Kurz vor Prozessbeginn: Angehörige im Fall Sandker werden belästigt

Die Hinterbliebenen der 1995 ermordeten Emsländerin Elke Sandker sind in den letzten Tagen wiederholt bedrängt worden. Ab dem 11. Dezember muss sich ein 65-jähriger Tatverdächtiger vor dem Osnabrücker Landgericht in dem 24 Jahre zurückliegenden Fall verantworten. Im Zuge dessen belagern zur Zeit Boulevardreporter die Familie des Opfers. Laut einem Bericht der “Neuen Osnabrücker Zeitung” kommt es ständig zu Telefonanrufen. Darüber hinaus betreten Journalisten unerlaubt das Privatgrundstück der Familie. Neu aufkommende Gerüchte rund um den Mord vor 24 Jahren belasten Elke Sandkers Angehörige zusätzlich. Deren Rechtsanwalt Prof. Dr. Weiner appelliert an die Öffentlichkeit, die Familie zur Ruhe kommen zu lassen. Diese benötige genügend Kraft für die anstehenden Verhandlungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Landkreis Emsland wirbt im “Pott” um Fachkräfte

Der Landkreis Emsland wirbt in Nordrhein-Westfalen um Fachkräfte. Wie der Landkreis mitteilt, wird an verschiedenen öffentlichen Stellen im Ruhrgebiet mit der Offensive „Emsland – Zuhause bei den Machern“ geworben, unter anderem mit Werbespots, Großflächenplakate oder sogenannten Native Ads in Online-Portalen. Man wolle die Botschaft rüberbringen, dass das Emsland eine wirtschaftlich starke Region sei, in der es sich gut leben lässt, wird Landrat Marc-André Burgdorf in einer Pressemitteilung zitiert. Eine ähnliche Kampagne in Essen sei im vergangenen Jahr auf große Resonanz gestoßen. Auch die aktuelle Kampagne scheint gut zu laufen: Während in anderen Monaten die Zugriffszahlen aus NRW auf die Internetseite emsland.info bei einigen hundert lagen, haben im November mehrere tausend die Seite aufgerufen.

Landgericht Osnabrück verhandelt ab Mittwoch den Mordfall Elke Sandker

Das Landgericht Osnabrück verhandelt ab dem kommenden Mittwoch (11.12.) über den Mordfall Elke Sandker aus dem Jahr 1995. Angeklagt ist ein 65 Jahre alter Mann aus Freren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im August 1995 versucht zu haben die damals 24-jährige Frau in Sögel zu vergewaltigen. Als sie sich gewehrt haben soll, soll er zunächst von ihr abgelassen haben, sie dann aber schließlich erdrosselt haben, aus Angst die versuchte Vergewaltigung würde bekannt. Die Anklage knapp 24 Jahre später beruft sich auf eine erneute DNA-Untersuchung. Der Angeklagte sitzt seit Sommer in Untersuchungshaft. Für die Verhandlung sind 13 Termine angesetzt.

Autofahrer wird von Fernlicht geblendet und überschlägt sich

Die Polizei in Lingen sucht Zeugen eines Unfalls, der sich vor gut zwei Wochen ereignet hat. Am Donnerstag, den 21. November war ein Autofahrer auf der Straße Wesel im Ortsteil Bramsche in Richtung B70 unterwegs, als er vom Fernlicht eines entgegenkommenden Autos geblendet wurde. Er kam in einer Linkskurve nach rechts von der Straße ab und überschlug sich mit seinem Wagen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt. Die Polizei Lingen bittet Zeugen sich zu melden.

Emsländischer Ausschuss für Umwelt und Natur spricht über Gefährdung von Einpressbohrungen im Emsland

Der emsländische Ausschuss für Umwelt und Natur trifft sich heute in einer öffentlichen Sitzung. Auf der Agenda steht unter anderem die Gefährdungsabschätzung für die Einpressbohrung im Emsland im Bezug auf den Austritt von Lagerstättenwasser in Emlichheim. Beginn der öffentlichen Sitzung ist heute um 15 Uhr im Kreishaus I in Meppen.

“Klimaschutzwald 2.0” gestartet

Mit einer Pflanzaktion ist am Samstag das Projekt „Klimaschutzwald 2.0“ in Niederlangen gestartet. Bei der Auftaktveranstaltung vom Landkreis Emsland und der Naturschutzstiftung setzte die katholische Landjugendbewegung des Bistums Osnabrück rund 1.300 Sträucher und Bäume auf einer rund ein Hektar großen Fläche ein. Ziel ist es für jeden emsländischen Neubürger einen Baum zu pflanzen. 2018 waren das nach Landkreisangaben rund 20.000.

Foto © Landkreis Emsland

Naturschutzstiftung Emsland pflanzt 1330 Bäume

Der Klimaschutzwald 2.0 – ein neues Projekt des Landkreises Emsland. Wobei, so neu ist das Projekt gar nicht, denn es ist eine Fortsetzung des erfolgreichen Projektes Klimaschutzwald aus dem Jahr 2014. Zunächst werden auf einer gut ein Hektar großen Fläche etwa 1330 Bäume und Sträucher gepflanzt. Entlang des Zauns werden etwa vier Reihen Sträucher gepflanzt, sozusagen der Waldrand. In die Mitte kommen dann ganz viele heimischen Bäume. Am Samstagmorgen fand der Auftakt für „Klimaschutzwald 2.0“ statt und wir waren natürlich dabei.


 

 

Gut 420.000 Euro für Ehrenamt im Emsland

Das Projekt „Bündnisse für lebendige Gemeinschaften“ im Emsland wird mit gut 420.000 Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) gefördert. Das teilen die CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann und Gitta Connemann mit. Das Projekt unterstützt und entlastet das ehrenamtliche Engagement in den Gemeinden. So wurden hauptamtliche Anlaufstellen für Ehrenamtliche geschaffen. Sowohl Stegemann, als auch Connemann freuen sich über die Förderung. Ziel des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung ist es, ländliche Regionen durch die Unterstützung bedeutsamer Vorhaben als attraktive Lebensräume zu erhalten.

Landkreis Emsland beteiligt sich am Projekt “Hauptamt stärkt Ehrenamt”

Der Landkreis Emsland beteiligt sich am bundesweiten Projekt “Hauptamt stärkt Ehrenamt”. Dabei soll erprobt werden, wie Ehrenämter von der Kommune besser unterstützt werden können. Zur Entgegennahme des Projektbescheids traf sich Kreisrat Martin Gerenkamp gestern mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Berlin. Neben dem Landkreis Emsland nehmen weitere 17 Landkreise aus dem gesamten Bundesgebiet an dem Modellprojekt teil. Ziel des Projektes ist das Erstellen eines Leitfadens, anhand dem deutschlandweit der Aufbau und Ausbau von Ehrenamtsstrukturen optimiert werden kann.