Nachdem der Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen Ende der vergangenen Woche in einem Statement eine “wirtschaftlich herausfordernde Situation” bestätigt hat, hat die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL) nach Informationen des Portals “Handball World” heute nun einen Termin mit dem Verein. Auch die HSG Krefeld Niederrhein hat sich in einem Statement zu den Entwicklungen geäußert. Die Krefelder sind nach Ende der vergangenen Saison aus der 2. Handball-Bundesliga abgestiegen. Der Klub hoffe, dass sich die im Raum stehenden Vorwürfe einer möglichen Täuschung im Lizenzierungsverfahren nicht bestätigen. Sollte sich jedoch herausstellen, dass die Lizenz der HSG Nordhorn-Lingen auf Grundlage unzutreffender oder unvollständiger wirtschaftlicher Angaben erteilt worden ist, hätte dies aus Sicht der Krefelder erhebliche Auswirkungen auf die sportliche Wertung der vergangenen Saison. Hätte Nordhorn-Lingen die Lizenz nicht erhalten, wäre die HSG Krefeld Niederrhein in der Saison 2025/26 nicht aus der 2. Handball-Bundesliga abgestiegen, so der Klub aus Nordrhein-Westfalen. Gleiches gelte demnach für den Fall einer Insolvenz der HSG Nordhorn-Lingen bis zum 30. Juni 2026. Der Klub habe anwaltliche Beratung in Anspruch genommen und hoffe, dass die zuständigen Gremien die erforderlichen Konsequenzen ziehen, sollten Verstöße gegen geltende Vorgaben festgestellt werden.