IHK-Unternehmensbarometer: Betriebe erkennen Vorteile der EU, fordern aber auch Reformen

Die regionalen Unternehmen fordern deutliche Verbesserungen der EU-Politik, sehen aber auch den klaren Mehrwert in der EU. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Unternehmensbarometers der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim. Knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen gaben demnach an, dass die Attraktivität der EU als Unternehmensstandort in den vergangenen fünf Jahren gesunken sei. Als größtes Problem wurde die Bürokratie wahrgenommen. Neben dem Abbau von Bürokratie sollte nach Ansicht einer deutlichen Mehrheit der regionalen Betriebe die Sicherstellung der Energieversorgung sowie der Schutz vor digitalen und analogen Angriffen nach der EU-Wahl ganz oben auf der Agenda stehen. In den Vorteilen des Binnenmarkts und der gemeinsamen Währung sehen eine große Mehrheit der Betriebe einen konkreten Nutzen. Darüber hinaus gilt die EU in den Unternehmen als wichtiger Stabilitätsanker. Auch einheitliche EU-Normen und Standards wurden mehrheitlich positiv bewertet.

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