IHK-Regionalausschuss Emsland: Energiewende durch Freiräume beschleunigen

Bei der jüngsten Sitzung des IHK-Regionalausschusses Emsland in Twist, hat sich der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses, Hendrik Kampmann, für eine sichere, bezahlbare und saubere Energieversorgung von Unternehmen ausgesprochen. Dazu brauche es weniger bürokratische Vorgaben und mehr Spielräume für Projektierer, Betreiber und Abnehmer von Energie, erklärt er. Das geht aus einer Mitteilung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hervor. Das Emsland habe mit ertragreichen Windenergieprojekten, mehr als 50 laufenden Wasserstoffvorhaben sowie der jüngsten Auszeichnung als “NetZero Valley” den Grundstein für die Energieinfrastruktur der Zukunft gelegt, heißt es in der Mitteilung.

Landkreis Emsland präsentiert 13 Leitlinien für gelingendes Ehrenamt

Anlässlich des ersten deutschlandweiten Ehrentages kommenden Samstag (23. Mai) hat der Landkreis Emsland 13 Leitlinien für gelingendes Ehrenamt vorgestellt. Das hat der Landkreis mitgeteilt. Die Leitlinien richten sich insbesondere an verantwortliche Ansprechpersonen im Ehrenamt. Sie beschreiben zentrale Qualitätsstandards für die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen und setzen unterschiedliche Schwerpunkte. So sei es beispielsweise wichtig, dass Aufgaben von Beginn an konkret beschrieben werden. Außerdem sei eine Ansprechperson, die bei Fragen unterstützt, wünschenswert. Ein weiterer Fokus liege auf einer angemessenen Einarbeitung für einen gelungenen Start. Abschließend spiele auch Wertschätzung eine zentrale Rolle. Die einzelnen Leitlinien sowie weitere Informationen zum Ehrenamtsservice des Landkreises findet ihr unter www.ehrenamt-emsland.de.

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25 Jahre Notfallseelsorge im Emsland gewürdigt

In einer kleinen Feierstunde hat der Landkreis Emsland das 25-jährige Bestehen der ökumenischen Notfallseelsorge gewürdigt. Die Einrichtung wurde nach dem ICE-Unglück von Eschede im Jahr 1998 angestoßen und hattee 2001 offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Heute sind kreisweit 39 Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger im Einsatz. Sie leisten nach Angaben des Landkreises rund 150 Einsätze pro Jahr und stehen rund um die Uhr für die psychosoziale Betreuung von Menschen in Krisensituationen bereit. Der emsländische Landrat Marc-André Burgdorf würdigte die Arbeit als unverzichtbaren Bestandteil der Krisenhilfe. Auch die Einbindung in das niedersächsische Katastrophenschutzgesetz unterstreiche die Bedeutung des Fachdienstes, hieß es. Die Leitung der Notfallseelsorge liegt seit 2025 bei Diakon Ansgar Maul. Der Landkreis unterstützt die Arbeit unter anderem mit Einsatzkleidung und Alarmierungstechnik.

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Christian Engelken kandidiert als Landratskandidat im Emsland

Die Grünen im Emsland haben Christian Engelken aus Haren als Kandidaten für die Landratswahl im September aufgestellt. In seiner Bewerbungsrede habe der 39-Jährige deutlich gemacht, dass sich das Emsland den großen Zukunftsfragen stellen müsse – von Klimawandel und Energiewende bis hin zu Digitalisierung, moderner Verwaltung und sozialem Zusammenhalt. Im Rahmen der Aufstellungsversammlung haben die Grünen-Mitglieder außerdem die Liste für die Kreistagswahl beschlossen. Demnach treten in allen zehn Wahlbereichen im Emsland insgesamt 42 Personen für die Grünen an. In einer Mitteilung der Partei heißt es, die Grünen-Kreisvorsitzenden im Emsland, Hannah Thomann und Theresa Gothe, sähen in der Aufstellung der Kandidierenden ein starkes Signal für die Kommunalwahl 2026. Mit der großen Zahl an Kandidierenden sehen sich die Grünen organisatorisch und politisch breit aufgestellt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Dr. Jörg Isbach verstärkt Team der Leitenden Notärzte im Landkreis Emsland

Dr. Jörg Isbach ist seit dem 1. April 2026 als Leitender Notarzt für den Landkreis Emsland tätig und verstärkt damit das Team der Leitenden Notärztinnen und Notärzte. Das teilt der Landkreis mit. Der Chefarzt der Anästhesie und Ärztlicher Direktor des Bonifatius Hospitals in Lingen bringt langjährige Erfahrung in der boden- und luftgebundenen Notfallmedizin mit. Als leitender Notarzt übernimmt Dr. Isbach künftig bei größeren Schadensereignissen sowie im Katastrophenfall gemeinsam mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst die medizinische Führung vor Ort. Dabei legt er Prioritäten bei der Versorgung fest, koordiniert medizinische Maßnahmen und ist Ansprechpartner für die technische Einsatzleitung, Feuerwehr und weitere Hilfsorganisationen.

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Einbrüche in Sögel, Freren und Meppen

Die Polizei hat in den vergangenen Tagen weitere Einbrüche im Emsland registriert. In Meppen haben sich Unbekannte gestern Morgen zwischen 4.10 Uhr und 7.00 Uhr Zugang zu einer Gaststätte an der Kirchstraße verschafft. Sie nahmen Bargeld mit. Über die Höhe des Schadens gibt es noch keine Informationen. In Sögel sind Einbrecher auf dem Gelände der Kirchengemeinde zwischen Donnerstagnachmittag und gestern Abend in eine Gartenhütte am Loruper Weg eingedrungen. Sie nahmen Elektrogartengeräte mit. Wie hoch der Schaden ist, ist noch nicht bekannt. In Freren sind Unbekannte gestern Abend zwischen 20.30 Uhr und 23.45 Uhr in ein Wohnhaus an der Goldstraße eingebrochen. Laut Polizei verließen sie das Haus ohne Diebesgut. In allen Fällen sucht die Polizei Zeugen.

Zeitgeschichte: Als Pferde noch Autos abschleppten – Unfälle und Pannen mit den ersten Autos im Emsland

In der vergangenen Woche haben wir uns hier in unserer Rubrik „Zeitgeschichte“ einmal angeschaut, wie die Zeit der ersten Autos im Emsland aussah. Heute wollen wir dieses Thema noch einmal aufgreifen. Die Autos haben das Leben in der Region in vielerlei Hinsicht vereinfacht. Allerdings gab es mit den neuen Fahrzeugen auch vermehrt Unfälle. Wie die Menschen Anfang des 20. Jahrhunderts damit umgegangen sind, darüber hat Deborah Krockhaus mit dem Leiter des Emslandmuseums Lingen, Dr. Christoph Spannhof, gesprochen:

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Breitbandausbau im Emsland startet in die finale Phase

Schnelles Internet für alle: Im Landkreis Emsland hat gestern die finale Phase des Breitbandausbaus begonnen. Mit einem symbolischen Spatenstich in Lathen ist nun der Ausbau der sogenannten „grauen Flecken“ gestartet – also Haushalte und Unternehmen, die bislang noch keinen Glasfaseranschluss haben. Bis Ende 2027 soll der gesamte Landkreis flächendeckend mit Glasfaser versorgt sein. Alexandra Vihtelic berichtet:

Bewerbungen für Wettbewerb “Emsland Sounds” ab Mittwoch möglich

Ab Mittwoch können sich lokale Sängerinnen und Sänger für den Newcomer Wettbewerb “Emsland Sounds” bewerben. Darauf weist die Stadt Lingen hin. Der Wettbewerb richtet sich Künstlerinnen und Künstler ab 16 Jahren aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und der näheren Umgebung. Ziel ist es, lokale Künstlerinnen und Künstler sichtbar zu machen, ihnen Live-Erfahrung zu ermöglichen und den Austausch zu fördern. Für die Teilnahme wird ein Gesangsvideo eingereicht. Eine Jury wählt die fünf besten Acts aus, die in einem Live-Finale antreten. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.emslandsounds.de.

Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Osnabrück überprüft Kurier-, Express- und Paketbranchen – auch im Emsland

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Osnabrück hat gestern bei einer bundesweiten Schwerpunktprüfung der Kurier-, Express- und Paketbranche 19 auffällige Sachverhalte festgestellt. Wie das Hauptzollamt mitteilt, waren im Bereich des Hauptzollamts Osnabrück und damit auch im Emsland insgesamt 48 Zöllnerinnen und Zöllner unterwegs, die 105 Personen befragt haben. In fünf der 19 Fälle handelte es sich um nicht gezahlten Mindestlohn. In zwei Fällen ermittelt das Hauptzollamt wegen Sozialleistungsbetrugs. Außerdem besteht in fünf Fällen der Verdacht, dass gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten verstoßen wurde. Auch Beschäftigungen von Ausländern ohne Arbeitsgenehmigung erfolgten in drei Fällen.

Onlineveranstaltung Prävention für Familien

Soziale Medien, Cybermobbing oder extremistische Inhalte – viele Eltern fragen sich, wie sie ihre Kinder in diesen Bereichen gut begleiten können. Genau darum geht es in der Online-Vortragsreihe „Hinschauen, Verstehen. Schützen – Prävention für Familien“. Organisiert wird sie von der Stadt Lingen und dem Landkreis Emsland. Fachleute aus Medienpädagogik, Polizei und Beratung geben dabei Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen und konkrete Tipps für den Familienalltag. Die Reihe startet heute Abend. Alexandra Vihtelic hat mit Achim Bröhenhorst vom Landes-Demokratiezentrum gesprochen:

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Anmeldeschluss ist zwei Tage vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin über folgenden Link: www.emsland.de/praevention

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Zeitgeschichte: Die ersten Autos im Emsland

In Deutschland gab hat das Kraftfahrt-Bundesamt im vergangenen Jahr fast 50 Millionen registrierte Autos verzeichnet. Eine Zeit ohne Autos ist kaum noch vorstellbar. Vor hundert Jahren sah das noch anders aus – zu dieser Zeit haben die Autos hier in der Region gerade erst begonnen, sich zu etablieren. Deborah Krockhaus hat in einem neuen Zeitgeschichte-Beitrag einmal auf die Zeit der ersten Autos im Emsland geworfen:

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Die Bilder zu den ersten Autos gibt es auf der Homepage des Emslandmuseums Lingen unter https://emslandmuseum.de/2021/03/13/der-siegeszug-des-automobils/

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Landkreis Emsland qualifiziert weitere Nachbarschaftshelfende

Im Landkreis Emsland sind weitere ehrenamtliche Nachbarschaftshelfende qualifiziert worden. Nach Angaben der Kreisverwaltung haben vor kurzem 15 Personen an einem entsprechenden Schulungskurs teilgenommen. Das Angebot richtet sich an Ehrenamtliche, die Menschen mit Pflegegrad im Alltag unterstützen möchten. Vermittelt wurden unter anderem Kenntnisse zur Sturzprävention, zu Hilfsmitteln sowie zur Ersten Hilfe. Die Teilnehmenden können künftig Aufgaben wie Einkäufe, Unterstützung im Haushalt oder Begleitung im Alltag übernehmen. Für ihre Tätigkeit ist ein monatlicher Entlastungsbeitrag vorgesehen. Unterstützt wurde die Schulung von der AOK Niedersachsen und dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Emsland. Ziel des Projekts ist es, die häusliche Pflege zu stärken und pflegende Angehörige zu entlasten. Der Landkreis hat die Qualifizierung bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Ein weiterer Kurs ist für den Herbst geplant.

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Erneuerbare Energien für Gewerbe: Fachleute beraten im Emsland über Lösungen

Im Landkreis Emsland haben sich Fachleute aus mehreren europäischen Ländern zu einem dreitägigen Austausch über die Nutzung erneuerbarer Energien in Gewerbe- und Industriegebieten getroffen. Das hat der Landkreis Emsland heute mitgeteilt. Anlass war das EU-geförderte Projekt „Green Renewable Industrial Transition Hotspots“. Ziel des Projekts ist es, Wege zur Dekarbonisierung von Industrie und Unternehmen zu entwickeln. In ausgewählten Modellregionen – darunter auch Standorte im Emsland – werden konkrete Lösungen für eine klimafreundliche Energieversorgung mit Strom und Wärme erarbeitet. Nach Angaben der Projektverantwortlichen zeigt der internationale Austausch sowohl Chancen als auch Unterschiede in den jeweiligen nationalen Rahmenbedingungen. Als zentrale Herausforderungen gelten vor allem rechtliche Vorgaben und die Wirtschaftlichkeit der geplanten Maßnahmen. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg-Nordseeprogramms von der Europäischen Union gefördert.

Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung verzeichnet Rekordjahr für Ehrenamt und Naturschutz

Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2025 landesweit ein Rekordjahr für Ehrenamt und Naturschutz verzeichnet. Wie aus einer Mitteilung der Umweltstiftung hervorgeht, hat die NBU im Emsland 287.960 Euro Fördermittel für insgesamt 72 Projekte bereitgestellt. Ein Schwerpunkt lag auf der Anlage und Aufwertung von Kleingewässern. Auch zahlreiche Schulen und Bildungseinrichtungen beteiligten sich mit Projekten. Unter anderem ist das Gymnasium Marianum Meppen zu nennen, das mit fünf geförderten Projekten von der Schulwald-Pflege über Bienenvölker bis hin zu Recycling-Experimenten vertreten ist. Mit 3.000 Euro förderte der NBU die Dachsanierung des Alten Schafstalls in Emsbüren.  Außerdem flossen 13.960 Euro in das Regionale Umweltbildungszentrum Emsland. Weitere Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und Fördermöglichkeiten findet ihr unter www.bingo-umweltstiftung.de.

Kommunen im Emsland trainieren Zusammenarbeit im Krisenfall

Im Landkreis Emsland haben Kommunen und die Kreisverwaltung ihre Zusammenarbeit im Katastrophenschutz verbessert. Um für die Gefahrenabwehr besser gerüstet zu sein, haben Vertreterinnen und Vertreter aller 19 Städte und Gemeinden an Schulungen im Meppener Kreishaus teilgenommen. Im Mittelpunkt stand laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung das sogenannte Verwaltungsstabsmodell, das im Krisenfall eine schnellere und klar strukturierte Koordination ermöglichen soll. Ziel ist es, die Gefahrenabwehr kreisweit einheitlich zu organisieren und bestehende Verwaltungsstrukturen besser einzubinden. An den zweitägigen Schulungen beteiligten sich unter anderem Hauptverwaltungsbeamte sowie Verantwortliche für Katastrophenschutz und Gefahrenabwehr. Das Konzept wurde von der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung fachlich begleitet. Weitere gemeinsame Trainings sind bereits geplant.

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Prozessbeginn am Landgericht Osnabrück: Mutmaßliche Kupferdiebe vor Gericht

Vor dem Landgericht Osnabrück beginnt heute um 9 Uhr das Verfahren gegen zwei Männer im Alter von 35 und 42 Jahren. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten gemeinschaftlichen Diebstahl vor, wobei es sich teilweise um besonders schwere Fälle handelt. Laut Mitteilung des Gerichts sollen die Beschuldigten zwischen dem 7. November 2024 und dem 11. November 2025 mehrfach in Baustellen und Windenergieanlagen eingebrochen sein, unter anderem in Haren, Meppen, Lingen und Neubörger. Um sich Zutritt zu den Windkraftanlagen zu verschaffen, sollen sie diese teils mehrfach angefahren haben. Ziel der Diebstähle war vor allem Kupfer im Gesamtwert von über 130.000 Euro. Neben den gemeinschaftlichen Taten werden den Männern zahlreiche weitere Delikte zur Last gelegt. Dem 42-Jährigen werden insgesamt 33 Straftaten vorgeworfen, während die Anklage gegen den 35-Jährigen 14 Taten umfasst. Letzterem wird zudem zur Last gelegt, weitere Diebstähle im Wert von über 50.000 Euro begangen zu haben. Darüber hinaus muss er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln sowie des unerlaubten Umgangs mit explosiven Stoffen verantworten.

Jungforscherin Paula Schoe erhält “Sonderpreis des emsländischen Landrats”

Paula Schoe ist mit dem “Sonderpreis des emsländischen Landrats” ausgezeichnet worden. Wie aus einer Mitteilung des Landkreis Emsland hervorgeht, sicherte sich die Schülerin des Gymnasiums Marianum Meppen auch in diesem Jahr beim Regionalwettbewerb in Lingen mit ihrem Projekt “Multispektroskopische Analyse eines neuartigen Betanin-Chlorophylls” im Fachgebiet Chemie den Einzug zum Landeswettbewerb. Dort errang die 18-Jährige den nächsten Sieg und qualifizierte sich damit für den Bundeswettbewerb “Jugend forscht” Ende Mai in Herzogenaurach. Der “Sonderpreis des emsländischen Landrats” wird ausschließlich jungen Nachwuchsforschenden ausgehändigt, die in einer der beiden Alterssparten (Jugend forscht und Jugend forscht junior) einen Landessieg erreicht haben und eine emsländische Schule besuchen. Der Preis ist mit 150 je Projekt dotiert.

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SPD Emsland nominiert Greta Außel zur Landratskandidatin

Die SPD Emsland hat Greta Außel zur Landratskandidatin nominiert. Das hat die Partei auf ihren sozialen Netzwerken bekannt gegeben. Mit überwältigender Mehrheit sollen die Delegierten Außel im Kolpinghaus Haselünne gewählt haben. Außel sei durch ihre Wurzeln in der Landwirtschaft sowie ihre breite Kompetenz in vielen weiteren Zukunftsfeldern fest mit dem Emsland verbunden. Sie sei genau die richtige Stimme, um den Landkreis mutig, vielseitig und bodenständig voranzubringen, heißt es in einem Instagram-Post der SPD Emsland.

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) lädt zu Maifeier nach Papenburg ein

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Kreisverband Nördliches Emsland sowie Verbände und Initiativen aus Papenburg laden zum Tag der Arbeit nach Papenburg auf den Hauptkanal ein. Wie der DGB Region Weser-Ems mitteilt, wollen Gewerkschaften unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ ein klares Zeichen für sichere Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven für Beschäftigte setzen. Besonders im Fokus stehen der Kampf um gute Arbeitsplätze und der Erhalt der sozialen Sicherung von Arbeitnehmerinnen und -nehmern. Die Maifeier des DGB findet am 1. Mai von 11 bis 14 Uhr auf dem Hauptkanal rechts statt. Ab 10 Uhr ruft die Gewerkschaft und viele Verbände zur Demonstration auf. Als Hauptredner wird Dominique Lembke von der IG Metall Bezirk Küste vor Ort sein.

Millionenförderung für den Sportstättenbau im Emsland

Der Kreissportbund (KSB) Emsland unterstützt im Förderjahr 2026 insgesamt 34 Sportvereine mit Finanzmitteln in Höhe von rund 1,29 Millionen Euro für bauliche Maßnahmen. Die Förderung speist sich aus der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen und deckt einen Teil der Gesamtinvestitionskosten ab, die sich auf etwa 3,66 Millionen Euro belaufen, so der KSB in einer Pressemitteilung. Die Finanzierung wird durch Eigenanteile der Vereine sowie Zuschüsse der Kommunen und des Landkreises ergänzt. Die Maßnahmen umfassen Sanierungen, Modernisierungen und Erweiterungen, wobei ein Schwerpunkt auf der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit liegt. Erstmals greift dabei die überarbeitete Sportstättenbau-Richtlinie, die einen Fördersatz von bis zu 40 Prozent ermöglicht und auf den zwingenden Nachweis von Eigenmitteln verzichtet. Unter anderem werden durch die Fördermittel Projekte wie die Outdoor-Fitnessanlage des ASV Altenlingen, die Heizungsanlage und Photovoltaik des SC Osterbrocks oder die Bootsanlage des WSV Dörpen unterstützt.

14 neue Vereinbarkeitslotsinnen und ‑lotsen im Landkreis Emsland

Im Landkreis Emsland haben sich 14 Personen zu Vereinbarkeitslotsen schulen lassen. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, arbeiten die neuen Lotsen im Personalbereich, als Vertrauensperson, im Marketing oder im technischen Bereich. Das Netzwerk „vereinbar e.V.“ hatte von März bis April die Schulungsreihe zum vierten Mal durchgeführt. Bestandteil waren die drei Module „Elternschaft & Vereinbarkeit“, „Pflege & Vereinbarkeit“ sowie „Kommunikation & Gesprächsführung“. Insgesamt stehen den emsländischen Unternehmen damit 80 geschulte Vereinbarkeitslotsen zur Verfügung. Dort stehen sie ihren Kolleginnen und Kollegen fortan für Fragen zur Verfügung, beispielsweise bei Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Weitere Informationen gibt es unter https://vereinbar-ev.de/.

Unfall auf der A31 sorgt für Vollsperrung

Gestern gegen 11.50 Uhr ist es auf der Autobahn 31 im Emsland in Fahrtrichtung Emden im Bereich eines Baustellenabschnitts zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 34-jähriger Lkw-Fahrer kam nach Angaben der Polizei vermutlich aufgrund von Unachtsamkeit von der Fahrbahn ab und blieb anschließend in der Berme stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Autobahn über mehrere Stunden voll gesperrt werden.

13. Emsland Filmklappe feiert Siegerehrung

Die 13. Emsland Filmklappe hat junge Filmemacherinnen und Filmemacher bei der Preisverleihung geehrt. Wie der Landkreis Emsland mitteilt, sind in diesem Durchlauf 17 Filme eingegangen, an denen 95 Schülerinnen und Schüler beteiligt waren. In der Kategorie Kita – Klasse 1 bis 6 vergab die Jury den ersten Platz an die 6. Klasse des Kreisgymnasiums St. Ursula aus Haselünne mit ihrem Film „Mystery in the cinema“. Die Kategorie Klasse 7 bis 10 ging ebenfalls an das Kreisgymnasium aus Haselünne mit der Dokumentation „Deep Fakes“. In den Jahrgangsstufen 11 bis 13 und Berufsbildenden Schulen überzeugte der Film „Ab zum Mond“ vom 18-jährigen Adrian Singh vom Franziskusgymnasium Lingen. Ava Babashahi Ashtiani, ebenfalls vom Franziskusgymnasium Lingen, erhielt mit ihrem Animationsfilm „Ana“ den Sonderpreis Musik von der emsländischen Filmmusikerin Anette Focks. Die erstplatzierten Filme und Beiträge werden am 29. Juni beim Landesfinale in Hannover antreten und erhalten die Chance, der beste Film Niedersachsens zu werden.

Emsländer beim Bundespräsidenten: Steinmeier empfängt Bischof Wilmer zum Antrittsbesuch

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in Berlin den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, zu seinem Antrittsbesuch empfangen. Bei dem Gespräch ging es vor allem um internationale Krisen, darunter die Konflikte im Nahen Osten sowie den Krieg in der Ukraine. Auch die Lage in Deutschland war Thema. Steinmeier und Wilmer würdigten dabei insbesondere das Ehrenamt, das einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leiste. Zudem sprachen beide über den Beitrag der Kirchen zur politischen Bildung sowie über bevorstehende Veranstaltungen, darunter den Katholikentag in Würzburg und den Ehrentag zum 23. Mai, dem Geburtstag des Grundgesetzes, der vom Bundespräsidenten ausgerichtet wird. Der gebürtige Emsländer Heiner Wilmer aus Schapen ist Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und seit dem 26. März Bischof von Münster.

41-jähriger Emsländer unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt

Das Landgericht Osnabrück hat einen jetzt 41-jährigen Angeklagten aus dem nördlichen Emsland wegen sexueller Nötigung, sexuellem Missbrauchs von Kindern und des Herstellens kinderpornografischer Schriften zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das hat das Gericht mitgeteilt. Dem Mann war unter anderem vorgeworfen worden, zwischen 2016 und 2020 Kinder im nördlichen Emsland sexuell missbraucht und in 28 Fällen kinderpornografische Inhalte hergestellt zu haben. Der Mann muss die Kosten des Verfahrens und die durch die Nebenklägerinnen entstandenen notwendigen Ausgaben tragen.

Kreisfeuerwehr im Emsland stellt sich neu auf: Kreistag beschließt mehrere Personalien

Der Kreistag des Landkreises Emsland hat in seiner jüngsten Sitzung mit einstimmigem Votum gleich mehrere Personalentscheidungen in der Führungsriege der Kreisfeuerwehr getroffen. Andreas Wentker bat um die Entlassung aus dem Ehrenbeamtenverhältnis als Abschnittsleiter des Brandschutzabschnittes Süd. So kann er ab Juni das Amt des Regierungsbrandmeisters übernehmen. Wentkers bisheriger Stellvertreter Alois Wilmes wird ab Juni die Aufgabe des Abschnittsleiters des Brandschutzabschnitts Süd für eine Amtszeit von sechs Jahren übernehmen. Der Emsbürener Gemeindebrandmeister Marco Lögering rückt nun als stellvertretender Abschnittsleiter Süd nach. Er wird ebenfalls für die Dauer von sechs Jahren in dieses Ehrenbeamtenverhältnis berufen. Zudem wird der aus Haselünne stammende Abschnittsleiter des Brandschutzabschnittes Mitte, Leo Menger, dieses Amt für eine zweite Amtszeit antreten.
Foto © Landkreis Emsland

Kleine Undichtigkeit im Kühlsystem der Rückbauanlage festgestellt

In der Rückbauanlage des ehemaligen Atomkraftwerks Emsland ist eine Kleinstleckage im Nebenkühlwassersystem festgestellt worden. Das teilten das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und das RWE-Kernkraftwerk mit. Entdeckt wurde die undichte Stelle bei einer planmäßigen Sichtprüfung im Rahmen vorbeugender Instandhaltung. Betroffen ist ein Leitungsabschnitt eines Systems, das mit Wasser aus der Ems betrieben wird und zur Wärmeabfuhr aus der Anlage dient. Der Betreiber plant, den entsprechenden Abschnitt auszutauschen. Der Vorfall ist meldepflichtig, da an einer Einrichtung eines Sicherheitssystems eine geringere Wanddicke festgestellt wurde. Nach der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wird das Ereignis in die Stufe 0 eingeordnet. Damit hat es laut Ministerium keine oder nur sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung.

Revision im Gaskraftwerk Emsland: RWE investiert 100 Millionen Euro

Die RWE investiert rund 100 Millionen Euro in ihr Gas- und Turbinenkraftwerk in Lingen. Wie der Energieversorger mitteilt, durchläuft Block D des Gaskraftwerks Emsland von April bis Juli seine bislang größte Revision. Dabei werden Komponenten überprüft und Bauteile überholt. Mehr als 500 Spezialisten werden alle Rohre, Kesselwände und große Bauteile auf Schäden überprüfen und bei Bedarf reparieren. Mit modernen Computern und Steuerungen wird zudem das Prozessleitsystem komplett erneuert. Nach Modifikation an den Gasturbinen und der Leittechnik ist der Block D „schwarzstartfähig“ – das heißt, bei einem Stromausfall könnte mithilfe von Notstromaggregaten das Netz aufgebaut werden und die Anlage wieder hochfahren. Der Block D trage seit 15 Jahren dazu bei, dass die Energieversorgung auch dann stabil bleibe, wenn Wind und Sonne nicht liefern, erklärt Ute Brimberg, Leiterin des Gaskraftwerks Emsland. Mit der Revision werde Block D gezielt für seine Rolle als flexible Anlage gestärkt. Während der Revision ist im Kraftwerksumfeld mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Unter anderem sind drei Schwerlasttransporte geplant, für die aber keine Straßensperrungen notwendig sind.
Bild © RWE

Filiz Polat (Bündnis90/Die Grünen) fordert Berücksichtigung von Frauen in der Landwirtschaftspolitik

Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen „International Year of the Woman Farmer“ 2026 fordert die Bundestagsabgeordnete Filiz Polat eine stärkere Berücksichtigung von Frauen in der Agrarpolitik. Das teilt die Grünen-Politikerin in einer Pressemitteilung mit. Obwohl Frauen zentrale Rollen in Betrieb, Haushalt und Pflege übernehmen, werde nur jeder zehnte landwirtschaftliche Betrieb in Deutschland offiziell von einer Frau geführt. Polat kritisiert zudem den weiterhin erschwerten Zugang zu Land und Kapital sowie eine oft unzureichende soziale Absicherung bei Krankheit, Schwangerschaft oder im Alter. Im Rahmen eines Fachgesprächs der Grünen-Bundestagsfraktion wurde deutlich, dass die bestehenden Ungleichheiten primär auf veraltete Traditionen und strukturelle Barrieren zurückzuführen sind. Laut Polat mangelt es nicht an Lösungsvorschlägen, sondern an deren konsequenter Umsetzung. Um die Landwirtschaft zukunftsfähig aufzustellen, fordert die Fraktion daher mehr Sichtbarkeit und echte gleichberechtigte Teilhabe.

Projekt “Nachbarschaft bewegt” im Landkreis Emsland geht in die dritte Runde

Das Projekt “Nachbarschaft bewegt” im Emsland geht in die dritte Runde. Das teilt der Landkreis mit. Bei dem Carsharingprojekt teilen sich mehrere Nachbarschaften aus mindestens zwei und maximal fünf Teams ein E-Fahrzeug. Dieses wird für drei Monate durch den Landkreis zur Verfügung gestellt. Insgesamt sich vier Durchgänge des Projekts geplant. Neben dem bevorstehenden Nutzungsraum von Juni bis August sucht der Landkreis Emsland für den Zeitraum zwischen September und November noch Nachbarschaften, die sich beteiligen wollen. Bewerbungen sind bis zum 3. Mai möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.emsland.de/nachbarschaft-carsharing. Zudem bietet der Landkreis eine Informationsveranstaltung an. Diese findet am 16. April um 17 Uhr online statt. Anmeldungen sind per Mail an carsharing@emsland.de möglich.

Zoll geht gegen illegale Beschäftigung in der Geflügelwirtschaft vor

Bei einer Durchsuchungsaktion im Rahmen von Geflügelausstallungen in den Landkreisen Emsland, Rotenburg/Wümme und Cloppenburg haben Zöllner am vergangenen Donnerstag 33 Arbeitnehmer ohne gültigen Aufenthaltstitel angetroffen. Das hat das Hauptzollamt Osnabrück mitgeteilt, das die Aktion mit 80 Einsatzkräften der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück durchgeführt hat. Laut der Mitteilung stand eine bulgarische Firma im Verdacht, seit Sommer 2023 georgische Staatsbürger im Rahmen eines fiktiven Werkvertrages für Firmen im Raum Emsland und Cloppenburg in der Geflügelausstallung eingesetzt zu haben. Im Raum stand der Verdacht, dass diese Personen nicht im Besitz einer Arbeitserlaubnis für Deutschland gewesen seien. Bei der Kontrollaktion wurden 33 georgische Staatsbürger angetroffen, die ohne Arbeitsgenehmigung in Deutschland gearbeitet haben. Bei vorherigen Ermittlungen sei festgestellt worden, dass die bulgarische Firma weitere 40 georgische Staatsangehörige ohne Arbeitsgenehmigung für Deutschland beschäftigt haben soll.

Foto (c) Hauptzollamt Osnabrück

Emsländischer Heimatbund startet Gartenwettbewerb “Zukunft wächst hier”

Der Emsländische Heimatbund startet unter dem Titel „Zukunft wächst hier“ einen neuen Gartenwettbewerb. Gesucht werden Gärten, die weit mehr sind als gepflegte Grünflächen: Sie sollen Orte der Begegnung, Kreativität und des Erlebens sein und gleichzeitig zeigen, wie naturnahe Gestaltung, Klimaschutz und die Förderung der Biodiversität zusammenwirken können. Teilnehmen können Menschen mit einem Haus- oder Kleingarten ebenso wie gemeinschaftlich genutzte Grünflächen. Eine fachkundige Jury bewertet die eingereichten Gärten nach Kriterien wie Klimaschutz, naturnahe Gestaltung, Lebensräume für Tiere und Pflanzen, Kreativität und Gesamteindruck. Die besten Beiträge werden öffentlich vorgestellt und ausgezeichnet. Teilnahmeschluss ist am 30. April 2026.

Informationen & Anmeldung: info@ehb-emsland.de; www.emslaendischer-heimatbund.de

Foto (c) Emsländischer Heimatbund e.V.

Raubüberfall löst Ermittlungen aus: Indoor-Plantage mit mehreren hundert Cannabispflanzen im Emsland entdeckt

Bei einer Großrazzia im Emsland haben Polizei und Staatsanwaltschaft eine Indoor-Plantage mit mehreren hundert Cannabispflanzen entdeckt. Wie die Beamten mitteilen, befinden sich zwei 24-Jährige und ein 37 Jahre alter Mann nun in Untersuchungshaft. Nachdem am vergangenen Sonntag mehrere Personen einen 27-Jährigen am Lingener Kanal angegriffen und ihm seine Uhr sowie seine Geldbörse gestohlen hatten, führten die Ermittlungen unter anderem zu einem 24-Jährigen aus Haselünne. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurden Durchsuchungsbeschlüsse für mehrere Objekte erlassen. Auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen im Ortsteil Flechum stießen die Ermittler am Montag dann auf eine professionell eingerichtete Cannabis-Plantage. Neben den Pflanzen stellten die Beamten umfangreiches Plantagenequipment, Bargeld, Mobiltelefone, Waagen sowie weitere Beweismittel sicher. Zwei Tatverdächtige wurden in unmittelbarer Nähe zu der Plantage festgenommen. Ein dritter Mann – der Mieter des Objekts – erschien später vor Ort und wurde ebenfalls verhaftet. Die Ermittlungen dauern an. Zudem sucht die Polizei nach Zeugen des Raubüberfalls am Sonntag gegen 15 Uhr nahe der Brücke Lindenstraße/Kollwitzstraße in Lingen.
Foto © Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

Parlamentarische Staatssekretärin zu Besuch bei sechs Pflegefamilien im Emsland

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienminsterium, Mareike Lotte Wulf, hat mehrere Pflegefamilien im Emsland besucht. Das geht aus einer Mitteilung des Wahlkreisbüros des Landtagsabgeordneten Christian Fühner hervor. Die neue bundesweite Kampagne des Bundesfamilienministeriums unter dem Motto “Zeit, die prägt” rückt die Bedeutung von Pflegefamilien in den Fokus. In diesem Rahmen berichteten sechs Pflegefamilien im Emsland über ihren Alltag nach der Aufnahme von Pflegekindern. Im vergangenen Jahr wurden vom Landkreis Emsland über 500 Pflegekinder in ihren Pflegefamilien begleitet. Bundesweit fehlen jedes Jahr rund 4.000 Pflegefamilien. Auch im Landkreis Emsland werden weitere Pflegefamilien gesucht. Das Jugendamt Landkreis Emsland steht für einen Austausch, Beratung und Informationsgespräche zur Verfügung.

Foto © Wahlkreisbüro Christian Fühner

Vitus Werk Meppen ehrt Mitarbeiterinnen Karin Schulte und Doris Reiners für 40 Dienstjahre

Das Vitus Werk Meppen hat seine Mitarbeiterinnen Karin Schulte und Doris Reiners für 40 Dienstjahre geehrt. Wie das Unternehmen mitteilt, startete Karin Schulte 1985 im Heilpädagogischen Kindergarten Meppen und war in den folgenden Jahrzehnten an mehreren Standorten sowie in unterschiedlichen Bereichen tätig. Seit 2018 arbeitet sie in der Schillerstraße in Haren in einem kleinen Haus mit zwei Gruppen. Auch Doris Reiners begann 1985 im damaligen Heilpädagogischen Kindergarten der Kinderhilfe und wechselte nach der Geburt ihrer drei Kinder in die Tagesbildungsstätte, der sie über viele Jahre treu geblieben ist. Seit sechs Jahren arbeitet sie in einer Kooperationsklasse der Primarstufe an der Antoniusschule in Geeste. Vitus-Geschäftsführer Michael Korden zeigte sich beeindruckt von der Hingabe beider Mitarbeiterinnen. Ihr Engagement sei prägend für die Einrichtungen, gebe Kindern und Familien Halt und sei ein unschätzbarer Beitrag zur gemeinsamen Aufgabe. Die über 850 Mitarbeitenden des Vitus Werks befähigen an mehr als 50 Standorten im mittleren Emsland jährlich über 1.500 Menschen dazu, neue Perspektiven für ihr Leben zu entwickeln – durch heilpädagogische Hilfe, Beratung, Assistenz und Seelsorge.

Foto © St.-Vitus-Werk

Deep Purple in Meppen: Rocklegenden kommen ins Emsland

Deep Purple tourt dieses Jahr durch Europa und besucht unter anderem auch neun Städte in Deutschland. Meppen ist eine von diesen Städten welche die Hard-Rock-Band besuchen wird. Unsere FSJler Julius Goldbeck und Sophia Kruglikov haben sich auf den Weg in die Lingener Innenstadt gemacht und sich auf die Suche nach möglichen Fans gemacht. Falls ihr die Band nicht kennen solltet werdet ihr aber sicherlich dieses Gitarrenriff widererkennen:

Bilanz zur Kriminalstatistik 2025: Weniger Straftaten und Schutz junger Menschen und Gewaltkriminalität im Fokus

Die Polizeidirektion Osnabrück hat in der heute veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das abgelaufene Jahr 2025 eine insgesamt positive Bilanz gezogen. Wie die Polizei mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 81.539 Straftaten im zuständigen Gebiet der Polizeidirektion registriert. Das entspricht einem Rückgang von rund zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Jedoch haben sich die Aufgaben und Anforderungen stark verändert. Kriminalität sei selten nur noch regional und zunehmend digital. Künftige Schwerpunkte sehe der Präsident der Polizeidirektion Osnabrück zunehmend bei der Bekämpfung von Gewaltkriminalität und digitalen Straftaten,  der Stärkung des Sicherheitsgefühls und einer gemeinsamen Offensive zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.

Vorstand der Grünen Emsland schlägt Christian Engelken als Landratskandidaten vor

Der Vorstand des Kreisverbands Emsland von Bündnis 90/Die Grünen schlägt Christian Engelken als Kandidaten für die Landratswahl im September vor. Das geht aus einer Mitteilung des Kreisverbands Emsland hervor. Der 39-Jährige ist beruflich als Projektentwickler in der Windkraftbranche tätig. Seit 2021 ist er für die Grünen im Stadtrat in Haren. Engelken wolle daran arbeiten, dass nachhaltige und soziale Politik den Landkreis weiter voranbringe. Die endgültige Bestätigung seiner Kandidatur soll auf der Aufstellungsversammlung der Grünen im Emsland in den kommenden Wochen erfolgen.

Foto © Kreisverband Emsland

Carsharing-Projekt “Nachbarschaft bewegt – Unser Auto” in die zweite Runde

Das Carsharing-Projekt “Nachbarschaft bewegt – Unser Auto” geht im Landkreis Emsland in die zweite Runde. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, wurden für den zweiten Durchgang vier Nachbarschaften ausgewählt. Diese bestehen sowohl aus kleineren Gruppen mit zwei Familien als auch aus größeren Gruppen mit fünf Teams, die sich über den Projektzeitraum von drei Monaten ein E-Auto teilen. So sollen eine effiziente Fahrzeugnutzung ermöglicht und die Abhängigkeit vom eigenen Auto reduziert werden, erklärt Landrat Marc-André Burgdorf. Das Projekt “Nachbarschaft bewegt” sei eine Ergänzung zum öffentlichen Carsharing. Dabei würden sich alle Nutzer untereinander kennen und seien unabhängig von öffentlichen Fahrzeugstandorten. Insgesamt sind vier Durchgänge mit einer Dauer geplant. Für die weiteren Durchgänge von Juni bis August sowie September bis November werden noch Teilnehmende gesucht. Interessierte können sich online unter www.emsland.de/nachbarschaft-carsharing bewerben.
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Bundesweite Protestaktion: Apotheken im Emsland nächsten Montag geschlossen

Am kommenden Montag (23. März) bleiben die Apotheken im Emsland im Rahmen einer bundesweiten Protestaktion geschlossen. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. An diesem Tag gebe es eine Notfallversorgung über die notdiensthabenden Apotheken, um die Grundversorgung sicherzustellen. Besonders chronisch Kranke sollten ihre Rezepte rechtzeitig einlösen. Hauptgrund für den Protest sei laut Angaben des Landesapothekerverbandes Niedersachsen (LAV) das seit 2013 stagnierende Honorar bei gleichzeitig gestiegenen Kosten.

Müllabfuhrtermine im Emsland verschieben sich rund um Ostern

Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) Landkreis Emsland weist darauf hin, dass sich die Müllabfuhrtermine rund um Ostern verschieben. Die geänderten Termine sind laut einer Pressemitteilung bereits im Abfuhrkalender sowie in der AWB-Emsland-App berücksichtigt. Der AWB empfiehlt, die Abfallbehälter für eine reibungslose Leerung bereits am Vorabend bereitzustellen. Verpasste Leerungen wegen nicht rechtzeitig bereitgestellter Abfallbehälter können nicht nachgeholt werden. Sollte über die Feiertage mehr Restmüll als üblich anfallen, können dafür spezielle Restabfall-Zusatzsäcke genutzt werden. Diese sind in den Kreishäusern, bei den Zentraldeponien und Wertstoffhöfen sowie in zahlreichen Bürgerbüros erhältlich und können am Abfuhrtag neben die Mülltonnen gelegt werden. Die Wertstoffhöfe und Zentraldeponien sind am Karfreitag (3. April) und Ostermontag (6. April) geschlossen.

Die Abfuhrtermine in der Karwoche werden wie folgt vorverlegt:
• Von Montag, 30. März, auf Samstag, 28. März (ab 5 Uhr morgens)
• Von Dienstag, 31. März, auf Montag, 30. März
• Von Mittwoch, 1. April, auf Dienstag, 31. März
• Von Donnerstag, 2. April, auf Mittwoch, 1. April
• Von Karfreitag, 3. April, auf Donnerstag, 2. April.

Ab Ostermontag erfolgen alle Abfuhrtermine jeweils einen Werktag später:
• Ostermontag, 6. April, wird nachgeholt am Dienstag, 7. April
• Dienstag, 7. April, wird nachgeholt am Mittwoch, 8. April
• Mittwoch, 8. April, wird nachgeholt am Donnerstag, 9. April
• Donnerstag, 9. April, wird nachgeholt am Freitag, 10. April
• Freitag, 10. April, wird nachgeholt am Samstag, 11. April (ab 5 Uhr morgens)

 

Emsland zeigt Gesicht: Aktion für Demokratie in der Lingener Innenstadt

Im Januar 2026 hat sich die Initiative „Emsland zeigt Gesicht“ gegründet. Ihr Vorbild war der Verein „Grafschaft zeigt Gesicht“. Als überparteiliche und überkonfessionelle Initiative setzt sie sich unter anderem für Frieden, Solidarität und Vielfalt ein. In der Lingener Innenstadt hat vergangenen Samstag die erste richtige Aktion der Initiative stattgefunden. Verschiedene Vereine, Verbände und gesellschaftliche Gruppen wurden dazu aufgerufen, Gesicht zu zeigen, um ein Zeichen für Demokratie zu setzen. Begleitet wurde das durch eine Vielzahl an Aktionen. Meine Kollegin Lucy Duong war vor Ort und berichtet:

Neues Projekt des KSB Emsland: SV Meppen ist erster “Fairer Sportverein im Emsland”

Der Kreissportbund (KSB) Emsland hat ein neues Projekt zur Würdigung gesellschaftlichen Engagements gestartet. Erster Träger der Auszeichnung “Fairer Sportverein im Emsland” ist der SV Meppen. Wie der KSB Emsland mitteilt, soll die neue Auszeichnung Vereine motivieren, sich aktiv für ein respektvolles Miteinander, gesellschaftliches Engagement und nachhaltiges Handeln einzusetzen. Die Initiative wird vom Landkreis Emsland unterstützt. Emsländische Vereine können sich beim KSB bewerben. Wer ausgezeichnet wird, erhält eine Prämie von bis zu 500 Euro. Der SV Meppen erhielt als erster Fußballverein im Emsland die Auszeichnung. Grund ist laut KSB, dass sich der Verein in besonderer Weise für Teilhabe, Vielfalt und nachhaltige Entwicklung engagiert, unter anderem durch die Anschaffung fair produzierter Sportartikel, die Thematisierung von Fair Trade in der Öffentlichkeitsarbeit und die Einrichtung von E-Ladesäulen. Weitere Informationen zum Projekt “Fairer Sportverein Emsland” gibt es auf der Homepage des KSB.

„Frau.Macht.Demokratie.“: Emsländische Teilnehmende besuchen Abschlussveranstaltung in Hannover

Die emsländischen Teilnehmenden des Mentoring-Programms „Frau.Macht.Demokratie.“ haben kürzlich an der Abschlussveranstaltung in Hannover teilgenommen. Wie der Landkreis Emsland mitteilt, haben im Kreisgebiet zwölf Tandems an der bereits siebten Auflage des Programms teilgenommen. Über ein Jahr lang konnten an Kommunalpolitik interessierte Frauen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger bei der Ausübung ihrer Tätigkeit begleiten und haben so Einblicke in den politischen Alltag bekommen. Im Emsland wurde das niedersachsenweite Programm von Marlies Kohne, der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, organisiert. Bei der Abschlussveranstaltung in Hannover betonte Niedersachsens Gleichstellungsminister Dr. Andreas Philippi, dass der Frauenanteil bei den Mandaten in den kommunalen Vertretungen in Niedersachsen immer noch bei nur rund 31 Prozent liege. Seiner Wahrnehmung nach würden strukturelle Hürden, Mehrfachbelastungen, tradierte Rollen und nicht zuletzt die politischen Rahmenbedingungen zu dieser „Unterrepräsentanz von Frauen in politischen Gremien“ führen. Im Landkreis Emsland liegt die Beteiligung von Frauen in den Kommunalvertretungen derzeit bei knapp 20%. Von den zwölf teilnehmenden Mentees haben sich einige bereits für eine Kandidatur entschieden.

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Neuaufstellung des Nahverkehrsplans heute Thema im Kreistag des Landkreises Emsland

Der Kreistag des Landkreises Emsland befasst sich heute mit der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans für das Kreisgebiet. Auf Antrag der CDU-Kreistagsfraktion soll zudem über die Förderung eines stationären Hospizes im Emsland gesprochen werden. Weitere Tagesordnungspunkte sind unter anderem ein Teilersatzbau sowie die Sanierung der Grundschule Bernhardschule Sögel und die Ernennung verschiedener Abschnittsleitungen bei der Kreisfeuerwehr. Die öffentliche Sitzung beginnt um 15 Uhr im Kreishaus I in Meppen.

Drei Tagesbildungsstätten im Emsland sollen künftig zu Förderschulen werden

Im Emsland sollen Tagesbildungsstätten (Tabis) in Lingen, Meppen und Papenburg künftig zu Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung (GE) werden. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Laut des CDU-Landtagsabgeordneten Christian Fühner sei eine Umwandlung zum Schuljahr 2027/2028 realistisch. Hintergrund für das Vorhaben sei ein Kreistagsbeschluss vom Sommer 2022. Die bislang offene Frage der Finanzierung der dreijährigen Startphase der Förderschulen GE als freie Träger, sei laut Fühner geklärt. Das Bestandspersonal solle weiterarbeiten können und über Fortbildungen die Möglichkeit haben, zu Förderschulpädagogen zu werden, so der Landtagsabgeordnete. Für das Vorhaben kündige er eine Änderung des niedersächsischen Schulgesetzes an. Dieses soll voraussichtlich zum 1. August 2026 in Kraft treten.

Entfall der Aufstallpflicht ab Samstag

Ab Samstag entfällt die am 28. Oktober zum Schutz gegen die Geflügelpest in Kraft getretene Aufstallpflicht für Geflügel im Emsland. Das teilt der Landkreis mit. Ausgenommen von der Regelung sind die weiterhin bestehenden Überwachungszonen in Teilen der Gemeinde Rhede, wegen eines Ausbruchs im niederländischen Vlagtwedde. Hier gilt weiterhin, bis zur Aufhebung der Restriktionszone, die Aufstallpflicht. Diese ist für die kommende Woche vorgesehen. Trotzdem weist der Landkreis auf ein Restrisiko des Eintrags über heimische Wildvögel hin. Daher sind die Einhaltung und die konsequente Umsetzung der Biosicherheitsmaßnahmen von höchster Bedeutung.

Landkreis Emsland zieht positives Fazit nach kreisweitem Warntag

Der Landkreis Emsland hat nach dem Abschluss des kreisweiten Warntages ein positives Fazit gezogen. Laut einer Mitteilung gaben alle bislang fertiggestellten Hochleistungssirenen um 12 Uhr den Signalton “Warnung” ab. Jeweils eine Sirene in Rhede und Papenburg gaben bei der Entwarnung um 12:30 Uhr keinen Signalton ab. Die Ursachen sollen nun überprüft werden. Im Rahmen des Ausbaus des elektronischen Hochleistungssirenen-Netzes sollen im Emsland insgesamt 319 Hochleistungssirenen installiert werden. Die Sirenen senden verschiedene Warntöne und können vorgefertigte Warntexte abspielen. Über die kreisweite Probewarnung haben sieben emsländische Kommunen über Anzeigetafeln hingewiesen. Im Ernstfall sollen über diese Warnungen und Handlungsempfehlungen vermittelt werden. Neben den Sirenen wurden die Warn-Apps, die an das Modulare Warnsystem angebunden sind, aktiviert. Hierbei gab es laut Landkreis keine Probleme. Weitere Informationen zum Warntag im Emsland sowie die Sirenentöne gibt es auf der Homepage des Landkreises.

Standort der Feuerwehrtechnischen Zentrale im südlichen Emsland heute Thema im Feuerschutzausschuss

Der Feuerschutzausschuss des Landkreises Emsland spricht in einer heutigen Sitzung über die Standortentscheidung für den Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale im südlichen Emsland. Außerdem steht die Ernennung des stellvertretenden Abschnittsleiters für den Brandschutzabschnitt Mitte auf der Tagesordnung. Auch Abschnittsleiter und stellvertretende Abschnittsleiter für den Abschnitt Süd sollen neu ernannt werden. Gegen 16 Uhr ist bei Bedarf eine Einwohnerfragestunde geplant. Die Sitzung beginnt um 15 Uhr im Kreishaus in Meppen.

Ausschuss für Kreisentwicklung tagt in Meppen

Im Kreishaus in Meppen kommt heute der Ausschuss für Kreisentwicklung des Landkreises Emsland zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Auf der Tagesordnung stehen mehrere Themen rund um Infrastruktur und Mobilität im Kreisgebiet. Unter anderem geht es um die Neuaufstellung des Nahverkehrsplans für den Landkreis Emsland. Dabei wird beraten, wie Bus- und Verkehrsangebote künftig organisiert und weiterentwickelt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Kreisstraßenbauprogramm für das Jahr 2026. Hier wird festgelegt, welche Straßen im Landkreis in den kommenden Monaten ausgebaut oder saniert werden sollen. Außerdem steht ein Antrag zur Verbesserung der Jugendmobilität im Emsland auf der Tagesordnung. Die öffentliche Sitzung beginnt um 15 Uhr im Kreishaus I in Meppen, Ordeniederung 1, Sitzungszimmer 1. Gegen 17 Uhr ist außerdem eine Einwohnerfragestunde vorgesehen.

A31 in der Nacht zu Sonntag zwischen Emsbüren und Lingen voll gesperrt

Die A31 wird zwischen 22 Uhr am kommenden Samstag und 3 Uhr morgens am Sonntag (14./15. März 2026) im Bereich zwischen den Anschlussstellen Emsbüren und Lingen in beide Richtungen voll gesperrt. Darauf macht die zuständige Niederlassung “Autobahn Westfalen” aufmerksam. Grund dafür sind Arbeiten eines Übertragungsnetzbetreibers zur Errichtung eines Strommastes. Der Rastplatz Bergler Feld steht bereits am Freitag ab 9 Uhr nicht mehr zur Verfügung.

Torfabbau in der Esterweger Dose heute unter anderem Thema in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Natur

Ein Sachstandsbericht zum Torfabbau in der Esterweger Dose ist heute unter anderem Thema in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Natur des Landkreises Emsland. Außerdem stehen die Vorstellung des PFAS-Katasters und ein aktueller Sachstand und weitere Sanierungsplanung des LCKW-Schadenfalls Wärme-Kälte-Haus auf dem Gelände der WTD 91 in Meppen auf der Tagesordnung. Der Landkreis lädt zudem Einwohner zu einer Fragestunde ein. Eine Diskussion soll nicht stattfinden. Die Sitzung beginnt heute um 15 Uhr im Kreishaus in Meppen.

Landkreis Emsland testet Sirenen am Warntag am kommenden Donnerstag

Am kommenden Donnerstag (12. März) werden im Landkreis Emsland erneut im Rahmen eines Warntages die lokalen Sirenen- und Warnsysteme getestet. Darauf weist die Verwaltung hin. Ab 12 Uhr werden alle 302 der bislang fertiggestellten Hochleistungssirenen getestet. Die Auslösung erfolgt durch die Leitstelle Ems-Vechte. Der Landkreis will die Bürgerinnen und Bürger durch den Warntag für Katastrophenschutzwarnungen sensibilisieren und zu einer erhöhten Resilienz beitragen, so Landrat Marc-André Burgdorf. Neben den Sirenen werden auch die an das Modulare Warnsystem angebundenen Warn-Apps wie LKEL!, Katwarn, BIWAPP und NINA aktiviert. Der Landkreis weist in diesem Zusammenhang auf wichtige Regeln in einer Gefahrensituation hin. Dazu zählen Ruhe bewahren, Innenbereiche aufsuchen und Rundfunk- und soziale Medien als Informationsquellen überprüfen. Weitere Informationen und die Sirenentöne gibt es auf der Homepage des Landkreises.

Meisen sollen im Emsland bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners helfen

Weil Meisen natürliche Feinde des Eichenprozessionsspinners sind, sollen die Vögel im Landkreis Emsland bei der Bekämpfung der Raupe helfen. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, sollen mit Beginn der Brutzeit Nistkästen installiert werden. Diese sollen dazu beitragen, dass sich Meisen zahlreich ansiedeln, um den Baumschädling biologisch zu bekämpfen. Die Meisen verfüttern insbesondere die Raupen im frühen Larvenstadium an ihre Jungtiere. Kreisweit sollen von den Kreisstraßenmeistereien 335 Brutkästen entlang von Kreisstraßen und dortigen Fuß- und Radwegen aufgehängt werden, um gegen den Eichenprozessionsspinner vorzugehen. Kontakt mit den Brennhaaren der Raupe kann zu Hautrötungen, verbunden mit starkem Juckreiz, führen. Darüber hinaus kann es zu Reizungen der Atemwege und der Augen kommen. Zusätzlich zu den Meisen-Nistkästen werden zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Emsland weiterhin die Raupennester bei starkem Befall durch Fachfirmen abgesaugt. Biozideinsätze werden hingegen nicht mehr durchgeführt.

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Schulausschuss Landkreis Emsland spricht morgen über Digitalisierung an Schulen in Trägerschaft

Der Schulausschuss des Landkreises Emsland spricht morgen in einer öffentlichen Sitzung über die Digitalisierung an Schulen in Trägerschaft des Landkreises. Außerdem stehen verschiedene Zuwendungen aus der Kreisschulbaukasse für unterschiedliche Bauprojekte an den Schulen auf der Tagesordnung. Auch die Förderung des Projektes „SprachStart VR – Digitale Sprachförderung für Berufseinstiegsschulen“ der Zukunftsregion Ems-Vechte und die Erweiterung des Bildungsangebotes an den BBS Lingen Wirtschaft werden morgen besprochen. Die Sitzung beginnt morgen um 15 Uhr im Kreishaus in Meppen.

Zur Unfallprävention auf den Straßen: Neue teilstationäre Messanlage im Landkreis Emsland

Der Landkreis Emsland hat für mehr Überwachung der Höchstgeschwindigkeit eine neue teilstationäre Geschwindigkeitsmessanlage angeschafft. Das Gerät ist bereits im Kreisgebiet im Einsatz. Hintergrund ist laut einer Mitteilung der Verwaltung die hohe Zahl an Verkehrsunfällen. Jedes Jahr werden mehrere tausend Unfälle mit zahlreichen Verletzten und mehreren Unfalltoten vermeldet. In den vergangenen vierzehn Jahren war das Jahr 2017 mit neun Verkehrstoten der niedrigste Stand. 2023 wurde mit 33 Verkehrstoten der Höchststand erreicht. Dabei ist vor allem und insbesondere bei jungen Fahrerinnen und Fahrern eine überhöhte Geschwindigkeit Grund für Unfälle. Dem will der Landkreis mit der neuen Blitzer-Anlage entgegenwirken. Sie ist batteriebetrieben, geeignet für den temporären Einsatz von bis zu zehn Tagen ohne Unterbrechung und überwacht beide Fahrtrichtungen zeitgleich. Das Gerät soll im gesamten Kreisgebiet zum Einsatz kommen.

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Emsländische SPD-Kreistagsfraktion fordert Standortgarantie für Hospiz St. Veronika in Thuine

Die SPD-Fraktion im emsländischen Kreistag fordert eine verbindliche Standortgarantie für das Hospiz St. Veronika in Thuine. Hintergrund ist die aktuelle Unsicherheit über die Zukunft der Einrichtung infolge der Insolvenz des örtlichen Krankenhauses. Die über Jahre gewachsenen Strukturen des Hospizes dürften nicht verloren gehen, heißt es in einer Mitteilung der Sozialdemokraten. Diese wertvolle Begleitung lasse sich nicht einfach an einen anderen Ort verpflanzen, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Kötter. Die räumliche Beständigkeit sei der entscheidende Faktor für die Betroffenen und ihre Angehörigen im Landkreis. Ein Trägerwechsel dürfe nur mit einer festen Zusage zum Verbleib in Thuine verbunden sein, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Fraktion kündigte an, sich in den kommenden Gremiensitzungen für eine dauerhafte Perspektive vor Ort einzusetzen.

Foto (c) SPD-Kreistagsfraktion Landkreis Emsland

14 emsländische Betriebe als “inklusiver Betrieb” ausgezeichnet

Arbeit bedeutet Teilhabe. Doch für Menschen mit Beeinträchtigung ist der Weg auf den ersten Arbeitsmarkt oft noch mit Hürden verbunden. Der Landkreis Emsland setzt hier seit 2014 gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft ein starkes Zeichen. In Lingen wurden nun erneut 14 Unternehmen mit der Plakette „Inklusiver Betrieb“ ausgezeichnet. Sophia Wagner war vor Ort und berichtet:

Franz Dörtelmann ist neuer Verbandsvorsteher des DVEL

Franz Dörtelmann ist neuer Verbandsvorsteher des Dachverbands der Wasserwirtschaft im Landkreis Emsland (DVEL). Wie der Landkreis mitteilt, wurde der Landwirt bei den Vorstandswahlen einstimmig gewählt. Er löst damit Carsten Hiebing ab, der den Verband seit der Gründung führte und nun aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl antreten wollte, dem Verband aber weiterhin als Verbandsvorsteher des Kreisverbandes Emsland-Mitte, des Unterhaltungsverbandes 101 “Ems II” sowie des Wasser- und Bodenverbandes Ems-West erhalten bleibt. Arno Ester bleibt weiterhin stellvertretender Verbandsvorsteher.

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Schadstoffmobil des Abfallwirtschaftsbetriebs Landkreis Emsland wieder an 60 Standorten unterwegs

Das Schadstoffmobil im Auftrag des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) Landkreis Emsland ist vom 2. März bis zum 28. März an über 60 Standorten im gesamten Kreisgebiet unterwegs. Wie der Landkreis mitteilt, können Bürgerinnen und Bürger schadstoffhaltige Abfälle durch das Mobil fachgerecht entsorgen. Neben schadstoffhaltigen Abfällen können auch Geräte-Batterien, alte Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen abgegeben werden. Auch Haushalts- und Heimwerkerchemikalien, Fette, Speiseöle, Druckerabfälle und Pflanzenschutzmittel nimmt das Schadstoffmobil an. Zudem gibt es bestimmte Ausnahmen und Sonderregelungen: Leere Eimer von Wandfarben oder Spraydosen, sowie voll ausgehärtete Wandfarben werden nicht angenommen. Weitere Informationen zum Schadstoffmobil findet ihr unter www.awb-emsland.de.

Vertragsunterzeichnung: Emsland wird an das Wasserstoff-Kernnetz angeschlossen

Bis 2032 plant die Bundesnetzagentur ein rund 9000 Kilometer langes Wasserstoffnetz in Deutschland. Um die Weichen für eine direkte Anbindung an das zukünftige Wasserstofftransportnetz in Deutschland für das Emsland zu sichern, wurde gestern im Kreishaus in Meppen der Vertrag zur H2-Kernnetzanbindung Emsland unterzeichnet. Auch der niedersächsische Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne war dabei, er wurde digital aus Hannover zugeschaltet. Sophia Wagner war vor Ort und berichtet:

Emsland wird an das Wasserstoff-Kernnetz angeschlossen

Das Emsland wird Teil des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes. Wie das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen mitteilt, wird die Region mit der heutigen Vertragsunterzeichnung zwischen dem Landkreis Emsland und der Open Grid Europe GmbH (OGE) an die neue Wasserstoffleitung Nordsee-Ruhr-Link III angeschlossen. Dabei handelt es sich um eine der zentralen Transportachsen der künftigen Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. Niedersachsen treibe den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft mit Nachdruck voran, so Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne. Er betont: Klimaneutrale Industrie brauche verlässliche Infrastruktur. Die rund 122 Kilometer lange Leitung Nordsee-Ruhr-Link III soll ab Ende 2027 in Betrieb gehen. Im Emsland wächst das Wasserstoffnetz bereits bis 2027 auf über 200 Kilometer an und soll bis 2032 eine Länge von rund 300 Kilometern erreichen. Um regionale Unternehmen frühzeitig einzubinden, wurden entlang der Trasse 13 sogenannte T-Stücke eingeplant. Das Emsland positioniere sich als zentraler Wasserstoff-Knoten Deutschlands und treibe mit großen Industrie- und Infrastrukturprojekten aktiv die Energiewende voran, so der Wirtschaftsminister weiter.| Mehr zu diesem Thema hört ihr morgen im regionalen Magazin “Durch den Tag” auf der ems-vechte-welle.

80 Teilnehmende informieren sich bei Fachfortbildung im Emsland über Fetale Alkoholspektrumstörungen

Bei einer Fachfortbildung der Hebammenzentrale des Landkreises Emsland haben sich kürzlich knapp 80 Teilnehmende aus dem Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendhilfe sowie angrenzenden Arbeitsfeldern über Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) informiert. Nach Angaben der Kreisverwaltung wurden dabei auch die Prävention sowie konkrete Unterstützungsangebote thematisiert. Alkohol während der Schwangerschaft kann zu einer Vielzahl dauerhafter Entwicklungsstörungen führen, die sich körperlich, kognitiv und sozial bemerkbar machen. Um den betroffenen Kindern bestmöglich helfen zu können, sind eine frühzeitige Erkennung, eine differenzierte Diagnostik sowie passgenaue Förder- und Unterstützungsangebote von zentraler Bedeutung. FASD ist vollständig vermeidbar – und dennoch seien viele Kinder betroffen, weil das Bewusstsein für die Risiken von Alkohol in der Schwangerschaft noch immer nicht ausreichend ausgeprägt sei, betont Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis.

Equal Pay Day am Freitag weist auf Lohnlücke im Emsland hin

Mit dem Equal Pay Day am Freitag (27. Februar 2026) soll auch im Landkreis Emsland auf die bestehende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufmerksam gemacht werden. Darauf weist die Kreisverwaltung hin. In Deutschland lag die geschlechtsspezifische Entgeltlücke 2025 bei 16 Prozent – im Kreis Emsland ist die Lohnlücke mit 26 Prozent deutlich größer. Der Equal Pay Day sei ein wichtiges Signal, um Bewusstsein zu schaffen und Politik sowie Wirtschaft zum Handeln zu bewegen, sagt Marlies Kohne, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises und Koordinatorin des Aktionsbündnisses im Emsland. Das Bündnis will mit einer Kampagne in den sozialen Medien das öffentliche Bewusstsein für diese Ungerechtigkeit stärken. Zudem sollen Forderungen sowie konkrete Maßnahmen formuliert werden, die zur Schließung der Entgeltlücke führen. Auch die Fußballteams des SV Meppen setzen sich bei ihren Heimspielen rund um den Aktionstag für das Thema Entgeltgleichheit ein. Ein Aktionsprogramm mit einigen emsländischen Schulen soll bereits junge Menschen für das Thema sensibilisieren.

Die Social-Media-Kampagne zum Equal Pay Day findet ihr auf der Instagram- sowie auf der Facebook-Seite der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Emsland sowie auf den Kanälen aller Beteiligten im Aktionsbündnis.

Foto © Landkreis Emsland

Grüne im südlichen Emsland wählen neuen Vorstand

Der Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im südlichen Emsland hat einen neuen Vorstand gewählt. Das teilte der Verband nach einer Mitgliederversammlung am 19. Februar mit. Christine Djakovic wurde erneut zur Sprecherin gewählt. Neuer Sprecher ist Gerd Fißmann-Thye, der dem Vorstand zuvor bereits als Beisitzer angehörte. Zum Kassierer wurde Peter Blauert wiedergewählt. Als Beisitzer gehören künftig Jens Niemann, Patrick Heidfeld und Bendix Hüsing dem Vorstand an. Der Ortsverband bereitet sich nach eigenen Angaben mit dem neuen Vorstand auf die Kommunalwahl im September 2026 vor.

Foto © BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Emsland Süd

Kulturausschuss des Emslands tagt morgen im Archäologie Museum

Der Ausschuss für Kultur und Tourismus des Landkreises Emsland kommt morgen zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem das Jahresprogramm 2026 des Emsland Archäologie Museums, eine Podiumsdiskussion zum Tag der Demokratiegeschichte am Kreisgymnasium St. Ursula in Haselünne sowie die Vergabe von Zuschüssen für die Sanierung der Denkmalslok in Salzbergen und des Alten Turms in Papenburg-Obenende. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für eine Einwohnerfragestunde. Dabei können Bürgerinnen und Bürger Fragen zu Angelegenheiten des Landkreises stellen. Die Sitzung beginnt am Mittwoch, den 25. Februar 2026, um 15:30 Uhr. Sie findet im Atrium des Emsland Archäologie Museums in Meppen, statt.

Alkohol am Steuer: Mehrere Unfälle im Emsland seit Oktober 2025

Seit dem vergangenen Oktober hat die Polizei im Emsland mindestens elf Unfälle unter Alkoholeinfluss registriert. Das geht aus einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung hervor. Demnach hat in Sögel ein 46-Jähriger mit 3,1 Promille eine Hauswand gerammt, der Schaden habe rund 22.000 Euro betragen. In Lengerich sei ein 24-Jähriger ohne Führerschein gegen einen Baum geprallt, in Lingen endete die Fahrt eines 34-Jährigen laut dem Bericht auf einer Verkehrsinsel – er soll einen Wert von knapp 4 Promille gehabt haben. Auch in Meppen und Papenburg seien alkoholbedingte Unfälle gemeldet worden, unter anderem Kollisionen mit Bäumen, Brückengeländern und Fahrzeugen im Kanal. Besonders schwere Folgen hätten Unfälle unter Alkoholeinfluss auf Bundesstraßen gehabt: Am Neujahrstag 2026 seien auf der B70 in Lingen zwei Fahrer frontal zusammengestoßen – beide seien lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei betone, dass Alkohol am Steuer weiterhin ein erhebliches Risiko darstelle. Hauptursachen für schwere Unfälle im Emsland seien weiterhin zu hohe Geschwindigkeit und Vorfahrtsverstöße.

Dr. Heiner Wilmer aus Schapen ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Der gebürtige Emsländer Dr. Heiner Wilmer ist heute zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Das hat das Generalsekretariat der Deutschen Bischofskonferenz mitgeteilt. Dr. Heiner Wilmer folgt damit auf Bischof Dr. Georg Bätzing und wird die Bischofskonferenz in den kommenden sechs Jahren nach außen vertreten. Heiner Wilmer wurde 1961 im Schapen geboren. Nach der Priesterweihe 1987 war er unter anderem als Lehrer, Schulleiter und in führenden Positionen innerhalb der Herz-Jesu-Priester tätig. Wilmer war unter anderem Schulleiter am Gymnasium Leoninum Handrup. Seit 2018 ist Dr. Heiner Wilmer Bischof von Hildesheim.

Sorge um LEADER-Förderung ab 2028 im Südlichen Emsland

In der LEADER-Region Südliches Emsland sind weitere Förderprojekte auf den Weg gebracht worden. Bei einer Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe in Damaschke wurden laut einer Mitteilung der Gemeinschaftsinitiative Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 437.000 Euro beschlossen. Geplant sind unter anderem die Neugestaltung des Marktplatzes in Emsbüren mit einem Wasserspiel sowie die Modernisierung des Feuerwehrmuseums in Salzbergen. Zudem soll das Proberaumzentrum „Klangschmiede“ in Lingen erweitert und barrierefrei umgebaut werden. Mit zunehmender Sorge blicken die Verantwortlichen auf die Zeit nach 2028. Noch sei unklar, ob und in welcher Form das EU-Förderprogramm LEADER fortgeführt werde. Nach Angaben der regionalen Vertreter könnten mögliche Einschränkungen grundlegende Auswirkungen auf die Entwicklung im südlichen Emsland haben. Insbesondere die bislang breite Unterstützung gemeinnütziger Vereine und vielfältiger Projekte stehe auf dem Spiel, heißt es in der Mitteilung.

Geplante Zusammenarbeit von Framatome und Rosatom: Grüne warnen vor sicherheitspolitischem Irrweg

Mit Blick auf die geplante Zusammenarbeit des russischen Staatskonzerns Rosatom mit dem französischen Konzern Framatome warnen die Grünen vor einem “sicherheitspolitischen Irrweg”. Hintergrund sind laut einer Pressemitteilung der Bundestagsabgeordneten Filiz Polat Berichte über Pläne der Bundesregierung, den russischen Einstieg in die Brennelementfabrik der Framatome-Tochter ANF in Lingen zu genehmigen. Polat spricht von einer echten Gefahr für die innere Sicherheit. Der Kreml könnte mit dem Einstieg Rosatoms in Lingen direkten Zugriff auf sensible und sicherheitstechnisch relevante nukleare Infrastruktur bekommen, so die Sprecherin der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. Der aus dem Emsland stammende Grünen-Landtagsabgeordnete Nicolas Mülbrecht Breer spricht sich ebenfalls klar gegen eine Mitwirkung Russlands an einer kerntechnischen Anlage in Deutschland aus. Deutschland habe sich bewusst und aus nachvollziehbaren Gründen von der Atomkraft verabschiedet – nicht zuletzt, weil die Abhängigkeit von Russland in diesem Sektor erheblich gewesen sei, betont der Emsländer.

Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag: Sicherheitsbedenken bei geplanter Zusammenarbeit zwischen Rosatom und Framatome-Tochter ANF

Britta Kellermann, die atompolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag, hat sich in einem Statement zu einem umstrittenen Nuklearprojekt des russischen Staatskonzerns Rosatom mit der Framatome-Tochter ANF in Lingen geäußert. Hintergrund sind laut einer Pressemitteilung der Fraktion Medienberichte, denen zufolge die Bundesregierung bei der Kooperation offenbar keine Bedenken hinsichtlich der inneren und äußeren Sicherheit habe. Es sei unverantwortlich, einem Staatskonzern des Putin-Regimes die Tür zu sensiblen Nuklearanlagen in Deutschland zu öffnen, so Kellermann in ihrem Statement. Putin lasse in der Ukraine einen brutalen Krieg führen und versuche ganz gezielt, die Demokratien in Europa zu destabilisieren. Der Staatskonzern Rosatom sei in eine staatliche Struktur eingebunden, deren Erlöse in die russische Kriegswirtschaft fließen. Weiter betont Kellermann, dass Energie für Putin ein strategisches Druckmittel sei. Vom Bund und seinen Sicherheitsbehörden erwarte die Fraktion, dass die Gefahren für die innere und äußere Sicherheit durch die russische Beteiligung ernst genommen würden.

Anti-Atomkraft-Initiativen haben vor diesem Hintergrund heute Nachmittag um 15 Uhr zu einer spontanen Mahnwache vor dem Werkstor der Brennelementfabrik in Lingen aufgerufen.

Geflügelpest in Niederlanden: Überwachungszone ragt bis ins Emsland hinein

Nach dem bestätigten Ausbruch der Geflügelpest im niederländischen Vlagtwedde sind entsprechende Überwachungszonen, die bis in den Landkreis Emsland hineinragen, festgelegt worden. Wie der Landkreis mitteilt, sind Teilbereiche des Gemeindegebiets von Rhede betroffen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Geflügelpest tritt morgen in Kraft. Im Landkreis selbst sei noch nicht die Geflügelpest ausgebrochen. Auf emsländischem Gebiet befinden sich zehn gewerbliche Betriebe mit etwa 436.000 Geflügel und 28 Hobbyhaltungen mit über 410 Tieren in der Überwachungszone. Für diese Betriebe gelten die angeordneten tierseuchenrechtlichen Maßnahmen. Die Teilausstallung von Geflügel ist dort ebenfalls untersagt. Die Überwachungszone kann nach spätestens 30 Tagen aufgehoben werden.

Wie sicher ist die Stromversorgung im Landkreis Emsland?

Strom ist für uns Menschen unverzichtbar. Ein langer Stromausfall hätte dramatische Folgen für all unsere Lebensbereiche. Spätestens seit dem tagelangen Stromausfall Anfang des Jahres in Berlin ist uns klar, dass wir ohne Strom aufgeschmissen wären. Aber wie sicher ist die Stromversorgung im Landkreis Emsland? Reporterin Lucy Duong hat dazu mit Christoph Exeler vom Landkreis Emsland gesprochen:

Urteil nach Messerangriff in Geeste: 21-Jähriger muss in Psychiatrie

Nach einer Messerattacke in Geeste hat das Landgericht Osnabrück die dauerhafte Unterbringung eines 21-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Wie das Gericht mitteilt, soll der 21-Jährige im Juli 2025 einer anderen Person mit einem Messer schwere Stichverletzungen zugefügt haben, die eine Notoperation erforderlich machten. Aufgrund seines psychischen Zustands wurde der Beschuldigte im Sicherungsverfahren wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung als schuldunfähig eingestuft.

 

Dr. Jens Martin verstärkt Team der Örtlichen Einsatzleitung im Emsland

Dr. Jens Martin verstärkt künftig das Team der Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL) im Emsland als Leitender Notarzt. Wie der Landkreis mitteilt, arbeitet Martin hauptberuflich als Notarzt im Hümmling-Krankenhaus in Sögel. Der gebürtige Papenburger soll künftig gemeinsam mit einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst bei größeren Schadensereignissen und im Katastrophenfall die medizinische Versorgung vor Ort lenken. Zudem agiert er als Ansprechpartner für die technische Einsatzleitung. Im Landkreis Emsland gibt es nun insgesamt sechs Leitende Notfallmedizinerinnen und -mediziner.

Foto © Landkreis Emsland

Anbindehaltung von Rindern soll in Niedersachsen künftig verboten werden

Die Anbindehaltung von Rindern soll in Niedersachsen künftig grundsätzlich verboten werden. Darauf haben sich das Land, landwirtschaftliche Verbände und der Landestierschutz verständigt, wie der Grünen-Landtagsabgeordnete Nicolas Mülbrecht Breer mitgeteilt hat. Mit einem entsprechenden Erlass setze die Landesregierung Empfehlungen des Niedersächsischen Tierschutzplans für eine nachhaltige Nutztierhaltung um. Ziel sei es, die Haltungsbedingungen von Rindern zu verbessern. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums schränke die Anbindehaltung das natürliche Bewegungs- und Sozialverhalten der Tiere erheblich ein und gelte zunehmend als nicht mehr zeitgemäß. Für die Betriebe seien Übergangsfristen vorgesehen. Je nach bisheriger Haltungsform erhalten Landwirte mehrere Jahre Zeit, ihre Ställe umzubauen oder die Rinderhaltung aufzugeben. Damit sollen Planungssicherheit geschaffen und wirtschaftliche Belastungen abgefedert werden.

IHK-Regionalausschuss Emsland diskutiert über Effizienzsteigerung bei Bauvorhaben

Der Regionalausschuss Emsland der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hat in Meppen über die Beschleunigung von Bau- und Planungsverfahren beraten. Laut dem Ausschussvorsitzenden Hendrik Kampmann seien Tempo, Verlässlichkeit und Planungssicherheit entscheidende Standortfaktoren. Verzögerungen bei Genehmigungen könnten Investitionen ausbremsen, heißt es in einer Mitteilung der IHK. Der emsländische Kreisbaurat Dr. Michael Kiehl stellte bei dem Treffen neue Ansätze vor, darunter das digitale Bauamt, frühzeitige Antragskonferenzen und den bundesweiten „Bauturbo“. Diskutiert wurde auch der Ausbau erneuerbarer Energien. Das Emsland habe das gesetzliche Flächenziel für Windenergie erreicht, Genehmigungen seien zuletzt zügig erfolgt. Ergänzend betonte der Ausschuss die wirtschaftliche Bedeutung des Sports für die Region. Heimspiele und Vereine stärkten Image, Bekanntheit und regionale Lieferketten, zugleich böten Sportvereine Kontakte für Fachkräftegewinnung, Ausbildung und duale Studiengänge.

Landkreis Emsland unterstützt Jägerschaften mit 150 000 Euro bei der Anschaffung von Nutriafallen

Der Waschbär, der Marderhund oder die Nilgans – sie alle gehören in Deutschland zu den invasiven Tierarten. Und dazu gehören auch Nutrias. Die Nagetiere sind auch im Emsland verbreitet und richtet zum Teil starke Schäden an. Zur Eindämmung der Nutriapopulation dürfen Nutrias ganzjährige gejagt werden. Dafür unterstützt der Landkreis Emsland die kreisweiten Jägerschaften nun bei der Anschaffung von Fallen. Deborah Krockhaus berichtet:

Emsländische Kreishäuser schließen heute früher

Die emsländischen Kreisverwaltungen in Meppen sowie die Außenstellen in Lingen und Aschendorf werden wegen einer internen Veranstaltung heute bereits ab 12:30 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen. Darauf hat der Landkreis Emsland aufmerksam gemacht. Morgen stehen die Mitarbeitenden der Kreishäuser wieder zu den regulären Öffnungszeiten zur Verfügung.

Jagd auf Nutrias soll im Emsland verstärkt werden: Landkreis unterstützt mit 150.00 Euro

Die Jagd auf Nutrias soll im Emsland verstärkt werden. Hierfür unterstützt der Landkreis die Jägerschaften Aschendorf-Hümmling, Meppen und Lingen mit insgesamt 150.000 Euro für spezielle Nutria-Fallen. Nutrias sind eine große Gefahr für den Hochwasserschutz. Die Tiere breiteten sich in Norddeutschland rasant aus. Das Emsland ist in Niedersachsen am stärksten von der invasiven Art bedroht. Vergangenes Jagdjahr wurden dort rund 7.800 Tiere erlegt. Die Nutria-Fallen mit dem Namen “Trapper Neozoen” seien dem Landkreis zufolge tierschutzgerecht und sicher, eine Verletzungsgefahr für andere Wildarten würde nicht bestehen.

Aktualisierte Broschüre fasst wichtigste Kennzahlen zum Landkreis Emsland zusammen

Die zuletzt 2020 überarbeitete Broschüre „Kurzinformation über den Landkreis Emsland“ wurde nun erneut überarbeitet. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, fasst die Broschüre Daten, Fakten und Entwicklungen in komprimierter Form zusammen. Der Zahlenspiegel enthält in übersichtlicher Form Interessantes und Wissenswertes über das Emsland – beispielsweise in den Rubriken „Politik und Finanzen“, „Gesundheit und Soziales“ oder „Tourismus“. Zudem finden sich in der Broschüre auch die Anschriften der emsländischen Städte und Gemeinden sowie nützliche Angaben zur Kreisverwaltung. Das neue Heft kann beim Landkreis Emsland kostenlos angefordert werden.

Bestellungen sind auch unter der Rufnummer 05931/44-3158 oder per E-Mail an statistik@emsland.de möglich. Außerdem kann die Broschüre im Internet unter www.emsland.de heruntergeladen werden.

Kreditanstalt für Wiederaufbau hat 2025 Projekte im Emsland mit fast 399 Millionen Euro unterstützt

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im vergangenen Jahr Privatpersonen, Betriebe und Kommunen im Landkreis Emsland mit fast 399 Millionen Euro unterstützt. Nach Angaben der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann profitierten rund 3.800 Projekte im Kreisgebiet von einer Förderung. So erhielten private Kunden für Energieeffizienzmaßnahmen mehr als 220 Millionen Euro. Gründungen und Unternehmensinvestitionen wurden mit 63,7 Millionen Euro gefördert. Investitionen in Wohneigentum oder altersgerechte Umbauten wurden von der Förderbank des Bundes mit etwa 38 Millionen Euro unterstützt.

Landtagsabgeordneter Mülbrecht Breer und Vertreter des VNSB sprechen über Herausforderungen im Justizvollzug

Vertreter des Verbandes Niedersächsischer Strafvollzugsbediensteter (VNSB) im Emsland haben sich kürzlich mit dem Grünen-Landtagsabgeordneten Nicolas Mülbrecht Breer über aktuelle Herausforderungen im Justizvollzug ausgetauscht. Wie der Ortsverband Emsland des VNSB mitteilt, habe sich die Arbeit der Bediensteten in den vergangenen Jahren verändert. Schwierige Gefangene mit psychischen Erkrankungen oder auch massive Drogenproblematiken müssten mit dem Auftrag in Einklang gebracht werden, die Gefangenen auf ein straffreies Leben nach der Haft vorzubereiten. Die Bediensteten würden die Unterstützung der Landesregierung bei der Beendigung der angespannten Personalsituation benötigen. Zudem müsste die Tätigkeit in Justizvollzugsanstalten attraktiver gestaltet werden, indem die Besoldung oder auch die Arbeitszeitregelungen wettbewerbsfähig mit anderen Arbeitgebern gestaltet werden. Auch müsse die Tätigkeit der Bediensteten im Justizvollzug sichtbarer werden und mehr im Fokus der Landesregierung stehen.

Foto © Jens Menke/ Ortsverband VNSB Emsland

Respekt, Vielfalt & Miteinander – Das Emsland zeigt Gesicht

Im Emsland hat sich eine neue Initiative gegründet, die für demokratische Werte, gelebte Vielfalt und ein respektvolles Miteinander eintreten will. Das Auftakttreffen von „Emsland zeigt Gesicht“ am vergangenen Donnerstag im Lingener Calvinhaus war direkt gut besucht. Den Initiatoren ist es gelungen, auf einen Schlag mehrere neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu gewinnen. Gemeinsam sollen nun Aktionen organisiert werden und vor allem ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt werden. Wiebke Pollmann berichtet:

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Die Aktivitäten der Initiative „Emsland zeigt Gesicht“ können bereits über eine WhatsApp-Community verfolgt werden. Interessierte können sich auch per E-Mail an kontakt@emsland-zeigt-gesicht.de oder telefonisch unter der Nummer 0176 81406764 melden.

Witterungsbedingter Schulausfall im Landkreis Emsland

Auch heute fällt der Unterricht witterungsbedingt an allen allgemeinbildenden Schulen im Landkreis Emsland aus. Wie der Landkreis Emsland auf seiner Homepage mitteilt, kann durch extreme morgendliche Glätte, unter anderem durch Eisregen und eingeschränkten Winter- und Streudiensten, kein sicherer Schülertransport gewährleistet werden. An den Berufsbildenden Schulen findet Distanzunterricht statt.

Zeitgeschichte: Dr. Ben Povel – Einer der Macher hinter dem Emslandplan

Der Emslandplan gilt als eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands. Er hat das Emsland und die Grafschaft Bentheim seit den 1950er Jahren nachhaltig geprägt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatte sich die Politik gezwungen gesehen, die Rückständigkeit der Region, die als „Armenhaus der Republik“ galt, zu beseitigen. Eine entscheidende Person hinter dem Emslandplan war Dr. Ben Povel. Heiko Alfers hat mit dem Kreisarchivar der Grafschaft Bentheim, Christian Lonnemann, über den Mann hinter dem Emslandplan gesprochen:

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Foto © Kreis- und Kommunalarchiv Grafschaft Bentheim

Unterricht fällt im Emsland an allen allgemeinbildenden Schulen am Mittwoch aus

Angesichts der vorhergesagten Wetterbedingungen mit extremer Glätte und den zum Teil eingeschränkten Winter- und Streudiensten insbesondere im Außenbereich von Kommunen fällt morgen (Mittwoch) der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen im Landkreis Emsland aus. Das geht aus der Übersicht der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen hervor. Demnach wechseln die Berufsbildenden Schulen im Emsland in den Distanzunterricht, ausgenommen hiervon ist die Akademie St. Franziskus Lingen.

Emsländische Band schafft es mit ihrer Version des Moorsoldatenliedes ins Geschichtsbuch

Vor über 90 Jahren, am 27. August 1933, wurde das Lied „Wir sind die Moorsoldaten“ im KZ Börgermoor zum ersten Mal vor Publikum gesungen. Die SS-Wachmannschaft hatte eine Varieté-Veranstaltung unter dem Namen „Zirkus Konzentrazani“ genehmigt, und nach einem mehrstündigen Programm aus Musik und kabaretthaften Einlagen, haben 16 Inhaftierte das selbstkomponierte Lied aufgeführt. Heute ist das Moorsoldatenlied das weltweit bekannteste Widerstandslied gegen das NS-Regime. Die Version der emsländischen Punk-Rock-Band Civil Courage hat es jetzt sogar in das neueste Geschichtsbuch für den 10. Jahrgang in Niedersachsen und Bremen beim Cornelsen Verlag geschafft. Sandra Steenbergen berichtet:

Interreg-Projekt COMET unterstützt Innovationen rund um das Einstein-Teleskop

Mit dem Start des europäischen Interreg-VI-Projekts COMET ist ein neues grenzüberschreitendes Innovationsvorhaben angelaufen, das technologische Entwicklungen für das geplante Einstein-Teleskop vorantreiben soll. Wie der Landkreis Emsland mitteilt, arbeiten Partner aus Deutschland und den Niederlanden dabei gemeinsam an Schlüsseltechnologien für die Gravitationswellenforschung. Das Projekt richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen und fördert unter anderem Innovationen in den Bereichen vibrationsfreie Kühlung, Optik und Datenverarbeitung. Auch Unternehmen aus dem Landkreis Emsland können davon profitieren. Beteiligt sind sechs Organisationen aus beiden Ländern, darunter die Emsland GmbH, die regionale Akteure vernetzt und Innovationsprojekte begleitet. COMET läuft bis Ende 2028. Parallel dazu läuft die Standortsuche für das Einstein-Teleskop. Als mögliche Standorte gelten neben der deutsch-niederländisch-belgischen Grenzregion auch Sachsen und Sardinien. Die Entscheidung über den Standort wird für 2027 erwartet.

52-Jähriger zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe wegen Einfuhr von Drogen verurteilt

Das Landgericht Osnabrück hat das Urteil gegen einen 52-jährigen Angeklagten vom Amtsgericht Meppen aufgehoben und neu gefasst. Wie das Gericht mitteilt, wurde der 52-Jährige zuvor wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn nun zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten. So soll der 52-Jährige am 29. Juni 2023 mit dem Fahrrad aus den Niederlanden kommend nach Deutschland eingereist sein und dabei 370 Gramm Amphetamin und 0,6 Gramm Morphin mit sich geführt haben. Das Amphetamin wollte er weiterverkaufen.

Bündnis AgiEL fordert klares Nein zu geplanter Atom-Kooperation mit dem Kreml

Anti-Atom-Organisationen fordern ein klares Nein des Bundeskanzlers Friedrich Merz zum geplanten Einstieg des Kreml-Konzerns Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung des Bündnis AgiEL – Atomkraftgegner*innnen im Emsland, des Elternvereins Restrisiko Emsland und des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen hervor. In einer gestrigen Regierungserklärung forderte Merz, dass Europa seine Sicherheit in die eigenen Hände nehmen solle. Zudem warnte er vor Abhängigkeiten im technologischen Bereich. Genau das Gegenteil passiere im Emsland, heißt es in der Mitteilung. Der Genehmigungsantrag liege noch bei der Bundesregierung und dem niedersächsischem Umweltministerium zur Abstimmung. Anfang 2024 protestierten rund 11.000 Menschen gegen den Atomdeal.

SPD Emsland nominiert Greta Außel als Kandidatin für die Landratswahlen

Die SPD Emsland will Greta Außel ins Rennen um das Landratsamt im Emsland schicken. Das wurde gestern auf dem Neujahrsempfang der SPD in Meppen bekannt. Die 28-jährige Außel aus Lähden ist gelernte Landwirtin und studiert derzeit am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück Kommunikationsmanagement. Greta Außel sitzt für die SPD im Gemeinderat Lähden sowie im Samtgemeinderat Herzlake und ist 2. Stellvertretende Bürgermeistern der Samtgemeinde Herzlake. Der Kreisvorstand der SPD Emsland hat sie einstimmig zur Landratskandidatin nominiert, das letzte Wort hat aber die Aufstellungsversammlung der SPD am 23. April.

Müllabfuhr im Emsland durch die Witterung weiterhin eingeschränkt

Der Landkreis Emsland weist darauf hin, dass die aktuellen Witterungsverhältnisse weiterhin Auswirkungen auf die Müllabholung haben. Wie der Landkreis mitteilt, kommt es insbesondere in engen Wohnstraßen, Sackgassen und abgelegenen Ortsteilen zu Verzögerungen oder Ausfällen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Mülltonnen zunächst am Straßenrand stehenzulassen. Wenn es sicher möglich ist, sollten Müllbehälter an die nächste besser befahrbare und für die Müllabfuhr sicher erreichbare Straße bereitgestellt werden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb und die Abfuhrunternehmen bitten um Verständnis.

Bauarbeiten am künftigen Ems-Quartier Meppen: Wie läuft es aktuell?

Nach der Schließung der ehemaligen Meppener Einkaufspassage MEP hat die Lindhorst-Gruppe das Gebäude gekauft. Derzeit entsteht hier das neue Ems-Quartier mit einem Angebot aus Gastronomie, Handel, Hotellerie, Fitness und Kultur. Die Maßnahmen sollen bis 2027 abgeschlossen werden. Derzeit finden im und am Gebäude Baumaßnahmen statt. Deborah Krockhaus war einmal vor Ort auf der Baustelle und hat sich über den aktuellen Stand informiert:

Emsland setzt auf Teilhabe: Inklusionskonferenz in Haren

Städte und Landkreise sind verpflichtet, regelmäßig Berichte zu verschiedenen Themen zu erstellen. Dazu gehören zum Beispiel Berichte zur sozialen Entwicklung, zur Bildung und auch ein sogenannter Inklusionsbericht. Um die Situation von Menschen mit Behinderung realistisch darzustellen und Betroffene aktiv mit einzubeziehen, ist der persönliche Austausch besonders wichtig. Aus diesem Grund fand gestern eine Inklusionskonferenz des Landkreises Emsland in Haren statt. Sophia Wagner war vor Ort und berichtet:

Unterrichtsausfall im Emsland am Donnerstag

Wegen extremer Glätte und eingeschränkter Winterdienste fällt morgen der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen im Landkreis Emsland aus. Das meldet der Landkreis und die Verkehrsanagementzentrale Niedersachen (VMZNDS) Grund ist, dass der sichere Schülertransport nicht gewährleistet werden kann. An den Berufsbildenden Schulen wird Distanzunterricht angeboten, ausgenommen ist die Akademie St. Franziskus in Lingen. Weitere Informationen erhalten Schülerinnen und Schüler direkt bei ihren Schulen.

SoVD Emsland zieht positive Bilanz

Die Sozialberatung des Sozialverbands Deutschland im Emsland (SoVD) ist stärker gefragt denn je. In den Beratungsstellen Meppen, Lingen und Aschendorf wurden im vergangenen Jahr über 2.500 sozialrechtliche Verfahren geführt und rund 4,8 Millionen Euro an Sozialleistungen für Mitglieder durchgesetzt. Das teilte der SoVD- Kreisverband Emsland mit. Der Verband spricht von immer komplexeren Anträgen und schwer nachvollziehbaren Entscheidungen der Behörden. Viele Betroffene kämen ohne fachliche Hilfe kaum noch zu ihrem Recht. Positiv sei – die Mitgliederzahl stieg auf über 22.000 – ein Plus von rund 2,4 Prozent.

Wetter schränkt Busverkehr ein

In Lingen und Meppen kommt es witterungsbedingt zu Einschränkungen im Busverkehr. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung mitteilt, wurden, die Lili-Busse in Lingen heute um 11.35 Uhr eingestellt, Schulbusse fahren weiterhin. In Meppen werden einzelne Haltestellen nicht bedient.

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