Polizei zieht positive Bilanz nach Kontrollen gegen Frachtdiebstahl

Bei einer landesweiten Schwerpunktkontrolle gegen organisierte Frachtkriminalität hat die Polizeidirektion Osnabrück zwischen dem 24. und 26. Februar 2026 zahlreiche Rastanlagen an der A1, A28, A30 und A280 überprüft. Das teilt die Polizei mit. Insgesamt wurden 78 Fahrzeuge und 123 Personen kontrolliert. Neben Delikten wie Drogen am Steuer und Überladungen stand vor allem die Bekämpfung des sogenannten „Planenschlitzens“ im Fokus. Die Strategie zeigt in der Region massive Wirkung: Die Fallzahlen im Direktionsbereich sanken von 137 Taten im Jahr 2020 mit einem Schaden von rund 1,2 Millionen Euro auf nur noch 26 Fälle im Jahr 2025 mit einer Beute von rund 25.000 Euro. Ein entscheidender Faktor für diesen Rückgang war ein Ermittlungserfolg der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim: 2021 gelang die Zerschlagung eines europaweiten kriminellen Netzwerks. Durch die dauerhafte Präsenz und gezielte Streifen im Grenzgebiet zu den Niederlanden bleibt der Kontrolldruck auf den hiesigen Autohöfen laut Polizei auch künftig hoch.

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