Unmut über die Bonpflicht

Es ist die wohl umstrittenste Gesetzesänderung, die zu Beginn des neuen Jahres in Kraft getreten ist: Die Bonpflicht. Jedes Geschäft, das mit einer Kasse arbeitet, hat die Pflicht, jeden Geschäftsvorgang zu belegen und diesen Beleg herauszugeben…selbst wenn es sich nur um ein Brötchen handelt. So soll Steuerbetrug unterbunden werden. Das Gesetz sorgt nach wie vor bundesweit für Diskussionen und auch für Unmut bei uns in der Region. Daniel Stuckenberg berichtet.


 
 
 



Niedersächsische Landesschulbehörde bietet erneut Zeunistelefon an

Die Niedersächsische Landesschulbehörde richtet erneut ein Zeugnistelefon ein. Am Freitag, den 31. Januar, in der Zeit von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr, stehen Ansprechpartner aus der Schulpsychologie zur Verfügung. Sie nehmen sich sämtlicher Fragen, Nöte und Ängste rund um das Halbjahreszeugnis an. Sowohl Schülerinnen und Schüler, Eltern, Erziehungsberechtigte und andere Ratsuchende können dort ihre Fragen oder ihren Kummer loswerden.

Kontakt:
Niedersächische Landesschulbehörde
Tel.: 0551 309854-30
Mail: zeugnishotline@nlschb.niedersachsen.de

20 Jahre Privatinsolvenz: Schuldnerberatung in der Region

Seit 1999 besteht die Möglichkeit, einen sogenannten Verbraucherinsolvenzantrag zu stellen. Diese auch als Privatinsolvenz bekannte Option erlaubt es Menschen, die sich verschuldet haben, sich von ihren Restschulden befreien zu lassen. Für viele, die keinen anderen Ausweg aus der Schuldenfalle finden, ist dies der einzige Weg, jemals wieder finanziell auf eigene Beine zu kommen. Gut zwanzig Jahre existiert nun diese Möglichkeit. Ems-Vechte-Welle-Mitarbeiterin Christiane Adam hat dies als Anlass genommen, sich bei Andreas Hackling, Schuldnerberater beim Caritasverband für den Landkreis Emsland, zu erkundigen, welche Schritte verschuldete Menschen gehen sollten.

 

Schuldnerberatung in der Region:
Caritas
Diakonie
SKM Lingen
Grafschaft Bentheim

 
 

 

IHK warnt vor aktueller Betrugsmasche

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche. Eine Vielzahl von Unternehmen werde demnach per E-Mail dazu aufgefordert, sich in ein Transparenzregister einzutragen. Auf der verlinkten Internetseite werde dann nur im Kleingedruckten Kosten in Höhe von 49 Euro erwähnt. Absender der Mails ist die „Organisation Transparenzregister e.V.“ aus Plauen. Betroffene Unternehmen können sich bei Erhalt solcher Mails an die IHK wenden oder die E-Mail löschen. In keinem Fall sollte auf der verlinkten Internetseite eine Eintragung vorgenommen oder eine Zahlung geleistet werden. Das perfide an der Betrugsmasche sei, dass tatsächlich für eine Reihe von Unternehmen die Pflicht zur Eintragung im echten Transparenzregister besteht, so die IHK. Für die Führung des echten Registers wird aber lediglich eine jährliche Gebühr von 2,50 Euro erhoben.

Arbeitsmarkt 2019 und 2020

Jedes Jahr im Januar, stellt die Agentur für Arbeit in Nordhorn die Zahlen des vergangenen Jahres vor und gibt einen Ausblick auf das gerade angebrochene Jahr. Wie hat sich die Arbeitslosenquote in der Region entwickelt und was wird 2020 wichtig auf dem Arbeitsmarkt? Ems-Vechte-Welle Reporter Nils Heidemann hat sich darüber am Freitag in Nordhorn informiert.

 

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Unternehmen in der Region schätzen Wirtschaftslage wieder besser ein als zuletzt

Die zuletzt rückläufige Konjunktur in der Region hat sich zum Jahresende 2019 erholt und wird von den Unternehmen wieder freundlicher eingeschätzt als zuletzt. Das berichtet die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. In einer Umfrage der IHK unter 600 Unternehmen im vergangenen Quartal bewerteten 13% ihre Geschäftslage als gut – im Quartal zuvor waren es nur 5%. Der Prozent der Betriebe, die in den nächsten Monaten mit schlechteren Geschäften rechneten, sank im gleichen Zeitraum von 33% auf 21%. Die Werte sähen zwar besser aus, allerdings reiche das noch nicht zum durchatmen, wird IHK-Geschäftsführer Marco Graf in einer Pressemitteilung zitiert. Der Konjunkturklimaindex sei zwar zuletzt wieder gestiegen, läge aber weiterhin deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt, so Graf.

Zahl neuer Lehrverträge im Handwerk stark zurückgegangen

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Handwerk ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Wie die regionale Handwerkskammer mitteilt, sank die Zahl neuer Lehrverträge im Emsland um 7,5%, in der Grafschaft sogar um 9,5% im Vergleich zum Vorjahr. Dazu kommt eine Vielzahl unbesetzter Ausbildungsstellen in den Handwerksbetrieben, so die HWK. Gleichzeitig gebe es aber auch kaum unversorgte Bewerber. Eine Folge davon seien immer längere Wartezeiten für Verbraucher bei Handwerksdienstleistungen.