Polizei sucht Eigentümer eines schwarz-grünen Mountainbikes

Die Lingener Polizei sucht den Eigentümer eines Mountainbikes. Das neuwertige Fahrrad wurde am 8. November im Bereich der Straße „Am Galgenesch“ sichergestellt. Zeugen hatten beobachtet, wie zwei Männer das Rad dort im Bereich der Bahnschienen abgelegt hatten. Die Ermittler gehen davon aus, dass es aus einer Starftat stammen dürfte. Bislang konnte das schwarz-grüne Mountainbike der Marke “Fuji” aber noch keinem Eigentümer zugeordnet werden. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

Junge Union Lingen fordert mehr Busse für den Schulverkehr

Die Junge Union in Lingen fordert mehr Busse für den Schulweg. In einer Pressemitteilung verweist die Junge Union darauf, dass im Winter immer mehr Schülerinnen und Schüler für den Schulweg vom Fahrrad auf den Bus umsteigen würden. Der Landkreis habe die Verkehrsgemeinschaften mehrfach aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen. Die bisher 30 zusätzlichen Busse im Emsland seien ein guter Schritt, aber nicht ausreichend, so Julian Korte, Kreisvorsitzender der Jungen Union Lingen. Weitere Reisebusse müssten für Schulfahrten bereitgestellt werden, Busunternehmer müssten aus der Kurzarbeit geholt werden, so Korte.

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk in Lingen

Im stillgelegten Kernkraftwerk in Lingen ist es am Wochenende zu einem meldepflichtigen Ereignis gekommen. Das teilt das Niedersächsische Ministerium mit. Nach Angaben der RWE Nuclear als Betreiber des Kraftwerks kam es bei Modernisierungsarbeiten einer Brandmeldeanlage zur Abschaltung mehrerer Brandmeldelinien. Weitere Brandmelder im betroffenen Bereich seien funktionstüchtig gewesen. Daher habe das Ereignis keine Auswirkungen auf die Sicherheit des Personals und die Umgebung gehabt. Das Vorkommnis wurde gemäß den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (Normal) eingestuft. Es wurde dem niedersächsischen Umweltministerium als Aufsichtsbehörde fristgerecht gemeldet.

Mark Linkert vom Amt des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden zurückgetreten

Marc Linkert ist aus beruflichen und privaten Gründen vom Amt des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden in Lingen zurückgetreten. Das teilte Linkert in einer Pressemitteilung mit. Am vergangenen Dienstag erklärte er in der CDU-Stadtverbandsvorstandssitzung seinen Rücktritt. Die Vorstandssitzung fand als Videokonferenz statt. Ursprünglich war eine Mitgliederversammlung im Dezember geplant, um einen Nachfolger für Linkert und turnusgemäß den gesamten Vorstand neu zu wählen. Der bisherige Mitgliederbeauftragte Jürgen Herbrüggen wird das Amt nun kommissarisch übernehmen.

Initiative „Mehr wert als ein Danke“ hat 53.000 Unterschriften übergeben

Die Initiative „Mehr wert als ein Danke“ hat gestern 53.000 Unterschriften an den Petitionsausschuss des Bundestages übergeben. Daran haben sich unter anderem das Christophorus-Werk Lingen und das St.-Vitus-Werk in Meppen beteiligt. Wie die Einrichtungen mitteilen, haben sich über 120 Stiftungen, Verbände, Einrichtungen und Dienste aus der Wohlfahrtspflege vor dem Hintergrund der Corona- Pandemie zu einer Initiative zusammengeschlossen. Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen, gerechten Lohn und mehr Wertschätzung. 946 der über 53.000 Unterschriften kommen aus dem Emsland. Für Marian Wendt, den Vorsitzenden des Petitionsausschusses des Bundestages, zeige der Erfolg der Petition, dass der Druck in der Sozial- und Gesundheitsbranche immens sei. Die Petition sei ein Appell an die Politik, sich mit den Anliegen der Praxis auseinanderzusetzen und weitere Weichen für eine zukunftsfeste Sozialpolitik zu stellen, so Wendt.

Foto © Tom Maelsa

Christian Fühner kritisiert Gesetzentwurf des Bundes

Der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner hat einen Gesetzentwurf des Bundes kritisiert. Das teilte das Büro des Abgeordneten gestern mit. Der Entwurf sieht vor, dass es bald kein Insolvenzgericht für Unternehmensinsolvenzen am Lingener Amtsgericht oder anderen Amtsgerichten in Niedersachsen geben soll. Bisher ist geregelt, dass die Länder die Möglichkeit haben, neben einem Insolvenzgericht am Landgericht, weitere Insolvenzgerichte nach Bedarf einzurichten. Gerade in Flächenländern wie Niedersachsen wurde hiervon Gebrauch gemacht. Der Gesetzentwurf soll das nun ändern, was Christian Fühner kritisiert. Es sei weder nachvollziehbar, warum gerade jetzt eine Änderung stattfinden solle, noch warum eine solche überhaupt erforderlich sei, so Fühner. Der Politiker rechnet mit personellen und räumlichen Engpässen am Landgericht Osnabrück während an den Amtsgerichten möglicherweise Stellen wegfallen. Fühner ist der Meinung, dass die Vorteile der bisherigen Regelung die des Gesetzesentwurfs überwiegen. Der Niedersächsische Landtag hat sich bereits mit einem Antrag gegen die Pläne der Bundesjustizministerin positioniert. Ebenso hat sich die niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza gegen den Entwurf ausgesprochen.

Ratssitzung der Stadt Lingen: Auswirkungen der Corona-Pandemie u. a. Thema

Der Rat der Stadt Lingen kommt heute in einer öffentlichen Sitzung zusammen. Themen auf der Tagesordnung sind unter anderem ein Bericht über die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen in der Stadt Lingen seit Ausbruch der Pandemie sowie die Bildung eines Krisen- und Corona-Beirates. Des Weiteren ist eine Änderung der Fahrradzeiten in der Innenstadt bzw. Fußgängerzone nach Antrag der SPD-Fraktion heute Thema. Beginn der Sitzung ist um 16 Uhr in der Halle IV.

Amtsgericht Lingen verurteilt Mann wegen Drogendelikten

Das Amtsgericht Lingen hat gestern einen Mann wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln verurteilt. Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe in Höhe von zwei Jahren und zehn Monaten. So sah es das Gericht als erwiesen an, dass der Mann im vergangenen Jahr in mehreren Fällen in Lingen mit verschiedenen Drogen wie Marihuana, Ampehtaminen, MDMA und Kokain gewinnbringend gehandelt hat. Zudem wurden in seinem Auto im Rahmen einer polizeilichen Fahrzeugkontrolle Drogen gefunden, die er ebenfalls weiterverkaufen wollte. Dabei hatte er sein Fahrzeug sowohl ohne Besitz eines Führerscheins, als auch unter dem Einfluss von Drogen geführt.

Raub auf Kiosk in Lingen: Polizei fasst Täter

In Lingen sind gestern drei Männer noch am gleichen Tag nach einem Raub auf einen Kiosk festgenommen worden. Die Tat ereignete sich in der Schillerstraße. Dabei bedrohte einer der Täter die Angestellte und zwei weitere stahlen Zigarettenschachteln und Bargeld. Anschließend forderten sie die Frau dazu auf, den Tresor zu öffnen. Die Männer im Alter von 33 und 39 Jahren flohen daraufhin mit der Beute. Die Polizei nahm sie schließlich im Rahmen ihrer Fahndung fest und überführte sie noch am Nachmittag einem Haftrichter am Amtsgericht Lingen, der Haftbefehl erließ. Ob die gefassten Täter auch für den Raub auf den Combi-Markt in der vergangenen Woche verantwortlich seien, müssen laut Polizei weitere Ermittlungen zeigen.

CDU-Kreisverband Lingen ruft Westfalenbahn zum Handeln auf

Der CDU-Kreisverband Lingen fordert die Westfalenbahn dazu auf, umgehend und umfassend auf die Situation im Bahnnahverkehr zu reagieren. Hintergrund sind Probleme auf der Emslandstrecke. Wie die ‚Neue Osnabrücker Zeitung‘ berichtet, werden auf der Strecke Schülerinnen und Schüler sowie Pendler häufig dicht gedrängt in nur einem Triebzug befördert. Laut CDU-Kreisvorsitzender Christian Fühner habe das Land Niedersachsen weitere 10 Millionenen Euro für die Ausweitung von Kapazitäten im Schülerverkehr zur Verfügung gestellt.