Zwei weitere Fälle der Vogelgrippe im Emsland bestätigt

In zwei weiteren Geflügelbetrieben im Emsland ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Wie der Landkreis Emsland mitteilt, ist nahe des ersten Ausbruchs von Geflügelpest in der Gemeinde Geeste ein weiterer Fall aufgetreten. In dem jetzt betroffenen Betrieb wurden über 53.000 Masthähnchen gehalten. Auch in unmittelbarer Nachbarschaft zum bereits bekannten Vogelgrippefall in der Samtgemeinde Lengerich ist ein weiterer Putenmastbetrieb mit rund 10.600 Tieren von einem Ausbruch der hochansteckenden Vogelgrippe betroffen. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat beide Fälle amtlich bestätigt. Die Tiere der betroffenen Bestände sind tierschutzgerecht getötet worden. Beide Betriebe befinden sich in den bereits eingerichteten Schutzzonen. Die Restriktionszonen (Schutzzone und Überwachungszone) müssen ausgehend von den neuen Standorten angepasst werden. Dort ist der Transport von lebendem Geflügel und von Eiern zum Schutz vor weiteren Ansteckungen verboten. Die im Kreisgebiet bereits angeordnete Aufstallung von Geflügel ist konsequent zu befolgen. Im Emsland waren Ende Oktober die ersten beiden Fälle von Geflügelgrippe in dieser Saison in einer Putenmasthaltung in der Gemeinde Geeste und einem Putenmastbetrieb in der Samtgemeinde Lengerich aufgetreten.

Weitere Informationen u. a. zur Lage der Restriktionsgebiete sind unter www.emsland.de zu finden.

Symbolbild

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