Wochenserie: Mutter – und jetzt? Teil 5

Die ersten sechs bis acht Wochen nach einer Geburt werden als Wochenbett bezeichnet. In dieser Zeit kommt regelmäßig die Nachsorge-Hebamme vorbei, um die Entwicklung des Kindes zu beobachten. Nimmt das Kind genug zu? Sind irgendwelche Auffälligkeiten da? Und natürlich kann sie auch mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es darum geht zu stillen oder wie ein Baby beispielsweise gebadet wird. Nach spätestens zwölf Wochen ist es allerdings vorbei mit den Besuchen der Nachsorge-Hebamme. So manche Frau kann aber auch nach dieser Zeit noch professionelle Hilfe gebrauchen. Dafür gibt es sogenannte Familienhebammen. Die werden unter anderem vom Sozialdienst katholischer Frauen vermittelt und darum geht es heute auch im fünften und letzten Teil der Wochenserie „Mutter – und jetzt?“ von Sonia Meck-Shoukry:

Wochenserie: Mutter – und jetzt? Teil 4

Kommt ein neues Familienmitglied dazu, greifen alte Routinen oft nicht mehr. Da ist plötzlich dieses kleine Wesen, dass alle Aufmerksamkeit für sich beansprucht und völlig auf seine Eltern angewiesen ist. Dann müssen sich erst wieder neue Routinen einpendeln und irgendwann kehrt auch wieder mehr Ruhe im Familienleben ein. Je nach persönlicher Situation kann es aber natürlich auch sein, dass sich gar nichts einpendelt und alles chaotisch bleibt. Hier ist dann echte professionelle Hilfe gefragt. Das bietet zum Beispiel der Sozialdienst katholischer Frauen mit seinen „Frühen Hilfen“ an. Die sind heute Thema im vierten Teil der Wochenserie „Mutter – und jetzt?“ von Sonia Meck-Shoukry:

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Weitere Informationen zu den “Frühen Hilfen” des Sozialdienstes katholischer Frauen findet ihr hier.

Wochenserie: Mutter – und jetzt? Teil 3

Wenn die Zeit im Wochenbett vorbei ist, schauen sich viele Mütter danach um welche Kursangebote sie mit ihrem Nachwuchs wahrnehmen können. Für viele ist es eine schöne Möglichkeit, endlich mal wieder rauszukommen, andere Mütter zu treffen und vielleicht auch Kontakte zu knüpfen. Sehr beliebt sind die Kurse des „Prager Eltern-Kind-Programms“, kurz PEKiP. Eine Art Babyturnen, bei dem die Babys nackt sind. Aber PEKiP ist sehr viel mehr, als turnen und Zeit mit anderen Müttern verbringen. Es hilft, die Bindung zum Kind zu stärken. Sonia Meck-Shoukry erzählt euch mehr über PEKiP im dritten Teil unserer Wochenserie „Mutter – und jetzt?“.

Wochenserie: Mutter – und jetzt? Teil 2

Babys schreien. Das ist uns allen vollkommen klar. Wenn das eigene Kind aber schreit und schreit und schreit und einfach nicht mehr aufhört, kann einen das manchmal an den Rand der Verzweiflung bringen oder auch darüber hinaus. Damit man auch in diesen Situationen gelassen bleiben kann, gibt es Hebammen mit der sogenannten Zusatzausbildung der „Schreiambulanz“. Das ist heute Thema im zweiten Teil unserer Wochenserie „Mutter – und jetzt?“ von Sonia Meck-Shoukry:

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Informationen über Emotionelle Erste Hilfe gibt es hier.

Mehr Informationen zum Thema “Schreiambulanz” findet ihr hier.

Wochenserie: Mutter – und jetzt? Teil 1

Schwangere Frauen haben oft ganz bestimmte Vorstellungen davon, wie ihr Leben aussieht, wenn das Kind erst mal da ist. Es wird Spielzeug gekauft, das Kinderzimmer eingerichtet und oft werden auch bereits erste Pläne geschmiedet, Kurse mit dem Baby zu machen oder Verwandte und Freunde zu besuchen. Wenn das Baby dann allerdings da ist, werden viele Eltern von der Realität eingeholt. Vor allem Mütter machen sich selbst viel Druck, wenn es darum geht, eine Bindung zu ihrem Kind zu haben und es stillen und beruhigen zu können. Klappt das nicht, fühlt man sich schnell überfordert. Oft reicht es dann einfach festzustellen, dass es andere Mütter gibt, denen es genau so geht. Manchmal braucht man aber auch einfach kleinere oder größere Hilfe. In unserer Wochenserie „Mutter – und jetzt?“ von Sonia Meck-Shoukry widmen wir uns Problemen, vor denen neue Mütter oder Eltern oft stehen und den Hilfsangeboten, die es dazu in der Region gibt. Im heutigen ersten Teil geht es ums Thema „Stillen“:

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Mehr Informationen über die Elternschule findet ihr hier.

Wochenserie: Die Verfolgten des Dritten Reichs Teil 5

Der Begriff „Aktion T4“ wird vielen Menschen vermutlich nichts mehr sagen. Dahinter verbirgt sich die Bezeichnung für die systematische Ermordung von Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen im Dritten Reich. Die zuständige Zentraldienststelle T4 war damals in Berlin unter der Adresse Tiergartenstraße 4 zu finden, so leitete sich später der Name ab. Die Nationalsozialisten bezeichneten diese Morde als “Euthanasie” – also “guten Tod” – da sie Menschen mit jeglicher Behinderung als unwertes Leben ansahen. Den Krankenmorden fielen im Dritten Reich bis zum Jahr 1945 über 200.000 Menschen zum Opfer. Darum geht es heute im letzten Teil unserer Wochenserie „Die Verfolgten des Dritten Reichs“ von Sonia Meck-Shoukry. 

Wochenserie: Die Verfolgten des Dritten Reichs Teil 4

In unserer aktuellen Wochenserie „Die Verfolgten des Dritten Reichs“ schauen wir auf Menschen, die den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge waren. Die Kommunisten gehörten dazu, Katholiken, Zwangsarbeiter und viele andere. Aber manchmal war es auch einfach ein Individuum, an dem sich die Nazis störten, einfach weil jemand Rückgrat bewies und sich nicht gleichschalten wollte. So jemand war der Arzt Dr. Ferdinand Beckmann aus Lingen. Um ihn geht es heute im vierten Teil der Wochenserie von Sonia Meck-Shoukry:

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Foto © Stadtarchiv Lingen

Wochenserie: Die Verfolgten des Dritten Reichs Teil 3

In den 1930er Jahren haben sich in Lingen zwei Jugendgruppen um eine Blockhütte gestritten: Die Hitler Jugend und der katholisch geprägte Bund Neues Deutschland. Schließlich versuchte die Hitler Jugend, die Hütte einfach zu annektieren. Das wollte der Bund Neues Deutschland aber nicht einfach so hinnehmen. Was für uns wie eine kleine Rivalität unter Jugendlichen klingt, wurde damals von den Nationalsozialisten ohne Ende aufgebauscht und als Propaganda gegen katholische Jugendverbände benutzt. Heute ist die Geschichte als „Blockhüttenaffäre“ bekannt. Und die ist heute Thema im vierten Teil unserer Wochenserie „Die Verfolgten des Dritten Reichs“ von Sonia Meck-Shoukry:

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Foto © Stadtarchiv Lingen

Wochenserie: Die Verfolgten des Dritten Reichs Teil 2

Etwa zwei Millionen Kriegsgefangene, 500.000 KZ-Häftlinge und 5,7 Millionen Zivilarbeiter und -arbeiterinnen aus den besetzten Gebieten. So viele Menschen wurden im Jahr 1944 als Zwangsarbeiter eingesetzt. Bis 1941 wurde der Großteil der Zivilarbeiter und Kriegsgefangenen in der Landwirtschaft eingesetzt. Doch nach und nach wurden die Zwangsarbeiter mehr in der Rüstungsindustrie eingesetzt. 1944 machten sie fast ein Drittel der Arbeiterschaft aus. Und trotzdem waren sie Geächtete des Dritten Reichs. In unserer Wochenserie „Die Verfolgten des Dritten Reichs“ blickt Sonia Meck-Shoukry heute auf das Leben des Zwangsarbeiters Michael Juzba, der in Lingen in einem Zwangsarbeiterlager interniert war.

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Foto © Stadtarchiv Lingen

Wochenserie: Die Verfolgten des Dritten Reichs Teil 1

Wenn wir an die Gräueltaten des Dritten Reichs denken, dann denken wir unwillkürlich auch an den Holocaust und die Millionen ermordeten Juden. Und es stimmt: die Opferzahl in der jüdischen Bevölkerung war mit Abstand am Höchsten, doch es wurden auch weitere Personengruppen verfolgt. Zum Beispiel die Sinti und Roma, wegen ihrer Herkunft oder die Kommunisten, wegen ihrer politischen Gesinnung. Kommunisten wurden vom NS-Regime als „Staatsfeinde“ gebrandmarkt und systematisch verfolgt. Darum geht es im ersten Teil unserer Wochenserie „Die Verfolgten des Dritten Reiches“ von Sonia Meck-Shoukry.