Manipulation von Kassensystemen: Haftstrafen für Angeklagte

Wegen der Manipulation von Kassensystemen, sind die zwei Angeklagten vom Landgericht Osnabrück zu Freiheitsstrafen verurteilt worden. Wie die Grafschafter Nachrichten schreiben, müssen die beiden Männer für sieben Jahre und sechs Monaten, sowie drei Jahren und sechs Monaten ins Gefängnis. Sie hatten sich wegen gewerbsmäßiger Beihilfe zur Steuerhinterziehung und zur Fälschung technischer Aufzeichnungen strafbar gemacht. Sie belieferten Restaurants zum Beispiel in Neuenhaus, Meppen und Papenburg mit Kassensystemen, die eine gezielte Manipulation der erwirtschafteten Umsätze ermöglichten. In den Jahren 2012 bis 2017/18 hinterzogen die Restaurantbetreiber so rund sechs Millionen Euro Ertrags- und Umsatzsteuern. Die Zahl könnte durch mehrere unbekannte Restaurantbetreiber, die das Kassensystem ebenfalls nutzten, weitaus höher sein, so das Gericht. Man hätte diesbezüglich entsprechende Hinweise. Sei dies der Fall, könnte damit allein in Deutschland ein Steuerschaden von bis zu einer Milliarde Euro verursacht worden sein. Das Urteil gegen den 59-jährigen Hauptverantwortlichen und dem 57-jährigen Mittäter ist noch nicht rechtskräftig.

 

 

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