Erinnern heißt Kämpfen: Grafschafter Omas gegen Rechts holen Wanderausstellung nach Nordhorn

Gustav Schneeclaus nannte Hitler „einen großen Verbrecher“. Peter Deutschmann forderte zwei Neonazi-Skins auf, „den Scheiß mit dem Skinhead-Gehabe“ sein zu lassen. Gerhard Fischhöder, Helmut Leja, und Christian Sonnemann waren alkoholkrank, eine Zeit lang obdachlos oder wohnten in Sozialwohnungen. Sie alle leben heute nicht mehr. Ihre und weitere Schicksale werden in der Wanderausstellung „Erinnern heißt Kämpfen! Zwischen Anerkennung und Vergessen. Todesopfer rechter Gewalt in Niedersachsen seit 1990“ gezeigt. Diese Ausstellung ist dank der Grafschafter „Omas gegen Rechts“ nun noch bis zum 26. April in der Alten Weberei in Nordhorn zu sehen. Wiebke Pollmann berichtet:

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Öffnungszeiten der Ausstellung:
Donnerstag bis Samstag: 14 bis 17 Uhr
Sonntag: 11 bis 18 Uhr

Im Zeitraum der Ausstellung „Erinnern heißt Kämpfen!“ sind noch weitere Veranstaltungen geplant:

– Donnerstag, 16 April 2026, 19 Uhr, Evangelisches Gymnasium Nordhorn GRAFSCHAFT ZEIGT GESICHT lädt ein: „Demokratie verteidigen – aber wie?“ Vortrag mit Sally Lisa Starken, freie Journalistin und Autorin der Bücher: “Zu Besuch am rechten Rand” und “Wenn der rechte Rand regiert”.

– Dienstag, 21. April 2026, 18 Uhr, UCI Kino Nordhorn: Vorführung des Dokumentarfilms “Kein Land für Niemand”

– Sonntag, 26 April 2026, 11 Uhr, Alte Weberei Nordhorn: Finissage der Ausstellung „Erinnern heißt Kämpfen!“ mit dem Chor La Lega

Weitere Informationen zur Wanderausstellung „Erinnern heißt Kämpfen!“ findet ihr unter: https://erinnern-heisst-kaempfen-nds.de/

Poster © Erinnern heißt Kämpfen!

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