UPDATE Gasleitung in Lingen beschädigt: Gefahr gebannt

Nachdem in Altenlingen durch Baggerarbeiten eine Gasleitung beschädigt worden ist, besteht nun keine Gefahr mehr. Verletzt wurde niemand. Nach Polizeiangaben war die Gasleitung gegen 16:40 Uhr bei Baggerarbeiten am Hülsekrabbenweg beschädigt worden. Daraufhin wurde ein Sicherheitsradius von 200 Metern festgelegt. Die Häuser und Wohnungen in diesem Radius wurden von der Feuerwehr und Polizei evakuiert. Das Gasleck konnte geschlossen werden. Etwa eine Stunde nach der Beschädigung der Gasleitung konnte die Evakuierung wieder aufgehoben werden.

Bei einer Baustellenkontrolle: Zollbeamte treffen auf illegal beschäftigte Arbeiter

Zollbeamte haben gestern bei einer Baustellenkontrolle in Nordhorn zwei illegal beschäftigte Arbeiter angetroffen. Das teilt das Hauptzollamt Osnabrück mit. Demnach haben die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit zwei Arbeitnehmer aus der Republik Tadschikistan getroffen und dabei festgestellt, dass die beiden Männer keinen Aufenthaltstitel besaßen. Durch die rechtswidrige Arbeitsaufnahme wurde ihr dreimonatiges Aufenthaltsrecht verwirkt. Es wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts gegen die beiden eingeleitet. Dafür wurde eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 300 Euro von den beiden Personen erhoben. Die beiden Männer erhalten zudem vom zuständigen Ausländeramt eine Ausreiseaufforderung mit der Auflage Deutschland bis zu einem bestimmten Termin zu verlassen. Die Ermittlungen durch das Zollamt dauern noch an.

Gasleitung in Lingen beschädigt: Gebäude werden evakuiert

In Altenlingen wurde durch Baggerarbeiten am Einsatzort eine Gasleitung beschädigt. Nach einer ersten Polizeimeldung strömt dadurch deutlich Gas aus. Daher werden vorsorglich umliegende Gebäude evakuiert. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

Junger Mann wird vor Lingener Diskothek mehrfach getreten und geschlagen: Polizei sucht Zeugen

Am 17. Februar haben mindestens zwei Täter in Lingen mehrfach gegen den Kopf eines etwa 18 bis 20 jährigen jungen Mannes getreten und geschlagen. Das teilt die Polizei mit. Demnach hatte ein unbekannter Zeuge der Polizei ein kurzes Video zur Verfügung gestellt, auf dem die Tat vor dem Eingangsbereich einer Disko an der Straße Schwarzer Weg zu sehen ist. Dabei lag der junge Mann in Rückenlage vor dem Eingangsbereich. Er hat nach Polizeiangaben kurze dunkle Haare und ist von schlanker Gestalt. Dabei trägt er ein weißes Sweatshirt und eine dunkle Jeans, sowie weiße Sneaker. Zu dem Zeitpunkt waren mehrere Anwesende vor der Discothek. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach Tötung eines Mannes aus Spelle durch mehrere Messerstiche: Landgericht verurteilt Täter zu 10 Jahren Haft

Ein 33-jähriger Mann aus Spelle wurde heute in dem Verfahren wegen der Tötung eines 35-jährigen Mannes vom Landgericht Osnabrück zu einer Haftstrafe von 10 Jahren verurteilt. Laut dem Landgericht sei die Kammer der festen Überzeugung, dass der Mann den zwei Jahre älteren Mann am 23. Juli 2023 mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper getötet hat. Opfer und Täter stammten beide aus der Republik Moldau und waren mit derselben Frau liiert. Der Angeklagte habe diese Situation in einem Gespräch mit dem Opfer klären wollen und daher das Gespräch mit dem Opfer gesucht. Im Verlaufe des Gesprächs habe der Täter das Messer gezogen und daraufhin mehrfach zugestochen. Diese Stiche in den Rücken führten dabei zum Tod des Opfers. Bereits zu Beginn der Verhandlung hatte der Täter zugegeben, auf das Opfer eingestochen zu haben. Jedoch habe das Opfer das Messer laut dem Angeklagten bei sich getragen. Der Angeklagte habe nach eigenen Angaben dem Opfer das Messer abgenommen und aus Notwehr gehandelt. Die Kammer sei jedoch davon überzeugt gewesen, dass der Täter das Messer selbst mitgeführt habe. Das Tatgeschehen rechtfertige jedoch nicht die Bewertung als Mord. Der Angeklagte sei zwar mit der Absicht, das Gespräch zu suchen, zu dem Tatort gefahren, es konnte demnach jedoch kein bestimmtes Handlungsmotiv für die Gewalttat gefunden werden. Das Mordmerkmal der „niedrigen Beweggründe“ sei nicht nachweisbar gewesen. Zudem wurde laut Gericht berücksichtigt, dass der Angeklagte nicht in Deutschland vorbestraft ist und sich teilweise geständig gezeigt hatte. Ein erschwerender Punkt sei gewesen, dass der Angeklagte mehrfach zugestochen hatte. Das Urteil kann noch innerhalb einer Woche mit der Revision vom Bundesgerichtshof angegriffen werden.

Symbolbild

Verkehrsinfrastruktur im Emsland: Landkreis hat 7,3 Millionen Euro investiert

Der Landkreis Emsland hat 7,3 Millionen Euro in Radwege und Straßen im Kreisgebiet investiert. Nach Angaben des Landkreises wurde der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Kooperation mit den jeweiligen Kommunen begleitet. Eines dieser Projekte war die Fertigstellung der Kreisstraße 141 (Lagerstraße) in der Gemeinde Oberlangen. Die Straße wurde von dem emsländischen Landrat Marc-André Burgdorf heute bei einer symbolischen Verkehrsübergabe offiziell freigegeben. Zudem wurde in diesem Jahr auch die Kreisstraße 147 mit einem Radweg erweitert und insgesamt verbreitert. An den Kosten der beiden Maßnahmen von knapp 2,8 Millionen Euro haben sich der Landkreis, das Land Niedersachsen und der Bund beteiligt. Im Jahr 2023 waren drei weitere Projekte mit einem Gesamtvolumen von knapp 4,5 Millionen Euro beendet worden. Dabei wurde die K 114 zwischen Werpeloh und Wippingen und der Radweg entlang der K 324/304 zwischen Spelle und Beesten ausgebaut. Zudem wurde auch der Radweg der K331 in Emsbüren neu gebaut.

Foto © Landkreis Emsland

Rüt’n’Rock startet neue Konzertreihe Metal Blast

In unserer Region gibt es immer wieder Benefizveranstaltungen. Dazu gehören auch die Rüt’n’Rock Festivals, die regelmäßig von dem Team des Harener Vereins Rüt’n Rock e.V. auf die Beine gestellt werden. Während der vergangenen Jahre ist es in der Region ruhiger um Rüt’n’Rock geworden – Grund war die Corona-Pandemie. Jetzt sind sie zurück – mit einer neuen Konzertreihe. Deborah Krockhaus hat mit Rüt’n’Rock-Mitglied Mario Wolter über das Konzept gesprochen:

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Wer sich einmal selbst ein Bild von Metal Blast machen möchte, hat am kommenden Samstag die Möglichkeit. Im Alten Schlachthof in Lingen feiert die Konzertreihe Premiere. Das Team von Rüt’n’Rock hat vor ein paar Tagen auf Facebook mitgeteilt, dass „Storm of Wind“ ihren Auftritt absagen mussten. Dafür wird die Band „Acoustic Steel“ auf der Bühne stehen.

Zwei Menschen bei Unfall in Lingen leicht verletzt

Zwei Menschen sind am Vormittag bei einem Unfall auf der Schüttorfer Straße leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, querte ein 34-jähriger Autofahrer die Fahrbahn von der Abfahrt der B213 kommend in Richtung Kohschulten-Brücke. Dabei übersah er das von rechts kommende Auto einer 46-Jährigen. Es kam zu einem Zusammenprall. Der Unfallverursacher und die Autofahrerin wurden in ein Krankenhaus gebracht. Im Auto der 46-Jährigen befanden sich auch zwei Kinder im Alter von zwei Jahren und einem Jahr. Sie blieben bei dem Unfall unverletzt, wurden aber ebenfalls vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

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