Landkreis Emsland kritisiert schleppenden Fortschritt bei Beseitigung der Umweltschäden nach Brand auf Bundeswehr-Testgelände

Der Landkreis Emsland beklagt den schleppenden Fortschritt bei der Beseitigung der Umweltschäden nach dem Brand auf dem Bundeswehr-Testgelände 2018 in Meppen. Das berichtet der NDR. Demnach bemängele der Landkreis, dass in den vergangenen zwei Jahren kaum Fortschritte bei den von der Bundeswehr zugesagten Punkten erkennbar gewesen seien. Das gehe laut dem NDR aus einer aktuellen Beschlussvorlage des Umweltausschusses hervor. Laut dieser sei das Ökosystem insbesondere auf einer 400 Hektar großen Fläche im Osten des Moorgebiets zum Teil dauerhaft zerstört worden. Nach dem Brand habe die Bundeswehr angekündigt, das Moor mithilfe eines dreiteiligen Konzeptes wieder beleben zu wollen. Laut dem Bericht des NDR wolle der Landkreis die Bundeswehr nun auffordern, den zuständigen Arbeitskreis einzuberufen. Danach solle persönlich in Meppen Bericht erstattet werden.

IHK warnt vor betrügerischen E-Mails

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim warnt aktuell vor betrügerischen E-Mails,  die zurzeit mit einer falschen IHK-Absender-Adresse verschickt werden. „Die Online-Betrüger fragen in den E-Mails Unternehmensdaten, unter anderem auch Kontodaten ab. Diese E-Mails kommen nicht von uns“, so IHK-Juristin Karen Barbrock. Die Mails stammen von der E-Mail-Adresse service@ihk24.de. Die IHK rät den Empfängern einer solchen E-Mail, auf keinen Fall darauf zu reagieren. Wer sich ob der Vertrauenswürdigkeit einer E-Mail nicht sicher sei, könne sich gerne telefonisch an die IHK wenden, so Barbrock weiter. Ansprechpartner für Firmendaten sei immer die IHK vor Ort. Und diese würde nur mit einer doppelten Sicherheitsauthentifizierung zur Eingabe von Daten aufrufen. Auch die IHK-Mitgliedschaft sei nicht von der Eingabe von Daten abhängig, sondern erfolge durch die Ausübung eines IHK-zugehörigen Gewerbes.

Weitere Informationen: IHK, Karen Barbrock, Tel.: 0541 353-335 oder E-Mail: recht@ihk-oselgb.de

 

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Lingen und Nordhorn erhalten jeweils 4,2 Millionen Euro aus Förderprogramm „Resiliente Innenstadt“

Die Städte Lingen und Nordhorn sind in das aus EU-Mitteln finanzierte Förderprogramm „Resiliente Innenstadt“ aufgenommen worden. Niedersachsens Europa- und Regionalministerin Birgit Honé übergab heute die entsprechenden Förderbescheide an die Bürgermeister Dieter Krone und Thomas Berling. Die Stadt Nordhorn erhält 4,2 Millionen Euro. Das Geld soll unter anderem für den geplanten Innenstadthafen am ehemaligen ZOB und ein „Welcome-Center“ eingesetzt werden. Die Stadt Lingen erhält ebenfalls 4,2 Millionen Euro. Die Stadt will die Fördersumme unter anderem für den Umbau des Bahnhofsumfeldes, eine klimagerechte Mobilität, umweltgerechte Flächengestaltung oder attraktive, öffentliche Begegnungsorte in der Innenstadt einsetzten. Mit einem zweiten Bescheid über rund 100.000 Euro wird in Lingen der Aufbau eines Willkommensbüros als Anlaufstelle für Neubürgerinnen und Neubürger gefördert.

Coronavirus: Die aktuellen Fallzahlen in der Grafschaft Bentheim

In der Grafschaft Bentheim sind seit vergangenem Montag 437 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) heute bei 217. Vor einer Woche lag dieser Wert noch 181. Aktuell gelten in der Grafschaft Bentheim 193 Menschen als mit dem Coronavirus infiziert. Die aktuellen Fallzahlen aus dem Emsland werden im Laufe der Woche veröffentlicht.

Radlichttestaktion beginnt am Mittwoch

Unter dem Motto „Gut sehen! Sicher fahren!“ findet auch in diesem Jahr wieder die Lichttestaktion statt. Das teilte die Polizei mit. Die Aktion beginnt am 28. September mit einem öffentlichen Radlichttest in Lingen in der Lookenstraße. Mit verschiedenen Diagnosegeräten werden die unterschiedlichen Fahrradleuchten kontrolliert und eingestellt. Nach erfolgreicher Prüfung gibt es die violette Plakette. In den teilnehmenden Mitgliedsbetrieben der Kfz-Innung startet am 1. Oktober die kostenfreie Kontrolle und endet am 28. Oktober auf dem Kirmesparkplatz an der Lindenstraße in Lingen.

Emlichheim erhält 84.000 Euro aus Sofortprogramm “Perspektive Innenstadt!”

Die Gemeinde Emlichheim erhält rund 84.000 Euro aus dem niedersächsischen Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Gerd Will hervor. Die Mittel sollen für den Kauf von nachhaltiger Weihnachtsbeleuchtung eingesetzt. Dies gab das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung bekannt. Zahlreiche Innenstädte in Niedersachsen würden sich verändern, so Will in der Mitteilung. Gerade in Zeiten dramatisch steigender Energiekosten bleibe dabei oft kein Platz für Nachhaltigkeit. Eine belebte und attraktive, gleichzeitig aber auch nachhaltige Innenstadt sei aber Voraussetzung einer lebenswerten Kommune, heißt es weiter.

83-Jährige bei Unfall in Meppen tödlich verletzt

In Meppen ist heute Morgen eine 83-Jährige bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, rangierte eine 76-jährige Autofahrerin auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Fürstenbergerstraße. Dabei verlor sie aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Wagen und überfuhr beim Rückwärtsfahren eine 83-Jährige, die mit ihrem Rollator über den Parkplatz lief. Anschließend prallte der Wagen gegen ein geparktes Auto. Die 83-Jährige kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Dort verstarb sie jedoch nach kurzer Zeit.

SV Meppen-Frauen verlieren gegen SGS Essen

Die Frauen des SV Meppen haben heute in der Frauen-Bundesliga gegen die SGS Essen mit 1:0 verloren. Nachdem die Meppenerinnen zunächst gut gestartet sind, hat die SGS immer besser ins Spiel gefunden. In der 71. Minute war es dann Felicitas Kockmann, die den Siegtreffer für die Essenerinnen erzielte. Für die SVM-Frauen war es die zweite Niederlage am zweiten Spieltag nach dem Aufstieg. Aktuell heißt das Platz elf für die Meppenerinnen. Am kommenden Sonntag sind dann die Frauen der TSG Hoffenheim zu Gast in Meppen.

23-Jähriger bei Flucht vor der Polizei schwer verletzt

Ein 23-jähriger hat sich gestern bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilt, steht der Mann in Verdacht, zunächst in Nordhorn auf dem Gelände einer Tankstelle einem Kunden die Autoschlüssel entrissen zu haben und dann in dessen Auto geflohen zu sein. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Tatverdächtige über die Autobahn 31 in Richtung Süden und verließ diese an der Anschlussstelle Heek. Daraufhin hielt auf einem Pendler-Parkplatz an der Benzstraße an. Dort soll er eine parkende Autofahrerin mit dem Messer bedroht haben. Nachdem diese ihm Bargeld ausgehändigt hatte, setzte er seine Flucht über die A 31 fort. In Höhe der Anschlussstelle Gladbeck eindeckte eine Streifenwagenbesatzung den Wagen. Als der Flüchtige auf die A 2 Richtung Dortmund wechseln wollte, kam er von der Fahrbahn ab. Rettungskräfte brachten ihn schwer verletzt in ein Krankenhaus. Dort wird er bis zur Entlassung von Vollzugsbeamten der JVA Essen bewacht. Das zuständige Amtsgericht in Gelsenkirchen ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen Untersuchungshaft an.

 

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23-Jähriger bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Ein 23-jähriger Autofahrer ist heute Morgen bei einem Verkehrsunfall in Isterberg lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, war der Autofahrer auf der B 403 Bentheimer Straße aus Nordhorn in Richtung Bad Bentheim unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er gegen 3.50 Uhr links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Das Auto kam auf dem Dach zum Liegen. Der 23-Jährige wurde durch die Feuerwehr befreit. Anschließend wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

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