Im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Situation des Handballvereins HSG Nordhorn-Lingen und der anhaltenden öffentlichen Diskussion um die Zukunft des Vereins, wollen die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim sowie die Städte Nordhorn und Lingen ein klares gemeinsames Zeichen setzen. Die HSG sei ein sportliches Aushängeschild der Region, betonen die Landräte Marc-André Burgdorf (Emsland) und Uwe Fietzek (Grafschaft Bentheim) sowie Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone in einer gemeinsamen Stellungnahme. Sie wollen sich gemeinsam dafür einsetzen, die HSG mit allen Beteiligten auf eine tragfähige Grundlage zu stellen. So soll es am 14. August ein Spitzentreffen mit ausgewählten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft geben. Das Ziel sei es, offen über die aktuelle Situation zu informieren, die bereits eingeleiteten Maßnahmen vorzustellen und konkrete Perspektiven für eine wirtschaftlich stabile und langfristig erfolgreiche Zukunft der HSG Nordhorn-Lingen zu entwickeln. Nachdem der Verein seine „wirtschaftlich herausfordernde Situation“ kürzlich öffentlich gemacht hatte, hat der Zweitliga-Absteiger HSG Krefeld Niederrhein eine mögliche Täuschung bei der Lizenzvergabe angesprochen. Die Handball-Bundesliga (HBL) legte Nordhorn-Lingen nach einem Lizenzgespräch verschiedene Auflagen auf.
IHK-Geschäftsbericht 2025: Unternehmen setzen trotz schwieriger Wirtschaftslage positive Signale
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Arbeitslosigkeit im Emsland und der Grafschaft steigt im Juli leicht an
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Nordhorn ist die Arbeitslosigkeit im Juli 2026 angestiegen. Das geht aus dem Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit Nordhorn hervor. Insgesamt waren 10.131 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 403 Personen mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote stieg leicht um 0,2 Prozentpunkte von 3,4 Prozent auf 3,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel die Zahl der Arbeitslosen jedoch um 3 Prozent. Der Anstieg im Juli ist vor allem sommerbedingt, so die Agentur für Arbeit. Durch das Ende von Schulzeiten und Ausbildungsgängen meldeten sich viele junge Menschen vorübergehend erwerbslos. So stammten über 60 Prozent der Neumeldungen aus der Altersgruppe der Unter-25-Jährigen. René Duvinage, Chef der Nordhorner Arbeitsagentur, hofft, dass die Nachwuchskräfte rasch auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen. Er betont jedoch, dass eine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt derzeit nicht zu erkennen ist. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Arbeitskräften hoch. Die Unternehmen meldeten im Juli 1046 neue Stellen. Insgesamt befanden sich damit 5082 freie Jobs im Bestand. Zudem weist Duvinage auf den Ausbildungsmarkt hin. Zum Start des neuen Ausbildungsjahres gebe es noch zahlreiche unbesetzte Lehrstellen.
20-jährige Transporterfahrerin nach Verkehrsunfall auf der A31 schwer verletzt
Gestern Abend hat eine 20-Jährige auf der A31 bei Starkregen die Kontrolle über ihren Transporter verloren. Wie die Polizei mitteilt, wurde die 20-Jährige dabei schwer verletzt. Sie befuhr die A31 aus Ochtrup kommend in Richtung Norden. Wegen Starkregen und Aquaplaning verlor sie die Kontrolle über den Transporter, geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Danach kam das Fahrzeug rechts von der Fahrbahn ab und kippte um. Ein 62-jähriger Autofahrer wurde kurz davor von der 20-Jährigen überholt und musste dem Transporter ausweichen. Dabei touchierte er die Außenschutzplanke, blieb aber unverletzt. Die 20-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Arbeiten bei Hitze – Welche Rechte habe ich als Arbeitnehmer?
Zwei Finanz-Aufsichtsgremien im Bistum Osnabrück nehmen ihre Arbeit auf
Im Bistum Osnabrück haben zwei Gremien ihre Arbeit aufgenommen, die die Finanzen des Bistums sowie des Bischöflichen Stuhls beaufsichtigen. Das hat das Bistum mitgeteilt, zu dem auch die katholischen Kirchengemeinden im Emsland und der Grafschaft Bentheim gehören. Das Kuratorium des Bischöflichen Stuhls zu Osnabrück und der Diözesan-Vermögensverwaltungsrat sind beide für eine Amtszeit bis zum 31. Dezember 2030 berufen worden. Das Kuratorium des Bischöflichen Stuhls wurde neu von Bischof Dominicus Meier errichtet. Der Bischöfliche Stuhl ist Träger verschiedener sozialer Einrichtungen. Zu den Aufgaben des Kuratoriums gehören unter anderem die Feststellung des Jahresabschlusses, der Beschluss des Wirtschaftsplans und die Beratung der mittelfristigen Finanzplanung. Der Diözesan-Vermögensverwaltungsrat befasst sich hingegen als interne Kontrollinstanz mit den wirtschaftlichen Angelegenheiten des Bistums. Beide Gremien entscheiden in ihren jeweiligen Bereichen darüber hinaus unter anderem über Rechtsgeschäfte mit einem Volumen von mehr als 750.000 Euro, größere Bauvorhaben sowie Miet- und Pachtverträge mit einem jährlichen Volumen von mehr als 250.000 Euro.
Auswertung des VSR Gewässerschutzes: Hohe Nitratwerte im Grundwasser von Emsland und Grafschaft Bentheim
Aktuelle Brunnenwasseruntersuchungen des VSR-Gewässerschutzes zeigen eine besorgniserregende Nitratbelastung im oberflächennahen Grundwasser der Regionen Meppen und Nordhorn. Das teilt der VSR-Gewässerschutz mit. Die gemeinnützige Organisation wertete dafür Proben aus privaten Gartenbrunnen aus, die Bürger im Juni an einem mobilen Labor abgegeben hatten. In Meppen überschritt jede dritte Probe den EU-Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter, in Nordhorn war es jede sechste Probe. Besonders hohe Werte maßen die Experten in Nordhorn-Blanke, Neerlage, Engden sowie in Meppen-Fullen und Ahlen. Projektkoordinator Harald Gülzow führt die anhaltend hohen Werte auf Mängel in der deutschen Düngegesetzgebung zurück. Obwohl die EU-Nitratrichtlinie bereits seit 1991 gilt, verfehlten ständige Regeländerungen ihr Ziel und böten Landwirten keine Planungssicherheit. Zusätzlich verschärft wird die Lage durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Weil die Kriterien für die Ausweisung sogenannter „Roter Gebiete“ mit strengeren Düngeauflagen als ungenau eingestuft wurden, haben die Bundesländer diese Sonderregelungen vorerst ausgesetzt. Laut VSR drohe dadurch eine weitere Verschlechterung der Wasserqualität. Um dem Problem wirksam zu begegnen, fordert der VSR-Gewässerschutz praxistaugliche und verlässliche Vorgaben für die Landwirtschaft.
Kinderbuchtipp: Julius-Club 2026 – Teil 6
Regionaler Ausbildungsmarkt bleibt angespannt
Die Situation auf dem regionalen Ausbildungsmarkt in der Region Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim bleibt trotz moderater Fortschritte angespannt. Das teilt die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mit. Wie aus der aktuellen Ausbildungsumfrage der IHK hervorgeht, konnten im Ausbildungsjahr 2025 insgesamt 43 Prozent der befragten Betriebe nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Obwohl sich die Lage gegenüber den Vorjahren leicht verbessert hat, stellt die Nachwuchssuche die Unternehmen weiterhin vor große Herausforderungen. Als Hauptursache nennen die Betriebe die angespannte Bewerberlage. Rund 38 Prozent der betroffenen regionalen Unternehmen erhielten auf ihre Angebote keinerlei Bewerbungen, fast 80 Prozent beklagten das Fehlen geeigneter Kandidaten. Um den Fachkräftemangel abzufedern, setzen immer mehr Betriebe auf Auszubildende aus Drittstaaten: In der Region bilden bereits 23 Prozent der Unternehmen internationale Nachwuchskräfte aus. Gleichzeitig verändern neue Technologien den Ausbildungsalltag. Die Befragung zeigt, dass Künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Zukunftsregion Ems-Vechte zieht erste Bilanz: Zahlreiche Projekte und Kooperationen gestartet
Die Zukunftsregion Ems-Vechte hat eine positive erste Bilanz gezogen. Wie der Landkreis Emsland mitteilt, hat die Steuerungsgruppe des Zusammenschlusses der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim bislang 23 Projekte mit EU-Fördermitteln in Höhe von knapp 3,92 Millionen Euro beschlossen. Bis zum Ende des Förderzeitraums im Dezember 2029 verbleiben damit noch rund 2,25 Millionen Euro aus europäischen Mitteln. Zusammen mit einer 60-prozentigen Kofinanzierung durch die beiden Landkreise und die jeweiligen Projektträger fließen bis zum Laufzeitende insgesamt fast 15,5 Millionen Euro in die Gestaltung der Region. Als ergänzendes Instrument richteten die Landkreise den „Zukunftsfonds Ems-Vechte“ ein, aus dem von 2023 bis 2028 jährlich 300.000 Euro fließen. Durch die Förderung von maximal 100.000 Euro pro Vorhaben wurden bisher rund 1,5 Millionen Euro vergeben. Dies motiviert zur Entwicklung gemeinsamer Projekte sowie neuer Kooperationen zwischen Institutionen beider Landkreise. Von den geförderten Maßnahmen haben 20 Projekte bereits einen Zuwendungsbescheid erhalten und befinden sich in der Umsetzung oder sind abgeschlossen. Inhaltlich verteilen sich die Initiativen auf zwei Schwerpunkte. Im Handlungsfeld „Regionale Innovationsfähigkeit“ liegen die Themen auf Energie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Robotik. Im Handlungsfeld „Wandel der Arbeitswelt, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe“ stehen Fachkräftegewinnung, berufliche Bildung und Inklusion im Fokus.
Condor verkündet Erweiterung des Flugplans ab FMO für den Sommer 2027
HWK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim verabschiedet Positionspapier zur Kommunalwahl
Die Vollversammlung der Handwerkskammer (HWK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat anlässlich der Kommunalwahlen im September ein Positionspapier verabschiedet. Darin fordert die Kammer bessere Rahmenbedingungen für das regionale Handwerk. Um weiterhin Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und die Versorgung vor Ort sichern zu können, bräuchten die Handwerksbetriebe Kommunen, die Verfahren beschleunigen, Flächen sichern und den Wirtschaftsverkehr mitdenken, heißt es von Kammerpräsident Andreas Nünemann in einer Mitteilung. Die HWK fordert unter anderem eine stärkere Einbindung des örtlichen Handwerks in die Wirtschaftsförderung, schnellere Genehmigungsverfahren und eine verlässliche Gewerbeflächenpolitik. Hintergrund sind die Ergebnisse einer aktuellen Konjunkturumfrage. Demnach gehören insbesondere die Steuer- und Abgabenlast sowie eine hohe Bürokratie zu Problemfeldern der Betriebe. Das Positionspapier soll als Grundlage für Gespräche mit Politik und Verwaltung in der kommenden Wahlperiode dienen. Es kann unter https://www.hwk-osnabrueck.de/kommunalwahl2026-positionspapier/ heruntergeladen werden.
Planbare Arbeitszeiten für Familien: NGG Osnabrück spricht sich gegen Abschaffung des 8-Stunden-Tages aus
IHK: Immer mehr Unternehmen werben an Schulen für die Ausbildung
Immer mehr Unternehmen aus der Region beteiligen sich am Projekt „Erfolgsbegleiter“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Handwerkskammer (HWK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Dabei stellen Auszubildende und erfahrene Fachkräfte Schülerinnen und Schülern ihre Berufe und Karrierewege aus erster Hand vor. Nach Angaben der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim wurden allein im ersten Halbjahr dieses Jahres 45 neue Ausbildungsbotschafter und zwei Karrierebotschafter qualifiziert. Seit dem Start des Projekts Anfang 2025 engagieren sich damit insgesamt 145 Botschafter aus 72 Unternehmen. In diesem Jahr war das Projekt bereits an sechs Schulen im Emsland und in der Grafschaft Bentheim zu Gast. Mehr als 570 Schülerinnen und Schüler erhielten dabei Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe und die Möglichkeiten einer dualen Ausbildung. Nach Angaben der IHK beteiligen sich inzwischen auch immer mehr Gymnasien an dem Projekt.
Foto (c) IHK: (v. l.) Projektkoordinatoren Jaqueline Schmidt (HWK) und Leon Dumschat (IHK)
Bistum Osnabrück entsendet 18 Freiwillige ins Ausland
18 junge Erwachsene aus dem Bistum Osnabrück starten in den kommenden Wochen zu einem Freiwilligendienst im Ausland. Wie das Bistum mitteilt, werden die 18- bis 20-Jährigen für knapp ein Jahr in sozialen Projekten in Peru, Ghana, Benin, Indien, Kasachstan und Uganda mitarbeiten. Die Freiwilligen kommen unter anderem aus Lingen, Freren, Nordhorn und Andervenne. Nach Angaben des Bistums soll der Freiwilligendienst den jungen Menschen ermöglichen, andere Kulturen kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Das Programm besteht seit 26 Jahren. In dieser Zeit haben mehr als 500 junge Erwachsene einen Freiwilligendienst im Ausland absolviert. Bewerbungen für den nächsten Jahrgang sind noch bis Anfang November möglich.
Foto (c) Bistum Osnabrück / Thomas Arzner
Kinderbuchtipp: Julius-Club 2026 – Teil 5
Gartentipp: Ameisen
Zahlreiche Verstöße bei Schwerpunktkontrolle des Urlaubsreiseverkehrs auf A30 und A31 festgestellt
Die Polizei hat bei einer Schwerpunktkontrolle des Ferienreiseverkehrs auf der A30 und der A31 gestern zahlreiche Verstöße festgestellt. Kontrolliert wurden insgesamt 28 Wohnmobile, Wohnwagen-Gespanne, Reisebusse, Auto-Anhänger-Gespanne und ein Schwertransport. Dabei stellten die Einsatzkräfte laut einer Polizeimitteilung sieben Überladungen, zwei Verstöße gegen die Ladungssicherung und einen technischen Mangel fest. Die Auswertung des digitalen Fahrtenschreibers eines Reisebusses ergab erhebliche Verstöße gegen die Sozialvorschriften, unter anderem das Überschreiten der zulässigen Lenkzeiten. Auch bei einem Schwertransport entdeckten die Beamten erhebliche Mängel. In diesen Fällen wurden entsprechende Verfahren eingeleitet. Die Kontrolle soll einen Beitrag zur Verkehrssicherheit während der Ferienzeiten leisten und Gefahren auf den Straßen reduzieren.
HSG Nordhorn-Lingen nimmt Stellung zu „wirtschaftlich herausfordernder Situation“ des Clubs
Der Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen hat am Nachmittag in einer auf seiner Homepage veröffentlichten Mitteilung zur aktuellen wirtschaftlichen Situation Stellung genommen. Darin heißt es, die HSG bestätige, dass sich der Club weiterhin in einer wirtschaftlich herausfordernden Situation befinde. Aktuell arbeite der Verein gemeinsam mit seinen Partnern und weiteren Beteiligten aus Wirtschaft und Politik mit Hochdruck an einer langfristig tragfähigen Lösung. Zudem kündigt die HSG an, sich zeitnah ausführlicher zu den Hintergründen der aktuellen Lage und den weiteren Schritten zu äußern.
IHK bittet um Hinweise zur Änderung des Landes-Raumordnungsprogramms Niedersachsen
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim bittet um Hinweise zur Änderung des Landes-Raumordnungsprogramms (LROP) Niedersachsen. Wie die IHK in einer Mitteilung erklärt, steuert das Landes-Raumordnungsprogramm die Entwicklung von Siedlungs- und Versorgungsstrukturen, Freiraumnutzungen und Einrichtungen der technischen Infrastruktur. Eine Änderung habe daher mittelbare Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft. Aktuell gehe es unter anderem um Änderungen bei Einzelhandelsgroßprojekten, beim Hochwasserschutz und Biotopverbund sowie beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und bei der Energie- und der Verkehrsinfrastruktur. Betroffene Unternehmen können durch entsprechende Hinweise Einfluss auf die Planungen nehmen. Sie sollten sich mit ihren Anregungen bis zum 7. August an die hiesige IHK wenden. Zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen soll erneut eine Stellungnahme erarbeitet werden.
Die Verfahrensunterlagen sind abrufbar unter https://shorturl.at/wTpUV.
Ansprechpartnerin bei der IHK: Anja Thurm, Tel.: 0541 353-213, E-Mail: thurm@osnabrueck.ihk.de
IHK: Saubere und sichere Innenstädte stärken die Wirtschaft
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim fordert mehr Aufmerksamkeit für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in den Innenstädten. In einem gemeinsamen Impulspapier mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen heißt es, gepflegte öffentliche Räume, gute Beleuchtung und der Abbau von Angsträumen seien wichtige Voraussetzungen für attraktive Zentren. IHK-Geschäftsbereichsleiterin Anke Schweda betont, Menschen hielten sich dort gerne auf, wo sie sich sicher fühlten. Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit müssten deshalb dauerhaft Teil der Stadtentwicklungs- und Standortpolitik werden. Investitionen in lebendige Innenstädte stärkten auch die wirtschaftliche Zukunft der Regionen.
Das Impulspapier „Zentren-SOS – Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit als Standortfaktor für lebendige Innenstädte in Niedersachsen“ ist unter www.ihk-n.de/Zentren-SOS abrufbar.
Digitale Kompetenzen stärken: Neue Workshopreihe im Rahmen des Projektes #FEMALES (K)NOW
Im Rahmen des Projekts “#FEMALES (K)NOW” setzen die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim ihre Workshop-Reihe zur Stärkung digitaler Kompetenzen von Frauen fort. Wie die Landkreise mitteilen, werden in den kommenden Monaten in Lingen und Nordhorn kostenfreie Kurse zu Themen wie Datenschutz, Online-Selbstmarketing und digitale Arbeitswelt angeboten. “#FEMALES (K)NOW” ist ein Projekt der Zukunftsregion Ems-Vechte. Ziel ist es, Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf und der Weiterentwicklung ihrer digitalen Fähigkeiten zu unterstützen. Eine erste Workshop-Phase im vergangenen Mai war laut der Landkreise bereits erfolgreich. Die Workshops finden in Lingen zwischen dem 1. und 29. September immer dienstags von 9 bis 12:45 Uhr in der Volkshochschule und in Nordhorn zwischen dem 17. August und dem 14. September immer montags zur gleichen Zeit in der Volkshochschule statt. Daneben wird für die Teilnehmerinnen eine Beratung angeboten. Weitere Informationen über das Projekt und zur Anmeldung gibt es unter https://www.zukunftsregion-ems-vechte.de/kommende-events/females-know/.
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Schwerpunktkontrolle der Polizei am kommenden Samstag auf der A30 und A31
Am kommenden Samstag (18. Juli) kontrolliert die Polizei verstärkt den Urlaubsreiseverkehr auf der A30 und der A31. Im Fokus stehen laut einer Polizeimitteilung Wohnmobile, Wohnwagen-Gespanne und Reisebusse. Hintergrund ist der anhaltende Camping-Boom. Bei vergangenen Kontrollen wurden immer wieder technische Mängel, Verstöße gegen die Ladesicherung und überladene Fahrzeuge festgestellt. Bei Reisebussen überprüfen die eingesetzten Beamten der Autobahnpolizei sowie der Verkehrsüberwachungsgruppe zudem die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten, den technischen Zustand sowie die erforderlichen Genehmigungen. Die Kontrollen sollen die Verkehrssicherheit während der Ferienzeit erhöhen und Unfälle verhindern.
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Dominik Ströer übernimmt die Teamleitung des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) in Bad Bentheim
Dominik Ströer ist seit dem 1. Juli der neue Teamleiter des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) in Bad Bentheim. Damit steht das 20-köpfige internationale Polizeiteam erstmals seit 2021 wieder unter der Leitung der Polizeidirektion Osnabrück. Wie die Beamten mitteilen, erfolgt der Wechsel der Teamleitung turnusmäßig zwischen den fünf beteiligten Polizeibehörden. Die Teamleitung ist jeweils für die Dauer von einem Jahr vorgesehen. Dominik Ströer hat an der Polizeiakademie in Oldenburg studiert und gehört seit 2015 der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim an. Der 37-jährige Polizeioberkommissar übernahm nach Stationen beim Polizeikommissariat Nordhorn, der Autobahnpolizei in Lohne und im Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion mit Sitz in Lingen bereits im vergangenen Sommer die stellvertretende Teamleitung des Grenzüberschreitenden Polizeiteams. Ströer löst nun den bisherigen Teamleiter, 1. Luitenant Bert Bruins von der Koninklijken Marechaussee, ab. An dem seit 2008 bestehenden Team sind neben der Koninklijken Marechaussee und der Polizeidirektion Osnabrück auch die Politie-Eenheid Oost-Nederland, die Bundespolizeidirektion Hannover und die Kreispolizeibehörde Borken beteiligt.
Foto © Polizeidirektion Osnabrück
Leichte Stabilisierung der Wirtschaft in der Region
Die wirtschaftliche Lage in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hat sich zur Mitte des Jahres leicht gebessert. Laut einer Mitteilung der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) stieg der Konjunkturklimaindex von 79 Punkten zu Jahresbeginn auf 86. Die Ausfallquote liegt bei 1,5 Prozent und bleibt auf dem Niveau des Jahresendes 2025. Zwar habe sich die Wirtschaft in den vergangenen Monaten etwas stabilisiert, gleichzeitig blicken die Unternehmen in der Region zurückhaltend in die Zukunft, heißt es von der IHK. Konjunkturrisiken seien demnach unter anderem die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sowie hohe Energie- und Rohstoffpreise. Die geplanten Schritte zum Bürokratieabbau und zur Erleichterung bei Genehmigungsverfahren seien wichtige Signale für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Zugleich bräuchte es weitere Schritte wie niedrigere Arbeits- und Energiekosten, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.
Kinderbuchtipp: Julius-Club 2026 – Teil 4
IG BAU gibt Tipps zum Sonnenschutz
Der Bezirksverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim der Industriegewerkschaft Bauen–Agrar–Umwelt (IG BAU) gibt angesichts des aktuellen Wetters Hinweise für die Arbeit unter freiem Himmel. Wichtig sei die WSS (kurz für Wasser, Sonnencreme und Schatten)-Regel. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die über einen langen Zeitraum der Sonne ausgesetzt sind, sollten sich mit Sonnenschutz eincremen, in Pausen Schatten aufsuchen sowie genügend Wasser oder kalte Tees trinken. Für eine Bereitstellung habe der Arbeitgeber zu sorgen. Zudem sollte möglichst viel Körper mit Stoff bedeckt sein, um Hautschäden zu vermeiden. Darüber hinaus empfiehlt die IG BAU einen regelmäßigen Hautkrebs-Check beim Hautarzt.
Gartentipp: Wasser an die Pflanzen
IHK-Auswertung zeigt: Beschäftigungswachstum in der Region verliert weiter an Dynamik
Die wirtschaftliche Schwäche am regionalen Arbeitsmarkt hinterlässt mittlerweile deutliche Spuren. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mitgeteilt. Laut Auswertung der aktuellen amtlichen Statistik durch die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim waren zum Jahresende 2025 im IHK-Bezirk insgesamt rund 445.300 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte tätig. Das waren rund 1.700 Beschäftigte mehr als ein Jahr zuvor, also 0,4 Prozent mehr gegenüber Ende 2024. Damit verliere das Beschäftigungswachstum weiter an Dynamik. Besonders drastisch sei die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe. Dort sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zum Jahresende 2025 um 1.500 Personen beziehungsweise 1,4 Prozent. Ein gegenläufiger Trend zeige sich im öffentlichen Sektor. Dort entstanden im vergangenen Jahr mehr als 2.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Die Region liege trotz alledem leicht über dem Landesdurchschnitt von Niedersachsen mit einem Plus von 0,2 Prozent.
Kriminalprävention: Goldene Wahrheiten
Dr. Mareike Plohmann-Meyer übernimmt die Ärztliche Leitung des Rettungsdienstes im Emsland und in der Grafschaft
Die Ärztliche Leitung des Rettungsdienstes in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim ist neu besetzt. Dr. Mareike Plohmann-Meyer hat die Aufgabe zum Juli übernommen. Sie war bereits seit April kommissarisch in dieser Funktion tätig. Dr. Mareike Plohmann-Meyer ist in Twist aufgewachsen und hat ihre Laufbahn zunächst als Rettungsassistentin beim Deutschen Roten Kreuz im Emsland begonnen. Später studierte sie Medizin, absolvierte eine Facharztausbildung für Anästhesie und Intensivmedizin und arbeitete zuletzt als Ärztin am Ludmillenstift in Meppen. Als Ärztliche Leiterin ist Dr. Mareike Plohmann-Meyer künftig für medizinische Fragen im Rettungsdienst, das Qualitätsmanagement sowie die Aus- und Fortbildung des Personals verantwortlich. Die gemeinsame Leitstelle Ems-Vechte der beiden Landkreise hat ihren Sitz in Meppen.
Foto (c) Landkreis Emsland: Landrat Marc-André Burgdorf (Landkreis Emsland, l.), Landrat Uwe Fietzek (Landkreis Grafschaft Bentheim, r.), Dr. Mareike Plohmann-Meyer
IG BAU: Harte Arbeit braucht früheren Zugang zur Rente
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim fordert eine Rentenpolitik, die stärker die körperliche Belastung bestimmter Berufe berücksichtigt. Anlass sind aktuelle Zahlen aus den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim. Dort sind nach Angaben der Arbeitsagentur von rund 11.750 Beschäftigten im Baugewerbe nur etwa 520 älter als 63 Jahre. Viele Bauarbeiter könnten aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum regulären Renteneintrittsalter arbeiten, erklärt die Gewerkschaft. Sie fordert deshalb flexiblere Übergänge in den Ruhestand und eine Rente, die sich am Härtegrad der ausgeübten Tätigkeit orientiert. Kritik übt die IG BAU außerdem an Überlegungen, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren einzuschränken. Dies würde insbesondere die geburtenstarken Jahrgänge treffen und das Vertrauen in die Rentenpolitik schwächen, so die Gewerkschaft. Zudem spricht sich die IG BAU für ein dauerhaftes Rentenniveau von mindestens 48 Prozent und langfristig für eine Anhebung auf 53 Prozent aus. Die IG BAU fordert die Bundestagsabgeordneten der Region auf, sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren für entsprechende Änderungen einzusetzen.
Foto (c) IG BAU | Alireza Khalili
Bundespolizei zieht Bilanz zu Grenzkontrollen an deutsch-niederländischer Grenze
Die Bundespolizei hat eine Bilanz zu den vorübergehend wiedereingeführten Kontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze in Niedersachsen veröffentlicht. Seit Beginn der Maßnahmen im September 2024 wurden demnach im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim rund 3.000 unerlaubte Einreisen festgestellt. In mehr als 1.900 Fällen wurde die Einreise nach Angaben der Behörde verhindert. Außerdem wurden im Zusammenhang mit den Kontrollen 125 mutmaßliche Schleuser festgenommen und mehr als 700 offene Haftbefehle vollstreckt. Die Bundespolizei meldete zudem mehrere Fahndungstreffer im Bereich politischer oder religiöser Extremismus. Die Kontrollen an den deutschen Schengen-Binnengrenzen werden nach Angaben der Bundespolizei weiterhin fortgesetzt. Sie sollen unter anderem unerlaubte Einreisen verhindern und die grenzüberschreitende Kriminalität bekämpfen.
Umwelttipp: Klimafreundlich unterwegs in der Urlaubszeit
Kinderbuchtipp: Julius-Club 2026 – Teil 3
Kita-Kreativpreis: Katholische Einrichtungen im Bistum Osnabrück können sich bewerben
Die mehr als 240 katholischen Kitas und Kindergärten im Bistum Osnabrück können sich bis zum 30. Oktober um den Kita-Kreativpreis bewerben. Wie das Bistum mitteilt, steht der zweite Kita-Kreativpreis unter dem Motto “Miteinander in Vielfalt”. Damit liegt der thematische Fokus auf Projekten, die das soziale Umfeld der Kita in den Blick nehmen. Dies kann die Arbeit mit Eltern, Kirchengemeinden oder mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Sozialraum der Einrichtung sein. Es können Projekte eingereicht werden, die bereits innerhalb des vergangenen Jahres stattgefunden haben, aktuell laufen oder neu konzipiert werden. Eine unabhängige Jury bewertet die Einsendungen. Es werden drei Preise vergeben, die mit 1.500, 1.000 und 500 Euro dotiert sind. Die Einrichtungen können sich über die Internetseite des Bistums bewerben und erhalten dort weitere Informationen. Die Preisverleihung findet im Frühjahr 2027 statt. Den im Jahr 2023 verliehenen ersten Kita-Kreativpreis, gewann die katholische Kindertagesstätte St. Alexander in Lingen-Schepsdorf.
Gartentipp: Sommerprobleme bei Hecken und Bäumen
Emsland/Ostfriesland: Restplätze für Wallfahrt nach Lourdes frei
Für die Wallfahrt der Lourdes-Pilgergruppe Emsland/Ostfriesland nach Südfrankreich sind noch Plätze frei. Das hat der Verein heute mitgeteilt. Die Reise findet vom 24. bis 28. September 2026 statt. Am 27. September wird der Besuch von Papst Leo XIV im Marienwallfahrtsort Lourdes erwartet. Die Pilgergruppe spricht daher von einem besonderen geistlichen Ereignis. An der Reise teilnehmen können laut dem Veranstalter kranke und gesunde Menschen gleichermaßen. Die Reise wird medizinisch und seelsorgerisch begleitet. Die An- und Abreise erfolgt per Flugzeug ab dem Flughafen Münster/Osnabrück. Auf dem Programm stehen Gottesdienste, Gebetszeiten, die Lichterprozession, Begegnungen mit der internationalen Pilgergemeinschaft sowie die Feier des Glaubens am Wallfahrtsort Lourdes.
Weitere Informationen gibt es unter www.lourdesreise.de
Emsländische Landschaft lädt zum PLATTSATT-Festival ein
Vom 17. bis zum 20. September lädt die Emsländische Landschaft zum PLATTSATT-Festival. Unter dem Motto “Denn man to!” wird ein umfangreiches Programm unter anderem aus Theater, Konzerten, Lesungen und Workshops im Emsland und der Grafschaft Bentheim geboten. Laut der Emsländischen Landschaft steht in diesem Jahr das zehnjährige Bestehen der Fachstelle Plattdeutsch im Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf Angeboten für Kinder und Jugendliche, die spielerisch an das Plattdeutsche herangeführt werden sollen. Das PLATTSATT-Festival wird von verschiedenen Partnern in der Region unterstützt. Darüber hinaus tragen zahlreiche Gruppen, Vereine und Kulturzentren zur Umsetzung bei. Das vollständige Programm gibt es unter www.plattsatt-festival.de.
Polizei gibt Tipps für einen sicheren und stressfreien Start in die Sommerferien
Erste gemeinsame „Lange Nacht der Museen“ im Emsland und in der Grafschaft
Kostenlose Wiegeaktion für Wohnmobile und -anhänger in Meppen und Nordhorn
Die Polizei bietet eine kostenlose Wiegeaktion für Wohnmobile und Wohnanhänger im Emsland und der Grafschaft Bentheim an. Das hat die Polizei mitgeteilt. Zusätzlich können die Fahrzeuge auf technische Mängel überprüft werden. Die Wiegeaktion findet an zwei Terminen statt. Am kommenden Donnerstag (3. Juli) findet die Wiegeaktion von 12 bis 16 Uhr auf dem Parkplatz der Berufsbildenden Schulen in Meppen statt. Am Freitag (4. Juli) können Interessierte ihre Wohnmobile und -anhänger von 10 bis 14 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Hotel Rammelkamp in Nordhorn wiegen lassen.
Foto © Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim
Wintersaison 2026/27: Neue Flugverbindungen vom FMO auf die Kanaren und nach Ägypten
Mit Beginn der Wintersaison 2026/27 können Reisende jeweils zweimal pro Woche vom Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) zu den Kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa sowie in den ägyptischen Badeort Hurghada fliegen. Wie der FMO mitgeteilt hat, stationiert die deutsche Fluggesellschaft Condor dafür eine Maschine vom Typ Airbus A320 am Flughafen in Greven. Die neuen Verbindungen ermöglichen nach Angaben des FMO komfortable Flugzeiten und orientieren sich gezielt an der hohen Nachfrage nach beliebten Sonnenzielen während der Wintermonate. Diese Entwicklung der seit langem bestehenden erfolgreichen Partnerschaft zwischen Condor und dem Flughafen freue den FMO in mehrfacher Hinsicht, erklärt Geschäftsführer Andrés Heinemann. Zum einen könne die Verbindungen auf die Kanaren während der Wintermonate wieder in das Streckennetz aufgenommen werden. Zum anderen gewinne der FMO mit Condor eine touristische Fluggesellschaft, die sich durch eine hohe Relevanz bei den Fluggästen seit Jahren auszeichnet.
Foto © Flughafen Münster/Osnabrück – Y. Ahlers
Zeugnisfrust und Notenstress? Zeugnistelefon der regionalen Landesschulämter helfen
Kinderbuchtipp: Julius-Club 2026 – Teil 2
Arbeitslosigkeit im Emsland und der Grafschaft diesen Monat minimal gestiegen
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Emsland und der Grafschaft Bentheim im Juni gestiegen. Wie die zuständige Agentur für Arbeit Nordhorn mitteilt, waren 9.728 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 82 Personen mehr als im Mai. Das entspricht einem Anstieg von einem Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug 3,4 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,5 Prozent. Der regionale Arbeitsmarkt habe an Dynamik verloren, insgesamt seien die Beschäftigungsperspektiven vor allem für Fachkräfte im Landesvergleich im Agenturbezirk aber durchaus als positiv zu bewerten, so René Duvinage, Chef der Nordhorner Arbeitsagentur.
Ann Oldiges übernimmt die Leitung der Polizei im Emsland und der Grafschaft
Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim bekommt eine neue kommissarische Leitung. Ab dem 1. Juli übernimmt Polizeidirektorin Ann Oldiges die Führung der Inspektion, die für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim zuständig ist. Nach Angaben der Polizei erfolgt die Entscheidung vor dem Hintergrund laufender strafrechtlicher und disziplinarischer Ermittlungen gegen die bisherige Leiterin. Ann Oldiges übernehme als erfahrene Führungskraft die Vertretung, um die Handlungsfähigkeit und einen geordneten Dienstbetrieb sicherzustellen. Die Maßnahme sei in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Innenministerium erfolgt. Die 55-Jährige ist derzeit Leiterin Einsatz in der Polizeiinspektion Osnabrück und übernimmt die Aufgabe bis auf Weiteres. Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, die zur Polizeidirektion Osnabrück gehört, hat rund 780 Beschäftigte.
Foto (c) Polizeidirektion Osnabrück
IHK sieht Unternehmensnachfolge durch Steuerpläne gefährdet
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück–Emsland–Grafschaft Bentheim warnt vor möglichen Verschärfungen bei der Erbschaftsteuer. Diese dürften die Unternehmensnachfolge im Mittelstand nicht gefährden, heißt es in einer Mitteilung der IHK. Kammerpräsident Uwe Goebel betonte, Betriebsvermögen sei häufig in Maschinen, Gebäuden oder Lizenzen gebunden und nicht kurzfristig verfügbar. Eine stärkere steuerliche Belastung könne daher Unternehmensübergaben erschweren und im Extremfall Arbeitsplätze und Wertschöpfung gefährden. Hintergrund ist ein erwartetes Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das Auswirkungen auf die künftige Ausgestaltung der Erbschaftsteuer haben könnte. Die IHK verweist auf ein Positionspapier der Deutschen Industrie- und Handelskammer, das sich unter anderem für den Erhalt der Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen, weniger Bürokratie und praxistauglichere Regelungen bei Unternehmensnachfolgen ausspricht.
Gartentipp: Igel im Garten und Hilfe für Tiere in der Sommerhitze
Hohe Energiepreise belasten regionale Unternehmen
Unternehmen im Emsland und der Grafschaft Bentheim sehen sich durch die hohen Energiepreise zunehmend unter Druck gesetzt. Das geht aus der aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim zur Energieversorgung hervor. Demnach planen mehr als 37 Prozent der Industrieunternehmen, Teile der Produktion ins Ausland zu verlagern oder setzen dies aktuell um. Dies ist der höchste Wert seit der ersten Erhebung im Jahr 2022. Größte Belastungen seien laut der Unternehmen hohe Strompreise und gestiegene Netzentgelte. 50 Prozent bewerten die Energiewende als Nachteil für die Wettbewerbsfähigkeit. Die IHK fordert unter anderem niedrigere Netzentgelte, eine Entlastung beim Strompreis und schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, um Betriebe zu entlasten und den Industriestandort zu stärken.
IHK-Chef Marco Graf sieht großes Potenzial im neuen Infrastruktur-Zukunftsgesetz
Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, sieht im neu beschlossenen Infrastruktur-Zukunftsgesetz einen wichtigen Turbo für die Region. Das teilt die IHK mit. Das Gesetz biete die große Chance, sowohl zentrale Verkehrsprojekte wie die A 33 Nord und die E 233 als auch die regional stark verankerte Energieinfrastruktur entscheidend zu beschleunigen. Laut Graf komme es nun vor allem darauf an, die neuen rechtlichen Möglichkeiten in der Praxis konsequent zu nutzen, damit die Region ihr wirtschaftliches Potenzial voll entfalten und wieder wachsen könne.
Kriminalprävention: Übergriffe im öffentlichen Raum – Mythen und Fakten
Wochenserie Unterschätzte Tiere Teil 5: Aale
Niedersächsische Kulturlandschaft erhält Millionenförderung
Die niedersächsische Kulturlandschaft erhält eine Millionenförderung, von der auch Projekte im Emsland und in der Grafschaft Bentheim profitieren. Wie die niedersächsische Sparkassenstiftung mitteilt, haben die Gremien in Hannover in ihrer ersten Sitzung des Jahres 2026 ein Fördervolumen von insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro beschlossen. Mit dem Geld werden landesweit 46 Projekte aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Denkmalpflege und Museen unterstützt. In der Region fließt die Unterstützung in verschiedene historische und kulturelle Vorhaben. So darf sich das Stadtmuseum Nordhorn in der Grafschaft Bentheim über eine Finanzierung für die Überarbeitung seiner Dauerausstellung im NINO-Hochbau freuen. Im Emsland wird der Campus Feuerwe(h)rk für die Neugestaltung des Feuerwehrmuseums Salzbergen gefördert. In Papenburg werden umfangreiche Sanierungsarbeiten am Alten Turm von der Stiftung unterstützt. Außerdem wird das geförderte Musikprojekt „BEETHOVEN PUR – Von der Ems bis zur Küste“ mit seinen Konzerten unter anderem in Papenburg Station machen.
Grenzübergreifender Austausch zu Plattdeutsch und Gronings in Oldenburg
Autorinnen und Autoren aus Niedersachsen und der niederländischen Provinz Groningen haben sich zu einem grenzübergreifenden Austausch über Regionalsprache und Literatur getroffen. An dem Treffen beteiligt waren Emsländische Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim und Partnerorganisationen aus Deutschland und den Niederlanden. Grundlage war ein zuvor durchgeführter Online-Sprachkurs, in dem auf deutscher Seite Plattdeutsch und auf niederländischer Seite die regionale Sprachvariante Gronings vermittelt wurden. Die Teilnehmenden hatten dabei eigene literarische Texte in der jeweiligen Regionalsprache verfasst. Das Projekt ist eine Kooperation der Emsländischen Landschaft, der Oldenburgischen Landschaft sowie niederländischer Kulturorganisationen. Es wird über das Interreg-Programm Deutschland-Niederlande durch die Europäische Union kofinanziert. Ziel ist es, die regionalen Sprachen Plattdeutsch und Gronings stärker in der zeitgenössischen Literatur zu verankern und ihre Nutzung zu fördern.
Foto (c) Bärbel Logemann
Wochenserie Unterschätzte Tiere Teil 4: Marder
Wegen sexueller Belästigung: Ermittlungen gegen Polizisten eingestellt
Im Fall um die freigestellte Polizeichefin der Inspektion Emsland / Grafschaft Bentheim hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück die Ermittlungen gegen einen 37-jährigen Polizeibeamten nach Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro eingestellt. Gegen die freigestellte Chefin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim wird weiterhin wegen des Vorwurfs der Strafvereitelung im Amt ermittelt. Das hat die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet. Der 37-Jährige soll eine Frau im März auf einer Boßelparty sexuell belästigt haben. Die Polizeichefin soll das bemerkt und sich als Polizeichefin zu erkennen gegeben haben. Jedoch soll sie nicht angemessen reagiert haben.
Einbruchsserie im Emsland und Grafschaft Bentheim: Polizei nimmt mutmaßlichen Hauptbeschuldigten fest
Die Polizei hat gestern im Rahmen einer großen Durchsuchungsaktion einen mutmaßlichen Hauptbeschuldigten, der für mehrere Wohnungseinbrüche unter anderem im Emsland und der Grafschaft Bentheim verantwortlich gewesen sein soll, festgenommen. Wie die Polizei mitteilt, befindet sich der 33-Jährige nun in Untersuchungshaft. Die Täterbande soll rund 40 Einbrüche begangen haben. Die Taten hätten sich im Kreis Steinfurt und im Münsterland abgespielt. Auch im Emsland hätte es mehrere Einbrüche unter anderem in Lingen, Wietmarschen, Emsbüren und in der Grafschaft Bentheim gegeben. Die Bande soll bei den Einbrüchen professionell vorgegangen sein und ihre Beute nach den Einbrüchen verkauft haben. Bei den Durchsuchungen fanden die Polizisten unter anderem Schmuck, Uhren, Funkgeräte, Laptops sowie Bankschließfachschlüssel. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. Seit Februar 2025 ermittelt die Polizei in dem Fall.
IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: Tarifrunde 2026 der Metall- und Elektroindustrie nimmt Fahrt auf
Mit der heutigen Sitzung der Großen Tarifkommission der IG Metall in Hannover, bei der auch Tarifkommissionsmitglieder der Tarifgebiete Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim vertreten waren, nimmt die Tarifrunde 2026 Fahrt auf. Das geht aus einer Mitteilung der IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hervor. Die insgesamt rund 100 Tarifkommissionsmitglieder empfehlen einstimmig dem Vorstand der IG Metall den jeweiligen Entgelttarifvertrag fristgerecht zu kündigen. Mit einer entsprechenden Kündigung wären weitere tarifliche Voraussetzungen für die Tarifrunde geschaffen. Die regionalen Tarifkommissionen können dann nach der Sommerpause am 22. September über die Entgeltforderungen beraten und diese für die Tarifrunde beschließen. Bundesweit sei die Metall- und Elektroindustrie der größte industrielle Wirtschaftszweig des verarbeitenden Gewerbes. Die IG Metall verhandelt im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim für 15.000 Beschäftigte.
IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim führt neues Siegel “Qualifizierter Praktikumsbetrieb” ein
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hat das neue Siegel “Qualifizierter Praktikumsbetrieb” eingeführt. Das hat die IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mitgeteilt. Ziel sei es, Unternehmen auszuzeichnen, die strukturierte, transparente und qualitativ hochwertige Praktika anbieten. Unternehmen, die das Siegel erhalten, können dies in ihrem Ausbildungsmarketing nutzen. Schülerinnen und Schüler können wiederum erkennen, wo sie in ihrem Praktikum gut betreut werden. Mit dem neuen Siegel möchte die IHK Unternehmen motivieren, ihre Praktika weiterzuentwickeln.
Wochenserie Unterschätzte Tiere Teil 3: Rabenvögel
ROADPOL-Kontrollwoche: Zahlreiche Fahrverbote und Straftaten aufgedeckt
Im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche hat die Polizeidirektion Osnabrück vom 15. bis 21. Juni 2026 die Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr ins Visier genommen. Von den insgesamt 919 im gesamten Direktionsbereich überprüften Fahrzeugführern fielen 40 wegen Alkohol am Steuer und 45 wegen Drogeneinflusses auf. In neun Fällen wurde sofort ein Fahrverbot verhängt. Durch die Kontrollen der Beamten vor Ort wurden in den Dienststellen der Region zudem 30 weitere Straftaten aufgedeckt, darunter illegale Drogenfunde, eine Urkundenfälschung sowie die Vollstreckung zweier Haftbefehle. Pressesprecherin Laura-Christin Brinkmann betonte, dass es bei den genauen Kontrollen darum gehe, Gefährder konsequent aus dem Verkehr zu ziehen. Die Polizei kündigte an, auch künftig unangekündigte Kontrollen im Direktionsbereich durchzuführen.
Wohnungen im Emsland und der Grafschaft Bentheim kaum geeignet fürs Alter
Im Emsland und der Grafschaft Bentheim sind nur rund acht Prozent aller Wohnungen barrierefrei und geeignet fürs Wohnen im Alter. Laut einer aktuellen regionalen Wohnungsmarkt-Analyse des Pestel-Instituts im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) bieten in beiden Landkreisen aktuell nur sehr wenige Wohnungen den Standard, um auch mit körperlichen Einschränkungen oder als Pflegefall darin zu leben. Konkret betrifft dies im Landkreis Emsland rund 12.800 der insgesamt 156.300 Wohnungen, in der Grafschaft Bentheim sind es 5.200 von 67.400 Einheiten. Laut der Studie scheitert die Barrierefreiheit oft schon im Eingangsbereich. In rund einem Viertel der regionalen Wohnungen sind die Hausflure zu schmal für Rollstühle. In den Wohnungen selbst fehlt es vor allem in den Küchen und Badezimmern an Platz. In rund 39 Prozent der emsländischen Bäder und 40 Prozent der Bäder in der Grafschaft Bentheim reicht der Platz für ein Wenden mit dem Rollstuhl nicht aus. Zudem fehlt in der Mehrheit der Wohnungen eine bodengleiche, begehbare Dusche. Da die meisten Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben möchten und eine altersgerechte Sanierung volkswirtschaftlich günstiger ist als ein Umzug ins Pflegeheim, fordern das Pestel-Institut und der BDB eine politische Kehrtwende.
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Bistum Osnabrück plant Reise zum Weltjugendtag 2027 in Seoul
Das Bistum Osnabrück organisiert eine Reise zum katholischen Weltjugendtag 2027 in Südkorea. Das internationale Treffen soll vom 28. Juli bis zum 9. August 2027 in der Hauptstadt Seoul stattfinden. Erwartet werden nach Angaben des Bistums rund 800.000 Teilnehmende aus aller Welt. An der Reise teilnehmen können junge Erwachsene zwischen 15 und 35 Jahren aus den Bistümern Osnabrück und Hildesheim. Insgesamt stehen 42 Plätze zur Verfügung. Vor der Hauptveranstaltung sind sogenannte „Tage der Begegnung“ in einer südkoreanischen Diözese geplant. Der Weltjugendtag steht unter dem Motto „Habt Mut! Ich habe die Welt besiegt“. Auf dem Programm stehen unter anderem Gottesdienste, soziale Projekte, Gebete sowie kulturelle Veranstaltungen. Organisiert wird die Reise vom Diözesanjugendamt des Bistums Osnabrück in Zusammenarbeit mit einem Reiseveranstalter aus Stuttgart.
Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es im Internet unter www.bistum-osnabrueck.de/wjt-seoul (direkt zur Anmeldung geht es über den Link https://on.campflow.de/dioezesanjugendamt-bistum-osnabrueck/weltjugendtag-seoul-2027). Anfragen per E-Mail an wjt@bistum-osnabrueck.de.
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IHK kritisiert Entwurf zum Arbeitszeitgesetz
Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, Uwe Goebel, fordert Nachbesserungen des Referentenentwurfes für ein neues Arbeitszeitgesetz. In einer Stellungnahme heißt es, flexiblere Arbeitszeiten dürften nicht weitgehend an eine Tarifbindung geknüpft werden. Zudem würden vor allem kleine Unternehmen und Start-ups durch Nachweispflichten zusätzlich belastet.
IHK-Ausschüsse beraten über Nahost-Krise und Standortrisiken
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Nahost-Krise und die De-Industrialisierung in Deutschland standen im Fokus einer gemeinsamen Sitzung der IHK-Fachausschüsse. Das teilt die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit. Die Ausschussvorsitzenden Dietmar Hemsath und Bernard Storm verwiesen auf die angespannte Wirtschaftslage und sinkende Konjunkturklimaindizes. Laut Elisabeth Strahl von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) führt der Iran-Krieg zu gestörten Handelswegen, steigenden Transportkosten und Risiken bei der Energie- und Rohstoffversorgung über die Straße von Hormus. Dies verschärfe den Druck auf die Industrie. Christopher Meisner von den Unternehmerverbänden Niedersachsen (UVN) ergänzte, dass hohe Energiepreise, lange Genehmigungsverfahren und der Fachkräftemangel die Wettbewerbsfähigkeit belasten.
Polizeidirektion Osnabrück nimmt teil am Tag der Verkehrssicherheit
Die Polizeidirektion Osnabrück beteiligt sich mit verschiedenen Aktionen am bundesweiten Tag der Verkehrssicherheit. Wie die Polizei mitteilt, nimmt die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim am 21. Juni mit einer PoliTour teil. Bei einer gemeinsamen Motorradausfahrt von Bikern und der Polizei werden alle 30 Minuten kurze Sicherheitstipps durchgegeben. Am Ziel der Strecke, die durch das Emsland, die Grafschaft Bentheim und Steinfurt führt, wartet ein praktisches Fahrtraining auf die Teilnehmenden. Ergänzt wird das Programm durch Aktionstage an Schulen. Sechstklässler sollen live erleben, wie leicht sie im Toten Winkel eines Lastwagens übersehen werden. Außerdem kontrolliert die Polizei im gesamten Direktionsbereich gezielt die Geschwindigkeit und die Fahrtüchtigkeit aller Verkehrsteilnehmenden. Durch den Aktionstag sollen schwere Unfälle konsequent minimiert und verhindert werden. In dem Zusammenhang appelliert die Polizei, die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Blick zu haben, während der Fahrt nicht das Smartphone zu benutzen und niemals berauscht am Verkehr teilzunehmen.
Gemeinsame Wasserkonferenz Niedersachsen-Niederlande heute in Osnabrück
Das Land Niedersachsen und die Niederlande wollen ihre Zusammenarbeit beim Wassermanagement ausbauen. Bei einer gemeinsamen Wasserkonferenz beraten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis heute in Osnabrück über Strategien für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung. Eingeladen haben das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und das Niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft. Die Auswirkungen des Klimawandels seien schon heute spürbar, so Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer. Daher müsse die Wasserwirtschaft weiterentwickelt und Zusammenarbeiten intensiviert werden. Die Wasserkonferenz mit Podiumsdiskussion beginnt um 10 Uhr im Schloss der Universität Osnabrück.
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FDK im Bistum Osnabrück kritisiert Reformvorschläge der gesetzlichen Krankenversicherung
Der Familienbund der Katholiken (FDK) im Bistum Osnabrück kritisiert die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Das geht aus einer Mitteilung des Verbandes hervor. Demnach würden Familien in finanziell schwierigen Situationen durch die Einschränkungen bei der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern zusätzlich belastet. Die Bundesregierung plant, bis 2027 rund 16 Millionen Euro einzusparen, unter anderem durch höhere Zuzahlungen und Leistungskürzungen. Familien leisten einen unverzichtbaren Beitrag durch die Erziehung derer, die künftig einzahlen, heißt es vom FDK. Dieser fordert daher unter anderem den Erhalt der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern, eine strukturelle Reform, um die Einnahmebasis zu stärken und den Verzicht auf starke Erhöhungen von Zuzahlungen.
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IHK-Diskussion zur Erbschaftsteuer: Wirtschaft fordert Erhalt von Verschonungsregeln
Die zukunftssichere Ausgestaltung der Erbschaftsteuer bei Unternehmensnachfolgen stand im Fokus einer Diskussionsveranstaltung des IHK-Fachausschusses Recht, Finanzen und Steuern in Osnabrück. Das teilt die IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit. Angesichts eines anstehenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts betonten Wirtschaftsvertreter und Politiker die Relevanz stabiler Rahmenbedingungen für den Mittelstand. IHK-Präsident Uwe Goebel und die Ausschussvorsitzende Angelika Pölking warnten davor, die bestehenden Verschonungsregeln für Betriebsvermögen leichtfertig infrage zu stellen, da diese die Basis für Investitionen und Beschäftigungssicherung in Familienunternehmen bilden. Unterstützung kam vom Bundestagsabgeordneten Dr. Mathias Middelberg, der eine klare steuerliche Differenzierung zwischen Privat- und Betriebsvermögen forderte, um Familienbetriebe im Wettbewerb mit Großkonzernen nicht zu benachteiligen.
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Bewerbungsfrist für Wissenschaftspreis des Bundestags endet am 10. Juli
Wer sich um den Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages bewerben möchte, hat dafür noch bis zum 10. Juli Zeit. Die Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Arbeiten zum Parlamentarismus ist mit 10.000 Euro dotiert. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann ruft insbesondere Interessierte aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim zur Bewerbung auf. Prämiert werden Arbeiten, die zu einem besseren Verständnis der parlamentarischen Demokratie und ihrer Funktionsweise beitragen. Berücksichtigt werden unter anderem Untersuchungen zu Wahlen, politischen Parteien, der Arbeit von Parlamenten oder den Auswirkungen der Digitalisierung auf politische Prozesse. Teilnehmen können Autorinnen und Autoren bereits veröffentlichter wissenschaftlicher Arbeiten, die zwischen April 2024 und Juli 2026 erschienen sind.
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IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim fordert höhere Löhne für Reinigungskräfte
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert bessere Löhne und eine stärkere Absicherung von Reinigungskräften im Alter. Anlass der Forderung ist der Tag der Gebäudereinigung am kommenden Montag. Nach Angaben der Gewerkschaft arbeiten in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim insgesamt rund 2.100 Menschen im Gebäudereiniger-Handwerk. Viele Beschäftigte verdienten trotz Vollzeitbeschäftigung vergleichsweise wenig und seien deshalb besonders von Altersarmut bedroht. Die IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim appelliert an die Bundestagsabgeordneten der Region, bei der geplanten Rentenreform Verbesserungen für Geringverdienende durchzusetzen. Außerdem fordert die Gewerkschaft für die Branche deutliche Lohnerhöhungen bei der nächsten Tarifrunde.
Foto (c) IG BAU | Tobias Seifert
Noch mehr als 2400 Ausbildungsplätze im Emsland und der Grafschaft Bentheim unbesetzt
Im Emsland und der Grafschaft Bentheim sind wenige Wochen vor dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres noch mehr als 2400 Ausbildungsplätze unbesetzt. Das hat die Agentur für Arbeit Nordhorn mitgeteilt. Gleichzeitig suchen noch zahlreiche Jugendliche nach einem Ausbildungsplatz. Trotz eines Rückgangs der gemeldeten Stellen im Vergleich zum Vorjahr sei das Niveau angesichts der widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im deutschlandweiten Vergleich gut, heißt es von der Agentur für Arbeit Nordhorn. Jugendliche, die noch keine Ausbildungsstelle haben, sollten sich bewerben. Eine Bewerbung ist auch nach dem offiziellen Ausbildungsbeginn Anfang August möglich. Zudem weist die Agentur für Arbeit darauf hin, dass Unternehmen und Bewerberinnen und Bewerber Praktika nutzen können, um sich kennenzulernen und passende Ausbildungsplätze zu finden.
Bundespolizei meldet mehrere tausend unerlaubte Einreisen bei Kontrollen an deutsch-niederländischer Grenze
Die Bundespolizei hat eine Bilanz der seit September 2024 durchgeführten vorübergehenden Grenzkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze in Niedersachsen vorgelegt. Demnach wurden im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim mehr als 2.800 unerlaubte Einreisen festgestellt. Nach Angaben der Behörde wurden zudem mehr als 1.800 Personen an der Grenze zurückgewiesen. Auch Schleuser wurden im Rahmen der Kontrollen festgenommen, außerdem vollstreckten die Einsatzkräfte fast 700 offene Haftbefehle. Die Bundespolizei betont, dass die Maßnahmen weiterhin der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs und der Bekämpfung irregulärer Migration dienen. Die vorübergehend wiedereingeführten Kontrollen waren im Herbst 2024 gestartet worden und laufen im Verkehr zwischen Niedersachsen und den Niederlanden.
Emslandplan-Jubiläum endet mit Abschlussveranstaltung in Neugnadenfeld
Mit einer Abschlussveranstaltung in Neugnadenfeld endet am 20. Juni das Jubiläumsjahr „75 Jahre Emslandplan“. Seit dem Start im vergangenen Jahr haben sich nach Angaben der Emsländischen Landschaft mehr als 100 Ausstellungen, Vorträge und weitere Veranstaltungen mit der Geschichte und den Auswirkungen des Emslandplans beschäftigt. Ziel des Projekts war es, die Bedeutung des Aufbauprogramms für die Entwicklung des Emslands und der Grafschaft Bentheim erneut in den Blick zu rücken. Dabei standen neben historischen Fakten vor allem die Erfahrungen und Erinnerungen der Menschen in der Region im Mittelpunkt. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Das Jubiläumsjahr habe zahlreiche Vereine, Museen und Initiativen miteinander vernetzt und eine breite Diskussion über die Vergangenheit und Zukunft der Region angestoßen. Zum Abschluss soll in Neugnadenfeld am 20. Juni auch eine neue Internetplattform zum Emslandplan vorgestellt werden.
Foto (c) Emsländische Landschaft: (v.r.n.l.) Dr. Benjamin van der Linde (Projektleitung), Uwe Fietzek (Landrat Grafschaft Bentheim), Marc-André Burgdorf (Landrat Emsland), Veronika Olbrich (Geschäftsführung Emsländische Landschaft)
Handwerkskammer warnt vor zunehmendem Kostendruck für Betriebe
Das Handwerk in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sieht sich weiterhin mit erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Das wude bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Handwerkskammer (HWK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim deutlich. Nach Angaben der Handwerkskammer bleiben die Auftragsbücher vieler Betriebe zwar gut gefüllt, gleichzeitig steigen jedoch die Belastungen durch höhere Energie-, Lohn- und Versicherungskosten. Besonders angespannt ist die Lage demnach im Bau- und Ausbauhandwerk. Hohe Zinsen, steigende Materialkosten und unsichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen führten dazu, dass Investitionen und Bauprojekte häufig verschoben oder ganz aufgegeben würden.Die Handwerkskammer spricht dennoch von einem insgesamt stabilen Handwerk in der Region. Viele Betriebe arbeiteten jedoch zunehmend unter wirtschaftlichem Druck und müssten für geringere Gewinne mehr leisten als noch vor einigen Jahren.
Foto (c) Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim: BTZ-Geschäftsführer Claus-Dominik Wedeking (2.v.l.) übernimmt turnusmäßig die Aufgaben von Anne Brockhaoff als stellv. Geschäftsführer der Handwerkskammer. Es gratulierten Kammerpräsident Andreas Nünemann (r.) und Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt.
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Neuer Übernachtungsrekord in der Tourismusregion Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim
Die Tourismusregion Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat 2025 einen neuen Übernachtungsrekord erzielt. Wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mitteilt, wurden im vergangenen Jahr mehr als 5,7 Millionen Übernachtungen registriert. Das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch im ersten Quartal 2026 setzte sich das Wachstum fort. Trotz positiver Entwicklung bleibt die Lage angespannt, heißt es von der IHK. Laut der Frühjahrsumfrage Tourismus der IHK Niedersachsen berichteten 61 Prozent der regionalen Unternehmen von rückläufigen Umsätzen. Gründe seien vor allem gestiegene Energie-, Lebensmittel- und Rohstoffpreise, Arbeitskosten und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Im Bereich der Künstlichen Intelligenz sehen viele Unternehmen Potential. KI könnte die Betriebe beispielsweise in Verwaltungsaufgaben oder im Kundenservice unterstützen.
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Albert Stegemann ruft zu Bewerbung für Förderpreis “Helfende Hand” auf
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann ruft Organisationen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim dazu auf, sich für den Förderpreis “Helfende Hand” zu bewerben. Das Bundesministerium des Inneren zeichnet dabei Projekte aus dem Bevölkerungsschutz in den Kategorien “Innovative Konzepte”, “Nachwuchsarbeit” und “Unterstützung des Ehrenamtes” aus. Zusätzlich wird ein Sonderpreis für Ehrenamtliche, die sich nach dem Berufsleben einsetzen, vergeben. Bewerben können sich ehrenamtlich Engagierte, Vereine, Hilfsorganisationen, Unternehmen und Initiativen. Die Region lebe davon, dass sich Menschen ehrenamtlich für andere einsetzen, so Albert Stegemann in einer Mitteilung. Dieses Engagement verdiene mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung. Eine Bewerbung ist noch bis zum 30. Juni möglich. Weitere Informationen gibt es unter https://www.helfende-hand-foerderpreis.de/
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IHK setzt auf neue Fortbildung zu Künstlicher Intelligenz
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim will Unternehmen und Beschäftigte künftig stärker beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützen. Dazu hat der Berufsbildungsausschuss eine neue Fortbildungsprüfungsregelung beschlossen. Kern der Entscheidung ist der neue Abschluss „Geprüfter Berufsspezialist für Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen“. Die Qualifizierung soll nach Genehmigung durch das Niedersächsische Kultusministerium eingeführt werden und Grundlagen sowie Anwendungen von KI in der beruflichen Praxis vermitteln. Dazu gehören unter anderem Datenanalyse, Programmierung sowie Fragen zu rechtlichen Rahmenbedingungen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Ergänzend sollen Kompetenzen in Projektmanagement und digitalen Arbeitsmethoden vermittelt werden. Nach Angaben der IHK soll die Weiterbildung Unternehmen dabei helfen, den zunehmenden Einsatz von KI-Technologien in der Arbeitswelt zu begleiten und Fachkräfte entsprechend zu qualifizieren.
Foto (c) IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
Nach Wolfsrissen in Wietmarschen: Gericht weist Eilanträge zurück
Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat Eilanträge einer Naturschutzvereinigung gegen Abschussgenehmigungen für zwei Wölfe abgelehnt. Damit bleiben die entsprechenden Entscheidungen der Landkreise Grafschaft Bentheim und Emsland vorerst wirksam. Ausgangspunkt des Verfahrens sind Wolfsrisse Anfang Mai im Raum Wietmarschen. Nach Angaben der Behörden waren dabei mehr als 50 Schafe getötet worden. Die beiden Landkreise hatten daraufhin den Abschuss von insgesamt zwei Wölfen zur Vermeidung weiterer Schäden genehmigt. Eine Naturschutzvereinigung hatte gegen diese Genehmigungen geklagt und versucht, die Maßnahmen im Eilverfahren vorläufig zu stoppen. Das Gericht lehnte sowohl den Erlass einer Zwischenverfügung als auch die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Klagen ab. Zur Begründung verwies das Gericht unter anderem darauf, dass nach Aktenlage von Wolfsrissen auszugehen sei und rechtliche Einwände des Antragstellers nicht durchgriffen. Zudem sei eine Beeinträchtigung des günstigen Erhaltungszustands der Wolfspopulation durch einzelne Entnahmen derzeit nicht ersichtlich. Die Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig und können vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht angefochten werden.
IHK-Ausschuss: Wirtschaft fordert bessere Standortbedingungen
Bei einer Sitzung des IHK-Fachausschusses Mobilität und Infrastruktur in Spelle hat die regionale Wirtschaft deutliche Entlastungen von Kosten und Bürokratie gefordert. Das teilt die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mit. Aufsichtsratsvorsitzender Bernard Krone kritisierte insbesondere die ab 2030 geplanten CO2-Minderungsziele der EU für Sattelauflieger: Da diese technisch kaum realisierbar seien, drohen dem Unternehmen jährliche Strafzahlungen von 140 Millionen Euro und Preiserhöhungen von bis zu 40 Prozent pro Trailer. Geschäftsführer Alfons B. Veer untermauerte den Druck auf den Standort Deutschland durch einen Kostenvergleich mit dem Krone-Werk in der Türkei, wo die Stundenlöhne ein Viertel und die Stromkosten die Hälfte des deutschen Niveaus betragen. Aus der Logistikpraxis forderte Ulrich Boll zudem eine Flexibilisierung des Lkw-Feiertagsfahrverbots sowie die schnelle rechtliche Umsetzung der für Ende 2026 angekündigten Genehmigungsverlängerung für den Lang-Lkw Typ 1, da den Unternehmen andernfalls die Investitionssicherheit fehle.
Niedersachsen schafft Anbindehaltung von Rindern schrittweise ab
Die Anbindehaltung von Rindern wird in Niedersachsen schrittweise abgeschafft. Das hat das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium mitgeteilt. Betriebe, die ihre Tiere ganzjährig angebunden halten, müssen diese Haltungsform innerhalb von 18 Monaten aufgeben oder auf eine tierfreundlichere Alternative umstellen. Für Betriebe mit einer teilweisen Anbindehaltung gelten längere Übergangsfristen von bis zu sieben Jahren. Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte bezeichnete die Regelung als wichtigen Schritt für mehr Tierwohl. Nach Angaben des Ministeriums wurde sie gemeinsam mit Vertretern der Landwirtschaft, der Wissenschaft und des Tierschutzes erarbeitet. In Niedersachsen sind demnach noch mehr als 1.000 Rinderhaltungsbetriebe von der neuen Regelung betroffen. Insgesamt gibt es im Land knapp 18.000 entsprechende Betriebe. Für notwendige Umbaumaßnahmen sollen Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Franziska Hulfershorn ist neue Polizeivizepräsidentin der Polizeidirektion Osnabrück
Franziska Hulfershorn ist seit gestern neue Polizeivizepräsidentin der Polizeidirektion Osnabrück. Das hat die Polizeidirektion mitgeteilt. Damit hat sie Andrea Menke abgelöst, die nach 41 Dienstjahren verabschiedet wurde. Als ständige Vertreterin des Polizeipräsidenten Friedo de Vries leitet Franziska Hulfershorn nun zudem die Abteilung 1 in der Polizeidirektion mit den Dezernaten polizeilicher Aufgabenvollzug, Personal und Technik. Zuvor war die 41-Jährige mehrere Jahre Referentin im Personalmanagement im Niedersächsischen Innenministerium in Hannover.
Foto © Polizeidirektion Osnabrück