In den heutigen Tipps zur Kriminalprävention geht es um eine neue Art von Schockanrufen, die in letzter Zeit vermehrt auftreten. Schockanrufe sollen die Angerufenen unter Zeitdruck setzen und zu Kurzschlußhandlungen veranlassen mit dem Ziel, ihnen Geld oder Wertgegenstände abzunehmen. Die Anrufer täuschen dabei häufig Notsituationen von Angehörigen der Angerufenen vor. Die neueste Masche sind in diesem Zusammenhang jetzt Anrufe von falschen Ärzten. Oberkommissar Serkan Cayli aus Nordhorn hat sich mit diesen Fällen beschäftigt und kann erklären, wie diese Telefonanrufe ablaufen. Alexandra Vihtelic hat mit ihm gesprochen:
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Arbeitgeber legen in Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie in der Region Angebot vor
In der zweiten Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie im Tarifgebiet Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim haben die Arbeitgeber der Industriegewerkschaft (IG) Metall ein Angebot vorgelegt. Wie der Verband der Metallindustriellen Niedersachsen mitteilt, sollen die rund 16.000 Beschäftigten im Juli 2027 eine Einmalzahlung von 1 Prozent des durchschnittlichen tariflichen Jahresbruttoentgelts erhalten. Zudem soll es eine Erhöhung der Entgelttabellen um 1,3 Prozent ab Juli bis Dezember 2028 geben. Die Arbeitgeber sprechen von einem konstruktiven Schritt auf dem Weg zu einer Einigung. Die Ablehnung ändere nichts an der wirtschaftlichen Realität, heißt es vom Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Guido Remme. Es brauche einen Tarifabschluss, der Investitionen ermöglicht, um die Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung in der Region zu halten.
Ausbildungsmarkt an Ems und Vechte bleibt 2025/2026 stabil
Der Ausbildungsmarkt an Ems und Vechte ist im Berufsausbildungsjahr 2025/2026 trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen stabil geblieben. Das geht aus der entsprechenden Jahresbilanz der Agentur für Arbeit Nordhorn, des Grafschafter Jobcenters, des Jobcenters Emsland sowie der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer im Bereich Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hervor. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen ging im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent zurück. Die Zahl der Bewerbungen sank leicht um 2,3 Prozent. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze um mehr als 61 Prozent. Die Handwerkskammer verzeichnete ein Plus von 1,0 Prozent. Als wichtige Faktoren für die regionale Fachkräftesicherung sehen die Institutionen die berufliche Orientierung, die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und die Ausbildung im Handwerk.
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Arbeitslosigkeit im Emsland und der Grafschaft Bentheim im Oktober leicht gesunken
Die Arbeitslosigkeit im Emsland und der Grafschaft Bentheim ist im Oktober gesunken. Das hat die zuständige Agentur für Arbeit Nordhorn mitgeteilt. Demnach waren im Oktober 9.512 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 0,4 Prozent weniger als im vergangenen Monat und ein Prozent weniger als im Oktober 2025. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,4 Prozent. Der Arbeitsmarkt in der Region reagiere robust auf die anhaltenden schwierigen Rahmenbedingungen, fasst Reinhard Greß, Geschäftsführer operativ der Arbeitsagentur Nordhorn, zusammen. Gleichzeitig suchen Unternehmen in einigen Branchen händeringend nach Fachkräften.
Förderbescheid übergeben: Neues Projekt “EnergieKompass” der Zukunftsregion Ems-Vechte gestartet
Die Zukunftsregion Ems-Vechte hat ein neues Projekt für Energiefragen durch Unternehmen gestartet. Der EnergieKompass Ems-Vechte soll laut einer Mitteilung des Landkreises Grafschaft Bentheim mehr Transparenz schaffen und Unternehmen aus dem Emsland und der Grafschaft eine Orientierung rund um das Thema bieten. Dabei soll eine regionale Plattform mit verschiedenen Bausteinen wie einem KI-Coach oder dem Vernetzungsangebot Ems-Vechte Connect entstehen. Das Projekt läuft bis Juni 2029. Es wird im Rahmen des Programms “Zukunftsregionen in Niedersachsen” vom Land Niedersachsen gefördert. Der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Nikolaus Jansen, hat den Förderbescheid in dieser Woche übergeben.
Foto: Melanie Büld/Energy Hub Emsland
LBS NordWest ruft Vereine zur Teilnahme an Förderwettbewerb auf
Die Landesbausparkasse (LBS) NordWest ruft zur Teilnahme beim LBS-Vorausdenker-Wettbewerb auf. Alle gemeinnützigen Vereine aus Niedersachsen, Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen können sich für eine Förderung für ihre nachhaltigen Projekte bewerben. Gefördert werden Ideen, die zu einer gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Die Fördersumme beträgt bis zu 5.000 Euro. Anträge können bis zum 24. Januar 2027 gestellt werden. Insgesamt stellt die LBS NordWest 100.000 Euro zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter lbs-vorausdenker.de.
NGG-Region Osnabrück fordert abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren
Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) Osnabrück fordert eine abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Damit sollen Menschen, die lange gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben, ohne finanzielle Einbußen in den Ruhestand gehen können. Nach Berechnungen des Pestel-Instituts gehen im Emsland und der Grafschaft Bentheim in den kommenden Jahren zusammen durchschnittlich 3.920 Beschäftigte pro Jahr in Rente. Bis 2035 wären das rund 80.000 Beschäftigte im Emsland und rund 36.500 in der Grafschaft Bentheim. Die geplante Rentenreform der Bundesregierung sorge für Verunsicherung. Die NGG warnt davor, die Renten weiter anzuheben. Gerde wer körperlich belastend arbeitet, kann nicht beliebig länger arbeiten, so der Geschäftsführer der NGG-Region Osnabrück, Peter Buddenberg.
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IG BAU fordert mehr Lohn für Gebäudereiniger im Emsland und der Grafschaft Bentheim
Der Bezirksverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert höhere Löhne für Reinigungskräfte in der Region. Laut einer Mitteilung fordert die Gewerkschaft zwei Euro mehr pro Stunde für die insgesamt rund 2.020 Beschäftigten in der Gebäudereinigung. Damit würde der Stundenlohn auf 17 Euro steigen. Bislang bieten die Arbeitgeber eine Erhöhung um 1,8 Prozent ab Mai 2027. Das entspreche 27 Cent pro Stunde. Das Angebot sei unzureichend. Es reiche nicht einmal, um die Inflation aufzufangen, so Herbert Hilberink von der IG BAU. Am kommenden Dienstag sollen die Tarifverhandlungen in die dritte Runde gehen.
Dr. Franziska Mürmann zur Richterin am Landgericht Osnabrück ernannt
Dr. Franziska Mürmann ist zur Richterin am Landgericht Osnabrück ernannt worden. Wie das Landgericht mitteilt, überreichte der Präsident des Landgerichts, Dr. Thomas Veen, Mürmann am vergangenen Freitag die Ernennungsurkunde. Die studierte Rechtswissenschaftlerin war bereits im Bezirk des Oberlandesgerichts Oldenburg, bei der Staatsanwaltschaft Aurich sowie dem Amtsgericht Papenburg tätig. Seit 2023 arbeitet sie am Landgericht Osnabrück. Seit Anfang dieses Jahres ist sie Mitglied der 12. Großen Strafkammer.
Das Foto zeigt den Präsidenten des Landgerichts, Dr. Thomas Veen, und Frau Richterin am Landgericht Dr. Franziska Mürmann © Landgericht Osnabrück
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Zahlen der Polizei: schon jetzt mehr tödliche Unfälle im Emsland als in gesamt 2025
Auf den Straßen im Emsland sind bereits zum jetzigen Zeitpunkt mehr Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben, als im gesamten vergangenen Jahr. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) berichtet, gehe dies aus den Zahlen hervor, die die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim auf Anfrage der Redaktion zur Verfügung gestellt habe. Laut Statistik habe es im Emsland und der Grafschaft Bentheim vom 1. Januar bis zum 30. September 28 tödliche Unfälle gegeben. Bei diesen verloren insgesamt 31 Menschen ihr Leben. Im gesamten Jahr 2025 habe es nach Angaben der Verkehrsunfallstatistik 22 tödliche Unfälle mit 23 Toten gegeben. Die Polizei nehme den Anstieg sehr ernst, so die NOZ. Bei den Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten könne im Emsland ein positiver Zwischenstand gezogen werden. So sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang von 36 Unfällen mit Schwerverletzten zu verzeichnen. Trotz der gestiegenen Zahl tödlicher Verkehrsunfälle könne demnach nicht von einer generellen Zunahme besonders schwerer Verkehrsunfälle gesprochen werden, so die Polizei laut der NOZ.
Polizei warnt vor Schockanrufen durch falsche Ärzte
Die Polizei warnt Bürgerinnen und Bürger der Grafschaft Bentheim und des Emslandes vor Schockanrufen durch falsche Ärzte. Wie die Polizei mitteilt, behaupten die Betrüger bei solchen Anrufen, dass ein naher Angehöriger lebensbedrohlich erkrankt sei und dringend eine teure Behandlung benötige. So versuchen sie, Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Bei dieser als „Krankenhauslegende“ bekannten Betrugsmasche setzen die Täter gezielt auf Angst und emotionalen Druck. Die Polizei rät, Gespräche bei verdächtigen Geldforderungen sofort zu beenden und Angehörige über bekannte Telefonnummern zu kontaktieren. Weiterhin sollten keine Auskünfte über Geld oder Wertgegenstände gegeben werden. Die Polizei bittet darum, verdächtige Anrufe zu melden – auch wenn kein Schaden entstanden ist.
Krisenvorsorge, Sicherheit und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit im Fokus der IHK-Regionalausschüsse Emsland und Grafschaft Bentheim
Krisenvorsorge, Sicherheit und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit haben im Mittelpunkt der kürzlich stattgefundenen Sitzungen der IHK-Regionalausschüsse Emsland und Grafschaft Bentheim gestanden. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mitgeteilt. Bei den Treffen in Emsbüren und Nordhorn informierten Vertreter der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim über Maßnahmen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes. Ein Schwerpunktthema war die Vorbereitung auf länger andauernde Stromausfälle. Beide Landkreise setzen dabei auf Notfallinformationspunkte als Anlaufstellen für die Bevölkerung. Im Emsland sollen zudem das Lagezentrum für Krisen und Katastrophen in Meppen-Versen und die neue Leitstelle Ems-Vechte eine langfristig leistungsfähige und zukunftssichere Aufstellung unterstützen. In der Grafschaft Bentheim wurden die Erkenntnisse aus den Erfahrungen des Weihnachtshochwassers 2023 in die Weiterentwicklung der Hochwasserrahmenplanung miteinbezogen. Beide Ausschüsse betonten die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit von Unternehmen, Behörden und Bevölkerung. Die IHK-Regionalausschüsse Emsland und Grafschaft Bentheim kommen jeweils dreimal im Jahr zusammen.
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MdB Filiz Polat (Grüne) macht auf Tag der Alleen aufmerksam
Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Filiz Polat macht auf den morgigen Tag der Alleen (20. Oktober) aufmerksam. Das geht aus einer Mitteilung der Bundestagsabgeordneten, die unter anderem zuständig für den Landkreis Emsland und Grafschaft Bentheim ist, hervor. Alleen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Naturschutz. Alte Bäume bieten Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten für zahlreiche Tiere. Jedoch geraten Alleen vielerorts unter Druck. Gründe sind unter anderem Straßenbaumaßnahmen, fehlende Pflege und Trockenheit. Polat fordert, bestehende Alleen zu erhalten, wo immer es möglich ist und neue Alleen dort zu schaffen, wo geeignete Bedingungen herrschen.
Foto © Büro Polat
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Projekt soll Defibrillatoren im Emsland und der Grafschaft erfassen
In den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim sollen öffentlich zugängliche Defibrillatoren künftig leichter zu finden sein. Dafür hat die Leitstelle Ems-Vechte das Projekt „DEFI League“ gestartet. Ziel ist es, die Standorte der Geräte in einer digitalen Karte möglichst vollständig und aktuell zu erfassen. Menschen ab 16 Jahren können sich als sogenannte Scouts beteiligen. Sie suchen nach öffentlich zugänglichen Defibrillatoren, fotografieren die Geräte und melden deren Standort über eine Internetplattform. Für neu erfasste Geräte gibt es Punkte, außerdem werden regelmäßig Sachpreise verlost. Die eingereichten Angaben werden vor der Aufnahme in die Karte geprüft. Defibrillatoren können bei einem plötzlichen Herzstillstand Leben retten. Nach Angaben des Landkreises Emsland erleiden in Deutschland jährlich schätzungsweise 65.000 Menschen einen solchen Notfall. Eine Übersicht über verfügbare Geräte soll helfen, im Ernstfall schneller reagieren zu können.
Foto (c) Samtgemeinde Nordhümmling
Azubi-Teams aus der Region beim IHK Foto- und Videowettbewerb ausgezeichnet
Beim Foto- und Videowettbewerb des Industriellen Arbeitgeberverbandes (IAV) und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim haben Auszubildende der CEDS Duradrive GmbH aus Salzbergen den ersten Platz in der Kategorie Foto belegt. Das geht aus einer Mitteilung der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hervor. Das Siegerfoto unter dem Titel “Einfach mal ein bisschen abhängen” wurde mit einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet. Den dritten Platz holten sich die Auszubildenden der Maschinenfabrik Bernard KRONE aus Spelle mit ihrem Beitrag “Jedes Teil zählt: Technik im Zusammenspiel”. In der Kategorie Video belegten Auszubildende der Neuenhauser Maschinenfabrik den ersten Platz. Der Wettbewerb fand zum 12. Mal statt und richtet sich an Auszubildende aus Industrieunternehmen. Alle Gewinnerbeiträge sind online unter www.industrie-ist-zukunft.de zu sehen.
Neuer Pastoralrat berät über die Zukunft des Bistums Osnabrück
Im Bistum Osnabrück hat sich der neue Diözesanpastoralrat zu seiner ersten Sitzung getroffen. Das Gremium soll künftig über wichtige Fragen der Seelsorge und die Schwerpunkte der kirchlichen Arbeit beraten. Dabei geht es auch um gesellschaftliche Entwicklungen und deren Auswirkungen auf das Bistum. Der Rat besteht aus 31 Mitgliedern, darunter Vertreter der Dekanate, verschiedener Berufsgruppen, Orden und Verbände. Drei Mitglieder sind jünger als 25 Jahre. 22 Mitglieder sind stimmberechtigt und für vier Jahre im Amt. Bischof Dominicus Meier betonte bei der Sitzung, dass grundlegende Entscheidungen in der Kirche nicht allein vom Bischof getroffen werden sollten, sondern von vielen gemeinsam getragen werden. Mitte November soll in Papenburg die Leitung des neuen Gremiums gewählt werden.
Foto (c) Bistum Osnabrück / Thomas Osterfeld
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Neuenhauser Auszubildende gewinnen Videowettbewerb
Auszubildende der Neuenhauser Maschinenfabrik haben einen Videowettbewerb der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück–Emsland–Grafschaft Bentheim und des Industriellen Arbeitgeberverbands gewonnen. Mit ihrem Beitrag zum Thema „Menschen und Teamwork“ belegten Leonie Leibold und Annika Menken den ersten Platz in der Kategorie Video. Dafür erhalten sie ein Preisgeld von 500 Euro. Für das Unternehmen ist es bereits der zweite Sieg in Folge. Auch im vergangenen Jahr hatte ein Team der Neuenhauser Maschinenfabrik den Wettbewerb gewonnen. In der Fotokategorie setzte sich ein Team der CEDS Duradrive GmbH aus Salzbergen durch. Der Wettbewerb fand in diesem Jahr zum zwölften Mal statt und soll junge Menschen für die Arbeit in der Industrie begeistern. Die Gewinnerbeiträge sind auf der Internetseite der Kampagne „Industrie ist Zukunft“ zu sehen.
Foto (c) IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
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Wasserstoffleitung von Ostfriesland bis NRW erhält Teilgenehmigung
Der Bau einer großen Wasserstoffleitung von Ostfriesland bis nach Nordrhein-Westfalen hat eine wichtige Hürde genommen. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat den niedersächsischen Abschnitt der geplanten Leitung genehmigt. Sie soll von Bunde im Landkreis Leer bis nach Wettringen in Nordrhein-Westfalen führen und insgesamt rund 122 Kilometer lang sein. Etwa 118 Kilometer davon verlaufen durch Niedersachsen – unter anderem durch das Emsland und die Grafschaft Bentheim. Die Leitung soll künftig dazu beitragen, wichtige Industriestandorte und Kraftwerke mit Wasserstoff zu versorgen. Die Genehmigungsunterlagen können noch bis zum 26. Oktober online eingesehen werden.
Polizei warnt vor zunehmender Sprengstoffkriminalität
Die Polizei stellt sich auf eine zunehmende Gewaltbereitschaft in der organisierten Kriminalität ein. Davor warnt der Osnabrücker Polizeipräsident Friedo de Vries. Mit Blick auf die Niederlande und Schweden sagte er, kriminelle Banden setzten bei ihren Machtkämpfen immer häufiger Sprengstoff ein. In Osnabrück beraten heute und morgen rund 70 Vertreter von Polizei, Zoll und Kommunen aus mehreren Bundesländern und den Niederlanden über eine bessere Zusammenarbeit bei der Bekämpfung solcher Straftaten. In den Niederlanden wurden im vergangenen Jahr nach Angaben von de Vries rund 1.500 Delikte mit Explosivstoffen registriert. Sorgen bereitet den Ermittlern auch, dass kriminelle Gruppen Gewaltaufträge zunehmend an Dritte vergeben – teilweise sogar an Minderjährige. De Vries fordert deshalb eine engere Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Noch erschwerten unterschiedliche Datenschutzregeln den Austausch von Informationen zwischen den Behörden.
Schwache Konjunktur bremst Investitionen in der regionalen Wirtschaft
Die Wirtschaft in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim kommt weiterhin nicht in Schwung. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK). Der Konjunkturklimaindex liegt im dritten Quartal unverändert bei 86,4 Punkten und damit deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Als größte Belastungen nennen die Unternehmen hohe Energie- und Rohstoffpreise, wirtschaftspolitische Unsicherheiten und steigende Arbeitskosten. Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung bei den Investitionen: Nur noch 17 Prozent der Betriebe planen, ihre Kapazitäten zu erweitern. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2011. Die IHK fordert deshalb bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen, um Investitionen und Wachstum wieder anzukurbeln.
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Anmeldungen für Job-Busse in den Herbstferien noch möglich
Noch bis zum kommenden Mittwoch (14. Oktober) können sich Schülerinnen und Schüler aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim für die Job-Busse in den Herbstferien anmelden. Bei kostenfreien Tagesfahrten sollen Teilnehmende die Möglichkeit erhalten, regionale Unternehmen kennenzulernen und Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe zu erhalten. Das Angebot wurde von der Wachstumsregion Ems-Achse e. V. gemeinsam mit den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim sowie der Agentur für Arbeit Nordhorn organisiert. Laut der Wachstumsregion Ems-Achse gibt es noch freie Plätze für Fahrten am 21. und 22. Oktober. Alle Termine und Informationen dazu, welche Unternehmen besucht werden, gibt es unter www.zukunftsachse.de/eventkalender/job-bus.
Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim starten Projekt zur Wasserstoffversorgung
Die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim haben ein neues Projekt zur Untersuchung von Möglichkeiten für eine zielgerichtete Wasserstoffversorgung in der Zukunftsregion Ems-Vechte gestartet. Im Rahmen des Projektes “Regionale H2-Infrastrukturen – Chancen- und Machbarkeitsanalyse” soll laut dem Landkreis Grafschaft Bentheim untersucht werden, wo künftig Wasserstoff benötigt wird und wie Unternehmen und Gewerbegebiete versorgt werden können. Dabei werden auch Standorte abseits des geplanten Wasserstoff-Kernnetzes in den Blick genommen. Im Emsland und der Grafschaft Bentheim sind insgesamt 19 T-Stücke als Anschlussmöglichkeiten an das Kernnetz vorgesehen. Für die Untersuchung bitten die Landkreise Unternehmen aus der Zukunftsregion Ems-Vechte an einer Befragung zu ihren Energiebedarfen teilzunehmen. Eine Rückmeldung ist bis Ende Oktober unter https://h2-region-emsland.de/bedarfsabfrage-zukunftsperspektiven/ möglich. Das Projekt wird im Rahmen des Programms “Zukunftsregionen in Niedersachsen” gefördert. Damit schaffe die Region frühzeitig die Grundlagen für ihre künftige Energieversorgung, daher sei das Projekt beispielhaft, so der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Nikolaus Jansen bei der Förderbescheidübergabe.
Foto © Landkreis Grafschaft Bentheim
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HWK investiert in neues Werkstattgebäude
Auszubildende aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim sollen künftig von einem neuen Werkstättengebäude in Osnabrück profitieren. Die Handwerkskammer (HWK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat dafür jetzt den Grundstein gelegt. Laut der HWK sollen angehende Land- und Baumaschinenmechatroniker sowie Kfz-Mechatroniker überbetrieblich in dem neuen Gebäude ausgebildet werden. Zudem ist es für Meisterkurse und Weiterbildungen vorgesehen. Die HWK investiert rund 11,5 Millionen Euro in den Neubau. Dieser schaffe die Grundlage für eine moderne Ausbildung und sichere damit Fachkräfte für das Handwerk und die Betriebe in der Region, heißt es von der Kammer.
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Bistum Osnabrück äußert sich zu Ergebnissen der Studie zu geistlichem Missbrauch
Nach der Vorstellung der Ergebnisse der Studie „Macht durch Charisma. Geistlicher Missbrauch in Geistlichen Gemeinschaften“ der Universität Münster in der vergangenen Woche haben sich die Auftraggeber heute zu den Ergebnissen geäußert. Im Rahmen der Studie wurden die Glaubensgemeinschaften “Totus Tuus” und “Christusgemeinschaft” in den Bistümern Münster und Osnabrück auf Fälle des geistlichen Missbrauchs hin untersucht. Laut des Bistums Osnabrück wollen sich die Bischöfe für die Bistümer Münster und Osnabrück, Dr. Heiner Wilmer und Dr. Dominicus Meier, für eine Strafbarkeit von geistlichem Missbrauch auch im Kirchenrecht einsetzen sowie weitere Hilfsangebote geben. Die Studie habe deutlich gemacht, dass das Phänomen geistlicher Missbrauch existiere und Beachtung verdiene, so Bischof Dominicus Meier. Das Bistum Osnabrück will sich in den kommenden Monaten in diözesanen Arbeitsgruppen unter anderem mit der Weiterentwicklung bestehender Angebote für Betroffene, der Prävention sowie den Verfahren zur Qualifizierung und Zulassung von geistlichen Begleitern auseinandersetzen.
Dr. Christoph Sliwka zum Vorsitzenden Richter am Landgericht Osnabrück ernannt
Dr. Christoph Sliwka ist zum Vorsitzenden Richter am Landgericht Osnabrück ernannt worden. Das hat das Landgericht mitgeteilt. Nach Tätigkeiten als Rechtsanwalt ist Dr. Sliwka seit 2018 bei der Justiz des Landes Niedersachsen tätig. 2020 wurde er Richter am Landgericht Osnabrück. Nach Zwischenstationen beim Niedersächsischen Justizministerium kam er im vergangenen Jahr an das Landgericht Osnabrück zurück. Dr. Sliwka ist zudem als Arbeitsgemeinschaftsleiter in der Referendarausbildung tätig.
Das Foto zeigt: Herrn Vorsitzenden Richter am Landgericht Dr. Christoph Sliwka und Herrn Präsidenten des Landgerichts Dr. Thomas Veen (v.l.) © Landgericht Osnabrück
Sportvorschau: Fußball, Handball und Volleyball stehen am Wochenende an
Mehr Geld für Dachdecker im Emsland und der Grafschaft
Dachdecker aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim bekommen ab heute mehr Geld. Das hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) im Bezirksverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mitgeteilt. Demnach steigen die Tariflöhne im Dachdeckerhandwerk um 3,4 Prozent. Für einen Gesellen entspricht das einem Plus von rund 130 Euro. Insgesamt gibt es im Emsland und in der Grafschaft Bentheim 44 Dachdeckerbetriebe mit rund 480 Beschäftigten.
Albert Stegemann ruft ländliche Kommunen zur Teilnahme am Musik-Wettbewerb “Landmusikorte 2027” auf
Ländliche Kommunen mit bis zu 12.000 Einwohnern können sich für die Auszeichnung „Landmusikorte 2027“ bewerben. Darauf weist der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hin und ruft auch Gemeinden im Emsland und in der Grafschaft Bentheim zur Teilnahme auf. Gesucht werden Kommunen mit einem lebendigen Musikleben, insbesondere im Bereich der Amateurmusik und des ehrenamtlichen Engagements. Die drei besten Bewerbungen erhalten zwischen 6.000 und 18.000 Euro. Zusätzlich werden zehn weitere Förderpreise in Höhe von jeweils 2.000 Euro vergeben. Bewerbungen müssen von der jeweiligen Kommune unterstützt und bis zum 31. Januar 2027 eingereicht werden. Eine Jury entscheidet bis Mitte April über die Preisträger.
Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Nordhorn gesunken
Die Arbeitslosigkeit an Ems und Vechte ist im September erneut gesunken. Laut Agentur für Arbeit Nordhorn waren im September 9.549 Menschen im Agenturbezirk ohne Arbeit, 418 weniger als im Vormonat. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent. Im August lag die Quote bei 3,5 Prozent. Ob aus der gesunkenen Arbeitslosenquote eine nachhaltige Trendwende werde, würden die nächsten Monate zeigen, so Reinhard Greß, der Geschäftsführer operativ der Arbeitsagentur Nordhorn. Die wirtschaftliche Gesamtentwicklung beginne sich gerade langsam in eine positive Richtung zu bewegen, so Greß. Außerdem gebe der Rückgang bei den Arbeitsstellen gedämpft Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Von einem durchschlagenden Aufbruch zu sprechen sei aber noch verfrüht, heißt es in der Mitteilung weiter.
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Zoll prüft Betriebe im Emsland und der Grafschaft auf Schwarzarbeit
Auch im Emsland und in der Grafschaft Bentheim hat der Zoll am Wochenende Friseure und Kosmetikbetriebe auf mögliche Schwarzarbeit kontrolliert. Die Prüfungen waren Teil einer bundesweiten Schwerpunktaktion. Das Hauptzollamt Osnabrück war mit 27 Zöllnerinnen und Zöllnern sowie sieben Beschäftigten anderer Behörden im Einsatz. Insgesamt wurden in Stadt und Landkreis Osnabrück, im Emsland, in der Grafschaft Bentheim sowie in den Landkreisen Cloppenburg, Diepholz und Nienburg 50 Beschäftigte kontrolliert und in 17 Betrieben Prüfungen begonnen. Nach Angaben des Zolls müssen nun 24 Sachverhalte genauer überprüft werden. Es gibt unter anderem Hinweise auf mögliche Verstöße gegen den Mindestlohn, Sozialleistungsbetrug und Verstöße zulasten von Krankenkassen. In einem Fall trafen die Beamten einen ausländischen Beschäftigten an, der keinen erforderlichen Aufenthaltstitel hatte. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet.
Sportrückblick: Emsländischer Pokalfight und Grafschafter Volleyball-Erfolg
So hat die Region bei den Stichwahlen entschieden
Autobahnmeistereien schneiden ab dem 1. Oktober Bäume und Sträucher an Autobahnen zurück
In den nächsten Wochen und Monaten müssen Autofahrerinnen und Autofahrer auf den Autobahnen im Sendegebiet mit kurzfristigen Sperrungen einzelner Fahrstreifen rechnen. Grund sind Gehölzpflegemaßnahmen, die tagsüber durchgeführt werden. Wie die Autobahn GmbH des Bundes heute mitgeteilt hat, beginnt am 1. Oktober die diesjährige Gehölzpflegesaison der Autobahn Westfalen. Bis Ende Februar schneiden die 18 Autobahnmeistereien Bäume und Sträucher im gesamten Streckennetz zurück, die in Richtung Fahrbahn und an Lärmschutzwänden wachsen oder umsturzgefährdet sind. In diesem Jahr hätten den Bäumen auf den Flächen der Autobahn Westfalen besonders die Trockenheit und die Hitze des Sommers zu schaffen gemacht, heißt es in einer Mitteilung. Darum müssten einige Bäume zusätzlich entfernt werden, die zu sehr geschwächt worden seien.
NABU weist auf Europäische Bürgerinitiative “Rechte der Natur” hin
Der Naturschutzbund (NABU) Emsland/Grafschaft Bentheim weist auf die Europäische Bürgerinitiative “Rechte der Natur” hin. Die Initiative will Flüssen, Wäldern und Mooren eigene Rechte geben. Ab dem 13. Oktober können Bürgerinnen und Bürger die Idee im Rahmen einer europaweiten Unterschriftensammlung unterstützen. Mit der Initiative soll erreicht werden, dass Ökosysteme künftig einen eigenen rechtlichen Status erhalten. Bürgerinnen, Bürger oder Gemeinschaften sollen sie vertreten und ihre Rechte geltend machen können. Dies solle der Arbeit von Naturschutzverbänden eine zusätzliche rechtliche Grundlage geben. Für die Bürgerinitiative müssen mindestens eine Million gültige Unterschriften aus mindestens sieben EU-Mitgliedsstaaten gesammelt werden. Dann muss sich die Europäische Kommission mit dem Anliegen befassen. Weitere Informationen gibt es unter www.rechte-der-natur.de.
Ergebnisse der Studie zum geistlichen Missbrauch in den Bistümern Osnabrück und Münster vorgestellt
An der Universität Münster sind heute die Ergebnisse einer Studie zum geistlichen Missbrauch in den Bistümern Osnabrück und Münster vorgestellt worden. Das hat das Bistum Osnabrück mitgeteilt. Im Rahmen der Studie wurden seit 2023 unter anderem Erfahrungen von Betroffenen und historische Akten zu den untersuchten Glaubensgemeinschaften “Totus Tuus” und “Christusgemeinschaft” ausgewertet. Auftraggeber waren die Bistümer Osnabrück und Münster sowie die Kongregation der Thuiner Franziskanerinnen und die Deutsche Bischofskonferenz. In einer ersten Reaktion betonten diese das Leid der Betroffenen. Die Studie zeige vor allem, welche Faktoren geistlichen Missbrauch begünstigen und wie er künftig verhindert werden kann. Die Ergebnisse sollen zunächst in den Bistümern ausgewertet werden. Anfang Oktober sollen die daraus gewonnen Erkenntnisse und nächste Schritte vorgestellt werden.
Sportvorschau: Fußball und Volleyball auf der Agenda
Kriminalprävention: Der Zuschauereffekt
Wachstumsregion Ems-Achse startet Projekt “Job-Rutsche Ems Achse”
Die Wachstumsregion Ems-Achse hat ein neues Projekt zur Unterstützung von regionalen Unternehmen bei der Fachkräftesicherung gestartet. Mit der “Job-Rutsche Ems-Achse” will die Wachstumsregion laut einer Mitteilung Ausbildungsberufen im Emsland, der Grafschaft Bentheim und in Ostfriesland praxisnahe Angebote bieten. Das Projekt ist Teil der Initiative “JOBvision” und wird vom Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, um mehr Jugendliche für eine duale Ausbildung zu gewinnen und Auszubildende langfristig zu binden. Insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen blieben häufig Ausbildungsplätze unbesetzt, heißt es von der Wachstumsregion Ems-Achse. Hier will das Projekt ansetzen. Derzeit sind bereits ein kostenfreier Online-Ratgeber mit Praxistipps sowie ein digitaler Selbstcheck für Betriebe verfügbar. Weitere Angebote sollen noch bereitgestellt werden. Weitere Informationen und die Kontaktdaten des Projektsteams gibt es unter https://info.emsachse.de/job-rutsche.html.
Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie: Forderung der IG Metall trifft bei Arbeitgebern auf Unverständnis
Die jüngste Forderung der IG Metall für die kommende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie trifft bei den Arbeitgebern auf Unverständnis. Das geht aus einer Pressemitteilung des Industriellen Arbeitgeberverbandes Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IAV) hervor. Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Entgeld und Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die anhaltende Rezession, Strukturwandel, geringe Auslastung und rückläufige Produktion würden jedoch auch die regionalen Betriebe belasten, betont Guido Remme, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite. Die Forderung zeige, dass die IG Metall den Ernst der Lage nicht erkenne. Die Forderung sei unrealistisch, so Remme weiter. Die Betriebe bräuchten dringend Kostenentlastung, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Es seien politische Reformen gefragt, um Bürokratie- und Energiekosten zu senken und die Sozialversicherungsbeiträge zu stabilisieren. Zudem müssten sich aber auch die Gewerkschaften der fortschreitenden Standorterosion und De-Industrialisierung stellen. Die erste Tarifverhandlung für das Tarifgebiet ist für den 08. Oktober in Osnabrück geplant.
Kirchenkreissynode des Ev.-luth. Kirchenkreises Emsland-Bentheim befasst sich mit strukturellen Reformen
Die Kirchenkreissynode des Ev.-luth. Kirchenkreises Emsland-Bentheim hat sich am vergangenen Samstag bei einer Tagung in Neuenhaus mit strukturelle Reformen und der zukünftigen Ausrichtung des Kirchenkreises befasst. Laut einer Pressemitteilung bleibe der Kirchenkreis mit rund 54.400 Mitgliedern solide aufgestellt. Der demografische Wandel und der Mitgliederrückgang würden sich aber mit einem leichten Verlust von rund zwei Prozent zeigen. Neben einem Blick auf interne Verwaltungsprozesse bildete der einstimmig gefasste Beschluss zum Zukunftsprozess des Diakonischen Werks einen Schwerpunkt der Tagung. Mit dem „Zukunftsprozess 2031“ soll das Hilfswerk angesichts veränderter Rahmenbedingungen zukunftsfähig aufgestellt werden. Denn weniger Kirchensteuereinnahmen durch Mitgliederverluste würden zu weniger Finanzierungsmöglichkeiten für die Diakonie führen.Bis Herbst 2027 sollen konkrete Optionen für eine verlässliche soziale Arbeit trotz sinkender Zuschüsse entwickelt werden. Da Vakanzen und Langzeiterkrankungen den Pfarrdienst im Norden des Kirchenkreises belasten, sollen nun zudem Entlastungsmodelle und die Möglichkeit interprofessioneller Teams verstärkt geprüft werden.
IG Metall fordert 5 Prozent mehr Lohn
Die IG Metall fordert für die Tarifrunde 2026 in der Metall- und Elektroindustrie 5 Prozent mehr Entgelt für Beschäftigte und Auszubildende. Wie die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mitteilt, wurde die Forderung von den Tarifkommissionen für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und das Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim einstimmig beschlossen. Neben einer Lohnerhöhung soll das Tarifergebnis auch eine soziale Komponente für Beschäftigte in unteren Entgeltgruppen enthalten. Die Gewerkschaft begründet die Forderung unter anderem mit gestiegenen Lebenshaltungskosten und der wirtschaftlichen Belastung vieler Beschäftigter. Zudem will die IG Metall die Tarifrunde nutzen, um über die Zukunft von Arbeitsplätzen und Industriestandorten zu sprechen. Die Verhandlungen im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim beginnen am 8. Oktober in Osnabrück. Die aktuellen Entgelttarifverträge laufen Ende Oktober aus.
Buchtipp: “Das Nullpunkt-Artefakt” und “Das Zeitparadox”
Stichwahlen im Emsland und der Grafschaft Bentheim: Was ist dabei wichtig?
Gartentipp: Gehölze schneiden, Rasen stärken
Sportrückblick: Zwischen Aufholjagd, Chancenfrust und Volleyball-Spannung
Sportvorschau: Alle Top-Teams müssen an diesem Wochenende ran
Serkan Cayli ist unser neuer Experte für Kriminalprävention
Emsländische Landschaft unterstützt Aktion “Fredag is Plattdag”
Die Emsländische Landschaft ruft im Rahmen der Aktion “Fredag is Plattdag” dazu auf, mehr Plattdeutsch und Saterfriesisch zu sprechen. Bei der Aktion sollen die Regionalsprachen an allen Freitagen im September verstärkt in den Alltag integriert werden. Dabei steht das Ausprobieren im Vordergrund. Es ist nicht notwendig, die Sprache fließend zu sprechen. Die Aktion wurde von der Arbeitsgemeinschaft “Platt is cool” der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen ins Leben gerufen. Ziel ist es, das Bewusstsein für das kulturelle Erbe zu stärken und insbesondere junge Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Schirmherr der Initiative ist der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies. Zur Unterstützung bietet die Emsländische Landschaft kostenfreie Materialien für interessierte Schulen an. Bestellungen können per E-Mail an info@emslaendische-landschaft.de an die Emsländische Landschaft gerichtet werden.
NABU ruft zur Teilnahme an Aktion “Deutschland sucht Igel und Maulwurf” auf
Der Naturschutzbund (NABU) Emsland/Grafschaft Bentheim ruft zur Teilnahme an der bundesweiten Aktion “Deutschland sucht Igel und Maulwurf” auf. Dabei können Bürgerinnen und Bürger zwischen dem 18. und 28. September Sichtungen von Igeln und Maulwürfen online melden. Angegeben werden können Datum, Fundort und Fotos. Auch Totfunde können gemeldet werden. Die Daten fließen in eine wissenschaftliche Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung zur Bestandsentwicklung der Tiere ein.
Buchtipp: Ein Fall für Svea Karhuu und Jon Nordh
Gartentipp: Wann sind Äpfel reif – und was ist eine Pflanze eigentlich wert?
Sportrückblick: Meppen unter Druck, Schüttorf mit starkem Start
Polizei wirbt für Licht-Sicht-Test
Wer bei Dunkelheit unterwegs ist, muss gut sehen – und vor allem gut gesehen werden. Darauf weist die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim zum diesjährigen Licht-Sicht-Testmonat hin. Unter dem Motto „70 Jahre Sicherheit“ führen die Kfz-Innung und die Zweirad-Innung Lingen die Verkehrssicherheitsaktion gemeinsam mit ihren Partnern durch. Im Oktober können Autofahrer ihre Fahrzeuge bei teilnehmenden Kfz-Meisterbetrieben kostenlos überprüfen lassen. Kontrolliert werden neben der Beleuchtung unter anderem Reifen, Wischerblätter und die Windschutzscheibe. Auch Fahrräder werden kostenlos überprüft. In Lingen gibt es darüber hinaus zwei öffentliche Aktionen: Am 30. September können Radfahrer ihre Beleuchtung in der Marienstraße testen lassen. Der Lichttest für Autos findet am 30. Oktober auf dem Kirmesparkplatz an der Lindenstraße statt. Die Polizei betont, dass gerade bei Dunkelheit, Regen und Nebel eine funktionierende Beleuchtung entscheidend für die Sicherheit im Straßenverkehr ist.
Neben den Angeboten in den teilnehmenden Innungsbetrieben finden 2026 wieder zwei öffentliche Aktionen statt:
Zweirad-Lichttest: Mittwoch, 30. September 2026, 9.00 bis 13.00 Uhr: Marienstraße, Höhe Alte Marktapotheke, Lingen
Kfz-Lichttest: Freitag, 30. Oktober 2026, 9.00 bis 17.00 Uhr: Kirmesparkplatz, Lindenstraße, Lingen
Foto (c) Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Sportvorschau: Auswärtsspiele für unsere Top-Teams
Hilbes kritisiert Haushaltsplanung des Landes Niedersachsen für die Jahre 2027 und 2028
Der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbes kritisiert die aktuelle Haushaltsplanung des Landes Niedersachsen für die Jahre 2027 und 2028. Die Landesregierung setze ihren Kurs der maximalen Verschuldung unbeirrt fort, so der ehemalige niedersächsische Finanzminister in einer Pressemitteilung. Besonders deutlich werde die Schieflage Hilbers zufolge bei den Zinsausgaben des Landes. Diese würden nach der aktuellen Finanzplanung bis zum Jahr 2030 auf über zwei Milliarden Euro jährlich steigen. Jeder Euro, der für Zinsen aufgewendet werden muss, fehlt an anderer Stelle, erklärt der Grafschafter. Trotz des hohen Haushaltsvolumens von rund 47,6 Milliarden Euro für 2027 und rund 49,3 Milliarden Euro für 2028 finde nach Auffassung des Christdemokraten keine echte Haushaltskonsolidierung statt. Es werde nicht gespart und priorisiert, sondern Geld ausgegeben, das strukturell nicht da sei, kritisiert Hilbers. Zudem würden die allgemeine Rücklage im Rahmen der mittelfristigen Planung nahezu vollständig aufgebraucht. Das sei unverantwortlich gegenüber kommenden Generationen.
Bilanz der Binnengrenzkontrollen: Bundespolizei verzeichnet 3229 unerlaubte Einreisen
Seit dem Beginn der vorübergehend wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen vor rund zwei Jahren hat die Bundespolizei an der deutsch-niederländischen Grenze insgesamt 3229 unerlaubte Einreisen verzeichnet. Wie die für Reisende zwischen Niedersachsen und den Niederlanden zuständige Bundespolizeidirektion Hannover mitteilt, wurden zudem 2098 Personen an der Grenze zurückgewiesen. Vom 16. September 2024 bis einschließlich 31. August 2026 wurden insgesamt 134 Schleuser festgenommen und 785 offene Haftbefehle vollstreckt. In 141 Fällen lag gegen die kontrollierten Personen eine Wiedereinreisesperre vor. 94 Personen konnten dem links-, rechts- und ausländerextremistischen oder dem islamistischen Spektrum zugeordnet werden.
Jugendliche in Salzbergen von unbekanntem Mann ausgeraubt
Ein Unbekannter hat am Montag in Salzbergen ein 13-jähriges Mädchen ausgeraubt. Die Teenagerin wurde dabei leicht verletzt. Nach Polizeiangaben kam es gegen 16:30 Uhr an der Lindenstraße zu der Tat. In der Nähe des Bahnhofs brachte der etwa 20 bis 30 Jahre alte Täter die Radfahrerin mit Gewalt zu Fall. Als die Jugendliche wieder aufstand, stahl der Unbekannte Bargeld von ihr und flüchtete dann mit einem E‑Scooter. Die Polizei sucht nun mithilfe eines Phantombildes nach dem Mann. Der Täter soll etwa 1,80 m groß sein und einen trainierten Körperbau sowie auffällig große Ohren haben. Er hat schwarze, gelockte Haare, einen schwarzen Kinnbart sowie einen Cut in der linken Augenbraue. Der Mann trug eine blau/türkise Jacke der Marke “Adidas”, eine graue Hose mit vielen Löchern und weiße Schuhe der Marke “Nike”. Wer Hinweise zur Identität des Unbekannten geben kann oder die Tat beobachtet hat, sollte sich bei der Polizei melden.
Phantombild © Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Niedersächsischer Landtag hebt Immunität von AfD-Landeschef Schledde auf
Wenige Tage vor den Kommunalwahlen hat der Niedersächsische Landtag die Immunität des AfD‑Abgeordneten Ansgar Schledde aus Schüttorf einstimmig aufgehoben. Nach Informationen der “Deutschen Presseagentur” gehe der Landeschef der AfD von einer bevorstehenden Anklage gegen sich aus. Schledde sprach demnach von einem “mehr als durchschaubaren Manöver” wenige Tage vor den Kommunalwahlen in Niedersachsen. Die Vorwürfe gegen ihn wies er zurück. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt seit Längerem wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz und wegen des Verdachts der Untreue gegen mehrere AfD‑Mitglieder. 2024 hatte die Staatsanwaltschaft erklärt, es gehe um einen Anfangsverdacht, dass ein AfD-Abgeordneter einerseits Spendengelder nicht unverzüglich weitergeleitet und andererseits Ausgaben für die Partei nicht im Rechenschaftsbericht der Partei aufgeführt habe. Dem damaligen AfD-Landeschef Frank Rinck zufolge richteten sich die Vorwürfe gegen seinen damaligen Stellvertreter Schledde. In diesem Frühjahr wurden die Ermittlungen um den Verdacht der Untreue und einen weiteren möglichen Verstoß gegen das Parteiengesetz ausgeweitet. Betroffen sind mehrere Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie weitere AfD-Mitglieder.
Personalwechsel in der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Bei der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim stehen mehrere Personalwechsel an. Das hat die Polizei mitgeteilt. Der bisherige Leiter des Einsatzbereiches der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim Robert Raaz wird zum 16. September Leiter der Polizeiinspektion Cuxhaven. Seine Nachfolge übernimmt Katharina Bruns. Sie hatte vorher die Leitung des Polizeikommissariats Nordhorn inne. An die Stelle von Katharina Bruns geht Germar Kwant, derzeit Leiter der Polizeistation Bad Bentheim. Mit Katharina Bruns und Germar Kwant gewinne die Polizei zwei erfahrene Führungskräfte, die die Region und die besonderen Anforderungen sehr gut kennen, so die Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim Ann Oldiges.
Abstimmung für den Vogel des Jahres 2027 ab sofort möglich
Die Wahl für den Vogel des Jahres 2027 ist gestartet. Darauf weist der Naturschutzbund (NABU) Emsland/Grafschaft Bentheim hin. Zur Wahl stehen der Kolkrabe, der Kranich, die Wasseramsel, die Mehlschwalbe und der Trauerschnäpper. Die Abstimmung läuft noch bis zum 15. Oktober. Mit den fünf Vogelarten stehen unterschiedliche Lebensräume im Mittelpunkt, die die Vielfalt der Natur zeigen und die Herausforderungen für die Lebensräume von Vögeln deutlich machen sollen. Auch im Emsland gebe es verschiedene Lebensräume, von denen viele zunehmend unter Druck geraten, so der NABU. Dieser ruft dazu auf, sich an der Wahl zum Vogel des Jahres zu beteiligen und damit auf die Bedeutung des Schutzes von Vögeln und ihrer Lebensräume aufmerksam zu machen. Abgestimmt werden kann online unter www.vogeldesjahres.de.
Vor der Kommunalwahl: IHK fordert Bürokratieabbau und mehr Wirtschaftsfreundlichkeit
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim sieht in den Kommunalwahlen in Niedersachsen am kommenden Sonntag wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Wirtschaft in der Region. Politische Entscheidungen hätten insbesondere auf kommunaler Ebene großen Einfluss auf die Standortbedingungen von Unternehmen, so IHK-Präsident Uwe Goebel in einer Mitteilung. Die IHK fordert daher von den künftigen Kommunalpolitikern unter anderem mehr Wirtschaftsfreundlichkeit und weniger Bürokratie.
Christian Fühner sieht PISA-Ergebnisse als Alarmsignal
Der örtliche Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Christian Fühner, sieht die heute vorgestellten PISA-Ergebnisse als ein Alarmsignal. Deutschland habe so schlecht abgeschnitten wie nie zuvor. Immer mehr Schülerinnen und Schüler erreichten nicht die notwendigen Basiskompetenzen. Daher müsse bereits vor der Einschulung stärker angesetzt werden, heißt es von Fühner in einer Mitteilung. Fühner fordert die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg auf, die Sprachförderung in Niedersachsen früher, verbindlicher und zielgerichteter zu gestalten.
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IHK-Plakatkampagne soll auf Chancen durch berufliche Bildung aufmerksam machen
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim macht mit der Kampagne „Jetzt #Könnenlernen“ und einer regionalen Plakataktion auf die Möglichkeiten einer dualen Ausbildung aufmerksam. Nach Angaben der IHK sollen Unternehmen gleichzeitig bei der Gewinnung von Fachkräften und Nachwuchs unterstützt werden. Ziel der Plakatkampagne ist es, junge Menschen für eine duale Ausbildung und eine anschließende berufliche Weiterbildung zu begeistern. Die Plakate sind von heute an bis zum 14. September unter anderem in Lingen, Meppen und Nordhorn zu sehen. Über den QR-Code auf den Plakaten gelangen Interessierte direkt zur Kampagne und erhalten dort weiterführende Informationen.
Foto © IHK
Bischof Dominicus beauftragt am 19. September vier neue pastorale Mitarbeitende
Vier neue Pastoral- und Gemeindereferenten werden am 19. September im Osnabrücker Dom für ihren Dienst in verschiedenen Gemeinden des Bistums Osnabrück beauftragt. Wie das Bistum mitteilt, übernehmen die neuen Mitarbeitenden vielfältige Aufgaben. Sie engagieren sich in der Jugendarbeit, bereiten Kinder und Jugendliche auf Erstkommunion und Firmung vor, begleiten Trauernde oder leiten Wortgottesdienste. Zu den vier neuen Pastoral- und Gemeindereferenten gehören auch Simone Casper und Matthias Hartl. Casper ist bereits seit dem 1. August als Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft Lengerich, Bawinkel, Gersten, Handrup, Langen und Wettrup aktiv. Hartl ist Pastoralreferent in der Pfarreiengemeinschaft Meppen-West. Die Sendungsfeier beginnt am 19. September um 10:30 Uhr und wird online unter www.bistum-osnabrueck.de/live-gottesdienste übertragen.
Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim starten gemeinsames Modellvorhaben im Bereich Pflege
Das Emsland und die Grafschaft Bentheim starten in diesem Monat als erste Landkreise in Niedersachsen ein gemeinsames Modellvorhaben im Bereich Pflege. Wie der Grünen-Landtagsabgeordnete Nicolas Mülbrecht Breer mitteilt, fördern das Land Niedersachsen und die Pflegekassen den Ausbau des Case- und Care-Managements. Dafür fließen rund 946.000 Euro ins Emsland und rund 785.000 Euro in die Grafschaft Bentheim. Ziel des Modellvorhabens sind sogenannte sorgende Gemeinschaften. Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen erhalten individuelle Beratung und sollen zudem besser durch das komplexe System aus Pflege, Medizin und sozialen Angeboten begleitet werden. Auch digitale Lösungen und neue Ansätze zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf werden erprobt. Das Projekt baut auf den Erfahrungen des „Regionalen Pflegekompetenzzentrums“ auf und wird wissenschaftlich begleitet. Die Förderung läuft zunächst bis Ende 2028. Es besteht die Option auf eine Fortführung bis 2029. Mit der Förderung würden professionelle Pflege, medizinische Versorgung, Ehrenamt und Nachbarschaft besser zusammengebracht, erklärt Mülbrecht Breer. So würden auch die Selbstbestimmung sowie solidarische Gemeinschaften vor Ort gestärkt.
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Tarifrunde Gebäudereinigung: IG BAU fordert zwei Euro mehr Stundenlohn
Die Gewerkschaft IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim fordert für die anstehenden Tarifverhandlungen im Gebäudereiniger-Handwerk eine Erhöhung der Löhne um zwei Euro pro Stunde. Das teilt die IG BAU mit. Damit würde der Branchenmindestlohn auf 17 Euro steigen, während für die Glas- und Fassadenreinigung künftig 20,40 Euro pro Stunde verlangt werden.
Die Forderung betrifft in der Region insgesamt rund 2.020 Beschäftigte in 72 Unternehmen – davon 1.210 Arbeitskräfte im Landkreis Emsland und 810 im Landkreis Grafschaft Bentheim. Die Gewerkschaft begründet den Schritt mit den stark gestiegenen Lebenshaltungskosten für Mieten, Energie und Lebensmittel, die Arbeitnehmer in niedrigeren Lohngruppen besonders hart treffen. Die Verhandlungen starten noch im September.
EU-Regeln zu Umweltaussagen werden verschärft: IHK empfiehlt Unternehmen rechtzeitige Überprüfung und Anpassung
Ab dem 27. September 2026 gelten schärfere Anforderungen an die Werbung mit Umweltaussagen sowie neue Informationspflichten zu gesetzlichen Gewährleistungsrechten und Herstellergarantien. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hin. Sie empfiehlt den Unternehmen, ihre Kundenkommunikation rechtzeitig zu überprüfen. Mit der EU-Richtlinie EmpCo (Empowering Consumers for the Green Transition) soll unter anderem sogenanntes “Greenwashing” eingeschränkt werden. Insbesondere allgemeine Umweltaussagen wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „klimaneutral“ sind von den EU-Maßnahmen betroffen. Künftig müssen entsprechende Aussagen transparenter, konkreter und nachvollziehbar sein. Auch Nachhaltigkeitssiegel auf Websites, in Online-Shops und sozialen Medien sowie auf Produktverpackungen und Werbematerialien sind betroffen. Zudem gelten künftig EU-weit einheitliche Informations- und Kennzeichnungspflichten zu gesetzlichen Gewährleistungsrechten und bestimmten Herstellergarantien. Die IHK rät Unternehmen, ihre Werbung, Verpackungen, Online-Auftritte sowie Verkaufs- und Informationsprozesse frühzeitig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Eine Übergangsfrist ist nicht vorgesehen.
Ermittlungen gegen Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim eingestellt
Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat das Ermittlungsverfahren gegen die Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim eingestellt. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, war ihr vorgeworfen worden, den Vorwurf einer sexuellen Belästigung durch einen 37-jährigen Polizeibeamten bei einer privaten Boßelveranstaltung am 6. März dieses Jahres in Lingen nicht angemessen verfolgt zu haben. Umfangreiche Zeugenvernehmungen ergaben, dass für die Beamtin nach den ihr vorliegenden Informationen kein Anfangsverdacht einer Straftat erkennbar war. Ein fehlbares Verhalten ließ sich somit nicht feststellen. Das vorläufige Dienstverbot der Leitenden Polizeidirektorin wird damit aufgehoben. Sie wird bis zum Abschluss des weiterhin laufenden Disziplinarverfahrens in einem Projekt der Polizeidirektion eingesetzt.
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Emsländische Landschaft veranstaltet zehntes PlattSatt!-Festival
Vom 17. bis 20. September 2026 veranstaltet die Emsländische Landschaft e. V. das zehnte „PlattSatt!“-Festival im Emsland und in der Grafschaft Bentheim. Vier Tage lang stehen Theater, Musik, Lesungen und Mitmachangebote für alle Altersgruppen auf dem Programm. Zu den Höhepunkten zählt der Auftakt am 17. September in Lingen mit dem Schülertheaterstück „Wellness in ’n Kohstall“. Am 18. September gestalten Annie Heger und Yared Dibaba im Theater im Forum Alte Werft in Papenburg einen plattdeutschen Abend zum Thema Freundschaft. Dibaba ist am Folgetag zudem beim Live-Podcasting im Heimathaus Wesuwe zu Gast. Musikalische Beiträge liefern unter anderem Jonny Ubben in Andervenne sowie die Band Strauhspier, die in Neuenhaus ihr 45-jähriges Bestehen feiert. Am 20. September bringt das Lingener Marionettentheater Molières Klassiker „Der Geizige“ erstmals auf Plattdeutsch auf die Bühne. Ergänzend finden Foren wie ein Großeltern-Vorlese-Picknick in Salzbergen sowie Kochevents und Kita-Musikprojekte statt, um gezielt Kinder und Jugendliche an die Regionalsprache heranzuführen. Das Festival wird von der VGH und dem Land Niedersachsen gefördert. Informationen zum Programm sind unter www.plattsatt-festival.de einsehbar.
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Emsland und Grafschaft Bentheim bundesweit Spitzenreiter bei E-Bike-Nutzung
Das Emsland und die Grafschaft Bentheim belegen bundesweit die Spitzenplätze bei der Verbreitung von Elektrofahrrädern. Einer E.ON-Umfrage zufolge besitzt im Landkreis Emsland mit 53,3 Prozent mehr als die Hälfte der Bevölkerung ein E-Bike oder Pedelec. Das entspricht dem höchsten Wert aller deutschen Landkreise. Die Grafschaft Bentheim rangiert mit 50,8 Prozent auf dem dritten Platz. Auch im Vergleich aller Bundesländer steht Niedersachsen an der Spitze. Mit einem Anstieg um 4,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr besitzen aktuell 39,4 Prozent der niedersächsischen Bevölkerung ein Elektrorad. Die Erhebung zeigt zudem, dass das E-Bike nicht nur in der Freizeit genutzt wird. Bundesweit geben 40,4 Prozent der Besitzer an, das Rad für Strecken zu nutzen, die sie andernfalls mit dem Auto zurückgelegt hätten. Besonders stark wächst der Trend bei den 18- bis 29-Jährigen, deren E-Bike-Quote innerhalb eines Jahres von 19,4 auf 27,2 Prozent stieg.