FFP2-Masken für Empfänger von Grundsicherung – Stadt Lingen soll einspringen

Die unabhängige Wählergemeinschaft „Die BürgerNahen“ hat vorgeschlagen, dass die Stadt Lingen einspringen soll, um allen Bedürftigen eine kostenlose FFP2-Maske zu ermöglichen. Nicht alle Bedürftigen erhalten FFP2- Masken. Das meldet der Berliner Tagesspiegel heute. In Lingen sei dies auch der Fall. Die Bundesregierung ließ in den vergangenen Wochen Millionen kostenloser FFP2-Masken an Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II verteilen. Krankenkassen verschickten die Berechtigungsschreiben per Post. Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II können mit dem Schreiben in Verbindung mit ihrem Personalausweis bis zum 6. März zehn kostenlose FFP2 Masken in der Apotheke erhalten. Nach Informationen des Berliner Tagesspiegel bleibe eine große Gruppe von Menschen, denen es finanziell noch schlechter gehe, außen vor. Zu dieser Gruppe gehörten mehr als 500.000 Menschen unter 60 Jahre, die aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung dauerhaft und vollständig erwerbsgemindert seien und eine Grundsicherung erhielten. Die unabhängige Wählergemeinschaft „Die BürgerNahen“ schlug daher vor, dass die Stadt Lingen deshalb einspringen solle. Man gehe davon aus, dass in der Stadt Lingen weniger als 400 Menschen davon betroffen sind. Mit einem Finanzaufwand von rund 4.000 Euro könnten die Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherung ebenfalls zehn kostenlose FFP2Masken erhalten. Die Stadt könne den Apotheken den dadurch entstehenden Aufwand vergüten.

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