Am Sonntag erneut rund 10.000 Sternsinger im Bistum unterwegs

Am kommenden Sonntag sind im Bistum Osnabrück erneut rund 10.000 Sternsinger unterwegs. Dabei verkünden sie als „Heilige Drei Könige“ in Liedern und Versen die Geburt Jesu. Vor einem Jahr haben die Sternsinger im gesamten Bistum rund 1,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Spenden werden weltweit Gesundheits- und Sozialprojekte für Not leidende Kinder unterstützt. Vier Sternsinger aus Suttrup-Lohe vertreten darüber hinaus am Dienstag, den 07. Januar das Bistum Osnabrück beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerlin Angela Merkel in Berlin.

Passagierzahlen in 2019 gesunken: 990.000 Fluggäste am FMO

Der Flughafen Münster/Osnabrück verzeichnet für das Jahr 2019 990.000 Passagiere. Wie der NDR berichtet, seien dies etwa drei Prozent weniger als noch in 2018. Angesichts der schwierigen Lage im vergangenen Jahr, seien dies aber gute Ergebnisse. Gründe für den Rückgang seien u.a. das Aus der Fluggesellschaft Germania und des Reiseanbieters Thomas Cook. Für 2020 peile der Flughafen nach eigenen Angaben wieder eine Passagierzahl von über eine Millionen Fluggästen an.

Bischof Bode ruft in Silvesterpredigt zu neuer Ausrichtung der christlichen Botschaft auf

Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat in seiner Silvesterpredigt zu einer neuen Ausrichtung der christlichen Botschaft aufgerufen. Viele Menschen seien wegen des Missbrauchsskandals in der Kirche und vieler drängender Fragen in Politik und Gesellschaft verunsichert, so Bode. Notwendig seien nicht nur äußere Maßnahmen und Veränderungen, sondern eine innere Umkehr des ganzen Menschen und eine Einübung neuer Haltungen. Bode plädierte für eine Kirche, in der mehr Frauen die frohe Botschaft überbringen. Um die Nähe zu den christlichen Gemeinden zu erhalten, seien außerdem künftig nicht nur zölibatär lebende hauptamtliche Priester notwendig.

Feuerwehr und Polizei geben Tipps zum Umgang mit Feuerwerk

Nach gleich drei Heckenbränden durch unsachgemäß gestartete Silvesterraketen geben Feuerwehr und Polizei zum sicheren Abbrennen des Feuerwerks:

– Vorräte von Feuerwerksartikeln sollten nie direkt am Körper (Jacke, Hose, etc.) getragen werden, sondern im sicheren Abstand zum Feuerwerk gelagert werden.

– Alle Türen, Fenster und Tore sowie Mülltonnen sollten verschlossen werden.

– Feuerwerksraketen sollten nie aus der Hand gestartet werden. Dafür sollten beispielsweise in einem Getränkekasten abgestellte, leere Glasflaschen zu nutzen.

– Feuerwerkskörper sollten nicht unkontrolliert, niemals auf Personen bzw. in deren Richtung und auch nicht aus Fenstern bzw. von Balkonen geworfen werden.

– Es sollten nur Feuerwerkskörper verwendet werden, die optisch keine Mängel erkennen lassen.

– Fehlgezündete Feuerwerkskörper und Blindgänger sollten nicht wieder angezündet, sondern entsorgt (!) werden.

– Äste, Balkone oder andere Hindernisse dürfen nicht in der Flugbahn der Feuerwerkskörper sein.

– Das Abbrennen von Feuerwerk in geschlossenen Räumen ist streng verboten.

– Funktioniert das Feuerwerk nicht, mindestens 15 Minuten warten und sich in dieser Zeit nicht nähern. Danach kann das Feuerwerk zum Beispiel in einen mit Wasser gefüllten Eimer gelegt und anschließend im Hausmüll entsorgt werden.

– Unter Umständen vorhandene, örtliche Verbote und Einschränkungen (PD Osnabrück) gilt es zu beachten.

Heckenbrände im Emsland: Risiko durch Feuerwerkskörper nicht zu unterschätzen

Im Emsland ist es bereits vorm Jahreswechsel zu gleich drei Heckenbränden durch den unsachgemäßen Gebrauch von Silvesterraketen gekommen. In der Poststraße in Geeste hat ein unbekannter Täter gestern Abend eine Silvesterrakete gezündet, die unkontrolliert in eine Hecke flog. Dort brach ein Feuer aus. Die Freiwillige Feuerwehr Geeste musste mit 20 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen anrücken. Die Hecke wurde durch das Feuer auf einer Länge von rund 15 Metern beschädigt.

In Sögel ist gestern Abend eine Hecke in Brand geraten.  Das Feuer brach in der Straße am Galgenberg aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine längere, grundstücksübergreifende Heck in Brand.  Anwohner hatten bereits versucht, die Flammen mit einem Gartenschlauch einzudämmen. Die Feuerwehr löschte den Brand. 37 Feuerwehrleute und sechs Fahrzeuge waren im Einsatz. Die Polizei hat Ermittlung zur Brandursache aufgenommen. Auch in Surwold kam es durch eine Silvesterrakete zu einem Heckenbrand

Die Feuerwehr Sögel weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Gefahr von Heckenbränden trotz der Regenfälle in den vergangenen Wochen noch nicht gebannt sei. In den Vorjahren habe es allein in Sögel rund um Silvester zahlreiche Heckenbrände gegeben, die durch Feuerwerkskörper verursacht wurden. Da die Hecken oft an Häuser, Carports oder Gartenhäuser grenzen, sei die Gefahr des Übergreifens hoch. Polizei und Feuerwehr geben in diesem Zusammenhang Tipps zum sicheren Umgang mit Silvesterfeuerwerk.

Symbolbild

Jugendliche aus Spelle tragen sich ins Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein

Vier Sternsinger aus der Pfarrei St. Johannes in Spelle haben sich heute ins Goldene Buch der Stadt Osnabrück eingetragen. Hintergrund war der bundesweite Auftakt der Sternsinger-Aktion in Osnabrück. Rund 2.000 als Königinnen und Könige verkleidete Kinder und Jugendliche nahmen bei der Veranstaltung im Osnabrücker Dom teil. Die vier 12 bis 14 Jahre alten Sternsinger aus Spelle standen dabei stellvertretend für alle Sternsinger, die in den nächsten Tagen von Haus zu Haus ziehen, um den Gebäuden den göttlichen Segen zu geben. Das Geld aus der diesjährigen Sternsinger-Aktion soll für Friedensprojekte im Libanon eingesetzt werden.

Foto (c) Hermann Pentermann

Polizei warnt vor verbotenem Feuerwerk an Silvester

Die Polizeidirektion Osnabrück hat kurz vor Silvester noch einmal vor dem Gebrauch verbotener Feuerwerkskörper gewarnt. Verbotene oder selbstgebastelte Böller seien lebensgefährlich und können großen Schaden anrichten, so die Polizei in einer Pressemitteilung. Immer wieder komme es an Silvester zu schweren Verletzungen und Unfällen, bei denen illegale Feuerwerkskörper im Spiel waren. Wichtig sei es auch, zugelassenes Feuerwerk ordnungsgemäß zu nutzen, andernfalls seien auch hier Unfälle möglich.

Tipps von Polizei und Feuerwehr zum sicheren Abbrennen des Feuerwerks:

– Vorräte von Feuerwerksartikeln nie direkt am Körper (Jacke,
Hose, etc.) tragen, sondern im sicheren Abstand zum Feuerwerk lagern

– Alle Türen, Fenster und Tore sowie Mülltonnen verschließen

– Feuerwerksraketen nie aus der Hand starten. Hierzu sollten
beispielsweise in einem Getränkekasten abgestellte, leere
Glasflaschen genutzt werden

– Feuerwerkskörper nicht unkontrolliert, niemals auf Personen bzw.
in deren Richtung und auch nicht aus Fenstern bzw. von Balkonen
werfen

– Nur Feuerwerkskörper verwenden, die optisch keine Mängel
erkennen lassen

– Fehlgezündete Feuerwerkskörper und Blindgänger nicht wieder
anzünden, sondern entsorgen!

– Äste, Balkone oder andere Hindernisse dürfen nicht in der
Flugbahn der Feuerwerkskörper sein.

– Das Abbrennen von Feuerwerk in geschlossenen Räumen ist streng
verboten.

– Funktioniert das Feuerwerk nicht, mindestens 15 Minuten warten
und sich in dieser Zeit nicht nähern. Danach kann das Feuerwerk zum
Beispiel in einen mit Wasser gefüllten Eimer gelegt und anschließend
im Hausmüll entsorgt werden.

– Beachten Sie auch unter Umständen vorhandene, örtliche Verbote
und Einschränkungen.

Bischof Bode thematisiert Vertrauensverlust der Kirche

In seiner Weihnachtsbotschaft hat der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode den Vertrauensverlust der Kirche thematisiert. Die Rede der Kirche von und über Gott sei vielen Menschen unglaubwürdig geworden, so Bode in seiner Predigt am ersten Weihnachtstag im Osnabrücker Dom. Zu oft habe man Gott für alles Mögliche herangezogen, um der eigenen Meinung und der eigenen Macht Gewicht zu geben. Mehr Vertrauen in die Kirche gebe es nur da, wo Kirche und Christen von ihren guten Erfahrungen mit Gott sprechen, so Bode weiter.

IHK-Vollversammlung beschließt Zukunftsagenda für die Region

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hat eine Zukunftsagenda für die Region vorgeschlagen. In ihrer letzten Sitzung des Jahres hat die Vollversammlung regionalpolitische Positionen für die Zeit bis 2023 beschlossen. Die Positionen waren von mehr als 200 ehrenamtlich in der IHK engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern erarbeitet worden. In dem Papier geht es um sogenannte „Kernanliegen“ und „Maßnahmenvorschläge“ in vier Handlungsfeldern. Sie betreffen Infrastruktur, Fachkräfte, Standortattraktivität und Wirtschaftsfreundlichkeit. Die Vorschläge sind für die Regionen Emsland, Grafschaft Bentheim und Osnabrück sind jeweils unterschiedlich und sollen Grundlage für die zukünftige Arbeit der IHK im Kammerbezirk sein.