Anti-Atom-Organisationen protestieren heute in Lingen gegen Einstieg von Rosatom in Brennelementefertigung in Lingen

In Lingen protestieren heute Anti-Atom-Initiativen gegen einen Einstieg des Kreml-Konzerns Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen. Wie die Organisationen .ausgestrahlt, Bündnis AgiEL – Atomkraftgegner*innen im Emsland und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen gemeinsam mitteilen, wird ab 12 Uhr eine überlebensgroße Puppe des russischen Präsidenten Wladimir Putin vor dem Lingener Rathaus aufgestellt. .ausgestrahlt kritisiert die Empfehlung der Bundesregierung an das niedersächsische Umweltministerium, den beantragten Einstieg von Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen zu genehmigen. Betroffen wären nicht nur die Anlage in Lingen selbst, sondern auch die von ihr belieferten Atomkraftwerke in Europa, so Bettina Ackermann von .ausgestrahlt. Der Einstieg des Kreml-Konzerns in Lingen schaffe neue Abhängigkeiten und ermögliche Einflussnahme, Spionage und Sabotage. Daher sei es unverantwortlich, eine Kooperation in Betracht zu ziehen, heißt es in der Mitteilung. Morgen findet zudem ab 10 Uhr eine Aktion der Organisation Robin Wood vor der Brennelementefabrik Lingen statt.

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