Stadt Nordhorn ist “Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen”

Die Stadt Nordhorn darf sich ab 2020 offiziell „Fahrradfreundliche Kommune“ nennen. Das schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Bürgermeister Thomas Berling nahm das Zertifikat heute bei der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen in Lüneburg entgegen. Die Jury sei davon beeindruckt gewesen, dass das Fahrrad in Verwaltung und Politik bei Entscheidungen als gleichberechtigtes Verkehrsmittel berücksichtigt wird, heißt es in der Pressemitteilung. Als Beispiel nennt die Jury das Erschließen von Wohngebieten mit kurzen, direkten Verbindungen für den Radverkehr. Damit seien viele Ziele mit dem Fahrrad schneller zu erreichen als mit dem Auto. Thomas Berling freut sich über Zertifikat, er wolle sich aber nicht darauf ausruhen. Nordhorn habe viel erreicht, aber gebe auch noch viel Arbeit zu tun, heißt es. Die Zertifizierung als „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ gilt jetzt für fünf Jahre.

Foto: © Stadt Nordhorn

Fünfte Kita in Spelle neu eröffnet

Die Kita an der Bahn in Spelle ist offiziell eröffnet. Das teilt die Samtgemeinde Spelle mit. In der neuen Einrichtung sind zwei Kinderkrippengruppen und eine Kindergartengruppe in Trägerschaft der Gemeinde untergebracht und zwei Gruppen des Christophorus-Werks Lingen. 55 Kinder in den kommunalen Gruppen und 16 Kinder in den Gruppen des Christophorus-Werks können hier jetzt zusammen spielen. Die neue Kita ist die fünfte Einrichtung in der Samtgemeinde für Kinder unter drei Jahren. Damit stehen jetzt 135 Plätze zur Verfügung. Damit sind 65 Prozent der Familien in Spelle mit einem Kita-Platz versorgt. Der Bau dieser neuen Kita hat insgesamt 3,1 Millionen Euro gekostet. Angesichts der großen Nachfrage möchte die Gemeinde jetzt schon einen Standort für eine weitere Einrichtung erschließen.

Foto: © Samtgemeinde Spelle

Keine Verletzten nach Brand in Mehrfamilienhaus

In Lathen hat heute Mittag ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt. Als die Feuerwehr beim Einsatzort ankam, waren schon keine Bewohner mehr in dem Haus. Brandursache war ein Fernseher im Obergeschoss des Gebäudes, der offenbar Feuer gefangen hatte. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Gebäude verhindern. Mehrere Räume sind aber stark verrußt. Wie hoch der Sachschaden ist, ist noch nicht bekannt.

Bundesverdienstkreuz für Dr. Vera Jaron aus Twist

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung ist seit vielen Jahren eine besondere Herausforderung – und das nicht nur in unserer Region. Doch zum glück gibt es immer wieder Menschen, die aktiv werden und Angebote zur Inklusion und Therapie organisieren und betreuen. Eine von ihnen ist Frau Doktor Vera Jaron aus Georgsdorf. Sie wurde gestern für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz im Heimathaus in Twist geehrt. Ems-Vechte-Welle Reporter Joscha Krone war an diesem besonderen Tag für Frau Jaron mit dabei.

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Serie: Das Leben des Karl Sauvagerd 3

Im Rahmen der 650-Jahr Feier von Neuenhaus, stellt der Heimatverein am Mittwoch sein Buch zu Karl Sauvagerd vor. Im zweiten Teil unserer aktuellen Wochenserie haben wir euch am Dienstag das Leben des 1992 verstorbenen Heimatdichters näher gebracht. Im dritten Teil schauen wir uns heute sein dichterisches Werk an. Mein Kollege Nils Heidemann hat es zusammen mit dem Heimatverein Neuenhaus und weiteren Experten unter die Lupe genommen.

 

Foto: © Berti Radicke

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Einfamilienhaus nach Brand unbewohnbar

Ein Einfamilienhaus in Dohren hat heute Morgen gebrannt. Das Feuer war gegen 8 Uhr im Bereich eines Büroraumes im Obergeschoss ausgebrochen. Zu der Zeit war niemand im Haus. Nachbarn hatten die Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Räume verhindern. Verletzt wurde niemand. Durch die starke Rauchentwicklung ist das Haus aber aktuell nicht mehr bewohnbar. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache sind noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

Hochwasserschutzkonzept für die Hase in Meppen vorgestellt

Nach 170 Kilometern mündet die Hase bei Meppen in den Dortmund-Ems-Kanal. Auf dem Weg dahin fließt sie an zahlreichen Städten und Gemeinden vorbei, die sich natürlich über den Fluss freuen aber sich auch Gedanken über mögliche Hochwasser machen müssen. Lange wurde hier nach dem Motto gearbeitet „wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht“. Sprich, es ging oft nur darum, sein eigenes Gebiet gegen das Wasser zu schützen. Schlecht für Meppen: Denn so kommt im Falle eines Falles das meiste Wasser hier an und lässt sich kaum noch kontrollieren. Das soll sich jetzt ändern.

 

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44-jähriger Niederländer verstirbt nach Unfall in Laar

Ein Autofahrer aus den Niederlanden ist heute Morgen bei einem Unfall auf der Vechtetalstraße in Laar tödlich verletzt worden. Ein 37-jähriger Autofahrer war gegen 5:35 Uhr mit seinem Pkw in Richtung Laar unterwegs. Im Kreuzungsbereich mit der Emlichheimer Straße übersah der Mann das vorfahrtsberechtigte Fahrzeug des Niederländers. Beide Autos prallten zusammen und wurden in einen Vorgarten geschleudert. Ersthelfer kümmerten sich um die Verletzten. Der 44-jährige Niederländer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er wenig später. Der 37-jährige Autofahrer wurde leicht verletzt. Auch er wurde in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Autos entstand ein Totalschaden. Die Polizei ermittelt.

Unvermittelt zugeschlagen: Unbekannter versucht 18-Jährigen auf Kirmes auszurauben

Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Sonntag auf der Emsbürener Kirmes einen 18-Jährigen angegriffen und versucht, den jungen Mann auszurauben. Das Opfer hielt sich gegen 1:15 Uhr im Bereich des Elisabethhauses an der Lange Straße auf. Ein Mann sprach ihn zunächst an und schlug ihm dann unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Der Täter griff zeitgleich in die Hosentasche des 18-Jährigen und versuchte, dessen Geldbörse zu stehlen. Der Versuch scheiterte und der Täter ergriff die Flucht. Das Opfer wurde bei dem Schlag leicht verletzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.