Die Gastronomiebranche in der Region fordert die Beibehaltung der aktuellen Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Osnabrück und des Unternehmerverbandes DEHOGA Grafschaft Bentheim hervor. Die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Speisen im Restaurant läuft zum Jahresende aus. Gäste in einem Restaurant müssen dann 19 % Steuern für ihre Mahlzeiten zahlen. Laut der Mitteilung werden sich die Betriebe gezwungen sehen, die Steuererhöhung an die Kunden weiter zugeben, um ihre Kosten zu decken. Die Gastronomiebranche steckt noch in den Folgen der Coronakrise und leidet unter Fachkräftemangel, steigenden
Energiepreisen und neuen Auflagen. Besonders betroffen von der Steuererhöhung wären Familien und Geringverdiener, die sich einen Restaurantbesuch kaum noch leisten könnten, so Daniel Heilemann vom Unternehmerverband Hotel- und Gaststätten. Die Gastronomiebranche appelliert daher an die Bundesregierung, die Mehrwertsteuer auf Speisen im Restaurant dauerhaft auf 7 % zu belassen. Dies würde den Betrieben helfen, sich zu erholen, die Mitarbeiter zu halten und die Gäste zu erfreuen.