Einigung bei Gesprächen für Sparkonzept bei der Papenburger Meyer Werft

Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite haben sich bei den Gesprächen zu einem Sparkonzept bei der Papenburger Meyer Werft auf Eckpunkte geeinigt. Wie die Gewerkschaft IG Metall, der Betriebsrat und die Geschäftsführung gestern in Papenburg mitgeteilt haben, seien der Einigung zufolge betriebsbedingte Kündigungen nun bis zum 30. Juni 2021 ausgeschlossen. Anstelle eines Weihnachtsgeldes und eines tariflich vereinbarten Zusatzgeldes sollen die Beschäftigten jeweils 1125 Euro erhalten. Das Eckpunktepapier war unter Beteiligung des niedersächsischen Wirtschaftsministers Bernd Althusmann (CDU) zustande gekommen. „Wir haben jetzt Planungssicherheit, um die nächsten Schritte gehen zu können“, sagte ein Unternehmenssprecher der dpa. Um den Standort Papenburg zu sichern, will das Unternehmen 1,25 Milliarden Euro einsparen.

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – Landkreise und Städte weisen auf Aktionen hin

Die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim sowie die Städte Meppen und Papenburg setzen im Zuge des morgigen internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen mit einer Fahnenaktion ein Zeichen. Dazu werden blaue Fahnen der Menschenrechtsorganisation ‚Terres des femmes‘ mit der Aufschrift ‚NEIN zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt‘ vor den jeweiligen Gebäuden gehisst. Der Landkreis Emsland informiert außerdem über eine Telefonaktion morgen von 17 – 19 Uhr, bei der sich Betroffene melden können und Hilfe bekommen. Der Landkreis Grafschaft Bentheim weist weiterhin auf eine Aktion durch das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ hin, bei der Betroffene durch Selfies in den sozialen Medien unter dem Motto ‚Wir brechen das Schweigen‘ einen Weg aus der Gewalt und Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt bekommen.

Kostenfreies 24-Stunden Hilfetelefon: 08000-116 016

Telefonaktion am 25.11 von 17-19 Uhr:

Sozialdienst katholischer Frauen (SKF):  0591-87691

Sozialdienst katholischer Männer (SKM): 0591-87692

Gleichstellungsbüro der Stadt Lingen: 0591-87693

Stiftung Opferhilfe: 0591-87964

Polizei (Prävention und Opferhilfe): 0591-87965

 

Foto © Landkreis Emsland

 

Müllwagen-Fahrer übersieht in Papenburg Radfahrerin – 11-Jährige schwer verletzt

In Papenburg ist heute Morgen ein 11-jähriges Kind bei einem Unfall schwer verletzt worden. Das Mädchen war mit ihrem Fahrrad auf der Straße Zum Verlaat unterwegs. Dabei wurde sie beim Linksabbiegen in die Pestalozzistraße vom Fahrer eines Müllwagens übersehen. Es kam daraufhin zu einem Zusammenstoß und das Mädchen wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Osnabrücker Langericht verwirft Berufung – statt Bewährung nun Haft

Das Osnabrücker Landgericht hat die Berufung eines Angeklagten, der im Juni vom Amtsgericht Papenburg unter anderem wegen Diebstahls zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten auf Bewährung verurteilt worden war, verworfen. So verhängte das Osnabrücker Landgericht gestern eine Freiheitsstrafe in Höhe von einem Jahr und zwei Monaten mit Aufenthalt in einer Entziehungsanstalt. Der Verurteilte hatte im vergangenen Jahr in diversen Geschäften in Papenburg, Aschendorf und Leer Gegenstände, Bekleidung, Spirituosen und Tabakwaren gestohlen. Außerdem stieß er in einem Fall bei seiner Flucht vor einem Ladendetektiv zwei Passanten zur Seite und missachtete ein gegen ihn ausgesprochenes Hausverbot.

Symbolfoto © Landgericht Osnabrück

29-Jähriger aus Papenburger Umgebung wegen Widerstandes, Beleidigungen und Bedrohungen verurteilt

Das Amtsgericht Osnabrück hat gestern einen 29-Jährigen aus der Nähe von Papenburg wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt. Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und verordnete den Besuch einer Entziehungsanstalt. Vor rund zwei Jahren übte der Mann in Papenburg körperlichen Widerstand gegen Polizeibeamte aus. Zudem beleidigte und bedrohte er die Polizisten. Er wurde von den Beamten festgenommen, nachdem er einem Platzverweis nicht nachkam. Mit dem Urteil des Landgerichts wurde die Berufung abgeändert.

Öffentliche Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Papenburg abgesagt

Die Stadt Papenburg hat die öffentliche Gedenkfeier zum Volkstrauertag abgesagt. Geplant war die Veranstaltung für Sonntag am Kriegerehrenmal der St.-Antonius-Kirche.  Der Bürgermeister und Vertreter der Stadtverwaltung werden jedoch zum vorgesehenen Termin ein stilles Gedenken abhalten und einen Kranz für die Gefallenen der beiden Weltkriege niederlegen. Bürger seien dazu eingeladen, wo immer sie sich befinden mögen, am Sonntag um 12 Uhr gemeinsam in Stille der Gefallenen zu gedenken.

Infektionsgeschehen im St. Lukas-Heim in Papenburg

Wir befinden uns mitten in der zweiten Corona-Welle und das macht sich aktuell auch am Infektionsgeschehen in Wohneinrichtungen bemerkbar. Eben überall dort, wo Menschen andere Menschen betreuen und pflegen. In den vergangenen Wochen gab es bereits mehrere positiv getestete Mitarbeiter und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen, wie zum Beispiel in Werlte oder Haselünne. Jetzt hat es auch das St. Lukas-Heim in Papenburg getroffen. Dabei handelt es sich um eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Daniel Stuckenberg und Carina Hohnholt haben über die Lage dort gesprochen.

17 Corona-Infektionen im Papenburger St. Lukas-Heim

Im Papenburger St. Lukas-Heim sind 17 Bewohner und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat die Einrichtung der Eingliederungshilfe am Nachmittag in einem Pressegespräch mitgeteilt. Demnach seien in der Teileinrichtung „Haus Vosseberg“ in Papenburg sowie in zwei angeschlossenen Wohngruppen in der Stadt insgesamt elf Bewohner und vier Mitarbeiter bei Schnelltests positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Außerdem seien Tests bei zwei Mitarbeitern in den Caritas-Werkstätten positiv gewesen. In der Teileinrichtung leben nach eigenen Angaben 130 Menschen mit erhöhtem Betreuungs- und Förderbedarf. Mittlerweile sind bei allen Bewohnern (82) und Mitarbeitern (85) im „Haus Vosseberg“ und den externen Wohngruppen PCR-Testungen durchgeführt worden. Im Laufe des Freitages werden die ersten Testergebnisse erwartet. Akute medizinische Behandlungen seien bislang nicht notwendig gewesen. Alle Betroffenen und die „Erstkontakte“ befinden sich laut Geschäftsführung in Quarantäne.

4. Platz beim Deutschen Engagementpreis 2020 für Papenburger Verein

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. aus Papenburg ist beim Deutschen Engagementpreis 2020 vom Publikum auf den vierten Platz gewählt worden. Das haben die Organisatoren heute mitgeteilt. Insgesamt waren unter den ersten 50 Plätzen nur fünf Nominierte aus Niedersachsen. An der Abstimmung haben mehr als 112.000 Menschen teilgenommen. Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Ziel der Preisverleihung ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern. Der vom Publikum auf den vierten Platz gewählte Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. aus Papenburg vertritt Interessen von Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, die nicht in ihren Ursprungsfamilien aufwachsen können. Gleichzeitig ist der Verein eine Selbsthilfeorganisation von Pflegeeltern, die diese Kinder aufnehmen und ihnen eine Familie geben.

Logo (c) Deutscher Engagementpreis

Feuerwehr Papenburg nimmt Drohne zur Erkundung von Einsatzsituationen in Betrieb

Die Feuerwehr Papenburg hat zu Beginn des Monats eine Drohne in Betrieb genommen. Mit diesem neuen Hilfsmittel kann die Wehr bei Bedarf Foto- und Videomaterial aus einer anderen Perspektive anfertigen. Die Drohne soll zur Erkundung verschiedener Einsatzsituationen genutzt werden. Gerade bei unübersichtlichen und großflächigen Einsatzstellen könnten die Luftbilder für einen guten Überblick sorgen, so der Aschendorfer Ortsbrandmeister Mirco Krange. Auch bei der Suche nach vermissten Personen könne die Drohne durch die eingebaute Wärmebildkamera helfen. In Papenburg hat sich nun eine Gruppe gegründet, die den Umgang mit dem Fluggerät weiter perfektioniert. Man gehe davon aus, in wenigen Wochen einsatzbereit zu sein und die Arbeit der Feuerwehr im Einsatzdienst unterstützen zu können, so Krange.

Foto © Drohnengruppe Feuerwehr Sögel