Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim auf dem höchsten Stand seit 2011

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim lag zum Ende des 3. Quartals dieses Jahres auf dem höchsten Stand seit 2011. Nach Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mussten in den ersten neun Monaten des Jahres 228 Unternehmen Insolvenz anmelden. Das sind 0,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (226 Fälle). Landesweit stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 2,2 Prozent. Die Krise dauere an und koste auch in unserer Region tagtäglich Arbeitsplätze, Wertschöpfung und unternehmerisches Potenzial, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf. Auch wenn der Anstieg der Insolvenzen in diesem Quartal vergleichsweise gering sei, bleibe es ein Zehnjahreshoch. Entscheidend seien jetzt spürbare Entlastungen, verlässliche Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie. Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: Während die Zahl der Insolvenzen im Landkreis Osnabrück um 47,1 Prozent stieg, waren in der Stadt Osnabrück (-18,6 %), im Emsland (-13,0 %) und in der Grafschaft Bentheim (-2,6 %) Rückgänge zu verzeichnen.
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