KEB Emsland-Süd stellt Jahresprogramm vor

Die Katholische Erwachsenenbildung Emsland-Süd hat ihren Sitz im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen-Holthausen. Dort hat sie ihr neues Jahresprogramm vorgestellt. Das rund 64-seitige Heft ist klimaneutral gedruckt. Dieser Aspekt ist der Erwachsenenbildungseinrichtung nicht unwichtig, wie ein Blick auf das Vorwort des neuen Programms zeigt. Ems-Vechte-Welle-Reporterin Christiane Adam hat im Gespräch herausgefunden, wie Klimaschutz und Bildung hier zusammenkommen.

 

Schaut gerne auch auf der Hompage www.keb-lingen.de vorbei.

 

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Landkreis Emsland lädt zu Beratungstermin für Flüchtlingshelfer ein

Der Landkreis Emsland lädt am kommenden Donnerstag zu einem Beratungstermin für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer ein. Damit möchte der Landkreis freiwillige Helfer gewinnen und die Betreuung Geflüchteter vereinfachen. Als Grundlage für das Beratungsangebot führte der Landkreis in den vergangenen Monaten mithilfe des gemeinnützigen Institutes „MOZAIK“ Befragungen unter Flüchtingshelfern durch.
Die Veranstaltung findet am kommenden Donnerstag, 29. August um 14.30 Uhr, im Meppener Kreishaus statt. Anmeldungen nimmt der Ehrenamtsservice des Landkreises Emsland entgegen. Kontaktdaten findet ihr bei uns im Internet unter emsvechtewelle.de.

Foto: Symbolbild

Tesla möchte möglicherweise Standort im Emsland erschließen

Der US-amerikanische Autobauer Tesla interessiert sich für eine Produktionsstätte in Niedersachsen. Dabei sei auch das Emsland im Gespräch. Das schreibt das Nachrichtenportal von Tesla. Der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann bestätigte, dass das Ministerium den Firmenvertretern „potenzielle Standorte“ im Land präsentiert habe. Demnach interessiert sich Tesla für einen Standort, der nah am Meer liegt. Das Emsland und Emden erfüllen dieses Kriterium und seien deshalb im Gespräch. Der Autobauer hat schon seit einigen Jahren Interesse an einer Produktionsstätte in Europa. Bisher war die deutsch-französische Grenze, nahe den Benelux-Staaten im Gespräch. Bereits im September vergangenen Jahres hatte aber auch Althusmann Interesse bekundet.

Foto: © Tesla

Emsländischer Autohändler wegen Steuerhinterziehung verurteilt

Das Landgericht Osnabrück hat einen Autohändler aus Haselünne wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Wie die NOZ berichtet, hat der Mann von 2013 bis 2018 in Autohäusern u.a. in Haselünne, Meppen und Papenburg insgesamt 750.000 Euro Steuern hinterzogen. In 2017 deckte die Steuerfahndung auf, dass in den Betrieben ein ausgeklügeltes System von verdeckten Geldern und Zahlungen installiert wurde. Der 67-jährige Angeklagte zeigte sich geständig. Das Gericht verurteilte ihn zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Außerdem muss er 25.000 Euro Strafe zahlen. Die milde Strafe ergebe sich aus seinem Nachtatverhalten, so das Landgericht. Der Mann sei allen Verpflichtungen nachgekommen und habe die 750.000 Euro Steuerschuld plus Zinsen beglichen. Das Urteil ist rechtskräftig.

Noch 227 freie Ausbildungsstellen im Baugewerbe im Emsland

Im Landkreis Emsland sind noch Ausbildungsplätze im Bauhauptgewerbe frei. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit. Insgesamt seien im Landkreis noch 227 Plätze frei, heißt es. In ganz Niedersachsen gebe es noch rund 1400 freie Ausbildungsstellen. Eine Ausbildung zum Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer ist gut bezahlt und bietet solide Job-Perspektiven, sagt Herbert Hilberink, stellvertretender Bezirksvorsitzender der IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Mit Blick auf den fehlenden Wohnraum in den Großstädten und den Mangel an Sozialwohnungen geht er davon aus, dass Facharbeiter auch in den kommenden Jahren dringend gebraucht werden. Allein mit Hilfskräften könne man keine Häuser bauen oder Straßen sanieren, so Hilberink weiter, deshalb bleibe der Bedarf an Spezialisten hoch.

Caritas und Diakonie informieren gemeinsam über Abhängigkeitsprobleme

Der Caritasverband und das Diakonische Werk im Emsland und der Grafschaft Bentheim informieren erstmals gemeinsam über Abhängigkeitsprobleme im Emsland. Das teilen die Caritas und die Diakonie in einer gemeinsamen Presseinformation mit. Im vergangenen Jahr haben mehr als 2400 Menschen die Angebote der beiden Fachambulanzen in Anspruch genommen. Das geht aus dem aktuell veröffentlichen Jahresbericht Sucht für 2018 der Diakonie und der Caritas hervor. Das zeige vor allem den weiterhin hohen Bedarf an Unterstützungsangeboten im Bereich der Abhängigkeitsprobleme, heißt es in der Pressemitteilung. Bei beiden Fachambulanzen suchten im vergangenen Jahr etwa gleich viele Menschen Rat. Das lässt sich auf die unterschiedlichen Schwerpunkte beider Anbieter zurückführen. Die Diakonie ist für die Jugend- und Drogenberatung zuständig. Der Schwerpunkt der Caritas ist der Bereich Alkohol und Medikamente. In einem weiteren Schwerpunkt haben sich beide Fachambulanzen auf die Prävention spezialisiert.

Foto: © Caritas

Landkreis Emsland bildet ehrenamtliche Seniorenbegleiter aus

Bürger im Emsland können sich zum ehrenamtlichen Seniorenbegleiter ausbilden lassen. Das teilt der Landkreis Emsland mit. Der Seniorenstützpunkt Niedersachsen im Landkreis Emsland bietet die Fortbildung an in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Aschendorf-Hümmling und der Stadt Papenburg. Seniorenbegleiter widmen einen Teil ihrer Freizeit den Senioren im Emsland, damit diese so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung führen können. Die Fortbildung umfasst Theorie- und Praxisstunden. Sie fängt am 11. September an und endet voraussichtlich am 18. Dezember. Ein erster kostenloser Informationsabend findet am 28. August um 19 Uhr im Amandushaus in Aschendorf statt.

2100 Euro Geldstrafe für einen Emsländer wegen Tierquälerei

2.100 Euro Geldstrafe muss ein 40-jähriger Mann aus dem Emsland zahlen, weil er ein Rind in einem Schlachthof gequält hat. Der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichtes Oldenburg hat die Verurteilung des Mannes bestätigt. Der Emsländer hatte Schlachtvieh bei einem Schlachthof im Landkreis Osnabrück abgeliefert. Hier schlug er einem Tier mit einem Treibstock auf ein Auge. Das Auge schwoll innerhalb von wenigen Minuten stark an. Vor dem Bersenbrücker Amtsgericht bestritt der Mann die Tat. Eine Amtstierärztin überführte den Emsländer. Sie hatte den Schlag beobachtet. In der Verhandlung habe der Mann laut einer Mitteilung des Oberlandesgerichtes von einer Bagatelle gesprochen. Außerdem könnten Rinder „viel aushalten“, so der 40-Jährige. Das Gericht verwarf die Revision. Das Urteil ist rechtskräftig.
Foto (c) Oberlandesgericht Oldenburg