1.033 neue COVID-19 Fälle in der Grafschaft Bentheim im Verlauf der vergangenen Woche hinzugekommen

In der Grafschaft Bentheim sind im Verlauf der vergangenen Woche (09.05.22 bis 15.05.22) zu den bisherigen Fällen an mit COVID-19 Infizierten insgesamt 1.033 neue Fälle hinzugekommen. Das teilt der Landkreis Grafschaft Bentheim mit. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt bei 174. Der Landkreis weist darauf hin, dass eine nachträgliche Anpassung gemeldeter Neuinfektionen nicht auszuschließen sei. Wenn eine Person falsch positiv gemeldet wurde, ein positiver PCR-Test auf einen positiven Antigentest folge oder z.B. eine Postleitzahl fehlerhaft sei, könne es im Nachhinein zu Änderungen der aktuellen Zahlen kommen. Immer montags informiert der Landkreis Grafschaft Bentheim über die Summe der Neuinfektionen im Verlauf der vorangegangenen Woche.

Grafschaft Bentheim auf Bekämpfung der Raupen des Eichenprozessionsspinners vorbereitet

Die Grafschaft Bentheim ist auf die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners vorbereitet. Das hat der Landkreis heute mitgeteilt. Demnach setzen die Kommunen zum Schutz der Bevölkerung vorrangig auf das Absaugen der Nester. Darüber hinaus werden in einigen Kommunen Nistkästen für die natürlichen Fressfeinde der Raupen angebracht. Dazu zählen Meisen und Rotkehlchen. Einige Gemeinden setzen laut der Mitteilung Biozide zur Bekämpfung der Raupen des Eichenprozessionsspinners ein. Für die Absaugung der Nester sind Prioritäten nach Standorten gesetzt worden. Dazu gibt es vier verschiedene Kategorien. Die höchste Priorität haben stark frequentierte Bereiche mit regelmäßiger Nutzung durch Fußgänger oder Radfahrende, zum Beispiel Schulen, Kindergärten oder öffentliche Spielplätze. In die letzte Kategorie fallen Bäume, die entfernt von menschlichen Siedlungen, öffentlichen Plätzen, Wegen oder Straßen stehen.

13.000 Grafschafterinnen und Grafschafter weren im Rahmen des Zensus 2022 befragt

Im Rahmen der bundesweiten Volkszählung Zensus 2022 am 15. Mai werden in der Grafschaft Bentheim 13.000 Bürgerinnen und Bürger befragt. Das teilte der Landkreis heute mit. In der Grafschaft sind 120 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte unterwegs. Diese verteilen aktuell Karten mit Terminvorschlägen für die persönlichen Befragungen. Diese starten am 16. Mai. Neben persönlichen Angaben werden Fragen zu den Themen Bildung, Erwerbstätigkeit und Beruf gestellt. Nach dem Zensusgesetz sind die ausgewählten Personen dazu verpflichtet, die Fragebögen auszufüllen, ansonsten droht ein Zwangsgeld in Höhe von 300 Euro. Alle erhobenen Daten werden anonymisiert ausgewertet.

Stadt Lingen bietet Kinderferienhort für Sommerferien an

Das Gleichstellungsbüro und der Fachbereich Schule, Kita und Sport der Stadt Lingen bieten für die Zeit der Sommerferien einen Kinderferienhort an. Das teilt die Stadt heute mit. Demnach findet die Ferienbetreuung in der Paul-Gerhardt-Schule und der Johannes-Schule statt. Anmeldungen für den fünfwöchigen Ferienhort werden bis Ende Juni entgegengenommen und sind wochenweise möglich. Der Kinderferienhort beginnt am 18. Juli und endet am 19. August. Die Kinder werden von 7.30 bis 13 Uhr betreut – bei Bedarf auch darüber hinaus, so die Stadt in einer Mitteilung.

Anmeldung:
Tel. 0591/9144-390 oder -391
gleichstellungsbüro@lingen.de
ferienhort@lingen.de

Aktuelle Corona-Fallzahlen aus der Grafschaft Bentheim

In der Grafschaft Bentheim sind in der vergangenen Woche 1.334 neue Corona-Fälle registriert worden. Das hat der Landkreis heute mitgeteilt. Zudem seien auch zwei weitere Todesfälle hinzugekommen. Seit Beginn der Pandemie sind in der Grafschaft Bentheim insgesamt 171 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute laut Robert-Koch-Institut bei 720,9 – vergangenen Montag lag sie noch bei 1.268,4. Die Fallzahlen für das Emsland werden in Laufe der Woche veröffentlicht.

Bürgerforum Nordhorn kritisiert Kreisverwaltung: Umsetzung des Bürgerentscheides Eissporthalle muss sichergestellt werden

Über ein Jahr nach dem Bürgerentscheid zur Nordhorner Eissporthalle kritisiert das Bürgerforum Nordhorn in einer Stellungnahme den Landkreis Grafschaft Bentheim. Bei dem Bürgerentscheid am 21. März 2021 hatten sich 74,22% der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger dafür ausgesprochen, dass der Landkreis Grafschaft Bentheim die Eissporthalle in der bestehenden Größe schnellstmöglich saniere. Im April hatte die Kreisverwaltung bekannt gegeben, dass die Sanierung deutlich teuerer werde als zunächst erwartet und mehrere Optionen vorgestellt. Fernab jeglicher Diskussion um die Eissporthalle und die Kosten werde hier ein basisdemokratisches Mittel seitens der Verwaltung mit Füßen getreten, so das Bürgerforum in seiner Stellungnahme. Die Verwaltung brauche über ein Jahr, um weitere Gutachten einzuholen und habe „eigentlich nichts getan“, kritisiert der 1. Vorsitzende Christoph Meier. Die Verpflichtung des Landkreises zur Durchführung des Bürgerentscheides müsse sichergestellt werden. Deshalb werde das Bürgerforum mögliche juristische Schritte prüfen lassen.

Symboldbild

Unfall auf der B403: Auto fährt in den Graben

Auf der B403 ist ein Auto aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben gefahren. Eine Person wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt, konnte aber durch einen Ersthelfer befreit werden. Nach ersten Angaben der Polizei sei der Fahrer leicht verletzt. Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort. Die Maßnahmen dauern derzeit noch an, daher ist die Straße an der Stelle auch momentan noch blockiert.

Symbolbild: © Lindwehr

Grafschaft Bentheim will LEADER-Region bleiben – Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzeptes auf den Weg gebracht

Für die neue Förderperiode des LEADER-Programms der Europäischen Union hat die lokale Aktionsgruppe Grafschaft Bentheim die Fortschreibung des regionalen Entwicklungskonzeptes auf den Weg gebracht. Das hat der Landkreis Grafschaft Bentheim mitgeteilt. Die Fortschreibung dient als Bewerbung für die Förderperiode von 2023 bis 2027. Über sechs Monate hatte die lokale Aktionsgruppe gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein tragfähiges Zukunftskonzept erarbeitet. Beispielsweise sollen Projekte umgesetzt werden, die das Gemeinschaftsgefühl stärken, Tourismus und Wirtschaft voranbringen oder Landschaft, Klima und Umwelt im Blick haben. Ob die Grafschaft Bentheim zum 3. Mal in das Programm aufgenommen wird, entscheidet sich voraussichtlich bis Ende des Sommers. Bei einem positiven Bescheid rechnet der Kreis mit Fördermitteln in Höhe von 3,6 Millionen Euro. Mit dem LEADER-Programm fördert die EU seit 1991 Maßnahmen im ländlichen Raum.

Foto © Landkreis Grafschaft Bentheim

Bundesprogramm “Partnerschaft für Demokratie” startet in der Grafschaft Bentheim

Seit Februar läuft in der Grafschaft Bentheim das Bundesprogramm “Partnerschaft für Demokratie”. Ziel des Programms ist es, Demokratie zu fördern, Vielfalt zu gestalten und Extremismus vorzubeugen, so die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung. In den kommenden Monaten soll unter anderem ein Jugendforum aufgebaut werden. Jugendliche und junge Erwachsene sollen so dabei mitwirken können, zukünftige Beteiligungsstrukturen zu gestalten. Außerdem können Vereine und Institutionen sowie Initiativen aus einem sogenannten Aktionsfond finanzielle Unterstützung für ihre Projektideen beantragen. Extremistischen Gruppen soll in der Grafschaft kein Raum geboten werden, so die Kreisverwaltung in ihrer Mitteilung. Das gelte es im Rahmen des Programms zu gewährleisten. Die „Partnerschaften für Demokratie“ im Landkreis wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit rund 100.000 Euro jährlich gefördert. Das Projekt ist vorerst bis Ende 2024 befristet.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm gibt es unter www.demokratie-leben.de und in Kürze auf den Internetseiten des Arbeitskreises “Eine Welt e.V.” und der Volkshochschule Grafschaft Bentheim.

Foto © Landkreis Grafschaft Bentheim

Geflüchtete aus der Ukraine: Grafschafter Jobcenter ab Juni für Grundversorgung zuständig

Wie der Landkreis Grafschaft Bentheim mitteilt, ist ab Juni für die Grundversorgung der Geflüchteten aus der Ukraine das Jobcenter zuständig. Ab dem 1. Juni haben Geflüchtete aus der Ukraine Anspruch auf staatliche Grundsicherungsleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Anerkannte urkrainische Geflüchtete fallen dann nicht mehr unter das Asylbewerbergesetz. Somit erhalten sie ihre Bezüge statt über die Sozialämter künftig über das Jobcenter. Mit Ausnahme der Stadt Nordhorn befinden sich in den Grafschafter Gemeinden Sozialamt und Jobcenter unter dem gleichen Dach der Kommune. Für die Geflüchteten in Nordhorn wechselt die Zuständigkeit vom Sozialamt der Kreisstadt zum Jobcenter des Landkreises Grafschaft Bentheim. An dem sogenannten Rechtskreiswechsel werde laut Valentin Drechsler, Leiter des Grafschafter Jobcenters, auf Hochtouren gearbeitet. Außerdem weist er daraufhin, dass das Jobcenter bei Bedarf auch Unterstützung anbietet.

Übersetzer und das Personal des Jobcenters helfen in der Zeit vom 3. bis zum 11. Mai 2022 werktags zwischen 9 Uhr und 12 Uhr bei der Antragstellung.

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