1. Quartal 2024: regionale Tourismusbranche in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim wächst um 13 Prozent

Die regionale Tourismusbranche in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hat im ersten Quartal 2024 einen Zuwachs von 13 Prozent verzeichnet. Das teilt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit. Demnach gehört die Wirtschaftsregion derzeit zu den beliebtesten Reiseregionen Niedersachsens. Trotz der Entwicklung seien die Betriebe aufgrund von hohem Kostendruck und fehlenden Arbeitskräften zurückhaltend bei Investitionen. Laut aktueller Frühjahrsumfrage der IHK Niedersachsen werden Arbeitskosten, hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie Personalmangel als Hauptrisiken genannt. Die Erwartungen an wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen seien hoch, sie seien bislang aber nicht erfüllt worden. Die IHK fordert daher eine stärkere Berücksichtigung der Anforderungen der Tourismuswirtschaft bei politischen Entscheidungen.

Landesweiter Verkehrssicherheitstag und Kontrollwoche im Gebiet der Polizeidirektion Osnabrück

Im Gebiet der Polizeidirektion Osnabrück, zu dem auch das Emsland und die Grafschaft Bentheim gehören, findet ab Montag eine Kontrollwoche gegen Alkohol und Drogen am Steuer statt. Wie die Direktion mitteilt, beteiligt sie sich morgen zudem mit mehreren Aktionen an einem landesweiten Verkehrssicherheitstag. In diesem Jahr nimmt die Polizei Niedersachsen die Themen Geschwindigkeit und Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr besonders in den Fokus. Denn oftmals würden nicht angepasste Geschwindigkeit oder Alkohol, Drogen sowie Übermüdung zu schweren Verkehrsunfällen mit Verletzten führen. Im letzten Jahr verloren in der Polizeidirektion Osnabrück 97 Menschen ihr Leben durch Verkehrsunfälle, 1108 wurden schwer verletzt. Die Zahl der Fahrten in der Direktion unter dem Einfluss von Cannabis oder Medikamenten im Straßenverkehr steigt seit 2020 stetig an. Im Emsland werden morgen mit Hinblick auf die Sommerferien Wiegemöglichkeiten und technische Kontrollen für Wohnmobile angeboten. Außerdem wird es im Emsland und der Grafschaft Bentheim Informationsstände geben.

Verkehrstipp: Pferde sind „Fahrzeuge“

Hier in den Verkehrstipps auf der ems-vechte-welle haben wir schon alle Arten von Fahrzeugen behandelt und besprochen, vom Tretroller bis zum Mähdrescher. Aber eines haben wir bis jetzt ausgelassen. Und dieses „Fahrzeug“ läuft auf vier Beinen – heute geht es um Pferde im Straßenverkehr. Verkehrsexperte Edgar Eden aus Nordhorn erklärt im Gespräch mit Deborah Krockhaus, warum das so ist:

Fußball-Europameisterschaft in Deutschland: Portugiesische Nationalmannschaft am FMO gelandet

Die portugiesische Fußballnationalmannschaft rund um Superstar Christiano Ronaldo ist gestern Abend am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) gelandet. Wie der FMO mitteilt, wurden Spieler, Trainer und Betreuer auf dem Vorfeld von Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz und von Manfred Schniers, Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen, begrüßt. Die FMO-Flughafenfeuerwehr zelebrierte die Ankunft der Boeing 737 aus Lissabon mit einer traditionellen Wasserfontäne. Bereits Stunden vor der Landung hatten sich tausende Fußball-Fans am Flughafen versammelt. Im Rahmen der EM erwartet der FMO in den kommenden Wochen noch weitere Sondercharter. Die portugiesische Mannschaft wird den FMO für ihre innerdeutschen Reisen zu den jeweiligen Spielorten nutzen.

Foto © FMO

Aktion Gelbes Band am Baum startet wieder

Beim Einkauf machen wir uns oft Gedanken, was in den Lebensmitteln, die wir kaufen, enthalten ist. Bei der Aktion „Gelbes Band am Baum“, die seit dem Jahr 2020 vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) für ganz Niedersachsen organisiert wird, sollte das kein Problem sein. Denn bei dem Ernteprojekt „Gelbes Band“ geht es darum, das überschüssiges Obst von Bäumen aus einer Kommune, von Privatpersonen oder Vereinen an andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie zum Beispiel Familien übergeben wird. Auch in unserer Region werden Bäume wieder mit gelben Bändern versehen. So bleibt auch hier das überschüssige Obst von den teilnehmenden Eigentümerinnen und Eigentümern nicht ungenutzt. Evw-Volontär Justin Ullrich hat sich bei der Projektverantwortlichen vom ZEHN, Charlotte Schneider, unterhalten:

IHK-Geschäftsbereichsleiterin Schweda: Verpflichtung der Tankstellen zum Bau von Ladesäulen “nicht der beste Weg” beim Ausbau der Ladeinfrastruktur

Um die Ladeinfrastruktur auszubauen, seien Maßnahmen wie die Verpflichtung der Tankstellen zum Bau von Ladesäulen “nicht der beste Weg”. Das betont Anke Schweda, Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung, Innovation und Energie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, in einem Statement zu der vom Bundeskabinett beschlossenen Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes. Das Gesetz sieht nun eine Verpflichtung zum Bau von Schnellladesäulen ab 2028 vor. So soll das Ziel von 15 Millionen Elektrofahrzeugen in Deutschland bis 2030 erreicht werden können. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur sei wichtig, um die wachsende Zahl an Hybrid- und Elektroautos zu bedienen, so Schweda. Dafür sollten langwierigen Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt und Instrumente zum freiwilligen Ausbau der Schnellladeinfrastruktur geschaffen werden. Die Bundesregierung müsse außerdem sicherstellen, dass der Netzausbau mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur Schritt halte. Ladepunkte, die wegen fehlender Netzkapazitäten nicht betrieben werden können, würden niemandem helfen.

Umwelttipp: Elektronische Geräte länger nutzen

Keiner kommt aktuell mehr ohne sie aus – elektronische Geräte wie eine Waschmaschine, einen Laptop oder einen Kühlschrank. Diese Geräte benötigen natürlich viel Strom. Zudem werden sie nicht immer auf umweltbewusste Art hergestellt und es werden auch viel Energie und Ressourcen bei der Herstellung verbraucht. Dazu zählt unter anderem der Transport, die Nutzung, die Herstellung und die Entsorgung der Geräte. Obwohl ein Verzicht auf diese Geräte eigentlich nicht möglich ist, kann die Umwelt bei dem Gebrauch von elektronischen Geräten doch etwas geschont werden. Und zwar, indem die Elektrogeräte so lange wie möglich genutzt werden. Mit dem nachhaltigen Verbrauch von elektronischen Geräten hat sich evw-Volontär Justin Ullrich beschäftigt. Jetzt im Gespräch mit Alexandra Vihtelic:

Bundestagsabgeordneter Stegemann ruft zur Teilnahme an Förderpreis “Helfende Hand” auf

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann ruft Organisationen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim zur Teilnahme am Förderpreis “Helfende Hand” 2024 auf. Die Initiative “Helfende Hand” wurde vom Bundesinnenministerium ins Leben gerufen, um ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und zu würdigen. Eine unabhängige Jury bewertet die Projekte und Konzepte anhand von Kriterien wie Nachhaltigkeit und Vorbildcharakter. Aus der Region wurden bereits verschiedene Projekte eingereicht – darunter das Konzept „Notfalltraining leicht gemacht“ des DRK-Ortsvereins Lingen und ein Projekt zur Nachwuchsarbeit der Jugendfeuerwehr Emsbüren. Interessierte Einrichtungen können sich noch bis Ende Juni bewerben. Weitere Informationen gibt es hier.

Zwischenfazit bei Studie zu geistlichem Missbrauch im Bistum Osnabrück

Die Forschenden, die in einer Studie geistlichen Missbrauch in den Bistümern Osnabrück und Münster untersuchen, haben nun ein Zwischenfazit gezogen. Das schreibt der NDR. Demnach seien die Folgen geistlichen Missbrauchs ähnlich schwer und traumatisierend wie bei sexuellem Missbrauch. Bislang hätten sich schon mehr als 50 Betroffene gemeldet. Bei den Tätern handle es sich oft um Personen, die als geistliche Autoritäten wahrgenommen würden. Die Studie zur Rolle von spirituellem Missbrauch in der katholischen Kirche ist auf drei Jahre angelegt. Ein Team der Universität Münster arbeitet seit rund anderthalb Jahren an dem Projekt.

Maler und Lackierer in der Region bekommen mehr Geld

Die Maler und Lackierer im Emsland und der Grafschaft Bentheim bekommen mehr Geld. Wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) schreibt, gibt es sowohl beim Mindest- als auch beim Tariflohn ein Plus. Damit dürfe nun kein Maler oder Lackierer weniger als 15 Euro die Stunde verdienen, erklärt der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Herbert Hilberink. Quereinsteiger müssen mindestens 13 Euro bekommen. Daran müssen sich die 38 Malerbetriebe in der Grafschaft Bentheim und die 103 Betriebe im Emsland halten. Das sei aber nur die „absolute Lohnuntergrenze“, so Hilberink. Der neue Tariflohn liegt jetzt bei 18,87 Euro pro Stunde. Die Gewerkschaft rät allen Beschäftigten, ihren Lohnzettel zu prüfen.

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