Siebeneinhalb Jahre Haft für Emsländer im Windpark-Prozess

Im Prozess um betrügerische Windkraftgeschäfte hat das Landgericht Osnabrück heute mehrjährige Haftstrafen verhängt. Der 32 Jahre alte frühere Geschäftsmann aus dem Emsland muss für 7 Jahre und 6 Monate in Haft, sein 65 Jahre alter Geschäftspartner und Mitgeschäftsführer für 7 Jahre. Gegen drei weitere Angeklagte wurden Freiheitsstrafen wegen Beihilfe zwischen 3 Jahren und 7 Jahren verhängt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es kann Revision beantragt werden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die fünf Angeklagten banden- und gewerbsmäßig drei ausländische staatliche Energiekonzerne um rund 10 Millionen Euro betrogen haben. Die Bande hatte Dokumente gefälscht, die den Kunden die Existenz von Windparks in Niedersachsen vorgegaukelt hatten, die es nicht gab.

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