Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat heute die Genehmigung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen in dem neu errichtenden Technologie- und Logistikgebäude Emsland (TLE) erteilt. Damit geht das Land einen weiteren wichtigen Schritt beim Rückbau der AKWs Lingen und Emsland, so der niedersächsische Energieminister Christian Meyer in einer Mitteilung. Es sei gut, dass es beim Atomausstieg bleibe und der Rückbau und Abriss der Atomkraftwerke wie geplant vollzogen werden könne. Bereits 2016 hatte die RWE als Betreiberin des TLE und der AKWs Emsland und Lingen die Genehmigung für die Stilllegung und den Abbau des AKW Emsland beantragt. 2020 folgte die Beantragung der Genehmigung zum Umgang mit radioaktiven Stoffen im TLE. Nun wurde die Grundlage für die Einlagerung der Abfälle aus dem Kraftwerk Lingen und dem Kraftwerk Emsland gelegt. Der Rückbau des AKW Emsland soll in der zweiten Hälfte der 2030er Jahre abgeschlossen sein.