Landkreis Emsland stellt luca-Schlüsselanhänger zur Verfügung

Der Landkreis Emsland stellt insgesamt 40.000 sog. luca-Schlüsselanhänger zur Verfügung. Das teilt der Landkreis in einer Pressemitteilung mit. Demnach habe der Kreis die Schlüsselanhänger auf eigene Kosten gekauft und sie nach Einwohnerzahl gestaffelt an die Kommunen verteilt. Die Anhänger können kostenlos bei den 19 emsländischen Kommunen, z. B. in den Bürgerbüros, sowie beim Landkreis abgeholt werden. Es handelt sich dabei um kleine Plastikkarten, die mit einem QR-Code bedruckt sind, auf dem die eigenen Kontaktdaten hinterlegt sind. Der QR-Code kann dann beim Betreten eines luca-Standorts von den Betreibern gescannt werden. So soll die Kontaktnachverfolgung erleichtert werden. Die Schlüsselanhänger sind für Personen vorgesehen, die kein Smartphone besitzen. Um den Schlüsselanhänger zu aktivieren, muss sich der Nutzer einmalig online registrieren und seine individuellen Daten unter www.luca-app.de/schluesselanhaenger eingeben.

Foto © Landkreis Emsland

Zu Besuch im Tierpark Nordhorn: Rinder und Ziegen arbeiten im Hutewald

Der Bentheimer Wald gehört zu den ältesten Wäldern Deutschlands. Seit dem 14. Jahrhundert ist die Nutzung des Bentheimer Waldes als Hutewald belegt. Das heißt, der Wald wird als Weide zur Viehhaltung genutzt. Das ist auch jetzt wieder der Fall. Auf 26 Hektar wird die alte Kulturform der Waldweide mit Tieren des Tierparks Nordhorn neu betrieben. Die Galloway-Rinder und die Niederländischen Landziegen „arbeiten“ von Anfang April bis Ende Oktober im Hutewald. Was sie da genau zu tun haben, hat sich ems-vechte-welle-Reporterin Wiebke Pollmann mal angeschaut.

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Ab dem 20. Juni sind wieder Naturführungen durch den Hute- und Schneitelwald in Bad Bentheim möglich. Bereits ab dem 13. Juni geht es wieder mit den Naturschutzrangern durch das Naturschutzgebiet Wacholderheide Tillenberge und ab dem 27. Juni sind wieder Führungen durch den Wacholderhain Bardel möglich. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.tierpark-nordhorn.de.

Foto © Franz Frieling

Müllsäcke in Emsbüren in Brand gesteckt

Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag in Emsbüren mehrere Müllsäcke in Brand gesteckt. Wie die Polizei mitteilt, entdeckte ein Anwohner den Brand der Säcke an der Straße Mehringen. Er konnte das Feuer selbstständig löschen. Es entstand geringer Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.

Zwei Autos auf Parkplatz in Rhede ausgebrannt

Auf einem Parkplatz in Rhede sind am Donnerstag zwei Autos in Brand geraten. Wie die Polizei mitteilt, fing vermutlich aufgrund eines technischen Defekts ein Auto auf dem Parkplatz an der Dieselstraße Feuer. Die Flammen griffen dann auf ein weiteres Fahrzeug über. Beide Autos brannten nahezu vollständig aus. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Wetter: Vorhersage für das Wochenende

Das Sommerwetter bekommt am Wochenende einen kleinen Dämpfer. 

Der Freitag zeigt sich noch sommerlich warm, mit viel Sonnenschein und ein paar Quellwolken. Zum Abend und in der Nacht zu Samstag nimmt die Bewölkung allerdings schon zu. 

Am Samstag starten wir meist mit dichten Wolken in den Tag. Im Tagesverlauf überquert uns eine Kaltfront mit etwas Regen und Wind, dahinter lockert es wieder auf. 
Die Temperaturen liegen dann meist nur noch bei um 20°C. 

Am Sonntag geht es wieder aufwärts. Ein Mix aus Sonne und Wolken lässt es schon wieder sommerlicher wirken, allerdings müssen sich die Temperaturen noch etwas berappeln, diese liegen meist bei 20 bis 22 Grad. 

In der neuen Woche kommen aber auch die Sommerwerte zurück. 


Weiterer Abgang bei den SVM-Frauen

Der SV Meppen verzeichnet einen weiteren Abgang. Defensivspielerin Jenny Bitzer verlässt die Frauen des SV Meppen. Das hat der Verein heute mitgeteilt. Bitzer kam im Sommer 2019 ins Emsland. Sie spielte zuvor für die TSG Hoffenheim, den Durham Women FC in England und die AS Rom. Schon am Mittwoch hat der SV Meppen vier Spielerinnen des gerade abgestiegenen Frauenteams aus der 1. Fußball-Bundesliga verabschiedet. Bereits bekannt war, dass Maike Berentzen, Vivien Endemann, sowie die beiden Torhüterinnen Kari Närdemann und Anna-Maria Tews den SV Meppen verlassen werden.

Was hat sich durch Corona geändert? “SchUCo-Umfrage” an Schulen

In den kommenden Wochen führen verschiedenen Institutionen unter der Leitung der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim eine schulbasierte Umfrage, genannt SchUCo, an den Grundschulen in der Stadt und dem Altkreis Lingen durch. Seit März letzten Jahres hat sich das Leben für viele Menschen durch die Corona-Pandemie stark gewandelt. Besonders der Freizeitbereich sowie der Schul- und Berufsalltag sind davon betroffen, heißt in der Pressemeldung der Polizei Lingen. Bei der Polizei, der Beratungsstelle LOGO des Kinderschutzbundes Lingen e.V., dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Lingen und der Stadt Lingen gingen in dieser Zeit vermehrt Meldungen ein. Da entsprechende Präventionsveranstaltungen in den letzten Monaten nicht stattfinden durften, führen die Kooperationspartner die Umfrage durch. Die Vorbereitungen und Konzeptionierungen erfolgten in den letzten Monaten online. Dabei legten Miriam Bauersachs von der Stadt Lingen und Stefan Hagemann vom Präventionsteam der Polizei Lingen die Fragen immer wieder Kindern und Erwachsenen aus ihrem privaten Umfeld vor und konnten so die Inhalte der Umfrage zielgruppenspezifisch optimieren. Der Fragebogen wird anonym von den Eltern und den Schülern ausgefüllt. Die Beantwortung der Fragen erfolgt online und dauert etwa 15 Minuten. Die Zugangsdaten erhalten die Eltern und Kinder über die teilnehmenden Schulen. Ziel der Befragung sei es, mehr über die Umstände herauszufinden, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in Familien ergeben haben. Die gewonnenen Informationen sollen dann als Grundlage für gezielte Präventionsveranstaltungen genutzt werden. Insgesamt nehmen 75 Prozent der Grundschulen das Angebot der Umfrage an, so dass mehr als 3000 Schüler und Schülerinnen sowie deren Eltern an der Befragung teilnehmen können.

Drei Männer nach Überfall auf Lingener Kiosk zu Freiheitsstrafe verurteilt

Drei Männer aus Lingen sind am Donnerstag für einen schweren Überfall in einen Lingener Kiosk im November 2020 verurteilt worden. Das Landgericht verhängte allen drei Angeklagten eine Freiheitsstrafe von mehr als 5 Jahren. Im November haben die drei Männer einen Kiosk in Lingen überfallen, wobei die Angeklagten sich jeweils mit Mund-Nasen-Schutz, Mütze und Kapuze verhüllt haben. Die Angeklagten sind gemeinsam hinter die Ladentheke gegangen und haben eine Mitarbeiterin mit einem Holzbeitel gedroht. Die Täter haben dann knapp 100 Euro Bargeld aus der Kasse und Tabak im Wert von mindestens 678 Euro mitgehen lassen. Im weiteren Verlauf der Tat sollen die Täter der Mitarbeiterin gedroht haben, sollte sie den Verbleib von weiterem Bargeld nicht verraten. Die Mitarbeiterin sei dieser Aufforderung nachgekommen und die Angeklagten haben weitere 1150 Euro aus der Postkasse sowie circa 2538 Euro Bargeld aus dem Tresor entnommen. Ferner wurde zwei Angeklagten vorgeworfen im November 2020 einen Supermarkt überfallen zu haben. Nachdem eine Mitarbeiterin des Supermarktes auf Bitten der Täter die Eingangstür noch einmal aufgeschlossen hat, sei einer der Angeklagte hinter dem Markteingang stehen geblieben, während der andere zur Kasse gegangen sei. Nachdem die Zeugin erklärte, dass der Angeklagte nichts mehr kaufen könne, soll dieser ein etwa 20 cm langes Messer gezogen und die Mitarbeiterin zur Herausgabe der Kasse aufgefordert haben. Daraufhin gab sie ihm die Kasse mit 1.890 Euro Bargeld.

Frontalzusammenstoß zweier Autos zwischen Klein Berßen und Sögel

Bei einem Unfall zwischen Klein Berßen und Sögel sind heute vier Personen zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war eine 21-Jährige mit ihrem Auto auf der Sögeler Straße unterwegs, als sie einen Bagger überholte. Dabei übersah sie das entgegenkommende Auto einer 18-Jährigen. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die 21-Jährige schwer verletzt wurde. Sie musste von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden. Die drei Insassen des anderen Wagens erlitten leichte Verletzungen. Es entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden von 16.000€.

Oberlangen wird im Juli Filmkulisse einer internationale Kinoproduktion

Oberlangen wird im Juli zur Filmkulisse einer internationalen Kinoproduktion. Ein 60-köpfiges Team führt dort Mitte Juli Dreharbeiten für einen Kriegsfilm durch. Der Kinofilm „Lost Transport“ ist eine luxemburgisch-holländisch-deutsche Koproduktion. Der Film thematisiert das Stranden eines Zuges mit mehr als 2.000 jüdischen KZ-Gefangenen in der Nähe eines deutschen Dorfes, das kurz vor Kriegsende bereits von der Roten Armee besetzt ist. Dass das Emsland für das Projekt als Drehstandort entdeckt wurde, ist auch auf die Bemühungen der Region zurückzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises. Vor knapp zwei Jahren präsentierte sich der Landkreis in Kooperation mit den Städten Papenburg, Meppen und Lingen auf der Berlinale als Filmstandort. Dort hat sich das Emsland laut eigenen Aussagen als unverbrauchten Drehort mit außergewöhnlicher Vielfalt und Authentizität ins Gespräch gebracht. Für den Dreh in Oberlangen sucht die betreuende Agentur zudem 25 Komparsinnen und Komparsen zwischen 18 und 60 Jahren, die weder sichtbare Tattoos noch modern gefärbte Haare haben. Der Einsatz umfasse maximal drei Tage à 10 Stunden im Zeitraum vom 20. bis 22. Juli. Interessierte können sich per E-Mail an komparsen@teaming-timing.de wenden.

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