IHK-Blitzumfrage zeigt: Mehr Betriebe blicken negativ in die Zukunft

Die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim stellt ein weiteres Absacken der Konjunkturdaten fest. Das ergab eine Blitzumfrage der IHK zwischen dem 6. und 12. Januar. Demnach gaben mehr Betriebe, als noch im Herbst an, die gegenwärtige und zukünftige wirtschaftliche Lage als problematisch zu bezeichnen. Dabei driften zwei Bereiche immer weiter auseinander: Die Gruppe der personenbezogenen Dienstleistern wie Friseuren, Optikern, Fotografen oder Kosmetikern mit ihren geschlossenen Ladengeschäften und die Bau- und Ausbaugewerke sowie deren Zulieferern, die weiterhin zufriedenstellende bis gute Auftragsdaten melden. Über alle Handwerksgruppen bezeichneten im letzten Herbst noch 90% der befragten Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend. Dieser Wert hat sich nun auf 77%verringert. Die Kammer habe zwar eine konjunkturelle Delle prognostiziert, mit dem erneuten Lockdown im Weihnachtsgeschäft bis Ende Januar verbunden mit der Prognose einer weiteren Verlängerung haben jedoch die pessimistischen Erwartungen deutlich zugenommen. Die Erhebung zeigte aber auch, dass für 34% der befragten Betriebe keine öffentlichen Unterstützungsmaßnahmen erforderlich sind. Jeder vierte Betrieb halte öffentliche Liquiditätshilfen allerdings für notwendig.

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