. Heiner Wilmer, bisher Bischof von Hildesheim, übernimmt in Münster die Leitung des mitgliederstärksten Bistums in Deutschland.
Sommersaison am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) startet
Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) beginnt am kommenden Sonntag der Sommerflugplan. Wie der FMO mitteilt, stehen mit der Kanareninsel Fuerteventura und der griechischen Insel Rhodos in dieser Saison zwei neue Ziele im Flugplan. Die beliebten Urlaubsziele Antalya und Mallorca werden zudem mehrmals täglich angeflogen. Zudem optimiert der Flughafen Münster/Osnabrück weiter die verschiedenen Services für die Fluggäste. So wurden beispielsweise Sanierungsarbeiten auf den Parkflächen vorgenommen und moderne Self-Check-In-Counter verschiedener Airlines eingerichtet. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, wurden auch die Gates weiter umgestaltet.
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IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim will die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen im Krisenfall stärken
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim will die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen im Falle von unvorhersehbaren Ereignissen wie Energieengpässen, Cyberangriffen, Lieferkettenproblemen oder geopolitischen Konflikten stärken. Wie die IHK mitteilt, stellt sie vor diesem Hintergrund die neue Broschüre „Vorsorgeplan: Krisen, Katastrophen, Konflikte“ zur Verfügung. Sie richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen. Die Broschüre bündelt praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Stärkung der betrieblichen Resilienz. Der Krisenvorsorgeplan führt Schritt für Schritt durch zentrale Aufgaben einer modernen Krisen- und Notfallplanung. Er wurde gemeinsam von der Handelskammer Hamburg und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) herausgegeben. Die IHK macht die Broschüre nun auch Unternehmen in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim zugänglich. Die Broschüre kann online unter www.ihk.de/osnabrueck (Nr. 6986184) abgerufen werden.
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Herbert Hilberink ist neuer Chef der IG BAU für das Emsland und die Grafschaft Bentheim
Herbert Hilberink ist zum neuen Vorsitzenden des Bezirksverbands Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gewählt worden. Das geht aus einer Mitteilung der IG BAU hervor. Damit kümmert sich der 62-Jährige ab sofort vier Jahre lang um die Interessen von Bauarbeitern, Reinigungskräften und von Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft. Der gelernte Beton- und Stahlbetonmeister kündigte an, dass sich die IG BAU auch weiterhin in politische Debatten einmischen werden. Er fordert unter anderem mehr Unterstützung vom Bund bei bezahlbaren Wohnungen sowie eine Stärkung der Tarifbindung. Zudem spreche er sich für eine “ordentliche, sichere und gerechte Rente” ein.
Foto © IG BAU
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IHK beschließt klare Positionen zur Kommunalwahl
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat in ihrer Sitzung vergangenen Dienstag die Kommunalpolitischen Positionen 2026 beschlossen. Das teilt die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mit. Mit Blick auf die Kommunalwahl am 13. September 2026 beinhalte das Papier Empfehlungen für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen in den kommenden fünf Jahren. In der Grafschaft Bentheim sorgen der Campus Berufliche Bildung oder der Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs für wichtige Impulse. Zudem bleibe die Verbesserung des lückenreichen Mobilfunknetzes ein wichtiges Zukunftsthema. Im Emsland stehe der vierstreifige Ausbau der E 233 im Mittelpunkt. Dort brauche es mehr Tempo in Planung und Umsetzung. Außerdem entstünden mit der Weiterentwicklung des Energiestandortes und den laufenden Wasserstoffprojekten neue Perspektiven, die für Unternehmen nutzbar gemacht werden sollten.
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Mutmaßlich organisierte Pedelec-Diebstähle im Emsland und der Grafschaft Bentheim: Polizei ermittelt Beschuldigte
Die Polizei hat nach einer steigenden Zahl von Diebstählen von Pedelecs der Marke Gazelle im Emsland und der Grafschaft Bentheim seit August 2025 nun vier Beschuldigte ermittelt. Wie die Staatsanwaltschaft Osnabrück und die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim gemeinsam mitteilen, wurden im Rahmen der Ermittlungen Durchsuchungen in Essen (Ruhr) und Velbert in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Zwei Beschuldigte wurden festgenommen. Ein weiterer ist flüchtig. Gegen eine Beschuldigte wird weiter ermittelt. Zwei polnische Staatsangehörige stehen im Verdacht, mehr als 75 Pedelecs im Gesamtwert von 300 000 Euro gestohlen zu haben. Ein weiterer Mann steht im Verdacht, als Teil der Bande eine Fälscherwerkstatt für Pedelecs eingerichtet und die Rahmennummern der entwendeten Pedelecs getauscht zu haben. Bei den Durchsuchungen wurden Pedelecs sichergestellt, die unter anderem Diebstählen in Lingen zugeordnet wurden. Gegen die festgenommenen Beschuldigten wurde Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen dauern an.
VWA lädt zu Infoveranstaltung zum Zertifikatsprogramm “Personalmanagement und Führung in der modernen Arbeitswelt” ein
Die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim lädt Interessierte am 24. März zu einer digitalen Informationsveranstaltung zum Zertifikatsprogramm “Personalmanagement und Führung in der modernen Arbeitswelt” ein. Im Rahmen des Programms werden Kenntnisse in zentralen Personalmanagementthemen vermittelt und Bezüge zur Praxis hergestellt. Das Programm richtet sich an Berufseinsteigerinnen und -einsteiger sowie an erfahrene Fachkräfte aus dem Personalbereich. Es startet im kommenden September. Die Informationsveranstaltung beginnt am 24. März um 18 Uhr. Um eine telefonische Anmeldung bei Sylvia Carl unter 0541/353494 oder per E-Mail an vwa@osnabrueck.ihk.de wird gebeten.
Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Osnabrück 2025 zurückgegangen
Im Bistum Osnabrück ist die Zahl der Kirchenaustritte im Jahr 2025 zurückgegangen. Das geht aus der Jahresstatistik hervor, die das Bistum heute veröffentlicht hat. Demnach lag die Zahl der Austritte im vergangenen Jahr bei 6702 Menschen. 2024 waren es 6822. Die Zahl der Taufen, kirchlichen Trauungen und kirchlichen Bestattungen sanken ebenfalls. Ein Plus von 173 sowie von 48 jungen Menschen verzeichnete das Bistum bei den Erstkommunionen sowie den Firmungen 2025 im Vergleich zum Vorjahr. Zudem gab es mehr Über- und Wiedereintritte. Die Zahlen zeigen, dass Veränderungen auf unterschiedlichen Ebenen notwendig seien, so der Generalvikar Ulrich Beckwermert. Im Rahmen des Transformationsprozesses wolle die Kirche nah bei den Menschen bleiben, da sie für viele ein wichtiger Partner im Alltag sei, heißt es von Beckwermert weiter.
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Erwin Müller GmbH erhält zum dritten Mal IHK-Siegel “Top-Ausbildungsbetrieb”
Das Unternehmen Erwin Müller GmbH hat zum dritten Mal das IHK-Siegel “Top-Ausbildung” erhalten. Das teilt die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mit. Das Unternehmen setzte auf eine gute Zusammenarbeit mit allgemeinbildenden Schulen in der Phase der Berufsorientierung. Außerdem schaffe es durch den klar geregelten Übernahmeprozess frühzeitig Perspektiven und Planungssicherheit. Insgesamt wurden bislang 77 der insgesamt rund 2.500 IHK-Ausbildungsbetriebe in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit dem IHK-Qualitätssiegel ausgezeichnet.
Foto © IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim
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Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim zieht positive Bilanz aus 2025
Die Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat für das Jahr 2025 insgesamt einen Anstieg der eingetragenen Betriebe in der Region verzeichnet. Das teilt die Handwerkskammer mit. In der Grafschaft Bentheim wurde ein leichter Rückgang um sechs Unternehmen auf nun 1.583 Betriebe verzeichnet. Im Emsland stiegen die Zahlen. Hier zählt die Handwerkskammer-Statistik 3.978 Betriebe und damit 37 mehr als zuvor. Trotz der stabilen Zahlen sehen viele Unternehmer die aktuelle Lage gemischt. Die vergangene Konjunkturumfrage der Kammer im Herbst 2025 zeigte einen leichten Abwärtstrend. Der Geschäftsklimaindex sank im Vergleich zum Frühjahr um sieben Punkte auf 109. Damit bleibt er weiterhin leicht positiv. Als aktuelle Herausforderung nannte der Betrieb weiterhin den Fachkräftemangel. Die Zahl der neu geschlossenen Lehrverträge blieb im vergangenen Jahr stabil und sank über den gesamten Bezirk um elf Ausbildungsverhältnisse auf insgesamt 2394. Die Zahl der Auszubildenden nahm um 388 ab und liegt jetzt bei 6191.
“Woche der Ausbildung”: IHK bietet Sprechtag zur Vermittlung freier Ausbildungsplätze
Im Rahmen der “Woche der Ausbildung” der Agentur für Arbeit und der Jugendberufsagenturen (JBA) Emsland und Grafschaft Bentheim bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim am kommenden Montag in Nordhorn Beratungsgespräche für Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen. Beraten lassen können sich Ausbildungsinteressierte und Menschen, die sich neu orientieren möchten. Der Sprechtag findet zwischen 14 und 17 Uhr im Nino-Hochbau in Nordhorn statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind telefonisch unter 0541 353-433 oder per Mail an brinkmann@osnabueck.ihk.de bei Anna-Maria Brinkmann möglich.
Bundespolizei Bad Bentheim zieht Bilanz zu Binnengrenzkontrollen: 2555 unerlaubte Einreisen seit Einführung
Die Bundespolizei hat mit Blick auf die vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze eine Bilanz gezogen. Laut einer Mittelung der Bundespolizei wurden seit der Einführung der Kontrollen im Bereich der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim 2555 unerlaubte Einreisen verzeichnet. 1646 Menschen wurden an der Grenze zurückgewiesen. Zwischen dem 16. September 2024 und dem vergangenen Monat wurden 106 Schleuser, 118 Personen mit Wiedereinreisesperre, 605 Menschen mit offenen Haftbefehlen und 70 Personen mit links-, rechts- und ausländerextremistischem oder islamistischem Hintergrund registriert. Die seit September 2024 durchgeführten Binnengrenzkontrollen werden weiter fortgesetzt. Die Maßnahmen werden lageangepasst, zeitlich und örtlich flexibel, uniformiert und zivil sowie zu Land, zu Wasser und in der Luft durchgeführt.
Herzstück der Gefahrenabwehr und des Rettungsdienstes: Neubau der Leitstelle Ems-Vechte in Versen
Polizei klärt Raubserie in Nordhorn auf und zerschlägt Drogenhandel
In einer großangelegten Aktion hat die Polizei gestern Morgen mehrere Wohnungen in Nordhorn, Neuenhaus und Lingen durchsucht. Der Einsatz richtete sich gegen vier Tatverdächtige und steht im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Drogenhandels und einer Raubserie, die die Bevölkerung in den vergangenen Wochen erheblich beunruhigt hatte. Das teilt die Polizei mit. Auslöser der Durchsuchungen waren Hinweise aus der Bevölkerung. Die Einsatzkräfte stellten dabei Cannabis, Bargeld, Datenträger sowie eine größere Menge Vapes sicher, bei denen ebenfalls der Verdacht des illegalen Handels besteht. Durch einen Abgleich mit Bildaufnahmen und die Sicherstellung von Tatkleidung konnten zwei 15-Jährige aus der Grafschaft Bentheim als mutmaßliche Täter der Raubüberfälle in Nordhorn identifiziert werden. Nicole Möller, Leiterin des Kriminal- und Ermittlungsdienstes in Nordhorn, betonte die Bedeutung des Einsatzes: Ziel sei es, Strukturen konsequent aufzudecken und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. Die Polizei lobte zudem die enge Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und dem Amtsgericht Osnabrück, die eine kurzfristige Umsetzung der Maßnahmen ermöglicht hatte. Die Ermittlungen dauern an.
IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim erinnert an Steuer-Bonus für Mitglieder
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) weist darauf hin, dass Gewerkschaftsmitglieder je nach Steuersatz zusätzlich Steuern sparen können. Wie der Bezirksverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mitteilt, können Mitglieder in der Regel zwischen 25 und 35 Prozent ihres Gewerkschaftsbeitrags mit der Steuererklärung zurückerhalten. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim begrüßt diese Entwicklung. Den Steuer-Bonus für Gewerkschaftsmitglieder hatten CDU und SPD zuvor in der Regierungskoalition beschlossen.
Ehemalige Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder ist aus der SPD ausgetreten
Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder ist aus der SPD ausgetreten. Das geht aus Veröffentlichungen auf ihrer Facebook-Seite hervor, die Partei hat den Austritt auf Anfrage bestätigt. De Ridder saß insgesamt elf Jahre für die SPD im Bundestag. Bei der letzten Bundestagswahl stand sie nach parteiinternen Zerwürfnissen auf einem aussichtslosen Listenplatz und verpasste so den erneuten Einzug in den Bundestag. Zuletzt hatte sie versucht, sich für die Kommunalwahl im September als Landratskandidatin in der Grafschaft Bentheim für die SPD aufstellen zu lassen, unterlag in einer internen Abstimmung aber deutlich ihrer Gegenkandidatin Silvia Pünt-Kohoff.
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Polizeidirektion Osnabrück startet interne Projektwoche zum Thema Demokratie, Bildung und Selbstreflexion
Die Polizeidirektion Osnabrück veranstaltet vom 16. bis zum 20. März eine interne Projektwoche zum Thema Demokratie, Bildung und Selbstreflexion. Wie die Polizei mitteilt, stehen den rund 3000 Mitarbeitern, darunter auch der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, zahlreiche Angebote und Formate zur Verfügung, um demokratische Grundhaltungen zu festigen und die Sensibilität für demokratiegefährdende Entwicklungen zu schärfen. Unter anderem soll ein Besuch der Gedenkstätte Esterwegen die Folgen von Ausgrenzungen und staatlichem Unrecht verdeutlichen. Die interne Woche ist Teil der bundesweiten internationalen Woche gegen Rassismus, die vom 16. bis zum 29. März veranstaltet wird.