Grenzüberschreitendes Vorgehen gegen Dürren: Landkreis Emsland beteiligt sich an Projekt “DIWA”

Mit dem Interreg-Projekt “DIWA” soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Vorgehen gegen Dürren ausgebaut und die Koordination aller Akteure in den Grenzregionen verbessert werden. Der Landkreis Emsland ist daran als Projektpartner beteiligt. Durch den Klimawandel würden Dürren zunehmend zu einer überregionalen Bedrohung, so Landrat Marc-André Burgdorf in einer Pressemitteilung. Maßnahmen seien aber nur dann wirksam, wenn sie gleichermaßen auf beiden Seiten der Landesgrenze ergriffen würden. Im Projekt „DIWA“ arbeiten deshalb zehn Partner aus Deutschland und den Niederlanden zusammen. In das Arbeitspaket „Szenarien und Strategien“ des Projekts bringt sich der Landkreis Emsland mit dem Teilprojekt „Produktrecherche Stauanlagen in kleinen Fließgewässern“ ein. Ziel ist es, praxisgeeignete Stauanlagen zu identifizieren und geeignete Produkte in der Praxis zu erproben. Die geschätzten Gesamtausgaben für dieses Teilprojekt betragen 300.000 Euro. Insgesamt verfügt das Projekt über ein Budget von über 6,53 Mio. Euro, das bis zum Ende des Jahres 2027 ausgeschöpft werden soll.

Weitere Informationen dazu gibt es unter www.deutschland-nederland.eu.

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