Städtebauförderung in der Region

Der Bund hat bislang knapp 47,5 Millionen Euro in die Städtebauförderung im Wahlkreis Mittelems investiert, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann anlässlich des Tages der Städtebauförderung. Gefördert wurde unter anderem die Sanierung der Innenstädte von Lingen und Nordhorn. Auch für die Restaurierung der historischen Wallanlage in Meppen gab es eine Förderung. Die Lebendigkeit der Innenstädte und auch die gleichwertigen Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land seien dabei wichtig. Durch die Sanierung von Sport- und Kultureinrichtungen werde die Städteförderung zusätzlich ergänzt.

Ernährungswirtschaft wird stärker geschützt

Der Bundestag habe in dieser Woche einen Meilenstein zum Schutz der Erzeuger von Lebensmitteln beschlossen. So heißt es in einer Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann. Die Ernährungswirtschaft wird stärker geschützt. Dies sei ein Erfolg für den ländlichen Raum, denn faire Verhandlungen seien in der Lebensmittellieferkette nicht selbstverständlich, so Stegemann. Die neuen Regeln im Rahmen des Agrarmarktstrukturgesetzes würden unfaire Handelspraktiken stoppen.

Gefahren beim Magnetangeln in der Region

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Meppen weist auf die Gefahren beim sogenannten Magnetangeln hin. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Das Magnetangeln werde im Emsland und in der Grafschaft Bentheim immer beliebter, so der NLWKN. Josef Schwanken, Leiter des Geschäftsbereichs Betrieb und Unterhaltung aus der Meppener Betriebsstelle des NLWKN sagt, dass in letzter Zeit immer häufiger Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern kämen, die entsprechende Genehmigungen an den Gewässern in der Region beantragen möchten. Aufgrund der Gefahren lehne der NLWKN die Anträge jedoch in der Regel ab. Die Wahrscheinlichkeit, in den Gewässern auf Munition aus den Weltkriegen zu stoßen, sei auch in der heutigen Zeit nach wie vor sehr hoch, so Schwanken. Auch für die Umwelt könne das Angeln nach Metallschrott zum Problem werden, so Schwanken weiter. Liegen Gegenstände bereits länger unter Wasser, könnten sie inzwischen zum Lebensraum oder Rückzugsort der Lebewesen geworden sein, erklärt Schwanken. Es werde durch das Angeln außerdem Sediment aufgewühlt und freigesetzt, so heißt es in der Pressemitteilung. Der Landesbetrieb mahnt zur Vorsicht. Er bittet um Verständnis, dass er das Magnetangeln an den landeseigenen Gewässern nicht genehmigt.

Foto © LGLN

„Stunde der Gartenvögel“ im Mai

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz rufen zur 17. „Stunde der Gartenvögel“ auf. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Die Aktion findet vom 13. bis 16. Mai statt. Interessierte können im eigenen Garten, im Park oder vom Fenster aus verschiedene Vogelarten beobachten und zählen. Von jeder Vogelart wird die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde beobachtet werden kann. Vogel des Jahres 2021 ist das Rotkehlchen.

Die Beobachtungen können online gemeldet werden: www.stundedergartenvoegel.de oder per Telefon am 15. Mai von 10 Uhr – 18 Uhr: 0800 1157115

Es kann ebenfalls ein Meldebogen per Post gesendet werden oder die NABU-vogelwelt-App kann genutzt werden. Weitere Informationen unter: www.NABU.de/vogelwelt
Meldeschluss ist der 24.Mai.

Foto © Erhard Nerger

 

EVW und Corona / Informationen zum Stream

Alle Meldungen und Beiträge rund um die Corona-Pandemie haben wir hier für euch zusammen gefasst.

Die Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich auch auf unseren Sender aus. Um der Ausbreitung des Virus nach unseren Möglichkeiten entgegenzuwirken, haben auch wir Maßnahmen ergriffen. Derzeit werden keine Studiogäste eingeladen. Die Redaktion ist in den Studios in Lingen, Nordhorn und Werlte teils nur eingeschränkt zu erreichen.

Nichtsdestotrotz wollen wir euch weiter informieren und unterhalten. Unser tägliches Programm könnt ihr wie gewohnt empfangen. Auch hier über unsere Homepage wie auch über unsere Social-Media-Kanäle versorgen wir euch weiter mit Informationen.

Solltet ihr uns erreichen wollen, so ist auch das selbstverständlich weiter möglich. Ihr erreicht uns per Mail (info@emsvechtewelle.de), oder könnt uns über unsere Hotline (0591 – 915 46 24) eine Nachricht hinterlassen. Außerdem könnt ihr uns jederzeit auch auf Twitter, Facebook, Instagram oder via Fax (0591 – 916 54 99 oder 05921 – 80 99 99) erreichen.

 

Informationen zum Stream:

Der Button für unseren Online-Player befindet sich unter der Cookie-Warnung unten auf der Seite. Nach einigen Problemen in den letzten Monaten sollte jetzt alles wieder einwandfrei und überall laufen. Hier ist noch der direkte Stream-Link für die Benutzung eigener Player:
https://live.radio-aktiv.de/evw.mp3

Anfang April 2021 haben wir unseren früheren “alten” Stream abgeschaltet. Wenn Sie uns in Ihrer Lieblings-App jetzt nicht mehr empfangen können, hören Sie bitte über unsere Homepage, radio.de oder Tunein und geben uns bitte Nachricht. Wir informieren dann die App-Betreiber, die unsere Änderung noch nicht mitbekommen haben.

Ein paar technische Informationen: Der Stream wird mit variabler Bitrate (~140 kbit/s) übertragen, also in nahezu hifideler Qualität. Zu hören gibt es das laufende Programm, was technisch bedingt über das Internet mit etwa 10 Sekunden Verspätung eintrifft.

IHK kritisiert „Verordnungs-Wirrwarr“ in Einzelhandel und Tourismus

Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim kritisiert die derzeitigen Corona-Regelungen für den Einzelhandel als unübersichtlich. Die Corona-Regeln in der Region würden ein „Wirrwarr“ erzeugen, kritisiert Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK in einer Pressemitteilung. Es sei unüberschaubar wann und wo, ab welcher Inzidenz und ob nach Bundesrecht oder Landesrecht Click & Collect oder Click & Meet im Einzelhandel gelte. Daher fordert die IHK eine vereinfachende Regelung, die für die Einzelhändler ebenso wie für die Kunden praktikabel ist. Entscheidend für den Einzelhandel sei, ob ab Montag nach Landesverordnung nur negativ Getestete sowie aufgrund einer Rechtsverordnung des Bundes außerdem Geimpfte und Genesene in die Geschäfte dürfen. Auch Fragen des Datenschutzes seien zurzeit noch offen. Die IHK befürchte zudem ein Testchaos. Graf plädiert daher dringend dafür, den Einzelhandel zumindest in Kommunen mit einer Inzidenz unter 100 ab Montag ohne Testpflicht zu öffnen.
Auch im Tourismus sind zwar für Montag ebenfalls erste Öffnungsschritte angekündigt. Ob diese aber einen wirtschaftlichen Betrieb für die Unterkünfte ermöglichen, wird bezweifelt.

Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim warnt vor ‘Langfingern’ in Märkten

Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim warnt aktuell vor ‘Langfingern’ in Märkten. Wie Polizeioberhauptkommissar Dieter Rothlübbers vom Präventionsteam schildert, würden Taschendiebe meist in Teams von mehreren Tätern vorgehen und das Opfer wird abgelenkt und schließlich unbemerkt bestohlen. Die Polizei rät dazu Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körpdert zu tragen. Außerdem sollten Geldbörsen zum Beispiel beim Einkauf nicht oben im Korb und offen liegen. Gestohlene EC-Karten sollen sofort unter der 116 116 gesperrt werden. Außerdem sollte der Diebstahl der Polizei gemeldet werden, da nur die Polizei auch die Sperrung gestohlener EC-Karten beim Einzelhandel veranlassen kann.

Weiter Informationen gibt es unter: www.polizei-beratung.de

Symbolfoto © Emsland / Grafschaft Bentheim

Ich will streamen – Was muss ich beachten?

Aufgrund der Corona-Krise haben sich in den vergangenen Monaten immer mehr Angebote ins Internet verlagert. Konzerte, Veranstaltungen und Co. werden gestreamt. Doch was ist dabei erlaubt und was sollte beachtet werden? EVW-Reporterin Wiebke Pollmann hat bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) nachgefragt und mit Daniel Stuckenberg über das Thema gesprochen.