Krone stellt autonome Landmaschine vor

Es ist ein ziemlich typisches Bild bei uns in der Region: Ein Landwirt oder eine Landwirtin sitzt auf einem Traktor und pflügt damit den Acker oder mäht das Feld. Doch dieses Bild könnte bald der Vergangenheit angehören, zumindest wenn es nach der Firma Landtechnik Krone aus Spelle geht. Die arbeitet aktuell an Landmaschinen, die autonom unterwegs sind – ohne Fahrer oder Fahrerin oben drauf, per App programmier- und steuerbar. Gestern hat Krone einen Prototyp der Presse vorgeführt. Daniel Stuckenberg berichtet:

Sportvorschau: Aufstiegskampf bei der HSG und den SVM-Damen

Unsere Sportvorschau aufs Wochenende dünnt sich mehr und mehr aus. Die Zweitliga-Volleyball-Teams aus der Grafschaft Bentheim sind schon seit einigen Wochen in der Sommerpause. Unter der Woche hatten dann auch die Fußballer des SV Meppen ihr letztes Pflichtspiel der Saison: Im NFV-Pokal-Finale musste sich der SVM am Mittwoch aber Regionalligist Schwarz-Weiß Rehden geschlagen geben und verpasst damit den DFB-Pokal in der kommenden Saison. Ein bitterer Saisonausklang für den SVM. Für unsere verbleibenden Mannschaften in der Sportvorschau geht es jeweils noch um den Aufstieg in die erste Liga und über ihre bevorstehenden Spiele hat Jenny Reisloh mit Daniel Stuckenberg gesprochen:

Traumpirsch – Masquerade auf Schloss Clemenswerth wird vorgestellt

In Sögel auf Schloss Clemenswerth fand über 15 Jahre lang regelmäßig das „Kleine Fest“ im großen Park statt. Stets am letzten Samstag im August. Das gibt es nun nicht mehr, dafür wurde aber eine andere Veranstaltung namens „Traumpirsch“ ins Leben gerufen. Unter anderem das Theater Anu aus Berlin hat diese Veranstaltung organisiert. „Traumpirsch – Schattenwald“ feierte im vergangenen Jahr Premiere. Das Motto in diesem Jahr für die Veranstaltungen am 26. und 27. August heißt „Traumpirsch – Masquerade“. Das neue Veranstaltungsformat wird auf diese Weise fortgesetzt. Künstler und Besucher sollen auch in diesem Jahr in Sögel zusammentreffen. Das Konzept der „Traumpirsch – Masquerade“ wurde gestern auf Schloss Clemenswerth vorgestellt. Ems-Vechte-Welle-Kollegin Aline Wendland war vor Ort und berichtet:

Kriminalprävention: Betrüger bei Zensusbefragung

Seit dem vergangenen Montag läuft die diesjährige bundesweite Zensusbefragung oder auch Volkszählung. Dazu werden in den kommenden zwölf Wochen insgesamt ca. 30 Millionen Bürgerinnen und Bürger kontaktiert. Abgefragt werden z. B. Daten zum Geburtsdatum, Geschlecht, Familienstand oder zur Staatsangehörigkeit. Die meisten Befragten bekommen auch weitere Fragen, etwa zu Bildung, Erwerbstätigkeit und Beruf.Zusätzlich werden bei einer Gebäude- und Wohnungszählung Fragen zur Art des Gebäudes, der Größe, des Baujahrs oder zur Nettokaltmiete gestellt. Uwe van der Heiden von der Polizei Nordhorn verät, was man im Zusammenhang mit der Volkszählung wissen sollte:

Zu Besuch im Tierpark Nordhorn – Lottes erste Tage im neuen Zuhause

In der vergangenen Woche ist eine junge Seehunddame in den Tierpark Nordhorn gezogen. Lotte ist aus Rostock in die Grafschaft gekommen. Dort lebt sie nun mit zwei weiteren Seehunden zusammen. An ihre neue Umgebung muss sie sich noch ein wenig gewöhnen – und auch an die neuen Abläufe. In dieser Woche stand nun das erste Mal seit ihrer Ankunft in Nordhorn ein Großreinemachen im Seehundbecken an. Wiebke Pollmann war mit dabei:

Landgericht Osnabrück fällt Urteile in zwei Berufungsverfahren wegen Trunkenheit am Steuer

Das Landgericht Osnabrück hat heute in zwei Berufungsverfahren wegen Trunkenheit am Steuer Urteile gefällt. Im ersten Verfahren war der Angeklagte vom Amtsgericht Nordhorn im November 2021 zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im Augst 2020 mit einem Blutalkoholgehalt von mindestens 2,47 Promille eine öffentliche Straße befahren hat. Zudem hatte er im November 2020 insgesamt 29 Mal den Notruf der Polizei gewählt, ohne in einer Notlage zu sein. Das Landgericht Osnabrück hat die Berufung verworfen.
Im zweiten Berufungsverfahren wurde das Urteil vom Amtsgericht Meppen von September 2021 aufgehoben. Das Gericht hatte den Angeklagten wegen Fahrens mit einem Blutalkoholgehalt von mindesten 2,53 Promille im öffentlichen Straßenverkehr ohne Führerschein zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt. Das Landgericht Osnabrück hat diese Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Zudem sind die Behörden angewiesen, dem Angeklagten vor einem Ablauf von drei Jahren keine Fahrerlaubnis zu erteilen.

Unbekannte zerkratzten Auto in Schüttorf

In Schüttorf haben bislang unbekannte Täter gestern an der Schevestraße ein Auto beschädigt. Laut der Polizei zerkratzten die Täter den Kofferraum, den rechten vorderen Kotflügel sowie die Motorhaube des am Fahrbahnrand geparkten Wagens. Daraufhin entfernten sich die Täter von der Unfallstelle. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Unwetter am Nachmittag

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwetter mit Starkregen und Hagel sowie teilweise schweren Gewittern am Nachmittag in der Region. Das geht aus einer Pressemeldung der Grafschaft Bentheim hervor. Dabei wird vor starken Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h, lokal auch vor Orkanböen um die 120 km/h, gewarnt. Außerdem weist der Deutsche Wetterdienst in der Region daraufhin Fenster und Türen geschlossen zu halten und möglichst den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. Zu dem sollten sich die Bürgerinnen und Bürger von Gebäuden, Bäumen und Hochspannungsleitungen ferngehalten werden.

 

Symbolbild

Staatsanwaltschaft und Verteidigung legen Revision gegen Urteil im Windpark-Prozess ein

Gegen das Urteil im Windpark-Prozess am Osnabrücker Landgericht gegen einen Angeklagten aus dem Emsland haben sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung eine Woche nach der Urteilsverkündung Revision eingelegt. Die Staatsanwaltschaft habe dabei Rechtsmittel gegen die Urteile aller fünf Angeklagten eingeleitet. Die Verteidigung habe Revision gegen die Urteile von vier Angeklagten beantragt, so ein Sprecher des Landgerichts. Die fünf Angeklagten haben banden- und gewerbsmäßig drei ausländische staatliche Energiekonzerne um rund 10 Millionen Euro betrogen, in dem sie Dokumente gefälscht und somit die Existenz von Windparks vorgetäuscht haben. Der Hauptangeklagte muss laut dem Urteil für 7 Jahre und 6 Monate in Haft, sein Geschäftspartner und Mitgeschäftsführer für 7 Jahre. Gegen drei weitere Angeklagte wurden Freiheitsstrafen wegen Beihilfe zwischen 3 Jahren und 3 Jahren und 7 Monaten verhängt.

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