Bei einem Treffen der EUREGIO in Enschede haben Fachleute und politische Vertreter über eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden beraten. Im Mittelpunkt des sogenannten EUREGIO-Forums standen dabei Kultur, Gesundheitsversorgung und nachhaltige Mobilität in der Region zwischen Osnabrück, Münster und Twente. Im Kulturbereich sprachen sich die Teilnehmenden für eine engere Vernetzung von Museen und Kulturschaffenden aus. Ziel sei es, bestehende Kooperationen auszubauen und neue gemeinsame Projekte zu ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage einer grenzüberschreitenden Gesundheitskarte. Diese könnte es Patientinnen und Patienten ermöglichen, sich auch im Nachbarland behandeln zu lassen, wobei die Kosten von der jeweiligen Krankenversicherung übernommen würden. Auch die Mobilität in der Grenzregion wurde thematisiert. Dabei ging es unter anderem um die bessere Abstimmung von Verkehrs- und Mobilitätsplänen zwischen Städten und ländlichen Räumen über Landesgrenzen hinweg. Die EUREGIO sieht sich dabei als Vermittlerin zwischen den beteiligten Regionen.
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