Sportrückblick: Siegreiches Wochenende für alle Top Teams aus der Region
Zoll warnt vor teuren Überraschungen beim Weihnachtsshopping im Ausland
Das Hauptzollamt Osnabrück warnt vor zusätzlichen Kosten beim Online-Einkauf im Ausland in der Vorweihnachtszeit. Für Waren aus Nicht-EU-Staaten falle bereits ab einem Wert von bis zu 150 Euro Einfuhrumsatzsteuer an – meist 19 Prozent. Ab 150 Euro kommen demnach zusätzlich Zölle hinzu. Geschenksendungen von Privatpersonen sind nur bis 45 Euro abgabenfrei. Für verbrauchsteuerpflichtige Waren wie Alkohol, Kaffee oder Zigaretten gelten zudem mengenmäßige Begrenzungen. In einer Mitteilung heißt es, Sendungen aus EU-Staaten würden grundsätzlich zollfrei bleiben, allerdings müssen auch hier Verbrauchsteuern gezahlt werden, wenn etwa Alkohol oder Kaffee verschickt werde. Der Zoll weist außerdem auf Risiken durch Fälschungen und mangelnde Produktsicherheit hin: Gefälschte Markenartikel werden beschlagnahmt, und Produkte ohne CE-Kennzeichen oder notwendige Warnhinweise dürfen nicht eingeführt werden. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten Preise und Kennzeichnungen kritisch prüfen und sich vorab informieren. Hinweise zu Einfuhrbestimmungen bietet der Zoll online, darunter ein Abgabenrechner und der Chatbot „TinA“.
Wasserschaden: Infoabend der Polizei muss abgesagt werden
Der für den kommenden Mittwoch (26. November) geplante Infoabend der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim für Schülerinnen, Schüler und Eltern muss abgesagt werden. Wie die Beamten mitteilen, ist der Grund für die Absage ein Wasserschaden in den Räumlichkeiten der Polizei. Im Rahmen der Veranstaltung sollten interessierte junge Menschen über Karrieremöglichkeiten bei der Polizei, die Bewerbung und das Auswahlverfahren informiert werden. Ein neuer Termin soll abgestimmt werden.
Grafschafter CDU erfreut über Fortbestand der FMO-Flugverbindung nach München
Die Grafschafter CDU zeigt sich erfreut über den Fortbestand der Flugverbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und München. Das sei ein großartiger Erfolg und ein Gewinn für die Region, damit weiterhin an das große Drehkreuz im Süden Deutschlands angeschlossen zu sein, so der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers. Die Anbindung sei gerade für interkontinentale Flüge wichtig. Erst kürzlich hat der Koalitionsausschuss in Berlin eine Senkung der Luftverkehrssteuer beschlossen. Das zeige nach Auffassung der CDU jetzt Wirkung. Das Flugangebot bleibe und damit auch die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Effekte.
Präventionstheaterstück “Leg einfach auf” klärt über Betrugsmaschen am Telefon auf
Hunderte Besucherinnen und Besucher haben gestern im Lingener Theater an der Wilhelmshöhe das Präventionstheaterstück “Leg einfach auf” gesehen und wurden dabei für Betrugsmaschen am Telefon sensibilisiert. Nach Angaben der Polizei bleibt Telefonbetrug ein ernstzunehmendes Problem. Demnach wurden im Bereich der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim im Jahr 2023 rund 177.300 Euro und im vergangenen Jahr fast 238.600 Euro erbeutet. Die Täter setzen dabei auf emotionalen Druck, Angst und gezielte Manipulation der Opfer. Rund um das Stück des Wolfgang-Borchert-Theaters informierten Polizei, Stadt und Seniorenvertretung über die Gefahren von Schockanrufen, falschen Polizeibeamten oder ähnlichen Maschen. Bei einer Podiumsdiskussion beantworteten Expertinnen und Experten die Fragen des Publikums und gaben Verhaltenstipps. Ziel war es, insbesondere ältere Menschen vor den oft existenzbedrohenden Maschen professioneller Tätergruppen zu schützen.
Die wichtigsten Tipps im Überblick:
- bei einem verdächtigen Anruf sofort auflegen
- selbstständig unter der bekannten Nummer Angehörige oder die Polizei kontaktieren
- keine persönlichen oder finanziellen Daten herausgeben
- niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte übergeben
- Opfer oder Personen mit Verdachtsmomenten sollten sich immer direkt an die Polizei wenden
Foto (c) Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Lufthansa hat entschieden: FMO-Verbindung nach München bleibt auch 2026 bestehen
Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) bleibt ein Lufthansa-Standort. Das hat der FMO heute mitgeteilt. Demnach habe die größte deutsche Fluggesellschaft nun bekannt gegeben, die Flugverbindung von Münster/Osnabrück nach München auch im kommenden Jahr fortzuführen. In den vergangenen Wochen hatte Lufthansa öffentlich diskutiert, innerdeutsche Strecken einstellen zu wollen, darunter auch die FMO-Verbindung nach München. Als Grund nannte die Fluggesellschaft vor allem die im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zu hohen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Verschiedene Politiker, Unternehmen und Verbände aus der Region hatten sich daraufhin für den FMO und die Verbindung nach München eingesetzt. Vor einer Woche beschloss die Bundesregierung nun ein Maßnahmenpaket, das die Rücknahme der in 2024 erfolgten Erhöhung der Luftverkehrsteuer vorsieht und die vorgesehene Erhöhung der Flugsicherungskosten aussetzt. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des FMO, und Andrés Heinemann, designierter Geschäftsführer ab 2026, bedanken sich ausdrücklich für das Engagement aus der Region.
Sportvorschau: Alle Top-Teams aus der Region am Wochenende im Einsatz
“Wir hör’n uns” – Teilzeit
Gartentipp: Blätterchaos & Gründüngung
Sportrückblick: Regionale Top-Teams on Fire
Hoffnung für FMO-Verbindung nach München: IHK zeigt sich erfreut über beschlossene Entlastungen für die Luftfahrtbranche
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim zeigt sich mit Blick auf den drohenden Wegfall der Verbindung vom FMO nach München erfreut über die im Koalitionsausschuss beschlossenen Entlastungen für die Luftfahrtbranche. Die vereinbarte Senkung der Luftverkehrssteuer sei eine gute Entscheidung für die regionale Wirtschaft, erklären IHK-Präsident Uwe Goebel und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf in einer Pressemitteilung. Die Wirtschaft sei auf verlässliche Flugverbindungen angewiesen, um internationale Ziele zu erreichen. Jetzt komme es auf die Lufthansa an, dass die Verbindung vom Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) nach München auch davon profitiert und Bestand hat. In den vergangenen Wochen hatten sich die IHK, zahlreiche Unternehmen sowie verschiedene Politiker für die Senkung der Luftverkehrssteuer und den Erhalt der Verbindung eingesetzt. Die Lufthansa hatte Mitte Oktober angekündigt, sich wegen steigender Kosten von mehreren Regionalflughäfen – darunter der FMO – zurückzuziehen.
Kriminalprävention: Neues von NINA
Sportvorschau: Drei Heimspiele, zwei Auswärtsfahrten und viele Nachbarschaftsduelle
Filiz Polat will mehr Schutz für Jesidinnen und Jesiden
Die Günen-Bundestagsabgeordnete Filiz Polat, die unter anderem das Emsland und die Grafschaft Bentheim betreut, spricht sich für mehr Schutz von Jesidinnen und Jesiden aus. In einer Mitteilung heißt es von der Abgeordneten, Deutschland dürfe Menschen, die einen Völkermord überlebt haben, nicht an den Ort des Genozids zurückschicken. 2023 hat der Deutsche Bundestag die Verbrechen der Terrororganisation Islamischer Staat an Jesidinnen und Jesiden im Irak als Völkermord anerkannt. Laut Polat liege die Ablehnungsquote von Asylverfahren von geflüchteten Jesidinnen und Jesiden aus dem Irak bei mehr als 50 Prozent. Das sei nicht akzeptabel. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag habe heute dazu einen Gesetzesentwurf eingereicht, der vorsieht, dass Jesidinnen und Jesiden aus dem Irak eine befristete Aufenthaltsgenehmigung von drei Jahren erhalten. In dieser Zeit sollen sie die Voraussetzung für einen dauerhaften Aufenthalt erfüllen.
Fahrzeugschlüssel bei Durchsuchung sichergestellt: Polizei sucht Besitzer
Die Polizei Emlichheim sucht die Besitzerin oder den Besitzer eines Fahrzeugschlüssels, der bei einer polizeilichen Durchsuchung als mögliches Diebesgut sichergestellt wurde. Laut Polizei handelt es sich um einen Schlüssel der Marke Cansas mit einem Drucktaster der Marke Sheriff. Der Schlüssel konnte bislang keiner konkreten Straftat zugeordnet werden. Wer Hinweise zu dem Schlüssel oder seiner Besitzerin oder seinem Besitzer geben kann, sollte sich bei der Polizei melden.
Foto © Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Veranstaltungen zum Volkstrauertag in der Region
Umwelttipp: Wie Spontankäufe, besonders vor Weihnachten, unsere Umwelt belasten
Gerüstbauer im Emsland und der Grafschaft Bentheim erhalten mehr Geld
Gerüstbauer im Emsland und der Grafschaft Bentheim erhalten ab November mehr Lohn. Das teilt der Bezirksverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Die IG BAU hatte sich zuvor in Tarifverhandlungen für eine bessere Bezahlung in der Branche eingesetzt. Ab November gibt es 7,5 Prozent mehr Lohn. Eine weitere Lohnerhöhung soll im Herbst kommenden Jahres folgen. Zudem steigt ab Januar der Mindestlohn in der Branche um 40 Cent. Die Lohnerhöhung betrifft auch Azubis. Diese erhalten ab sofort 1 125 Euro pro Monat im ersten, 1 300 Euro im zweiten und 1 550 Euro im dritten Lehrjahr.
Bistum Osnabrück will mit Gedenkveranstaltung an die Opfer sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche erinnern
Buchtipp: Marie Luise Ritter – Die Suche nach Zuhause
“Wir hör’n uns” – Realsatire
Reinhold Hilbers fordert Anpassung des Gänsemangements
Der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers fordert angesichts der gestiegenen Zahl der Wildgänse in Niedersachsen eine Anpassung des Gänsemanagements. In einer Mitteilung des Abgeordneten heißt es, die Wildgänse verursachen zunehmend Schäden auf Acker- und Grünland. Die Belastung sei auch im Emsland und in der Grafschaft Bentheim spürbar. In Niedersachsen gibt es rund 125 000 Hektar EU-Vogelschutzgebiet. Die Gänse würden inzwischen jedoch auch außerhalb der Schutzgebiete rasten und fressen. Ausgleichszahlungen und das Rastspitzenmodell müssten auf davon stark betroffene Flächen ausgeweitet werden, fordert Hilbers. Zudem müsste landwirtschaftlichen Betrieben der Umgang mit den Folgen der Gänserast erleichtert werden, zum Beispiel durch schnellere Genehmigungen für den Umbruch von Grünlandflächen. Auch eine Anpassung des Jagdrechts sieht Hilbers als denkbar.
Bedeutung des FMO für die regionale Wirtschaft: IHK wendet sich an Bundeskanzler Friedrich Merz
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat gemeinsam mit regionalen Unternehmen in einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz auf die notwendige Senkung der Standortkosten für den Flugverkehr in Deutschland hingewiesen und dabei die Bedeutung des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) für die regionale Wirtschaft hervorgehoben. Das ging aus einer Mitteilung der IHK Osnabrück -Emsland – Grafschaft Bentheim hervor. Andernfalls drohe ein Verlust der für die Unternehmen in Westniedersachsen und dem Münsterland wichtigen Flugverbindung nach München. Eine leistungsfähige Luftverkehrsanbindung sei für die Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen unerlässlich, bekräftigt die IHK.
Gartentipp: Gartenmythen im Check
Sportrückblick: Last-Minute-Drama, Überraschungssieg & Pokal-Kämpferinnen
Große Notfallübung am Flughafen Münster/Osnabrück
Heute hat am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) eine umfassende Notfallübung stattgefunden, wie sie laut ICAO- und EASA-Vorgaben regelmäßig vorgeschrieben ist. Das ist teilte der FMO mit. Geübt wurde der Absturz eines Flugzeugs mit 50 Personen an Bord rund 400 Meter vor der Start- und Landebahn. Über 90 Statisten sowie rund 600 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen aus der Region beteiligten sich. Neben dem Einsatz am Unfallort wurden auch Krisenstäbe und Betreuungsmaßnahmen für Betroffene getestet. Der Flugbetrieb lief dabei ohne Einschränkungen. Ziel war es, Abläufe und Zusammenarbeit aller Beteiligten realistisch zu proben. Erste Einschätzungen fielen positiv aus, eine detaillierte Analyse folgt.
Foto (c) Flughafen Münster/Osnabrück
Veranstaltungen zum Pogromgedenken im Emsland und der Grafschaft Bentheim
Sportvorschau: Sportliche Herausforderungen in der Liga – und im Pokal
NABU Emsland/Grafschaft Bentheim fordert Anwohner zu Einwendungen bezüglich des Ausbaus der E233 auf
Wegen des geplanten vierstreifigen Ausbaus der E233 zwischen Haselünne und Löningen fordert der NABU Emsland/Grafschaft Bentheim Anwohner auf, die Planungen zu prüfen und gegebenenfalls Einwendungen einzureichen. Wie der NABU mitteilt, sind zahlreiche Grundstückseigentümer von Flächenverlusten betroffen, da die neue Trasse über weite Strecken von der bisherigen B213 abweicht. Zudem rechnet der NABU mit deutlich höheren Lärmbelastungen für Anwohner. Katja Hübner vom Nabu Meppen betont, dass der Ausbau keine bloße Verbreiterung der bestehenden Straße sei, sondern teilweise über eine völlig neue Trasseführt. Besonders betroffen seien Bereiche in Haselünne, Höven und Löningen. Auch in Teilen von Meppen und Cloppenburg könne es zu erhöhtem Verkehrslärm kommen. Der NABU rät deshalb allen Betroffenen, die Unterlagen bis zum 22. November online unter planfeststellung.strassenbau.niedersachsen.de einzureichen.
Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim auf dem höchsten Stand seit 2011
Seit Beginn der Binnengrenzkontrollen 1988 unerlaubte Einreisen im Bereich der Bundespolizei Bad Bentheim festgestellt
Koalitionsausschuss befasst sich am 13. November mit FMO-Flugverbindung nach München
Nachdem sieben CDU-Bundestagsabgeordnete, darunter auch Albert Stegemann, einen Brandbrief an das Kanzleramt zur Streichung der Lufthansa-Verbindung vom FMO nach München unterzeichnet hatten, soll sich der Koalitionsausschuss am 13. November mit dem Thema befassen. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, habe der Osnabrücker CDU-Abgeordnete Mathias Middelberg persönlich mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil über mögliche Lösungen gesprochen. Die Abgeordneten forderten demnach eine Senkung der Luftverkehrssteuer und die Abschaffung der doppelten Besteuerung von Hin- und Rückflügen, um innerdeutsche Zubringerverbindungen zu sichern. Unterstützung komme auch aus der Wirtschaft. Die IHKs Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und Nord Westfalen warnten laut Bericht vor „gravierenden Standortnachteilen“, sollte die München-Verbindung wegfallen. Laut IHK-Umfrage nutzten 70 Prozent der Unternehmen Flugverbindungen genauso häufig oder häufiger als vor der Pandemie.
Albert Stegemann lobt neue Fördermittel für Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann begrüßt die neue Förderphase des Bundesprogramms Energieeffizienz des Landwirtschaftsministeriums. Das berichtet er in einer Pressemitteilung. Mit insgesamt 26 Millionen Euro, 2,5 Millionen mehr als zuvor, sollen 2026 landwirtschaftliche Betriebe und der Gartenbau dabei unterstützt werden, Energie zu sparen und klimafreundliche Technologien einzusetzen. Stegemann betont, dass viele Betriebe auch im Emsland und der Grafschaft Bentheim effizienter wirtschaften wollen, auch um unabhängiger von Energiepreisen zu werden. Gefördert werden vor allem kleine und mittlere Unternehmen, etwa bei der Anschaffung energieeffizienter Maschinen, der Modernisierung von Gewächshäusern oder dem Einsatz erneuerbarer Energien. Die Mittel stammen aus dem Klima- und Transformationsfonds, die Antragstellung erfolgt über die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Das Bundesprogramm Energieeffizienz existiert seit 2015 und ist Teil des Klimaschutzplans 2030. Weitere Informationen findet ihr unter energieeffizienz.fnr.de.
Zehn erste Plätze aus der Region Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk
Bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk haben junge Handwerkerinnen und Handwerker aus der Region Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim auf Landesebene insgesamt zehn erste Plätze belegt. Wie die Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mitteilt, hatten sich die Geehrten zuvor auf Kammerebene mit der Gesamtpunktzahl bei der Gesellen- oder Abschlussprüfung sowie mit dem Ergebnis des praktischen Prüfungsbereichs durchgesetzt. Aus dem Emsland erhielten Niklas Möhlenkamp-Röttger aus Haselünne, Jennifer Hövelkamp aus Lingen, Frederieke Jürgens aus Langen und Rosalie Schlegel aus Papenburg einen Preis. Die Landessiegerinnen und -sieger sind für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Die entsprechende Ehrung ist am 5. Dezember in Frankfurt am Main.
Wohnungsdefizite im Emsland und der Grafschaft Bentheim festgestellt
Sowohl im Landkreis Emsland, als auch im Landkreis Grafschaft Bentheim hat das Pestel-Institut ein Wohnungsdefizit festgestellt. Wie der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel mitteilt, fehlen im Emsland rund 3.500, in der Grafschaft Bentheim etwa 3.000 Wohnungen. Trotz einiger Leerstände, im Emsland rund 2.090 und in der Grafschaft 710 Wohnungen, kommen diese kaum auf den Markt. Im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Baustoff-Fachhandel analysierte das Institut Bevölkerung, Wohnungsbestand und Arbeitsmarkt. Chef-Ökonom Matthias Günther sieht im Emsland dank 1.416 Baugenehmigungen Chancen, das Defizit zu verringern. In der Grafschaft mit nur 58 Genehmigungen sei die Lage deutlich schwieriger. Günther fordert vom Bund ein zinsgünstiges Bauprogramm mit maximal zwei Prozent Zinsen, um den Wohnungsbau anzukurbeln. Strengere Vorschriften der vergangenen Jahre hätten die Baukosten stark verteuert.
Dr. Andreas Eiynck und Josef Grave mit Landschaftsmedaille der Emsländischen Landschaft geehrt
“Wir hör’n uns” – Knoblauch mit Erik Wikki
Buchtipp: Nadia Pantel – Das Camenbert-Diagramm
Ausbildungsmarkt im Emsland und Grafschaft zeigt sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen stabil
Der Ausbildungsmarkt im Emsland und in der Grafschaft Bentheim ist auch in den Jahren 2024/2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen stabil. Das teilte die Agentur für Arbeit Nordhorn mit. Zusammen mit der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, dem Grafschafter Jobcenter und dem Jobcenter Emsland kam die Agentur für Arbeit Nordhorn am 3. November auf dieses Ergebnis. Der Anteil der Auszubildenden mit Fluchthintergrund sei weiter gestiegen. Zudem wurde ein Rückgang der gemeldeten Ausbildungsstellen verzeichnet. Die Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim konnte eingetragene Ausbildungsverträge zum Vorjahr steigern. So verzeichnete die Handwerkskammer am Stichtag den 30. September 2025 insgesamt 2.473 neue Ausbildungsverträge, das sind 43 Verträge mehr als im Vorjahr.
Sportrückblick: Topteams ohne Niederlagen am Wochenende
Mehrere Einbrüche in Einfamilienhäuser in der Region
Im Emsland und der Grafschaft Bentheim hat es gestern mehrere Einbrüche in Einfamilienhäuser gegeben. Nach Angaben der Polizei verschafften sich Unbekannte gestern Nachmittag über ein Kellerfenster Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Nordhorn. Aus dem Gebäude am Hohenkörbener Weg stahlen sie Bargeld und Schmuck. In Emsbüren gelangten Einbrecher gestern Nachmittag in ein Einfamilienhaus in der Straße Zum Schultenhook. Die Täter durchwühlten zwei Räume. Ob sie Beute machen konnten, ist noch unklar. In Lingen verschafften sich Unbekannte gestern Abend über ein Fenster auf der Gebäuderückseite Zutritt zu einem Haus an der Straße Zum Niederfeld. Es wird noch ermittelt, ob die Täter Beute machen konnten. In allen Fällen bittet die Polizei um Zeugenhinweise.
Feierliche Verabschiedung: Kriminaldirektor Heinz Defayay geht in den Ruhestand
IHK: Ländliche Räume für wirtschaftliche Stärke in Deutschland entscheidend
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim betont die Bedeutung ländlicher Räume für die wirtschaftliche Stärke in Deutschland. “Sie stehen in Deutschland für rund die Hälfte der gesamten und fast zwei Drittel der industriellen Bruttowertschöpfung”, so IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung Anke Schweda in einer Mitteilung der IHK. Es brauche aber bessere Rahmenbedingungen, um diese Stärke zu sichern, dazu zählen innovative Ansätze und resiliente Strukturen. Auch seien interkommunale Zusammenarbeit und nachhaltige Industriegebiete wichtig, um den Industriestandort Deutschland insgesamt zu stärken.
IHK begrüßt Erlass zur beruflichen Orientierung an allgemein- und berufsbildenden Schulen
Der Berufsbildungsausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim begrüßt den neuen Erlass zur beruflichen Orientierung an allgemein- und berufsbildenden Schulen in Niedersachsen. Der Erlass soll dazu beitragen, dass die Berufsorientierung an Schulen künftig systematischer, praxisnäher und verbindlicher gestaltet wird. In einer Mitteilung der IHK heißt es, der Erlass gebe Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, frühzeitig einen Einblick in berufliche Perspektiven zu erhalten und stärke die Zusammenarbeit von Schulen und Wirtschaft. Damit die Berufsorientierung individuell gestaltet werden kann, sei es allerdings notwendig, ausreichend Personal an den Schulen bereitzustellen. Dies sei derzeit nicht der Fall – insbesondere an berufsbildenden Schulen.
Sportvorschau: Emlichheim, Meppen und Schüttorf vor spannenden Auswärtsspielen
Arbeitslosigkeit im Emsland und der Grafschaft Bentheim im Oktober 2025 gesunken
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Buchtipp: Andy Weir – Der Astronaut
“Wir Hör’n uns” – Klischees
Sportrückblick: SV Meppen spielt sich an die Tabellenspitze, HSG ebenfalls erfolgreich
Gartentipp: Grabpflege & Kiwis
Sportvorschau: Zwei von fünf Top-Teams im Einsatz
13 Feuerwehr-Einsätze in der Region bisher durch das Sturmtief “Joshua”
Das Sturmtief „Joshua“ hat gestern und in der vergangenen Nacht 13 Einsätze in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim ausgelöst. Das hat der Landkreis Emsland mitgeteilt. Nach Informationen der Leitstelle Ems-Vechte mussten die Feuerwehren im Emsland demnach viermal ausrücken, im Landkreis Grafschaft Bentheim wurde die Feuerwehr zu neun Einsätzen gerufen. In den meisten Fällen ging es um umgestürzte Bäume oder herabfallende Äste, die Straßen und Wege blockiert oder eine Gefahr dargestellt haben. Die Landkreise warnen auch für heute vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 75 km/h. In exponierten Lagen soll es Böen mit 85 km/h geben. Hier bestehe Gefahr durch einzelne herabstürzende Äste und umherfliegende Gegenstände.
Symbolfoto © Samtgemeinde Sögel/ Feuerwehr
Umfrage: Sollten Hausaufgaben abgeschafft werden?
IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sucht Sachverständige
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sucht Menschen mit besonderer Fachkompetenz und Freude am Schreiben von Gutachten. Öffentlich bestellte Sachverständige seien in vielen Bereichen gefragt, heißt es in einer Mitteilung der IHK. Von der Immobilienbewertung über die Schadensanalyse bis zu Gutachten für Gerichte. Sachverständige leisten aus IHK-Sicht einen wichtigen Beitrag zu Rechtssicherheit und Qualitätskontrolle. Unter dem Motto „Klartext und Kaffee“ lädt die Kammer am 7. November zu einem Austausch für aktive und angehende Sachverständige ein. Im Mittelpunkt stehen Praxisberichte aktiver Sachverständiger, Hinweise zum Weg der öffentlichen Bestellung und Vereidigung sowie die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und das eigene Netzwerk zu erweitern.
Informationen und verbindliche Anmeldung bis zum 29. Oktober 2025: IHK, Helga Conrad, Tel.: 0541 353-317, E-Mail: conrad@osnabrueck.ihk.de sowie online unter www.ihk.de/osnabrueck/sachverstaendige
Veranstaltungsort: IHK-Gebäude, Neuer Graben 38 in 49074 Osnabrück
Nachhaltiges Bauen: Wettbewerb für Projekte aus der Region gestartet
Der Bundeswettbewerb „HolzbauPlus 2025/26“ ist gestartet. Dabei zeichnet das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat besonders klimafreundliche Bauprojekte aus Holz oder anderen nachwachsenden Rohstoffen aus. So heißt es heute in einer Mitteilung, des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann. Stegemann ruft Bauherren aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim auf, sich zu beteiligen. Bewerbungen sind bis zum 15. Dezember 2025 möglich – etwa für Neubauten, Sanierungen oder kommunale Projekte. Weitere Infos gibt es online unter holzbauplus-wettbewerb.info.
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“Wir Hör’n uns” – Ampelstreit ohne Ampel
Industrieunternehmen investieren nur zurückhaltend: Industrie-Dialog in Schüttorf thematisiert die Hintergründe
Sportrückblick: Schüttorf und Emlichheim erfolgreich – SV Meppen & HSG Nordhorn-Lingen im Fokus
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Pädiatrischer Weiterbildungsverbund Ems-Vechte gegründet
Um dem Mangel an Kinderärzten im Emsland und der Grafschaft Bentheim entgegenzuwirken, haben mehrere Kliniken und Ärzte in der Region zum 1. Oktober den Pädiatrischen Weiterbildungsverbund Ems-Vechte gegründet. Das berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung. Ziel sei es, die Ausbildungsqualität zu sichern und den medizinischen Nachwuchs in der Region zu halten. Gegründet haben den Verbund das Bonifatius-Hospital Lingen, die Euregio-Klinik Nordhorn, das Ludmillenstift Meppen, das Marienhospital Papenburg sowie niedergelassene Ärzte aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim.
Grünen-Abgeordnete Polat fordert höhere BAföG-Sätze und mehr Investitionen in Hochschulen
Die Bundestagsabgeordnete Filiz Polat fordert von der Bundesregierung mehr Unterstützung für Studierende und Hochschulen. Das hat die Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen mitgeteilt, die auch das Emsland und die Grafschaft Bentheim betreut. Polat kritisierte, die Bundesregierung lasse junge Menschen mit steigenden Lebenshaltungskosten und maroden Hochschulen im Stich. Sie verlangte eine Erhöhung des BAföG-Grundbetrags auf das Niveau des Bürgergelds und eine Anpassung der Wohnkostenpauschale an die tatsächlichen Mieten. Nach Angaben der Grünen-Politikerin erhalten derzeit nur noch 11,5 Prozent der Studierenden BAföG – so wenige wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Polat verwies zudem auf den großen Sanierungsbedarf an deutschen Hochschulen. Viele Gebäude seien in schlechtem Zustand, der Modernisierungsstau betrage mindestens 100 Milliarden Euro.
Stegemann ruft zur Bewerbung für Fördermittel für Sanierung von Sportstätten auf
Der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems, Albert Stegemann, ruft Kommunen und Sportvereine aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim dazu auf, sich für eine Förderung zur Sanierung der Sportstätten zu bewerben. Mit dem neuen Förderprogramm zur “Sanierung kommunaler Sportstätten” stellt der Bund 333 Millionen Euro für die Sanierung von unter anderem Sporthallen, Hallen- und Freibäder und Sportfreianlagen bereit. Eine Weiterleitung von Fördermitteln an Dritte, zum Beispiel Sportvereine, ist ebenfalls möglich. Der Bund fördert Projekte mit bis zu 45 Prozent oder bis zu 75 Prozent bei Haushaltsnotlagen. Die Investition in die regionalen Sportstätten sei eine Investition in Lebensqualität, Zusammenhalt und Zukunftsfähigkeit, so Stegemann. Interessierte Kommunen können sich bis zum 15. Januar 2026 für eine Förderung bewerben. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung.
Sportvorschau: Zwei Heimspiele und drei Auswärtsspiele
Kriminalprävention: Vorsicht vor Deep Fakes
Umwelttipp: Wie klimafreundlich ist vegane Ernährung wirklich?
„Woche des Praktikums“ startet im Oktober
Vom 21. bis 23. Oktober startet erstmals die „Woche des Praktikums“ der Bundesagentur für Arbeit. Das teilte die Agentur für Arbeit Nordhorn mit. Ziel ist es, junge Menschen und Betriebe stärker zusammenzubringen und die Bedeutung von Praktika für die Berufswahl hervorzuheben. Während der Aktionswoche können Ausbildungssuchende in Betrieben mitarbeiten, Berufe kennenlernen und so herausfinden, welcher Weg zu ihnen passt. „Praktika sind echte Türöffner in die Berufswelt“, sagt Reinhard Greß, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Nordhorn. Die BA fördert dabei sowohl Berufsorientierungspraktika von ein bis sechs Wochen als auch Einstiegsqualifizierungen, die bis zu zwölf Monate dauern können – inklusive finanzieller Unterstützung. Weitere Infos und Praktikumsangebote gibt es online auf arbeitsagentur.de
Preisverleihung beim Industrie-Dialog in Schüttorf
Beim Industrie-Dialog in Schüttorf sind die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen Foto- und Videowettbewerbs „Ausbildung in der Industrie“ ausgezeichnet worden. Das meldete die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim auf ihrer Homepage. Der Wettbewerb wurde gemeinsam von der IHK und dem Industriellen Arbeitgeberverband veranstaltet. Vor mehr als 70 Gästen überreichten IHK-Vizepräsident Hendrik Kampmann und IAV-Vorstandsvize Stefan Delkeskamp die Preise. In der Kategorie Foto gewann die Eiffage Infra-Nordwest GmbH aus Wallenhorst, gefolgt von Hero-Glas Veredelungs GmbH aus Dersum und der Reinert-Ritz GmbH aus Nordhorn. In der Kategorie Video belegten die Auszubildenden der Neuenhauser Maschinenbau GmbH aus Neuenhaus den ersten Platz – vor Bergmann Maschinenbau aus Goldenstedt und erneut Reinert-Ritz aus Nordhorn. Die ausgezeichneten Beiträge zeigen, wie kreativ und engagiert die Ausbildung in der regionalen Industrie ist.
Umfrage: Neue Namen für Veggie-Produkte – muss das sein?
Wir Hör’n Uns – Mülleinsammler II
Buchtipp: J.L. Bourne – Tagebuch der Apokalypse
Laut IHK-Umfrage starten Azubis in der Region zufrieden in die Ausbildung
Laut einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim blicken Ausbildungsanfänger in der Region zufrieden auf ihre Berufswahl. Das ging aus einer Mitteilung der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hervor. Die Umfrage wurde im September 2025 unter Jugendlichen, die am 1. August 2025 in eine Ausbildung in regionalen Betrieben gestartet sind, durchgeführt. Beteiligt waren über 900 Auszubildende. Für knapp die Hälfte der Befragten sei der Ausbildungsberuf einer von mehreren interessanten Berufen, die für sie in Frage kamen. Ein Viertel der Befragten habe mit dem aktuellen Beruf den eigenen Wunschberuf gefunden. Acht Prozent bezeichnen die begonnene Ausbildung als eine Notlösung.
Gartentipp: Jetzt wird wieder gepflanzt
Wahlkreise im Emsland und der Grafschaft Bentheim sollen verändert werden
Die niedersächsischen Regierungsfraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben einen Vorschlag für die Neu-Zuschneidung der Wahlkreise eingereicht. Davon sind auch das Emsland und die Grafschaft Bentheim betroffen. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur sieht der Vorschlag vor, die Wahlkreise von 87 auf 90 zu steigern. Im Nordwesten sollen drei neuen Wahlkreise in Nordhorn, Rastede/Varel und Vechta-Süd geschaffen werden. Insgesamt sollen 49 Wahlkreise verändert werden, darunter die Grafschaft Bentheim/Haren, Lingen, Meppen und Papenburg. Bis zur nächsten Landtagswahl 2027 müssen die Wahlkreise neu zugeschnitten werden. Das hatte der Staatsgerichtshof entschieden. Grund ist, dass die bisherigen Wahlkreise nicht mehr den Bevölkerungsverhältnissen entsprechen.
Polizei registriert mehrere Einbrüche im Emsland und in der Grafschaft Bentheim
Die Polizei hat in den vergangenen Tagen eine Reihe von Einbrüchen im Emsland und in der Grafschaft Bentheim registriert. In Werlte sind Einbrecher gestern Abend zwischen 18.30 Uhr und 19.45 Uhr durch ein Fenster in ein Wohnhaus an der Straße Holder eingedrungen. Ob sie Beute gemacht haben, ist noch nicht bekannt. In Vrees sind gestern zwischen 17.50 Uhr und 18.00 Uhr mindestens zwei Männer in ein Wohnhaus am Dosenweg eingebrochen. Sie nahmen eine Spardose mit Bargeld mit. Der Schaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Die Polizei wertet derzeit noch Videoaufzeichnungen aus, die die Täter möglicherweise zeigen. In Nordhorn haben sich Unbekannte zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen Zutritt zu einer Kindertagesstätte an der von-Behring-Straße verschafft. Sie drangen durch die hintere Notausgangstür in das Gebäude ein und stahlen etwa 660 Euro Bargeld. Der Gesamtschaden wird auf rund 2.500 Euro geschätzt. In Niederlagen hat die Polizei zwischen dem 27. September und gestern drei Einbrüche in Wohn- beziehungsweise Campingwagen registriert. In einem Fall ist es dem Täter oder der Täterin gelungen, in den Wohnwagen einzudringen. Bei den anderen scheiterten die Versuche. In allen Fällen sucht die Polizei Zeugen.
Drittes Rezessionsjahr droht: IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim warnt vor Stillstand in der Wirtschaftspolitik
In der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim trübt sich die wirtschaftliche Lage weiter ein. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Demnach ist der IHK-Konjunkturklimaindex im dritten Quartal von 89 auf 82 Punkte gefallen. Das liegt deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Nach Angaben der Kammer bewerten immer mehr Betriebe ihre Geschäftslage als schlecht, auch die Erwartungen für die kommenden Monate sinken. Besonders betroffen sind Industrie und Handel, während die Bauwirtschaft und unternehmensnahe Dienstleister etwas stabiler bleiben. Als größte Risiken nennen die Unternehmen die schwache Inlandsnachfrage, hohe Arbeitskosten und belastende wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf kritisierte, die Bundesregierung lasse dringend nötige Entscheidungen auf sich warten. Für viele Betriebe sei es, so Graf, „kurz nach zwölf“. Die IHK geht davon aus, dass die Wirtschaft auch im Gesamtjahr 2025 weiter schrumpft – das wäre das dritte Rezessionsjahr in Folge.
Sportvorschau: Doppeltes Duell mit den Tabellennachbarn
Entwicklungen im Schutzprozess gegen seuxualisierte Gewalt im Bistum Osnabrück: Neue Unabhängige Beauftragte ernannt
Im Rahmen des diözesanen Schutzprozesses gegen sexualisierte Gewalt im Bistum Osnabrück wurde die Kirchenrechtlerin Anne Mülhöfer zur neuen Unabhängigen Beauftragten ernannt. Das teilt das Bistum mit. Die 47-Jährige will in dieser Funktion den Umgang der Kirche mit Fällen sexualisierter Gewalt nachhaltig verbessern. Neben dieser Funktion wurde auch die der Ombudpersonen dauerhaft in die neue Ordnung des Osnabrücker Schutzprozesses einbezogen. Zudem sei der Schutzprozess seit Beginn weiterentwickelt worden. So gebe es unter anderem klar geregelte Verfahren im Umgang mit Vorwürfen und eine umfassende Präventionsarbeit. Der Schutzprozess wurde 2019 eingeleitet, um die Maßnahmen zur Aufarbeitung und Prävention gegen sexualisierte Gewalt und geistlichen Missbrauch zu bündeln und zu optimieren. In diesem Zuge hat das Bistum eine Studie in Auftrag gegeben, die erhebliche Defizite im früheren Umgang mit Betroffenen aufgezeigt hat. Künftig sollen der Schutzprozess weiterentwickelt und das Erreichte verstetigt werden, so Bischof Dominicus.
NABU Emsland/Grafschaft Bentheim begrüßt Wahl des Rebhuhns zum “Vogel des Jahres 2026”
Die Naturschutzbund (NABU) Emsland/Grafschaft Bentheim begrüßt die Wahl des Rebhuhns zum Vogel des Jahres 2026. Damit rücke ein traditionsreicher, aber stark gefährdeter Feldvögel in den Mittelpunkt, heißt es in einer Mitteilung des NABU. Der Bestand des Rebhuhns sei in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Grund seien der Verlust strukturreicher Lebensräume, der Einsatz von Pestiziden sowie die Intensivierung der Landwirtschaft. Erfreulich sei die hohe Wahlbeteiligung für den Vogel des Jahres 2026. In diesem Jahr habe es eine Rekordbeteiligung gegeben. Das sei laut des NABU ein wichtiges Signal für den Artenschutz. Seit 1971 wird jährlich der “Vogel des Jahres” gewählt. Damit soll auf bedrohte Arten aufmerksam gemacht und der Schutz von Lebensräumen gestärkt werden.
Dr. Vinzenz Bauer wird Leiter des Geschäftsbereichs Landwirtschaft der LWK
Dr. Vinzenz Bauer übernimmt ab dem kommenden Jahr die Leitung des Geschäftsbereichs Landwirtschaft der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK). Aktuell leitet der 45-jährige Agrarwissenschaftler die Bezirksstelle Emsland in Meppen. Wie die LWK mitteilt, hat sich der ehrenamtliche Vorstand der Kammer einstimmig für Bauer als Nachfolger von Stefan Ortmann ausgesprochen. Dieser wechselt 2026 wiederum als Hauptgeschäftsführer zum Landvolk Niedersachsen. Im Geschäftsbereich Landwirtschaft arbeiten gut 900 Fachleute in 15 Fachbereichen sowie an elf Bezirksstellen in ganz Niedersachsen. Bauer ist seit 2018 Leiter der Bezirksstelle Emsland. In dieser Position leitet der gebürtige Marburger ein 60-köpfiges Team, das sich um 5.500 Familienbetriebe in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim kümmert. Für die künftige Leitung der Bezirksstelle Emsland wollen die Kammer-Gremien zügig eine Lösung finden.
Luftwaffe übt Verteidigung am Flughafen Münster/Osnabrück
IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim positioniert sich für Erhalt der Flugbindung von FMO nach MUC
Zur aktuellen Diskussion um eine mögliche Streichung der Flugverbindung vom Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) nach München (MUC) hat sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim für den Erhalt der Lufthansa-Verbindung vom FMO nach MUC positioniert. Das ging aus einer Mitteilung der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hervor. Der FMO sei ein wesentlicher Standortfaktor für den Erfolg von Unternehmen auf den Weltmärkten. Der Erhalt der Flugbindung sei erforderlich, um für die Wirtschaftsregion ein nationales Drehkreuz zu internationalen Märkten zu gewährleisten. Es dürfe jetzt keine weitere Schwächung des Standortes erfolgen, so Uwe Goebel, Präsident der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim.
Gartentipp: Steckhölzer schneiden und Rasen nachsäen
Wachstumsregion Ems-Achse fordert mutige Reformpolitik der Bundesregierung
Die Wirtschaftsinitiative Ems-Achse drängt auf mehr Tempo bei den Reformen der Bundesregierung. Bei einer Mitgliederversammlung in Nordhorn hat der Vorsitzende der Emsachse, Bernard Krone, weniger Bürokratie sowie Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur gefordert. Als Beispiele nannte er den vierspurigen Ausbau der Europastraße E233 und die B210n in Ostfriesland. Unterstützung erhielt Krone von der Parlamentarischen Staatssekretärin Gitta Connemann. Sie kündigte an, dass die Bundesregierung wichtige Verkehrsprojekte finanzieren wolle und für schnellere Planungsverfahren sorgen werde. Die Bundesregierung wisse, dass sie liefern muss, so Connemann. Die Wachstumsregion Ems-Achse ist ein Bündnis von Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Kammern und Verbänden im Emsland, Ostfriesland und in der Grafschaft Bentheim.
Foto (c) Wachstumsregion Ems-Achse
Kontrollwoche der Polizei gestartet: Ablenkung und Unaufmerksamkeit im Fokus
Die Polizei will in dieser Woche verstärkt gegen Ablenkung im Straßenverkehr vorgehen. Von heute an kontrollieren Beamte im gesamten Bereich der Polizeidirektion Osnabrück Autofahrerinnen und Autofahrer, aber auch Radfahrer. Im Fokus stehen vor allem Handynutzung und andere Tätigkeiten, die die Aufmerksamkeit verringern. Nach Angaben der Polizei ist Ablenkung eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Schon Telefonieren am Steuer erhöhe das Unfallrisiko ähnlich wie Fahren mit bis zu einem Promille Alkohol im Blut. Bei früheren Aktionen sei fast jeder zweite Verkehrsteilnehmer aufgefallen. Mit den Kontrollen beteiligt sich Niedersachsen an einer europaweiten ROADPOL-Kampagne zur Senkung schwerer Verkehrsunfälle. ROADPOL ist ein Zusammenschluss der Verkehrspolizeien der EU-Mitgliedsländer.
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Tourismusregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft verzeichnet leichten Rückgang bei Übernachtungen in 2025
Die Tourismusregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hat in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025 rund vier Prozent weniger Übernachtungen verzeichnet als im Vorjahreszeitraum. Das teilt die IHK mit. Erst im Juni und Juli erholte sich die Nachfrage, sodass die Gesamtzahl der Übernachtungen mit 3,2 Millionen wieder auf Vorjahresniveau liegt. Im Rückblick auf 2024 hatte sich die Region mit über 5,6 Millionen Übernachtungen Platz drei unter den beliebtesten Reisezielen in Niedersachsen gesichert. Trotz der stabilen Entwicklung bleibt die wirtschaftliche Lage im Tourismus angespannt. Laut aktueller IHK-Konjunkturumfrage rechnen über 30 Prozent der Betriebe mit einer Verschlechterung der Geschäftslage. Als größte Herausforderungen gelten der anhaltende Fachkräftemangel, steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie unsichere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen beklagt zudem, offene Stellen langfristig nicht besetzen zu können.
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Arbeitslosigkeit im Emsland und der Grafschaft Bentheim im September gesunken
Im Emsland und der Grafschaft Bentheim ist die Arbeitslosigkeit im September gesunken. Das geht aus dem aktuellen Arbeitsmarktbericht der zuständigen Agentur für Arbeit Nordhorn hervor. Demnach waren im September 9.681 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind sieben Prozent weniger als noch im Vormonat, allerdings auch sieben Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag mit 3,4 Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vormonatsniveau. Auch wenn die Arbeitslosigkeit gesunken ist, geht die Arbeitsagentur Nordhorn noch nicht von einer nachhaltigen Trendwende aus. Im September sei der Rückgang besonders bei jüngeren Arbeitslosen auf den Beginn eines weiteren Schulbesuchs oder die Aufnahme eines Studiums zurückzuführen. Das sei eine jahreszeitlich übliche Entwicklung, so Reinhard Greß, Geschäftsführer operativ der Arbeitsagentur Nordhorn. Die Entwicklung bei den Arbeitsstellen würde aber Anlass zu vorsichtigem Optimismus geben. Mit 721 gemeldeten Stellen hat der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahr zugelegt.