Nachdem das niedersächsische Umweltministerium (NMU) den Einstieg des russischen Staatskonzerns Rosatom in die Brennelementefabrik in Lingen heute gebilligt hat, prüft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Niedersachsen rechtliche Schritte gegen die unter hohen Auflagen erfolgte Genehmigung. Das hat der BUND Niedersachsen mitgeteilt. Die Mitwirkung des russischen Staatskonzerns in Lingen stelle ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und müsse gestoppt werden, so Susanne Gerstner, Vorsitzende des BUND Niedersachsen. Gerstner spreche sich für den konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien aus. Die Atomkraft würde Abhängigkeiten weiter zementieren. Der BUND fordert seit Jahren den Atomausstieg und damit einhergehend die Schließung der Brennelementefabrik in Lingen.