Der Kreisverband der Jungen Union (JU) Lingen hat sich gegen die Einführung eines kostenintensiven Nachtbusses in Lingen ausgesprochen. Damit reagiere die Nachwuchsorganisation auf Forderungen der SPD Lingen sowie von Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone, den Busverkehr in die Nachtstunden auszuweiten. Die JU-Kreisvorsitzende Marie Lübbering erklärte, ein Nachtbus verursache hohe laufende Ausgaben, ohne dass eine ausreichende Nutzung gewährleistet sei. Bereits bestehende Angebote seien für die Stadt mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden. Stattdessen schlägt die Junge Union einen geförderten Heimfahrservice vor. In Zusammenarbeit mit Taxi- und Fahrdienstunternehmen könnten Bürgerinnen und Bürger nachts flexibel und direkt nach Hause gebracht werden. Die Nutzerinnen und Nutzer sollen dabei nur einen Teil des Fahrpreises zahlen, der Rest könnte von der Stadt übernommen werden. Voraussetzung wäre eine vorherige Registrierung bei der Stadt. Die konkrete Ausgestaltung des Modells werde derzeit geprüft.


