Land gewährt Hochwasserhilfe für Unternehmen und freie Berufe

Nach dem Hochwasser zu Beginn des Jahres können Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Angehörige freier Berufe nun Hilfen für entstandene Schäden beantragen. Wie das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung mitteilt, können bis zum 31. Juli Anträge gestellt werden. Die Unterstützung gilt demnach hauptsächlich für Schäden durch wild abfließendes Wasser, Sturzflut, aufsteigendes Grundwasser sowie überlaufende Kanalisationssysteme. Berücksichtigt werden Schäden an Vermögenswerten wie Gebäuden oder Maschinen. Die Schäden werden mit einem Fördersatz von 50 Prozent anteilig ausgeglichen. Wenn die genehmigte Summe über 10.000 Euro liegt, ist eine Bewertung erforderlich. Die Antragsunterlagen können auf der Homepage der NBank heruntergeladen werden.

E-Carsharing-Angebot in Spelle erweitert

Die Gemeinde Spelle hat ihr E-Carsharing-Angebot erweitert. Wie die Gemeinde mitteilt, wird das bisherige Fahrzeug ausgetauscht sowie ein weiteres Auto angeschafft. Beide Fahrzeuge sind über die mobileeee-App buchbar. Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils freut sich über die Erweiterung des Angebots, das auch Vereinen und Verbänden zugutekommen soll. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind demnach eingeladen, die neuen Elektrofahrzeuge zu nutzen und nachhaltige Mobilität zu fördern. Um die Ladesituation am Rathaus zu entzerren, wurde eine zweite Station auf dem Parkplatz installiert. Spelle ist bereits seit dem vergangenen Sommer Teil des Carsharing-Emsland Projektes des Landkreises.

Foto © Samtgemeinde Spelle

VdZ und Tierpark Nordhorn weisen auf Bedeutung von Zoos für den Schutz bedrohter Tierarten hin

Anlässlich des weltweiten Earth Days am kommenden Montag weisen der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) und der Tierpark Nordhorn in einer gemeinsamen Mitteilung auf die Bedeutung von Zoos für den Schutz bedrohter Tierarten hin. Demnach züchten Zoos bedrohte Arten, schützen diese und bringen sie wieder in die Natur. Zoos seien zudem wichtige Anlaufstellen für Fragen rund um den Naturschutz. Zudem arbeiten sie demnach effektiv zusammen, um das Aussterben bedrohter Arten zu bekämpfen und die globale Biodiversität zu fördern. Der Tierpark Nordhorn ist an 13 europäischen Erhaltungszuchtprogrammen sowie an acht Zuchtbüchern bei bedrohten alten Haustierrassen beteiligt.

Emsländische Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte werden bei Feierstunde in Haren geehrt

Die Ehrenamtskarte dient in Deutschland als Nachweis für besonderes ehrenamtliches Engagement. Auch in unserer Region wird die Karte vergeben. Im Emsland haben für das zweite Halbjahr des vergangenen Jahres 465 Ehrenamtliche eine Ehrenamtskarte erhalten. Am vergangenen Dienstag hatte der Landkreis zu einer Feierstunde eingeladen, um sich bei den Engagierten zu bedanken. Deborah Krockhaus berichtet:

Johannes Leung präsentiert Stücke von Carl Reinecke im 216. „pro nota“-Konzert

Vor zwei Jahren hat die Musikschule der Stadt Nordhorn ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Gegründet wurde die Musikschule 1971. 18 Jahre später ist ein Förderverein ins Leben gerufen worden, der am kommenden Samstag 35 Jahre alt wird. Zwei Jahre nach der Gründung hat der Förderverein den Namen „pro nota“ erhalten, den er heute immer noch trägt. Seit 1991 veranstaltet „pro nota“ eine gleichnamige Konzertreihe zugunsten des Fördervereins. Und am kommenden Samstag gibt dort nach 32 Jahren ein Wiedersehen mit dem Pianisten Johannes Leung. Heiko Alfers berichtet:

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Zum Reinecke-Jahr 2024 hat Johannes Leung das Gesamtwerk für Klavier solo auf einem Album herausgebracht. Zusätzlich gibt es noch eine Einzel-CD mit 32 ausgewählten Stücken. Eine Auswahl davon präsentiert der Pianist und Musiklehrer am kommenden Samstag um 20.00 Uhr im Manz-Saal des NINO-Hochbaus in Nordhorn. Karten für die Veranstaltung gibt es im Vorverkauf bei folgenden Stellen:

VVV Nordhorn, Firnhaberstr. 17, 48529 Nordhorn, Telefon 05921-80390
Musikschule Nordhorn, Lingener Str. 3, 48531 Nordhorn

Weitere Informationen zur pro nota-Konzerreihe gibt es auf der Homepage des Fördervereins der Musikschule der Stadt Nordhorn.

 

Grafschafter Verkehrswacht startet wieder Fahrtraining „Fit im Auto“ für Seniorinnen und Senioren

Am 10. April hat die Verkehrswacht Grafschaft Bentheim e.V. das erste Training „Fit im Auto“ dieses Jahres für Autofahrerinnen und Autofahrer ab 65 Jahren angeboten. Damit startete auch das diesjährige Veranstaltungsprogramm der Grafschafter Verkehrswacht. Jeweils neun Seniorinnen und Senioren haben an den Trainings am Vormittag und Nachmittag teilgenommen. Der Theorieteil und das Fahrsicherheitstraining werden auf dem Gelände der Euregio-Verkehrsakademie am Oortlöödiek 100 in Nordhorn durchgeführt. Anselm Henkel berichtet:

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Mehr Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auf der Homepage der Verkehrswacht Grafschaft Bentheim e.V.

Arbeitskreis Innenstadt Lingen tagt heute

Der Arbeitskreis Innenstadt der Stadt Lingen kommt heute zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen verschiedene Zuschussanträge. So hat der TuS Lingen einen Zuschuss für die Anschaffung von Fußballtoren beantragt. Die Johannesschule möchte einen Zuschuss für ihr Zirkusprojekt 2024. Der Förderkreis Damaschke hat einen Zuschuss für die Erstellung und den Druck der “Heimat-Chronik” beantragt. Weiterhin ist eine Einwohnerfragestunde geplant. Die öffentliche Sitzung beginnt heute um 15:30 Uhr im Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses in Lingen.

Amprion vergibt Tiefbauarbeiten für BalWin1 und BalWin2 an Unternehmen aus der Projektregion

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat die Tiefbauarbeiten für die Offshore-Netzanbindungssysteme BalWin1 und BalWin2 vergeben. Das teilt das Unternehmen mit. Die Offshore-Netzanbindungssysteme BalWin1 und BalWin2 verbinden Offshore-Windparks mit dem Übertragungsnetz an Land. Für die erforderlichen Tiefbauarbeiten zur Errichtung der Kabelschutzrohranlage wurden auf drei Baustrecken verschiedene Unternehmen aus der Projektregion beauftragt, darunter die Arbeitsgemeinschaft Nordwest. Sie besteht unter anderem aus Unternehmen aus Neuenhaus, Meppen und Haren. Die Tiefbauarbeiten seien laut Amprion bewusst an Unternehmen aus der Projektregion vergeben worden. „Einerseits bringen die Unternehmen große Expertise und langjährige Erfahrung mit, andererseits haben alle ihren Sitz in der Projektregion und sind dadurch mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut“, so Raphael Denter, zuständiger Projektleiter bei Amprion. Die ersten Arbeiten sollen 2026 beginnen. Die Bauzeit soll voraussichtlich drei Jahre betragen.

34-Jähriger in Berufungsverfahren zu einem Jahr und drei Monaten Haft verurteilt

In einem Berufungsverfahren hat das Landgericht Osnabrück heute die Berufung eines 34-jährigen Angeklagten gegen das Urteil des Amtsgerichts Meppen verworfen. Gleichzeitig wurde die Berufung der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil teilweise aufgehoben und neu gefasst. Wie das Landgericht mitteilt, hatte das Amtsgericht Meppen den 34-Jährigen im Juli vergangenen Jahres wegen Beleidigung, Bedrohung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Der Mann hatte zwischen Februar und August 2022 mehrfach Justizvollzugsbeamte beleidigt und ihnen gedroht. Zudem hatte er den Hitlergruß gezeigt. Der 34-Jährige wurde nun zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt.

Töddenland-Radweg mit drei Sternen vom ADFC ausgezeichnet

Der Töddenland-Radweg ist vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) mit drei Sternen ausgezeichnet worden. Das teilt die Samtgemeinde Spelle mit. Der Töddenland-Radweg verläuft vom nördlichen Münsterland bis in das Südliche Emsland. Er ist seit 2010 unter anderem von den Samtgemeinden Freren und Spelle entwickelt worden. Der ADFC hatte demnach den Radweg im vergangenen Jahr geprüft. Bewertungskriterien waren unter anderem die Wegequalität, die Infrastruktur und das Angebot an Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten. Das Gütesiegel ADFC-Qualitätsradroute klassifiziert Radfernwege. Eine Auszeichnung von bis zu fünf Sternen ist möglich.
Foto © Dirk Michael Deckbar

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