Betrug beim Onlineshopping Thema vor Landgericht Osnabrück

Das Landgericht Osnabrück entscheidet heute über die Berufung eines 29-jährigen Nordhorners. Der Mann soll im vergangenen Dezember Seitenverkleidungen für ein Auto im Internet bestellt haben. Ihm soll dabei bewusst gewesen sein, dass er die Waren im Wert von rund 630 Euro nicht bezahlen könne. Das Amtsgericht Nordhorn hat den Mann im Juli bereits wegen Betruges zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt.

 

Hakenkreuz in Video verwendet? Lingener muss sich vor Gericht verantworten

Ein 37-jähriger Mann aus Lingen muss sich heute wegen der Verwendung eines Hakenkreuzes in einem Video vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, das entsprechende Video auf einer Videoplattform im Internet veröffentlicht zu haben. In dem Video ist ein Gutschein zu sehen, den die Stadt Lingen dem Mann anstelle von Bargeld als Sozialleistung ausgegeben haben soll. Auf dem Siegel der Stadt Lingen soll nachträglich ein Hakenkreuz angebracht worden sein. Bereits im November 2018 erging ein Strafbefehl wegen der öffentlichen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Einen Einspruch des Angeklagten gegen den Strafbefehl hat das Amtsgericht Lingen im April verworfen. Vor dem Landgericht wird nun die Berufung verhandelt.

 

Schießübungen in Freizeitcamp könnten Konsequenzen für Reservisten haben

Nach Schießübungen während eines Freizeitcamps in Lingen könnte es nun Konsequenzen für die beteiligten Reservisten geben. Wie NDR1 Niedersachsen meldet, würden Fotos aus dem Freizeitcamp zeigen, wie die Reservisten in Bundeswehrkleidung Bier trinken und mit Waffen posieren. Bei den täuschend echt aussehenden Waffen soll es sich um Softair-Waffen handeln. Der Landesverband will nun alle beteiligten Reservisten anhören. Sollten Ordnungswidrigkeiten vorliegen, würden diese zur Anzeige gebracht, so der Landesvorsitzende Manfred Schreiber. Uniform und Alkohol seien ein No-Go. Auch sei es untragbar, dass Minderjährige mit Schusswaffen der Bundeswehr Schießübungen machen. Selbst dann, wenn diese Pistolen nicht echt seien. Ein Reservist aus Lingen habe den Vorfall gegenüber NDR 1 Niedersachsen bedauert.

 

Wintershall beantwortet Fragen zu Leck in Ölförderanlage

220 Millionen Liter giftiges Lagerstättenwasser sind vier Jahre lang unbemerkt durch ein Leck in einer Ölförderanlage bei Emlichheim in den Grund gelaufen. Das ist vor gut zwei Wochen bekannt geworden. Dieser Vorfall wirft aktuell viele Fragen auf. Wie konnte das passieren? Besteht Gefahr für Mensch und Umwelt? Kann man den Schaden beseitigen? Und welche Konsequenzen will man ziehen? Zumindest ein paar dieser Fragen wurden gestern bei einem Pressegespräch im Kreishaus in Nordhorn beantwortet. Daniel Stuckenberg war für die Ems-Vechte-Welle dabei.

 

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Verein “Rettet den Drill” trifft sich in Nordhorn

Ein Drill ist eine afrikanische Affenart, die wenig bekannt ist. Dies mag unter anderem daran liegen, dass sie ein sehr kleines Verbreitungsgebiet hat, zum anderen aber sicherlich auch, weil es kaum noch welche von ihnen gibt. Der Fortbestand der Drills ist nämlich durch die Abholzung des Regenwaldes und durch Bejagung extrem gefährdet. Welche Beziehung Nordhorn zu den Drills hat, hat Ems-Vechte-Welle-Reporterin Christiane Adam am Sonnabend bei der 15. Mitgliederversammlung des Vereins „Rettet den Drill“ erfahren.

Homepage “Rettet den Drill”: www.rettet-den-drill.de

 

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Spaß nach schottischer Art bei den Grafschafter Highland Games

Der Weg nach Schottland ist kürzer, als man denken mag. Von Lingen aus waren es am vergangenen Wochenende beispielsweise knapp 26 Kilometer. Aber, das war auch nur am vergangenen Wochenende so. Denn da hat die Spielvereinigung Brandlecht-Hestrup zum 4. Mal die Grafschafter Highland Games veranstaltet. Der Sportplatz in Brandlecht verwandelte sich zu einem Schauplatz der schottischen Spiele. Wie die Highland Games ablaufen, hat sich Ems-Vechte-Welle Reporterin Wiebke Pollmann vor Ort angeschaut.

 

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Buchtipp: Scythe – Die Hüter des Todes

“Scythe – Die Hüter des Todes” ist ein Roman von Neil Shustermann. In dem Buch erschafft der Autor eine düstere Welt der Zukunft. Über alles, was die Menschen tun, wacht eine künstliche Intelligenz. Obwohl die Menschen in Wohlstand leben, gibt es ein großes Problem. Amelie Büscher aus der Stadtbibliothek Nordhorn stellt das Buch vor.

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Zwei Diebstähle an einem Tag? Landgericht verhandelt über Berufung von Nordhorner

Ein 23-jähriger Nordhorner muss sich heute in einer Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, im September 2017 gemeinsam mit zwei bereits verurteilten Mittätern ein Fenster zu einer Nordhorner Werkstatt aufgehebelt zu haben. Aus dem Inneren sollen sie einen geringen Bargeldbetrag gestohlen haben. Am selben Tag sollen die drei auch ein Fenster zu einem Getränkehandel aufgehebelt haben. In diesem Fall sollen sie Zigaretten und Tabakwaren im Wert von etwa 1.000 Euro gestohlen haben. Das Amtsgericht Nordhorn hat den Angeklagten bereits im Februar 2018 wegen Diebstahls in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und einem Monat verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Nach Leck in Ölförderanlage: Wintershall entschuldigt sich bei Bevölkerung

Nach einem Leck in einer Ölförderanlage bei Emlichheim hat sich der Betreiber Wintershall Dea bei der Bevölkerung entschuldigt. Im Rahmen eines Pressegesprächs am Montag bedauerte Dirk Warzecha, der Leiter von Wintershall Dea Deutschland, den Vorfall. Er wolle sich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für die Sorgen und Ängste durch diesen Vorfall entschuldigen, so Warzecha. Die erste Prämisse des Unternehmens sei nun die Sanierung. Man habe das Grundwasser untersucht und könne anhand der Proben sagen, dass es keine Gefahr für Mensch, Tier und Ökosystem gebe. Vor etwa zwei Wochen war bekannt geworden, dass in einem Zeitraum von vier Jahren etwa 220 Millionen Liter giftiges Lagerstättenwasser aus einer Erdölförderanlage bei Emlichheim in den Boden gesickert war.