Nach Angriffen in Ringe und Emlichheim: Mordverdächtiger begeht Suizid in Passauer JVA

Wie die Polizei heute mitteilt, hat sich ein unter Mordverdacht stehender Mann in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Passau im August das Leben genommen. Der 30-Jährige stand in dem Verdacht, im vergangenen Jahr zwei gezielte Mordversuche in Emlichheim und Ringe verübt zu haben. Im ersten Fall soll der 30-Jährige im vergangenen September in Ringe ein Fahrrad auf einen Radfahrer geworfen haben, um ihn zu Fall zu bringen. Es folgte eine handgreifliche Auseinandersetzung und eine Flucht des Täters. Laut Polizei hatte es der Täter auf ein anderes Opfer abgesehen, das wenige Minuten später am Tatort war. Die eigentliche Zielperson, ein 50-jähriger Mann, wurde sechs Tage später Opfer einer anderen Tat: Der 50-Jährige stürzte mit seinem Fahrrad über ein Nylonseil, das über den Radweg der Ringer Straße in Emlichheim gespannt war. Nach dem Sturz wurde der 50-Jährige brutal zusammengeschlagen und bestohlen. Laut Polizei kannten sich Opfer und Täter flüchtig. Im Februar wurde der mutmaßliche Täter an der deutsch-österreichischen Grenze festgenommen. Nun hat die Polizei bekanntgegeben, dass der 30-jährige Rumäne in der JVA Suizid begangen hat.

Symbolbild (c) Bundespolizei

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