Ein Jahr nach Moorbrand: Grünen-Politikerin Polat zieht kritisches Resümee

Genau ein Jahr nach dem Moorbrand im Bereich der “Wehrtechnischen Dienststelle 91” nahe Meppen hat sich die regional zuständige Bundestagsabgeordnete Filiz Polat von den Grünen kritisch im Bezug auf die Aufarbeitung seitens der Bundeswehr geäußert. An einer klaren Einschätzung und transparenter Kommunikation sei die Bundeswehr damals deutlich gescheitert, so Polat. Erste Schadstoffmessungen sollen von den Verantwortlichen erst zwei Wochen nach Ausbruch des Brandes erfolgt sein. Dass nun auch eine Aufbesserung der Notfallausrüstung angekündigt sei, bezeichnete Polat als dringend notwendig. Weiterhin stehen nach wie vor Entschädigungszahlungen an zahlreiche Feuerwehren aus. Diesbezüglich betonte die Grünen-Politikerin, dass sie sich ein unbürokratischeres und insgesamt schnelleres Vorgehen erhofft hätte.

Symbolbild: © Rott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadt Nordhorn führt Verkehrszählung durch

Die Nordhorner Stadtverwaltung hat für Donnerstag, den 12. September eine 24-stündige Verkehrszählung für den Kreuzungsbereich Frensdorfer Ring / Bentheimer Straße angemeldet. Die Messungen gelten sowohl dem motorisierten als auch dem nicht-motorisierten Verkehr. Grund für die Maßnahme ist eine für 2020 geplante Installation einer neuen Ampelanlage an der Kreuzung.

 

 

 

 

 

 

 

 

“Aktion Fischotterschutz” erhält Fördergelder

Die “Aktion Fischotterschutz” hat einen Förderscheck über 1500 Euro vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz erhalten. Diesen überreichte gestern Dorothea Altenhofen, die Geschäftsführerin der Gebietskooperation Vechte des NLWKN in Meppen. Laut Altenhofen entschied man sich für die Aktion, da momentan ein Wachstum der Fischotterpopulation zu erkennen sei. Dr. Oskar Kölsch von der “Aktion Fischotterschutz” erklärte, das Geld in Spurensucherseminare und die Ortung und Kartierung der Tiere zu investieren.

Foto: © Jan Piecha

 

 

 

 

 

 

Neuer Chef bei der IG BAU Weser-Ems

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Weser-Ems – kurz IG BAU – hat einen neuen Regionalleiter. Der neue Mann an der Spitze der Gewerkschaft heißt Christian Wechselbaum. Er übernimmt die Aufgabe von Holger Bartels, der das Amt zuletzt interimsweise ausübte. Wechselbaum möchte im Besonderen jungen Beschäftigten die Gewerkschaftsarbeit näher bringen. Weitere entscheidende Themen seien Arbeitszeitsouveränität sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, so Wechselbaum. Die IG BAU vertritt vor allem Arbeitnehmerinteressen im Baugewerbe, der Gebäudereinigung, im Dachdecker- und Malerhandwerk sowie im land- und forstwirtschaftlichen Bereich.

Foto: © IG BAU Weser-Ems

 

 

UPDATE: Granatensprengung in Lingen-Schepsdorf noch heute Nachmittag

Die drei Weltkriegsgranaten, die gestern bei Bauarbeiten im Lingener Gewerbegebiet Pöttkerdiek entdeckt wurden, sollen noch heute Nachmittag kontrolliert gesprengt werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover hatte die Artilleriegranaten gestern auf dem Gelände im Stadtteil Schepsdorf untersucht. Eine Entschärfung konnte noch nicht durchgeführt werden. Stattdessen wird die Sprengung heute auf einer gesicherten städtischen Fläche erfolgen.

Foto: © Stadt Lingen

 

Papenburger St. Nikolausstift testet digitale Assistenzsysteme für Senioren

In Papenburg sind zwei neue Musterwohnungen für Senioren entstanden. Mithilfe von Fördergeldern des Landes Niedersachsen wurden die Räumlichkeiten im “Haus Friederike” des St. Nikolausstifts mit modernsten digitalen Hilfsmitteln ausgestattet. So wurden unter anderem Video-Türsprechanlagen, internetverknüpfte Sprachassistenten und spezielle Sanitäranlagen eingerichtet. Eine der beiden Wohnungen soll zunächst als Showroom dienen, die andere ist bereits bezugsfertig für ein befristetes Probewohnen. Hintergrund des Projektes sei, herauszufinden, welche Chancen die Digitalisierung für ältere Menschen bereithält.

Foto: © St. Nikolausstift Caritas Pflege GmbH

Tierpark Nordhorn mit Bestplatzierung ausgezeichnet

In einem Ranking des renommierten Zooexperten Anthony Sheridan wurde der Tierpark in Nordhorn mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der britische Fachmann Sheridan bereist Tierparks in ganz Europa und bewertet diese jährlich in verschiedenen Sparten. In der Größenordnung “250 000 – 500 000 Besucher pro Jahr” ehrte er die Nordhorner vor allem für ihr Engagement im Artenschutz und im Bildungsbereich.

Glasfaserausbau in Lingener Ortsteilen noch nicht verbindlich

Wer in den Lingener Ortsteilen Darme, Altenlingen, Heukamps Tannen, Laxten und Schepsdorf an das Glasfasernetz der Deutschen Glasfaser angeschlossen werden möchte, hat nur nur noch wenige Tage Zeit, sich verbindlich anzumelden. Nur, wenn sich 40 Prozent der Haushalte an der Nachfragebündelung beteiligen, wird das Netz ausgebaut. Wie die Deutsche Glasfaser mitteilt, sei die Resonanz bisher vielversprechend. Das Unternehmen sei positiv gestimmt, dass das Ziel erreicht werde. Am 14. September wird sich zeigen, ob die 40 Prozent-Hürde in den genannten Ortsteilen erreicht wurde.

Neuenhauser Kids proben plattdeutsche Songs für Stadt-Jubiläum

Am 25. September ist es soweit: Die Stadt Neuenhaus feiert ihr 650-jähriges Jubiläum. Bei dieser Feier ist einiges geplant, unter anderem werden rund 70 Kinder der Carl-van-der Linde Schule in Veldhausen und der Grundschule Osterwald plattdeutsche Lieder vortragen. Ems-Vechte-Welle Reporter Nils Heidemann war gestern in der Carl-van-der Linde Schule am Start und hat bei der Probe vorbei geschaut.

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Schwerer Unfall auf der B213 in Clusorth-Bramhar

Bei einem Unfall auf der B213 sind in Clusorth-Bramhar heute Morgen zwei Menschen verletzt worden, eine Frau wurde schwer verletzt. Eine 18-jährige Fahranfängerin wollte die Bundesstraße aus dem Kleinbahnweg überqueren. Dabei übersah sie das Auto eines 23-jährigen Mannes, der in Richtung Lingen unterwegs war. Bei dem Zusammenstoß zog sich die 18-Jährige schwere Verletzungen zu. Der 23-jährige Autofahrer wurde leicht verletzt. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten kam es laut Polizei auf der B213 in beiden Richtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.