Die Stadt Papenburg arbeitet aktuell zusammen mit dem Energienetzbetreiber EWE Netz an einem kommunalen Wärmeplan. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurde der Zwischenstand kürzlich im Papenburger Klima- und Umweltausschuss vorgestellt. Ziel ist es, die Wärmeversorgung in Papenburg Schritt für Schritt klimafreundlich zu gestalten. Im ersten Schritt wurde analysiert, wie in Papenburg aktuell geheizt wird. Auch der energetische Zustand der Gebäude wurde erfasst. Aus den bisher gesammelten Daten geht hervor, dass die Stadt gute Voraussetzungen hat, um künftig verstärkt auf erneuerbare Energien wie Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpen zu setzen. In einem nächsten Schritt soll die kommunale Wärmeplanung nun Eignungsgebiete für Wärmenetze identifizieren. Gleichzeitig wird auch die Option individueller, dezentraler Lösungen verfolgt – etwa für Gebäude, in denen Wärmenetze wirtschaftlich nicht umsetzbar sind. Die Planung soll im Frühjahr 2026 abgeschlossen sein. In den kommenden Monaten ist eine Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit geplant.
