Wirtschaftliche Situation der HSG Nordhorn-Lingen: Spitzentreffen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft geplant

Im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Situation des Handballvereins HSG Nordhorn-Lingen und der anhaltenden öffentlichen Diskussion um die Zukunft des Vereins, wollen die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim sowie die Städte Nordhorn und Lingen ein klares gemeinsames Zeichen setzen. Die HSG sei ein sportliches Aushängeschild der Region, betonen die Landräte Marc-André Burgdorf (Emsland) und Uwe Fietzek (Grafschaft Bentheim) sowie Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone in einer gemeinsamen Stellungnahme. Sie wollen sich gemeinsam dafür einsetzen, die HSG mit allen Beteiligten auf eine tragfähige Grundlage zu stellen. So soll es am 14. August ein Spitzentreffen mit ausgewählten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft geben. Das Ziel sei es, offen über die aktuelle Situation zu informieren, die bereits eingeleiteten Maßnahmen vorzustellen und konkrete Perspektiven für eine wirtschaftlich stabile und langfristig erfolgreiche Zukunft der HSG Nordhorn-Lingen zu entwickeln. Nachdem der Verein seine „wirtschaftlich herausfordernde Situation“ kürzlich öffentlich gemacht hatte, hat der Zweitliga-Absteiger HSG Krefeld Niederrhein eine mögliche Täuschung bei der Lizenzvergabe angesprochen. Die Handball-Bundesliga (HBL) legte Nordhorn-Lingen nach einem Lizenzgespräch verschiedene Auflagen auf.

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