81 Prozent der Auszubildenden in Osnabrück, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim würden sich noch mal für den von ihnen gewählten Ausbildungsberuf entscheiden. Wie die hiesige Industrie- und Handelskammer mitteilt, zeigt das eine aktuelle IHK-Umfrage. Damit die duale Ausbildung auch weiter ein attraktiver Bildungsweg für junge Menschen bleibe, müsse die berufliche Bildung als gleichwertiger Bildungsweg zum Studium gestärkt werden, sagt Juliane Hünefeld-Linkermann, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung. Das könne etwa durch Investitionen in Berufsschulen und eine bessere Unterrichtsversorgung gelingen. Bei der Wahl des Ausbildungsberufs war es den Auszubildenden aus der Region vor allem wichtig, dass der Beruf ihnen Spaß macht (72 %), dass sie nach der Ausbildung gute Zukunftschancen haben (66 %) und dass der Beruf ihren Neigungen entspricht (55 %). Bei der Berufswahl haben insbesondere die Eltern und die Familien geholfen (57 %). Mehr als die Hälfte der Befragten (56 %) legte Wert darauf, dass das Unternehmen in der Nähe liegt. Auch ein gutes Image des Unternehmens (41 %) und die Aussicht, übernommen zu werden (38 %), wurden bei der Entscheidung für einen Ausbildungsplatz als wichtig wahrgenommen.